Neujahrsansprache

Geistliches Wort von Pfr. Michael Dederichs, Dekanatsbeauftragter für das Forum Älterwerden


Gottesdienste

am 25.12.2020

am 24.12.2020


Informationen

St. Antonius

St. Bernhard

Sternsinger



Ökumenische Citykirche-Pforzheim



Berichte

Aussendung der Sternsinger in St. Antonius (06.01.2022)

Die Eucharistiefeier am Fest der Erscheinung des Herrn zelebrierte Pater Arokiadoss; Bernhard Kaburek begleitete die Gemeindelieder an der Orgel.

Am Ende des Gottesdienstes stellten die Sternsinger die Texte und Lieder vor, die sie normalerweise beim Besuch in den Häusern und Wohnungen sprechen und singen; Pater Arokiadoss segnete die „Könige“, die Kreide und den Weihrauch, bevor einer der Sternsinger über die Sakristeitür schrieb: „20 * C + M + B + 22“ - „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).


Mit dem Schlusssegen sandte der Zelebrant die Sternsinger aus mit dem Wunsch, den Menschen „Freude und Segen zu bringen“! An den Kirchtüren verteilten Caspar, Melchior und Balthasar Aufkleber für die Haustüren und sammelten Spenden für die Sternsingeraktion 2022, die unter dem Motto steht: „Für uns steht fest: #GemeinsamGehts. Lasst uns die Welt verändern – kreativ und vielfältig“.

Leider war auch in diesem Jahr der Besuch in den Häusern und Wohnungen nicht möglich. In den Pfarrbüros können deshalb noch Aufkleber mit dem Text „20 * C + M + B + 22“ abgeholt werden und auch Spenden mit dem Vermerk „Sternsinger“ sind weiterhin möglich auf das Spendenkonto der Pfarrgemeinde

IBAN DE98 66650085 0000803146

Fotos: Karl-Heinz Renner und Thomas Ruland

Text: Karl-Heinz Renner

 


Vierter Advent und Heiliger Abend in St. Antonius (19. und 24.12.2021)

Während Pfarrer Georg Lichtenberger die heilige Messe am 4. Advent zelebrierte und Petrit Hamiti die Gemeindelieder an der Orgel begleitete, gestaltete das Kawa-Quartett aus Uganda den Gottesdienst zusätzlich musikalisch mit. An den Stufen zum Altarraum stehend sangen die vier stimmgewaltigen Künstler (Patrick Nkugwa Mukisa – Tenor, Michael Seruzzi – Bariton, Silver Sserumkuma – Bariton und Arthur Ssenkusu – Bass) zu Beginn ‚Masithi‘ (Lasst uns den Herrn preisen), als Zwischengesang ‚Live with hope‘ (Leben mit der Hoffnung), zur Gabenbereitung ‚Bolingo‘ (aus dem Kongo: Gottes Liebe) und nach der Kommunion ‚Hear my song‘ (Höre mein Lied).


Das Quartett tritt zu Gunsten der Mmunye-Stiftung auf, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Uganda einsetzt, Straßenkindern, AIDS-Waisen und Flüchtlingen eine Schulbildung ermöglicht und so den jungen Menschen eine Lebensperspektive eröffnet.

Am Heiligen Abend feierte Gemeindereferent Thomas Ruland in bewährter Weise mit den Kindern und ihren Angehörigen den Weihnachts-Kindergottesdienst, und die Christmette zelebrierte Pater Arokiadoss.

Traditionell war die Kollekte an Weihnachten für Adveniat bestimmt. Adveniat unterstützt zahlreiche Projekte in Lateinamerika.

Falls Sie die Mmunye-Stiftung oder Adveniat unterstützen wollen, dürfen Sie gerne Ihre Spende auf das Konto der Kirchengemeinde Pforzheim überweisen mit dem Zusatz „Kawa-Quartett“ bzw. „Adveniat-Kollekte“:

IBAN DE98 6665 0085 0000 8031 46

 

Text: Karl-Heinz Renner
Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Gottesdienst zum 60-jährigen Jubiläum der kfd-St. Bernhard (28.11.2021)

Ich Junia, eine Frau der ersten Stunde, welche die frohe Botschaft Jesu in die Welt getragen hat, habe mich sehr darüber gefreut, dass sich die kfd-St. Bernhard in ihrem Jubiläumsgottesdienst am Sonntag vor allem mit meiner Person beschäftigt hat. Wurde ich doch seit dem 13. Jahrhundert totgeschwiegen oder als Mann erwähnt.

Es wurden aber nicht nur wir Frauen, die Paulus in seinen Briefen angesprochen hatte, im Gottesdienst erwähnt, sondern auch die Frauen, die Jesu Auferstehung als erste bezeugten. Denn alle zusammen sind wir das stärkste Argument für die Öffnung aller kirchlichen Ämter für verheiratete und unverheiratete Frauen und Männer in der heutigen Zeit.


Ob im Ehrenamt, als Katechetinnen, in der Kranken- und Altenpflege, in Mutter-Kind-Einrichtungen oder in der Flüchtlingshilfe sind die Frauen auch 2021 nicht mehr wegzudenken. Und in jeder kfd-Gruppe gibt es Frauen, die durch ihre Talente, ihre Tatkraft, ihre Kreativität, ihre Fürsorge herausragend sind, jede auf ihre Weise. Es tut gut, sich dies von Zeit zu Zeit bewusst zu machen und einander konkret zuzusprechen und wertzuschätzen. So haben wir es damals durch Paulus erfahren.

Das alles kam im Gottesdienst, den Pfarrer Georg Lichtenberger zusammen mit Pfarrer Michael Dimpfel hielt, auch immer wieder zur Sprache. In den Kyrie-Rufen, in verschiedenen Gebeten und auch in den Fürbitten wurden die Frauen benannt, die sich heute auf den Weg machen, die suchen und finden, die wahrnehmen und anpacken, die hören und lernen, die begleiten und sich einmischen und die hoffen und vertrauen. Rhythmische Lieder und das Lied: „Maria durch ein Dornwald ging“, gesungen von Beatrice Fuhr-Herz, begleitet an der Orgel von Bernhard Kaburek, gehörten auch zu diesem festlichen Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst konnte man im Foyer immer wieder hören, dass dies ein gelungener Abschluss des Festjahres war.

Ich, Junia finde es gut, dass die kfd-Frauen sich heute mit ihrer Forderung „gleich und berechtigt“ – alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche nachdrücklich ins Spiel bringen.

Text: Angelika Masanz

Bilder: Karl-Heinz Renner