Neujahrsansprache

Geistliches Wort von Pfr. Michael Dederichs, Dekanatsbeauftragter für das Forum Älterwerden


Gottesdienste

am 25.12.2020

am 24.12.2020


Informationen

St. Antonius

St. Bernhard

Sternsinger



Ökumenische Citykirche-Pforzheim



Berichte

Gottesdienst zum 60-jährigen Jubiläum der kfd-St. Bernhard (28.11.2021)

Ich Junia, eine Frau der ersten Stunde, welche die frohe Botschaft Jesu in die Welt getragen hat, habe mich sehr darüber gefreut, dass sich die kfd-St. Bernhard in ihrem Jubiläumsgottesdienst am Sonntag vor allem mit meiner Person beschäftigt hat. Wurde ich doch seit dem 13. Jahrhundert totgeschwiegen oder als Mann erwähnt.

Es wurden aber nicht nur wir Frauen, die Paulus in seinen Briefen angesprochen hatte, im Gottesdienst erwähnt, sondern auch die Frauen, die Jesu Auferstehung als erste bezeugten. Denn alle zusammen sind wir das stärkste Argument für die Öffnung aller kirchlichen Ämter für verheiratete und unverheiratete Frauen und Männer in der heutigen Zeit.


Ob im Ehrenamt, als Katechetinnen, in der Kranken- und Altenpflege, in Mutter-Kind-Einrichtungen oder in der Flüchtlingshilfe sind die Frauen auch 2021 nicht mehr wegzudenken. Und in jeder kfd-Gruppe gibt es Frauen, die durch ihre Talente, ihre Tatkraft, ihre Kreativität, ihre Fürsorge herausragend sind, jede auf ihre Weise. Es tut gut, sich dies von Zeit zu Zeit bewusst zu machen und einander konkret zuzusprechen und wertzuschätzen. So haben wir es damals durch Paulus erfahren.

Das alles kam im Gottesdienst, den Pfarrer Georg Lichtenberger zusammen mit Pfarrer Michael Dimpfel hielt, auch immer wieder zur Sprache. In den Kyrie-Rufen, in verschiedenen Gebeten und auch in den Fürbitten wurden die Frauen benannt, die sich heute auf den Weg machen, die suchen und finden, die wahrnehmen und anpacken, die hören und lernen, die begleiten und sich einmischen und die hoffen und vertrauen. Rhythmische Lieder und das Lied: „Maria durch ein Dornwald ging“, gesungen von Beatrice Fuhr-Herz, begleitet an der Orgel von Bernhard Kaburek, gehörten auch zu diesem festlichen Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst konnte man im Foyer immer wieder hören, dass dies ein gelungener Abschluss des Festjahres war.

Ich, Junia finde es gut, dass die kfd-Frauen sich heute mit ihrer Forderung „gleich und berechtigt“ – alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche nachdrücklich ins Spiel bringen.

Text: Angelika Masanz

Bilder: Karl-Heinz Renner


Pfarrer Michael Dederichs in den Ruhestand verabschiedet!

Am Vorabend von Allerheiligen, am 31. Oktober 2021, wurde Pfarrer Michael Dederichs in den Ruhestand verabschiedet. In St. Antonius konzelebrierten gemeinsam mit ihm die für Corona-Zeiten gut besuchte Eucharistiefeier (von links:) Pfarrer Bernward Fricker (Krankenhaus-Seelsorger), Pater Maria Archangelo Biondo SdC (Seelsorger der italienischen Gemeinde), Pater Maria Arokiadoss Antonyraj SdC, Pfarrer Michael Dederichs und Pfarrer Georg Lichtenberger (Kirchengemeinde Pforzheim), Pater Victor Manuel Cecilio Abrantes MSJ (Seelsorger der portugiesischen Gemeinde) und Pfarrer Klaus Bundschuh (emeritierter Pfarrer von Pforzheim-West). Pfarrer Joachim Grunwald (emeritierter Pfarrer von St. Elisabeth) hatte sich unter das „Volk Gottes“ gemischt.


Die musikalische Gestaltung hatte Bernhard Kaburek mit Sängerinnen und Sängern seines „CHÖRLE“ aus Keltern übernommen, die das sehr anspruchsvolle Ordinarium der „Missa cum Jubilo“ op. 11 von Maurice Duruflé (1902-1986) - unter Mitwirkung von Petrit Hamiti an der Orgel – mit großer Perfektion sangen. Die Lesungen und die Fürbitten, in denen für Pfarrer Dederichs und für die Menschen gebetet wurde, denen er in seinen 19 Pforzheimer Jahren als Seelsorger begegnet war, wurden von Lektorinnen und Lektoren des Pastoralen Raums Pforzheim-West vorgetragen. Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Dederichs standen die „sieben leiblichen und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit“. Am Ende des Gottesdienstes dankte ihm Karl-Heinz Renner als stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius für seinen Dienst: „Ihre unkonventionelle Art macht Sie einmalig und unverwechselbar!“, während Martina Peter und Beatrice Fuhr-Herz als Sprecherinnen der Gemeindeteams von Heilige Familie, Keltern-Dietlingen und Beatrice Fuhr-Herz, St. Bernhard einen Gutschein für einen Apfelbaum, einen Geldbetrag zur freien Verfügung und viele Briefe mit guten Wünschen überreichten. Pfarrer Georg Lichtenberger dankte als Leitender Pfarrer und als Sprecher der Hauptamtlichen in der Kirchengemeinde und überreichte eine Gießkanne zur Pflege des Apfelbaums. Dekanatsreferent Tobias Gfell erinnerte dankbar an die Aufgaben, die Pfarrer Dederichs für das Dekanat übernommen hatte und sorgte mit Gartenwerkzeug für die richtige Pflege des Apfelbaums, der Pfarrer Dederichs künftig an seine Pforzheimer Zeit erinnern wird. Einen ökumenischen Gruß für den Weststadtkonvent überbrachte am Abend des Reformationstags der Pfarrer an der evangelischen Christuskirche, Thomas Müller, indem er ein Buch überreichte. Vor dem Schlusssegen bedankte sich Pfarrer Michael Dederichs bei allen Mitfeiernden, bei den Konzelebranten und dem Ministranten, bei den Menschen, die den Abend vorbereitet hatten und mitgestalteten, für die großartig gesungene Messe und für die Gruß- und Dankesworte.

Der Corona-Pandemie geschuldet trafen sich im Anschluss nur wenige geladene Gäste im Pfarrsaal, wo ein kleines Programm wartete: Beatrice Fuhr-Herz sang unter anderem das zu Michael Dederichs ausgezeichnet passende „My Way“, das vor allem durch Frank Sinatra bekannt wurde; Martina Peter deutete auf die ihr eigene humorvolle Art den „Apfelbaum“ anhand eines schönen Modells, das in Dietlingen entstanden war, und Karl-Heinz Renner hatte eine umfangreiche Diashow über die Pforzheimer Jahre des künftigen Pfarrers i.R. vorbereitet. Zum Abschluss durfte „Der Name des Herrn sei gepriesen“, gesungen nach der Eurovisionsmelodie, nicht fehlen, mit dem Pfarrer Dederichs manchen festlichen Gottesdienst beendet hatte.

Text: Karl-Heinz Renner, Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Firmung in Pforzheim-West (30.10.2021)

Pater Arokiadoss firmte am Samstag, den 30. Oktober in der St. Antonius-Kirche weitere fünf Jugendliche aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie. Gemeindereferent Thomas Ruland hatte auch diese Firmanden auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. Zu Beginn der festlichen Eucharistiefeier stellte er mit persönlichen Worten Pater Arokiadoss als Firmspender vor. Petrit Hamiti spielte die Orgel. Zur Eröffnung sang er gemeinsam mit der Gemeinde: „Komm Heiliger Geist mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft!“ Weitere Lieder waren „Ehre sei Gott“, „Ich seh' empor zu den Bergen voller Sehnsucht“, „Halleluja lobet Gott“ und zum Abschluss „Laudate omnes gentes“.


In seiner Predigt erklärte Pater Arokiadoss, was damit gemeint ist, dass Gott den Heiligen Geist schenken möge, den Geist der Weisheit und Einsicht, den Geist des Rates und der Stärke, den Geist der Erkenntnis, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Nach dem Glaubensbekenntnis traten die Firmanden einzeln - zusammen mit ihren Firmpaten - vor den Firmspender, der ihnen die Hand auflegte, sie mit Chrisam salbte und dabei sprach: „SEI BESIEGELT DURCH DIE GABE GOTTES DEN HEILIGEN GEIST“. Die Gefirmten bekräftigten dies durch ihr gesprochenes „Amen“. Die Lesung wurde von einem Firmanden, die Fürbitten, in denen für die Neugefirmten, ihre Familien und ihre Gemeinden gebetet wurde, wurden von einem Vater vorgetragen. Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Herr Ruland im Namen aller beim Firmspender und bei allen, die zu diesem festlichen Gottesdienst beigetragen hatten und wünschte den Familien einen schönen Festtag.

Vor dem Auseinandergehen wurde im Chorraum ein Gruppenbild aufgenommen, zu dem die Maske abgenommen werden durfte, damit man auch später noch erkennen kann, wer damals die anderen Firmanden waren!

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner