Tageslesung 28.Mai Donnerstag der siebten Woche der Osterzeit

Lesung (Apg 22,30; 23,6-11)

 

Du sollst auch in Rom Zeugnis ablegen

In jenen Tagen,

als der römische Oberst genau wissen wollte,
was die Juden Paulus vorwarfen,
ließ er ihn am nächsten Tag aus dem Gefängnis holen

und befahl,
die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat
sollten sich versammeln.

Und er ließ Paulus hinunterführen
und ihnen gegenüberstellen.

Da Paulus aber wusste,
dass der eine Teil zu den Sadduzäern,
der andere zu den Pharisäern gehörte,
rief er vor dem Hohen Rat aus:

Brüder, ich bin Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern;
wegen der Hoffnung und wegen der Auferstehung der Toten

stehe ich vor Gericht.

Als er das sagte,
brach ein Streit
zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern aus,

und die Versammlung spaltete sich.
Die Sadduzäer behaupten nämlich,

es gebe weder eine Auferstehung

noch Engel noch Geister,
die Pharisäer dagegen bekennen sich zu all dem.

Es erhob sich ein lautes Geschrei
und einige Schriftgelehrte aus dem Kreis der Pharisäer

standen auf und verfochten ihre Ansicht.
Sie sagten: Wir finden nichts Schlimmes an diesem Menschen.
Vielleicht hat doch ein Geist oder ein Engel zu ihm gesprochen.

 

Als der Streit heftiger wurde,

befürchtete der Oberst, sie könnten Paulus zerreißen.

Daher ließ er die Wachtruppe herabkommen,
ihn mit Gewalt aus ihrer Mitte herausholen
und in die Kaserne bringen.

In der folgenden Nacht aber trat der Herr zu Paulus
und sagte: Hab Mut!
Denn so wie du in Jerusalem meine Sache bezeugt hast,

sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

 


Antwortpsalm (Ps 16 (15),2 u. 5.7-8.9-11a (R: vgl.1))

 

Kv Behüte mich, Gott, denn ich vertraue auf dich. - Kv
Oder:
Kv Halleluja. - Kv

Ich sage zum Herrn: «Du bist mein Herr; *
mein ganzes Glück bist du allein.»
Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; *
du hältst mein Los in deinen Händen. - (Kv)

Ich preise den Herrn, der mich beraten hat. *

Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.

Ich habe den Herrn beständig vor Augen. *
Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. - (Kv)

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; *
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.

Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis; +
du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen. *
Du zeigst mir den Pfad zum Leben. - Kv

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

 


Evangelium (Joh 17,20-26)

 

Sie sollen eins sein, wie wir eins sind: Sie sollen vollendet sein in der Einheit

In jener Zeit
erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:

Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier,
sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.

 

Alle sollen eins sein:
Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin,

sollen auch sie in uns sein,
damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.
Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben,

die du mir gegeben hast,
damit sie eins sind, wie wir eins sind,
ich in ihnen und du in mir.
So sollen sie vollendet sein in der Einheit,
damit die Welt erkennt,

dass du mich gesandt hast
und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.

Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast,
dort bei mir sind, wo ich bin.

Sie sollen meine Herrlichkeit sehen,
die du mir gegeben hast,
weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt.

Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt,
ich aber habe dich erkannt
und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.

Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan
und werde ihn kundtun,

damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist
und ich in ihnen bin.

Lektionar 2018 ff. © 2018 staeko.net

 


CHRISTI HIMMELFAHRT 6. Woche der Osterzeit


Lesung (Apg 13,13-25), 4. Woche der Osterzeit

 

Aus Davids Geschlecht hat Gott Jesus als Retter geschickt
Von Paphos fuhr Paulus mit seinen Begleitern ab und kam nach Perge in Pamphýlien.

Johannes aber trennte sich von ihnen und kehrte nach Jerusalem zurück.

Sie selbst wanderten von Perge weiter und kamen nach Antióchia in Pisídien.

Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich.
Nach der Lesung aus dem Gesetz und den Propheten

schickten die Synagogenvorsteher zu ihnen

und ließen ihnen sagen:
Brüder, wenn ihr ein Wort des Trostes für das Volk habt,

so redet.

Da stand Paulus auf,
gab mit der Hand ein Zeichen und sagte:

Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört!

Der Gott dieses Volkes Israel hat unsere Väter erwählt
und das Volk in der Fremde erhöht, in Ägypten;

er hat sie mit hoch erhobenem Arm von dort herausgeführt.

und fast vierzig Jahre durch die Wüste getragen.

Sieben Völker hat er im Land Kanaan vernichtet
und ihr Land ihnen zum Besitz gegeben,

für etwa vierhundertfünfzig Jahre.
Danach hat er ihnen Richter gegeben bis zum Propheten Sámuel.

Dann verlangten sie einen König
und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch,

einen Mann aus dem Stamm Bénjamin, für vierzig Jahre.
Nachdem er ihn verworfen hatte, erhob er David zu ihrem König,

von dem er bezeugte:
Ich habe David, den Sohn des Ísai,
als einen Mann nach meinem Herzen gefunden,
der alles, was ich will, vollbringen wird.

 

Aus seinem Geschlecht

hat Gott dem Volk Israel,
der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt.

Vor dessen Auftreten hat Johannes
dem ganzen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt.

Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet;

aber seht, nach mir kommt einer,
dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin.

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

Antwortpsalm (Ps 89 (88),2-3.20a u. 4-5.27 u. 29 (R: 2a))
Kv Von den Taten deiner Huld, o Herr, will ich ewig singen - Kv Oder:
Kv Halleluja. - Kv

Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen, * bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.

Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig; * deine Treue steht fest im Himmel. - (Kv)

Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: + «Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten * und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand *

und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf. - (Kv)

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, *

mein Gott, der Fels meines Heiles.

Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren, * mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.» - Kv

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

 

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Tageslesung 7. Mai 2020 Donnerstag der v
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Evangelium (Joh 13,16-20)

Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf

Nachdem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sprach er zu ihnen:

Amen, amen, ich sage euch:

Der Sklave ist nicht größer als sein Herr

und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat.
Selig seid ihr,

wenn ihr das wisst und danach handelt.
Ich sage das nicht von euch allen.

Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe,
aber das Schriftwort muss sich erfüllen:

Einer, der mein Brot aß, hat mich hintergangen.
Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht,

damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es.

Amen, amen, ich sage euch:

Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf;

wer aber mich aufnimmt,

nimmt den auf, der mich gesandt hat.

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net


Lesung (Apg 8,26-40), 3. Woche der Osterzeit

Hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg?

 

 

 

26 In jenen Tagen

 

sagte ein Engel des Herrn zu Philíppus:

 

Steh auf und zieh nach Süden

 

auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt.

 

Sie führt durch eine einsame Gegend.

 

27 Und er brach auf.

 

Nun war da ein Äthiopier, ein Kämmerer,

 

Hofbeamter der Kandáke, der Königin der Äthiópier,

 

der ihren ganzen Schatz verwaltete.

 

Dieser war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten,

 

28 und fuhr jetzt heimwärts.

 

Er saß auf seinem Wagen

 

und las den Propheten Jesája.

 

29 Und der Geist sagte zu Philíppus: Geh und folge diesem Wagen.

 

30 Philíppus lief hin

 

und hörte ihn den Propheten Jesája lesen.

 

Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest?

 

31 Jener antwortete:

 

Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet?

 

Und er bat den Philíppus, einzusteigen

 

und neben ihm Platz zu nehmen.

 

32 Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete:

 

Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt;

 

und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert,

 

so tat er seinen Mund nicht auf.

 

33 In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben.

 

Seine Nachkommen, wer kann sie zählen?

 

Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen.

 

34 Der Kämmerer wandte sich an Philíppus

 

und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das?

 

Von sich selbst oder von einem anderen?

 

35 Da begann Philíppus zu reden

 

und ausgehend von diesem Schriftwort

 

verkündete er ihm das Evangelium von Jesus.

 

36 Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle.

 

Da sagte der Kämmerer: Hier ist Wasser.

 

Was steht meiner Taufe noch im Weg?

 

37 Er ließ den Wagen halten

 

und beide, Philíppus und der Kämmerer,

 

stiegen in das Wasser hinab

 

und er taufte ihn.

 

39 Als sie aber aus dem Wasser stiegen,

 

entführte der Geist des Herrn den Philíppus.

 

Der Kämmerer sah ihn nicht mehr

 

und er zog voll Freude weiter.

 

40 Den Philíppus aber sah man in Aschdod wieder.

 

Und er wanderte durch alle Städte

 

und verkündete das Evangelium,

 

bis er nach Cäsaréa kam.

 

Antwortpsalm (Ps 66 (65),8-9.16-17.19-20 (R: 1))

Kv Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde! - Kv

 

 

 

Kv Halleluja. – Kv

 

 

 

8 Preist unsern Gott, ihr Völker; *

 

lasst laut sein Lob erschallen!

 

9 Er erhielt uns am Leben *

 

und ließ unseren Fuß nicht wanken. - (Kv)

 

16 Ihr alle, die ihr Gott fürchtet, kommt und hört; *

 

ich will euch erzählen, was er mir Gutes getan hat.

 

17 Zu ihm hatte ich mit lauter Stimme gerufen *

 

und schon konnte mein Mund ihn preisen. - (Kv)

 

19 Gott hat mich erhört, *

 

hat auf mein drängendes Beten geachtet.

 

20 Gepriesen sei Gott; denn er hat mein Gebet nicht verworfen *

 

und mir seine Huld nicht entzogen. – Kv

 

 

 

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Tageslesung und Evangelium
Tageslesung 30. April 2020 Donnerstag de
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Evangelium (Joh 6,44-51)

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist

 

 

 

44 In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:

 

Niemand kann zu mir kommen,

 

wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat,

 

ihn zu mir führt;

 

und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

 

45 Bei den Propheten heißt es:

 

Und alle werden Schüler Gottes sein.

 

Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt,

 

wird zu mir kommen.

 

46 Niemand hat den Vater gesehen

 

außer dem, der von Gott ist;

 

nur er hat den Vater gesehen.

 

47 Amen, amen, ich sage euch:

 

Wer glaubt, hat das ewige Leben.

 

48 Ich bin das Brot des Lebens.

 

49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen

 

und sind gestorben.

 

50 So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt:

 

Wenn jemand davon isst,

 

wird er nicht sterben.

 

51 Ich bin das lebendige Brot,

 

das vom Himmel herabgekommen ist.

 

Wer von diesem Brot isst,

 

wird in Ewigkeit leben.

 

Das Brot, das ich geben werde,

 

ist mein Fleisch,

 

ich gebe es hin für das Leben der Welt.

 

 

 

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

 


Evangelium - Johannes 6, 1 – 15


Evangelium (Joh 3,31-36)

Evangelium (Joh 3,31-36)

 

 

 

Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben

 

 

 

31 Er, der von oben kommt,

 

steht über allen;

 

wer von der Erde stammt,

 

ist irdisch und redet irdisch.

 

Er, der aus dem Himmel kommt,

 

steht über allen.

 

32 Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er,

 

doch niemand nimmt sein Zeugnis an.

 

33 Wer sein Zeugnis annimmt,

 

beglaubigt, dass Gott wahrhaftig ist.

 

34 Denn der, den Gott gesandt hat,

 

verkündet die Worte Gottes;

 

denn er gibt den Geist unbegrenzt.

 

35 Der Vater liebt den Sohn

 

und hat alles in seine Hand gegeben.

 

36 Wer an den Sohn glaubt,

 

hat das ewige Leben;

 

wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen,

 

sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.

 

 

 


Lesung (Apg 5,27-33), 2. Woche der Osterzeit

Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist

 

 

 

27 In jenen Tagen

 

führte der Tempelhauptmann und seine Leute

 

die Apostel herbei

 

und stellte sie vor den Hohen Rat.

 

Der Hohepriester verhörte sie

 

28 und sagte: Wir haben euch streng verboten,

 

in diesem Namen zu lehren;

 

ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt;

 

ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

 

29 Petrus und die Apostel antworteten:

 

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

 

30 Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt,

 

den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.

 

31 Ihn hat Gott als Herrscher und Retter

 

an seine rechte Seite erhoben,

 

um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken.

 

32 Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist,

 

den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

 

33 Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn

 

und beschlossen, sie zu töten.

 

 

 

Antwortpsalm (Ps 34,2.9.17-20)

 

 

 

Kv Der Herr erhört den Armen,

 

er hilft ihm aus all seiner Not. - Kv

 

 

 

Oder:

 

 

 

Kv Halleluja. – Kv

 

 

 

2 Ich will den Herrn allezeit preisen; *

 

immer sei sein Lob in meinem Mund.

 

9 Kostet und seht, wie gütig der Herr ist; *

 

wohl dem, der zu ihm sich flüchtet! - (Kv)

 

17 Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen, *

 

um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

 

18 Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; *

 

er entreißt sie all ihren Ängsten. - (Kv)

 

19 Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, *

 

er hilft denen auf, die zerknirscht sind.

 

20 Der Gerechte muss viel leiden, *

 

doch allem wird der Herr ihn entreißen. – Kv

 

 

 

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Tageslesung 23. April 2020 Donnerstag de
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Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 2,42-47)

Die Gläubigen hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.

Alle wurden von Furcht ergriffen; denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen. Und alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.

Sie verkauften Hab und Gut und gaben davon allen, jedem so viel, wie er nötig hatte. Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens.

Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt. Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.

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Lesung und Impuls
2. Sonntag der Osterzeit 19.04.2020 Impu
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Evangelium (Lk 24,35-48)


So steht es geschrieben: Der Christus wird leiden und am dritten Tag von

 

den Toten auferstehen

 

 

 

35 Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren,

 

erzählten den Elf und die mit ihnen versammelt waren,

 

was sie unterwegs erlebt

 

und wie sie Jesus erkannt hatten,

 

als er das Brot brach.

 

36 Während sie noch darüber redeten,

 

trat er selbst in ihre Mitte

 

und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

 

37 Sie erschraken und hatten große Angst,

 

denn sie meinten, einen Geist zu sehen.

 

38 Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt?

 

Warum lasst ihr in eurem Herzen Zweifel aufkommen?

 

39 Seht meine Hände und meine Füße an:

 

Ich bin es selbst.

 

Fasst mich doch an

 

und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen,

 

wie ihr es bei mir seht.

 

40 Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.

 

41 Als sie es aber vor Freude immer noch nicht glauben konnten

 

und sich verwunderten,

 

sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?

 

42 Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch;

 

43 er nahm es und aß es vor ihren Augen.

 

44 Dann sagte er zu ihnen:

 

Das sind meine Worte,

 

die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war:

 

Alles muss in Erfüllung gehen,

 

was im Gesetz des Mose,

 

bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben

 

steht.

 

45 Darauf öffnete er ihren Sinn

 

für das Verständnis der Schriften.

 

46 Er sagte zu ihnen: So steht es geschrieben:

 

Der Christus wird leiden

 

und am dritten Tag von den Toten auferstehen

 

47 und in seinem Namen

 

wird man allen Völkern Umkehr verkünden,

 

damit ihre Sünden vergeben werden.

 

48 Angefangen in Jerusalem, seid ihr Zeugen dafür.

 

 

 

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Osteroktav

Donnerstag, 16. April 2020

Lesung (Apg 3,11-26)

 

Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten

 

auferweckt

 

11Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt.

 

Da er sich Petrus und Johannes anschloss,

 

lief das ganze Volk

 

bei ihnen in der sogenannten Halle Sálomos zusammen,

 

außer sich vor Staunen.

 

12 Als Petrus das sah,

 

wandte er sich an das Volk:

 

Israeliten, was wundert ihr euch darüber?

 

Was starrt ihr uns an,

 

als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt,

 

dass dieser gehen kann?

 

13 Der Gott Abrahams, Ísaaks und Jakobs,

 

der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht,

 

den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt,

 

obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen.

 

14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet

 

und die Freilassung eines Mörders gefordert.

 

15 Den Urheber des Lebens habt ihr getötet,

 

aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt.

 

Dafür sind wir Zeugen.

 

16 Und weil er an seinen Namen geglaubt hat,

 

hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt,

 

zu Kräften gebracht;

 

der Glaube, der durch ihn kommt,

 

hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt.

 

17 Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt,

 

ebenso wie eure Führer.

 

18 Gott aber hat auf diese Weise erfüllt,

 

was er durch den Mund aller Propheten

 

im voraus verkündigt hat:

 

dass sein Messias leiden werde.

 

19 Also kehrt um

 

und tut Buße,

 

damit eure Sünden getilgt werden

 

20 und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt

 

und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias.

 

21 Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen

 

bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem,

 

die Gott von jeher

 

durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.

 

22 Mose hat gesagt:

 

Einen Propheten wie mich

 

wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken.

 

Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagt.

 

23 Jeder, der auf jenen Propheten nicht hört,

 

wird aus dem Volk ausgemerzt werden.

 

24 Und auch alle Propheten von Sámuel an

 

und alle, die später auftraten,

 

haben diese Tage angekündigt.

 

25 Ihr seid die Söhne der Propheten

 

und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat,

 

als er zu Abraham sagte:

 

Durch deinen Nachkommen

 

sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

 

26 Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht erweckt und gesandt,

 

damit er euch segnet und jeden von seiner Bosheit abbringt.

 

 

 

Antwortpsalm (Ps 8,2 u. 5.6-7.8-9 (R: 2ab))

 

 

 

Kv Herr, unser Herrscher,

 

wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde! - Kv

 

 

 

Oder:

 

 

 

Kv Halleluja. - Kv

 

 

 

2 Herr, unser Herrscher, +

 

wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde; *

 

über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.

 

5 Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, *

 

des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? - (Kv)

 

6 Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, *

 

hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.

 

7 Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, *

 

hast ihm alles zu Füßen gelegt: - (Kv)

 

8 All die Schafe, Ziegen und Rinder *

 

und auch die wilden Tiere,

 

9 die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, *

 

alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht. - Kv

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Evangelium (Joh 13,1-15)

GRÜNDONNERSTAG

Er liebte sie bis zur Vollendung

 

 

 

1 Es war vor dem Paschafest.

 

Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war,

 

um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen.

 

Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren,

 

liebte er sie bis zur Vollendung.

 

2 Es fand ein Mahl statt

 

und der Teufel

 

hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskáriot,

 

schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern.

 

3 Jesus,

 

der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte

 

und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte,

 

4 stand vom Mahl auf,

 

legte sein Gewand ab

 

und umgürtete sich mit einem Leinentuch.

 

5 Dann goss er Wasser in eine Schüssel

 

und begann, den Jüngern die Füße zu waschen

 

und mit dem Leinentuch abzutrocknen,

 

mit dem er umgürtet war.

 

6 Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm:

 

Du, Herr, willst mir die Füße waschen?

 

7 Jesus sagte zu ihm:

 

Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht;

 

doch später wirst du es begreifen.

 

8 Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen!

 

Jesus erwiderte ihm:

 

Wenn ich dich nicht wasche,

 

hast du keinen Anteil an mir.

 

9 Da sagte Simon Petrus zu ihm:

 

Herr, dann nicht nur meine Füße,

 

sondern auch die Hände und das Haupt.

 

10 Jesus sagte zu ihm:

 

Wer vom Bad kommt, ist ganz rein

 

und braucht sich nur noch die Füße zu waschen.

 

Auch ihr seid rein,

 

aber nicht alle.

 

11 Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde;

 

darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.

 

12 Als er ihnen die Füße gewaschen,

 

sein Gewand wieder angelegt

 

und Platz genommen hatte,

 

sagte er zu ihnen:

 

Begreift ihr, was ich an euch getan habe?

 

13 Ihr sagt zu mir Meister und Herr

 

und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.

 

14 Wenn nun ich, der Herr und Meister,

 

euch die Füße gewaschen habe,

 

dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.

 

15 Ich habe euch ein Beispiel gegeben,

 

damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

 

 

 

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

 

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Lesungen - Donnerstag, 9. April 2020

GRÜNDONNERSTAG

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Gründonnerstag
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Palmsonntag Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 21,1-11)

Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen:

Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!

Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

 

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Tageslesungen - Donerstag 2 April 2020

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Lesungen - 5. Fastensonntag

Lesung aus dem Buch Ezechiel (Ez 37,1-14)

Die Hand des HERRN legte sich auf mich und er brachte mich im Geist des HERRN hinaus und versetzte mich mitten in die Ebene. Sie war voll von Gebeinen. Er führte mich ringsum an ihnen vorüber und siehe, es waren sehr viele über die Ebene hin; und siehe, sie waren ganz ausgetrocknet.

Er fragte mich: Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden? Ich antwortete: GOTT und Herr, du weißt es. Da sagte er zu mir: Sprich als Prophet über diese Gebeine und sag zu ihnen: Ihr ausgetrockneten Gebeine, hört das Wort des HERRN! So spricht GOTT, der Herr, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich selbst bringe Geist in euch, dann werdet ihr lebendig. Ich gebe euch Sehnen, umgebe euch mit Fleisch und überziehe euch mit Haut; ich gebe Geist in euch, sodass ihr lebendig werdet. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin.

Da sprach ich als Prophet, wie mir befohlen war; und noch während ich prophetisch redete, war da ein Geräusch: Und siehe, ein Beben: Die Gebeine rückten zusammen, Bein an Bein. Und als ich hinsah, siehe, da waren Sehnen auf ihnen, Fleisch umgab sie und Haut überzog sie von oben. Aber es war kein Geist in ihnen.

Da sagte er zu mir: Rede als Prophet zum Geist, rede prophetisch, Menschensohn, sag zum Geist: So spricht GOTT, der Herr: Geist, komm herbei von den vier Winden! Hauch diese Erschlagenen an, damit sie lebendig werden! Da sprach ich als Prophet, wie er mir befohlen hatte, und es kam der Geist in sie.

Sie wurden lebendig und sie stellten sich auf ihre Füße - ein großes, gewaltiges Heer. Er sagte zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sagen: Ausgetrocknet sind unsere Gebeine, unsere Hoffnung ist untergegangen, wir sind abgeschnitten.

Deshalb tritt als Prophet auf und sag zu ihnen: So spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zum Ackerboden Israels. Und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole.

Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig und ich versetze euch wieder auf euren Ackerboden. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin. Ich habe gesprochen und ich führe es aus - Spruch des HERRN.

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom (Röm 8,8-11)

Schwestern und Brüder! Wer aber vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.

Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.

Wenn aber Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit. Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.

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Evangelium - 5. Fastensonntag

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 11,1-45)

In jener Zeit war ein Mann krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta. Maria war jene, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihren Haaren abgetrocknet hatte; deren Bruder Lazarus war krank. Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank.

Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Die Jünger sagten zu ihm: Rabbi, eben noch suchten dich die Juden zu steinigen und du gehst wieder dorthin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. So sprach er.

Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden. Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf. Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. Doch wir wollen zu ihm gehen. Da sagte Thomas, genannt Didymus, - Zwilling -, zu den anderen Jüngern: Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben!

Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen.

Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag. Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen. Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm. Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen; er war noch dort, wo ihn Marta getroffen hatte. Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass sie plötzlich aufstand und hinausging. Da folgten sie ihr,weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen.

Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sagte zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.

Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus.

Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb?

Da wurde Jesus wiederum innerlich erreg und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg. Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag.

Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!

Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen!

Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

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Evangelium 5. Fastensonntag A 29.03.2020
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