Geistliches Wort von Pfr. Michael Dederichs, Dekanatsbeauftragter für das Forum Älterwerden


Gottesdienste

am 25.12.2020

am 24.12.2020


Informationen

St. Antonius

St. Bernhard

Sternsinger



Ökumenische Citykirche-Pforzheim



Berichte

2. Advent in St. Antonius (06.12.2020)

Wieder gab es eine musikalische Besonderheit in dieser Eucharistiefeier, die Pater Arokiadoss zelebrierte: Gerhard Grimm spielte die Orgel und Mitglieder der Schola, deren Leiter er ist, sangen zur Eröffnung aus ‚O Heiland, reiß die Himmel auf‘ (GL 231) die ersten beiden Strophen. Zum Kyrie folgte ‚Tau aus Himmelsöhn‘ (GL 158), zum Antwortpsalm ‚Seht, unser König kommt; er bringt seinem Volk den Frieden‘ (GL 263) und der ‚Halleluja-Ruf‘ (GL 175, 5). ‚Sanctus, sanctus, sanctus Dominus Deus Sabaoth‘ (GL 106) erklang vor der Wandlung und das ‚Vater unser‘ (GL 661, 8) wurde mehrstimmig gesungen. Aus ‚Wir sagen euch an den lieben Advent‘ (GL 223) rundeten die ersten beiden Liedstrophen den Gottesdienst ab.


In seiner Ansprache nahm Pater Arokiadoss Bezug auf den heutigen Evangeliumstext (Mk,1, 1-8): Johannes... verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

Nach dem Segen wünschte der Zelebrant der Gemeinde einen schönen Sonntag, eine gute Woche und „Bleiben Sie gesund!“

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


Der Nikolaus in Pforzheim-West (05.12.2020)

Im Pastoralen Raum Pforzheim-West (St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie Dietlingen) ist es guter Brauch, dass alle Kinder am Fest des hl. Bischof Nikolaus zu einem Gottesdienst mit dem Gemeindereferenten Thomas Ruland in die St. Antoniuskirche eingeladen sind. Am Ende kommt der Nikolaus und bringt jedem Kind ein kleines Päckchen, von fleißigen Händen vorbereitet.
Im Corona-Jahr war dies natürlich so nicht möglich! Aber einfach ausfallen lassen wollte man das Fest des Heiligen nicht! Deshalb wurden alle Kinder durch Flyer, auf denen der ‚heilige Mann‘ mit Mundschutz abgebildet war, eingeladen, am Samstag, den 05. Dezember zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in die Kirche zu kommen, wo der ‚heilige Nikolaus‘ mit eben diesem Mundschutz auf die Kinder wartete, mit ihnen ein paar Sätze wechselte, ihnen ihr Päckchen überreichte und sie wieder nach Hause entließ.


Auf diese Weise verteilte sich der Besuch von mehr als 110 Kindern gleichmäßig auf einen langen Zeitraum. Durch einen Eingang konnte die ständig durchlüftete Kirche betreten und durch einen anderen Eingang wieder verlassen werden. Die Mindestabstände wurden auf diese Weise gewahrt, und nicht nur die Kinder, auch der ‚heilige Nikolaus‘, für den ein Kind sogar ein selbstgemaltes Bild mitgebracht hatte, freuten sich über den ganz anderen, aber doch sehr gelungenen Nikolausabend.

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


1. Advent in St. Antonius (29.11.2020)

Diese Eucharistiefeier zu Beginn des neuen Kirchenjahres sollte auch in Corona-Zeiten einen ganz besonderen Akzent bekommen. Frau Gwendolyn Phear, die Leiterin des Kirchenchors, hatte sich gemeinsam mit einer kleinen Gruppe aus dem Chor, die aus je zwei Frauen und zwei Männern bestand, vorbereitet. Sie selbst und Petrit Hamiti spielten die Orgel; außerdem wurde das Kammerkonzert-Ensemble ergänzt durch eine Oboe und eine Flöte. Nach der ersten Strophe des Liedes (GL 223, 1) "Wir sagen Euch an" entzündete einer der Ministranten die erste Kerze an der festlich geschmückten Wurzel, die als Symbol auf die "Wurzel Jesse" weisen soll.


Zum Gloria war das erste Instrumentalstück von Antonio Vivaldi (1678-1741) zu hören: Triosonate in g, 1. Satz: Allegro. Pater Arokiadoss zelebrierte die hl. Messe und nahm in seiner Ansprache Bezug auf die liturgischen Texte des Tages aus dem Buch Jesaja, dem ersten Korinther-Brief des Apostels Paulus und aus dem Evangelium nach Markus. Zur Gabenbereitung waren mehrere Strophen aus dem Lied ‚Macht hoch die Tür‘ (GL 218) und zum Sanctus das Lied ‚Heilig ist Gott, der Herr der Mächte‘ (GL 193) zu hören. Während der Kommunion folgten weitere Sätze aus der Triosonate von Vivaldi, bevor der Kammerchor nach dem Segen des Priesters als Schlusslied ‚O Heiland, reiß‘ die Himmel auf‘ (GL 231) sang. Spontaner Beifall bewies, wie dankbar die Gottesdienstgemeinde für diesen gelungenen Einstieg in die Corona-Adventszeit 2020 war.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner