Neujahrsansprache

Geistliches Wort von Pfr. Michael Dederichs, Dekanatsbeauftragter für das Forum Älterwerden


Gottesdienste

am 25.12.2020

am 24.12.2020


Informationen

St. Antonius

St. Bernhard

Sternsinger



Ökumenische Citykirche-Pforzheim



Berichte

Feier der Erstkommunion von fünf Kindern von St. Antonius - nachgeholt vom Jahr 2020 (10. April 2021)

Seit über einem Jahr waren die fünf Kinder auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion durch den Gemeindereferenten Thomas Ruland auf diesen großen Tag vorbereitet. Eigentlich wollte man warten, bis die Corona-Pandemie vorüber sein würde. Da aber noch immer kein Ende absehbar ist, entschied man sich dafür, das Fest am Vorabend des Weißen Sonntags im Jahr 2021 zu feiern. Getrennt nach Familien und den geltenden Hygieneregeln entsprechend setzte man sich in die vorderen Kirchenbänke.


Petrit Hamiti übernahm die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes, der von Pfarrer Michael Dederichs zelebriert wurde. Zu Beginn der Feier versammelten sich die Kinder um den Altar, entzündeten ihre Kerzen an der Osterkerze und erneuerten das Taufversprechen, das einst ihre Eltern und Paten stellvertretend für sie gegeben hatten. Kyrie-Rufe, Fürbitten und ein Dankgebet wurden – unterstützt von Herrn Ruland – durch die Kinder gesprochen, die Lesung von einem der Väter vorgetragen.

Auch Pfarrer Dederichs hatte eine Erstkommunionkerze, anhand derer er in der Predigt beschrieb, dass eine solche Kerze ihn sein ganzes Leben hindurch begleitet habe, von der Taufe über die Erstkommunion, die Firmung bis hin zur Priesterweihe. Dann nahm er Bezug zum Evangeliums-Text nach Lukas (Lk 24, 13-35), in dem die Emmaus-Geschichte als Erfahrung zweier Jünger mit dem auferstandenen Jesus erzählt wird. Und sie sagten zueinander, als sie ihn am Brechen des Brotes erkannt hatten: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?“ „Wofür brennen wir?“ fragte der Prediger.

Zum ‚Vater unser‘ versammelten sich die Kinder erneut um den Altar, und hier empfingen sie zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Vor dem Schlusssegen dankte Pfarrer Dederichs allen, die diesen Festtag ermöglicht hatten, vor allem Herrn Ruland für die Vorbereitung der Kinder und wünschte den Familien einen Festtag, wie er unter Corona-Bedingungen möglich ist. Er jedenfalls würde diese Erstkommunionfeier ganz bestimmt in Erinnerung behalten!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Ostersonntag (04.04.2021)

Der Ostersonntag ist gewissermaßen der Sonntag schlechthin, weil an ihm in besonderer Weise die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Die Feier des Ostersonntags schließt auch das österliche Triduum ab. Das Feiern und die österliche Freude zeigen sich aber auch an den kommenden Sonntagen der Osterzeit: In der Kirche brennt die Osterkerze, die in der Osternacht entzündet wurde. Sie soll die Gegenwart des Auferstandenen bewusst machen. Vor dem Evangelium findet sich außerdem das „Halleluja“.


Immer wird die Liturgie des Ostersonntags mit größter Feierlichkeit begangen, auch während der Corona-Epidemie, soweit es die notwendigen Einschränkungen erlauben. Zelebrant in St. Antonius war Pater Maria Arokiadoss (SdC). Seine Predigt entwickelte er vom Evangelium des Ostersonntags her. Es berichtet von der Entdeckung des leeren Grabes und der Begegnung Marias von Magdala mit dem auferstandenen Christus (Joh 20,1-18). „Das eigentliche Ostergeschehen ist das Erlebnis einer Beziehung. Maria wird angesprochen. Es ereignet sich etwas zwischen ihr, der Apostolin, und dem unbekannten Gärtner. Da ist sie getroffen und berührt. Die Stummheit des Todes verwandelt sich in die Lebendigkeit des Gesprächs und der Beziehung. Dort ist Leben. Da wird uns der Osterglaube geschenkt.“

Mitglieder des Kirchenchors sangen unter Leitung von Gwendolyn Phear Osterlieder. Petrit Hamiti spielte dabei die Orgel. Zwei Oboist/innen (Nigel Anthony Benbow Treherne und Rinko Sasaoki) – an der Orgel begleitet von Gwendolyn Phear - bereicherten außerdem den Festgottesdienst mit ihrer Musik.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 

 


Osternacht (03.04.2021)

„Die Osternacht, in der Christus auferstanden ist, gilt als ‚Mutter aller Vigilien‘. In ihr erwartet die Kirche - nächtlich Wache haltend - die Auferstehung des Herrn und feiert sie in heiligen Zeichen.“


Dem entspricht der Aufbau der durch vier Teile geprägten Feier der Osternacht: Am Beginn dieser Vigil, also der Nachtwache, wird die brennende Osterkerze, in der Christus als das Licht („Lumen Christi“) angekündigt wird, in einer Prozession in die dunkle Kirche getragen. An ihr entzündet die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde ihre Kerzen, in deren Schein sie die Heilstaten Gottes in den Lesungen hört und sich in Gesang und Gebet zu eigen macht.

Im Exsultet, dem großen Danklied für das Licht der Osterkerze, das den Lesungen vorausgeht, heißt es, dass Jesus Christus das in seiner Auferstehung neu aufstrahlende Licht ist, der neue Morgenstern. Dort wird davon gesungen, dass die Gemeinde mit ihm, ihrem Herrn, gemeinsam aus Knechtschaft und Sklaverei in die Freiheit, vom Tod ins Leben, von der Nacht in den Tag, von der Finsternis ins Licht zieht.

Nach der sich anschließenden Predigt empfängt sie durch die Taufe neue Mitglieder, erneuert ihr eigenes Taufversprechen im Glaubensbekenntnis und betet Fürbitten.

Dieses mündet schließlich ein in die Mitte der Feier des Pascha-Mysteriums, in die Eucharistie.

Die vier Teile - Lichtfeier, Liturgie des Wortes, Tauffeier und Eucharistie - folgen so, aufeinander aufbauend, nacheinander. Sie markieren zugleich einen großen Spannungsbogen: von der Dunkelheit zum Licht, vom Tod zum Leben. In dieser Weise feiert die Kirche in der Liturgie der Osternacht Tod und Auferstehung Jesu Christi und verkündet seine Wiederkunft.

Mit dem feierlichen Ostersegen werden auch mitgebrachte Ostereier und Speisen gesegnet.

Pfarrer Michael Dederichs war Zelebrant, Prediger und konnte ein Kind taufen und so in die Gemeinde St. Antonius aufnehmen; Lektoren wirkten mit; Mitglieder der Schola mit ihrem Leiter Gerhard Grimm und dem Organisten Petrit Hamiti gestalteten die Liturgie musikalisch. Sie sangen unter anderem „Allein Gott in der Höh sei Ehr“(GL 170), das österliche Halleluja (GL 175, 2), „Das ist der Tag“ (GL 329) und „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ (GL 328).

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner