Berichte

Eucharistiefeier am 5. Sonntag der Osterzeit (10.05.2020)

Nach mehreren Wochen ohne öffentliche Gottesdienste und nach der Lockerung des Kontaktverbotes hat unsere Erzdiözese Freiburg die Liturgien wieder für die Gläubigen geöffnet. Dabei gelten umfangreiche Abstands- und Sicherheitsregeln, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren. Entsprechend der Schutzkonzepte und Regelungen, die in unserem Bistum gelten, fanden auch in Pforzheim-West wieder die ersten Sonntagsgottesdienste statt.


Pfarrer Michael Dederichs zelebrierte in St. Antonius. Petrit Hamiti an der Orgel und Gwendolyn Phear, die Dirigentin unseres Kirchechors mit den von ihr gesungenen Liedern, gestalteten diese Eucharistiefeier musikalisch mit. Lektoren trugen die Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 6,1-7) und aktuelle Fürbitten vor, in denen auch für Dekan Bernhard Ihle, der in seinem 70. Lebensjahr und im 43. Jahr seines priesterlichen Wirkens überraschend verstorben war, für die Kranken und die Verstorbenen der Corona-Pandemie und für alle Verstorbenen, aber auch für die an anderen Krankheiten Leidenden gebetet.

Nach dem Evangelium (Joh 14,1-12) gedachte Pfarrer Dederichs in seiner Ansprache des verstorbenen Dekans und schilderte, wie er ihn am Samstag vor dem „Guten Hirten Sonntag“ noch besucht und an seiner Stelle in der Herz Jesu Kirche einen Gottesdienst für den YOUTUBE-Kanal der Kirchengemeinde zelebriert hatte.

An der Seitenwand vor dem Zugang zur Sakristei war eine Bilderwand zum Gedenken an Dekan Bernhard Ihle aufgestellt und ein Kondolenzbuch bereit gelegt.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner

 

 

 

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Eucharistiefeier anlässlich des Todes von Dekan Bernhard Ihle in St. Antonius (04.05.2020)

Pfarrer Michael Dederichs und Pater Arokiadoss konzelebrierten am Tag nach dem unerwarteten Tod von Dekan Bernhard Ihle für ihn eine Eucharistiefeier in der St. Antoniuskirche. Gemeindereferent Thomas Ruland trug die Lesung vor. Die Fürbitten wurden im Wechsel vom Sprecher des Gemeindeteams und den Sekretärinnen gebetet.


Es waren die Fürbitten, die Bernhard Ihle für einen Gottesdienst vorbereitet hatte, der für den 4. Sonntag der Osterzeit, den Sonntag des „Guten Hirten“ aufgezeichnet werden sollte. „Jesus Christus ist der gute Hirte. Er sammelt und führt die Menschen an und verheißt uns und allen Leben in Fülle.“ waren die einleitenden Worte.

Pater Arokiadoss verkündete das Evangelium und beschrieb in seinem Predigtwort Bernhard Ihle als einen „guten Hirten“ für seine Gemeinde und für ihn selbst, der seine Berufung lebte und mit seiner immer offenen, freundlichen und gewinnenden Art Zeugnis für die Frohe Botschaft Jesu ablegte.

Wir sind gewiss, dass für ihn die Botschaft seines Sterbesonntags zur Wirklichkeit geworden ist: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben – und es in Fülle haben.“

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Eucharistiefeier zum 3. Sonntag in der Osterzeit in St. Bernhard (26.04.2020)

Am Vorabend zum 3. Sonntag in der Osterzeit zelebrierte Dekan Bernhard Ihle in St. Bernhard eine Eucharistiefeier, die Dominik Singer filmte und die vom Sonntag an auf dem YOUTUBE-KANAL der Kirchengemeinde zum Mitfeiern und Mitsingen zu Hause vor dem Bildschirm einlud.


Bernhard Kaburek begleitete die Lieder an der Orgel. Gabi Fieß trug die Lesung vor und betete die Fürbitten. Pfarrer Ihle verkündete das Evangelium nach Johannes (Joh 21,1-14):

„In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal am See von Tiberias...Aber in dieser Nacht fingen sie nichts...Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein...Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden... und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her...Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen.“ Von diesem Text her entfaltete der Zelebrant seine Predigtgedanken.

Nach dem feierlichen Ostersegen wandte sich Pfarrer Ihle an die Mitfeiernden und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass schon bald mit ersten Gottesdiensten zu rechnen sei, die wieder mit kleineren Gruppen in den Kirchen gefeiert werden könnten. Er bat, die entsprechenden Meldungen in den Zeitungen und auf der Homepage der einzelnen Pastoralen Räume zu verfolgen.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Eucharistiefeier zum Weißen Sonntag in Heilige Familie (18.04.2020)

Bekanntlich sind seit viele Wochen - bedingt durch die Corona-Krise - keine öffentlichen Gottesdienste möglich. Wie andere Seelsorgeeinheiten zeichnet auch die Kirchengemeinde Pforzheim heilige Messen und andere Gottesdienste auf und stellt die Videos auf einem YOUTUBE-KANAL bereit, der von den Homepages aus angeklickt werden kann.


Am Vorabend zum Weißen Sonntag zelebrierte Dekan Bernhard Ihle in Heilige Familie eine Eucharistiefeier, die Dominik Singer filmte und die vom Sonntag an zum Mitfeiern einlud. Bernhard Kaburek begleitete die Lieder an der Orgel. Arabella Huber trug die Lesung vor, und Martina Peter betete die Fürbitten. Pfarrer Ihle verkündete das Evangelium nach Johannes (Joh 20, 19–31) und predigte zu diesem uns allen wohl vertrauten Text: „Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

Nach dem feierlichen Ostersegen wandte sich Pfarrer Ihle mit tröstenden Worten an die Mädchen und Buben, die an diesem oder an einem der kommenden Sonntage eigentlich ihre Erstkommunion feiern sollten, und an ihre Familien. Er versprach, sobald Termine feststehen, diese frühzeitig mitzuteilen, damit das Familienfest entsprechend gefeiert werden kann.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Offener Nachmittag in Pforzheim-West (15.03.2020)

Bereits seit Jahrzehnten, also schon lange bevor es die ökumenische Vesperkirche in der Stadtkirche gab, laden evangelische, freikirchliche und katholische Gemeinden im Winterhalbjahr im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden“ (ACG) in Pforzheim an den Sonntagen zu einem Offenen Nachmittag in ihre Räume ein. Dies ist ein Angebot, das sich an Menschen richtet, die einsam und alleine sind, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fallen könnte, die ein geringes Einkommen haben, die am Rand der Gesellschaft leben und und...

Am 15. März 2020 sollte es in Pforzheim-West wieder soweit sein, aber das Corona-Virus machte uns einen Strich durch die Rechnung und alles kam anders. Wie bei uns üblich sollte der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen beginnen und mit dem Abendessen enden. Gespräche an den Tischen, auch mit Haupt- und Ehrenamtlichen des Pastoralen Raumes Pforzheim-West, sowie Brett- und Kartenspiele sollten willkommene Abwechslung in einem eher tristen Alltag werden - für viele der Höhepunkt der Woche. Daran war in diesem Jahr leider nicht zu denken – deutlich mehr als 100 Menschen auf engem Raum im Saal ließ das Corona-Virus leider nicht zu!

Der Kuchen war gebacken, das Abendessen eingekauft. Viele Helferinnen und Helfer aus Pforzheim-West, unter ihnen auch Mütter von Erstkommunikanten zusammen mit Gemeindereferent Thomas Ruland, packten Kuchen und Abendessen in große Tüten. Die Gäste konnten kommen; bereits im Eingangsbereich wurden ihnen die Pakete gegeben und ihnen Gottes Segen für die kommenden Tage und Wochen gewünscht. Bei dem herrlichen Sonnenschein ging man natürlich nicht sofort auseinander. Vielmehr nutzte der eine und die andere die Gelegenheit zum Gespräch und setzte sich auf die Bank vor dem Außengelände des Kindergartens.

Dankbar verabschiedete sich mancher der Gäste beim frühen Nachhausegehen: Natürlich wird man auch im nächsten Jahr wieder kommen, wurde dabei immer wieder betont, und man freut sich schon jetzt auf den Offenen Nachmittag 2021 im Pastoralen Raum Pforzheim West – hoffentlich dann auch wieder im Pfarrsaal.

Diese Aktion war so nur möglich, weil wir die selbstverständliche Mitarbeit vieler Menschen aus unseren Gemeinden hatten. Hierfür herzlichen Dank: Vergelt’s Gott!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Ökumenische Passionsandachten im Westen von Pforzheim – März 2020 „Lieder auf dem Weg zum Kreuz“ (10.03.2020)

Die zweite Andacht dieser Reihe am 10. März in der St. Antoniuskirche hatte zum Thema: „O Haupt voll Blut und Wunden“. Der Chor unter Leitung von Gwendolyn Phear und an der Orgel begleitet von Petrit Hamiti sang zu Beginn die ersten beiden Strophen des Liedes: „O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn,o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron...“ Nach der Begrüßung durch Gemeindereferent Thomas Ruland betete man Psalm 22 und sang die fünfte Strophe „Ich will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht...“. Auf die Lesung aus dem Jakobus-Brief (Jak 2,14.17.18b) folgten zwei Strophen aus der deutschen Messe von Franz Schubert (1797-1828) „Wohin soll ich mich wenden?“ (Kyrie) – wiederum vorgetragen durch den Kirchenchor.

Der Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinde, Andreas Schwarz, betrachtete in seiner Ansprache - ausgehend vom Autor des Liedes und seiner Geschichte - das von allen Konfessionen gesungene Kirchenlied „O Haupt voll Blut und Wunden“, das der evangelisch-lutherische Pfarrer und Kirchenlieddichter Paul Gerhardt (1607-1676) im Jahr 1656 als Übersetzung des lateinischen Hymnus „Salve caput cruentatum“  geschrieben hatte. Die Strophen 7 und schließlich 8 folgten als Abschluss durch den Chor: ... Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da du’s so gut gemeint. Ach gib, dass ich mich halte zu dir und deiner Treu und, wenn ich nun erkalte, in dir mein Ende sei.

 

Die an den Gekreuzigten gerichteten Fürbitten wurden im „Vater unser“ zusammengefasst, bevor der Gottesdienst mit dem Segen und einem sehr behutsam vorgetragenen Orgelspiel zu Ende ging.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Besinnungswochenende der Gemeindeteams von Pforzheim-West in St. Bernhard in Rastatt (06./07.03.2020)

„Verrückt vor Liebe nach Gott und den Menschen - Warum Christsein mit der Kirche so attraktiv ist“

Unter dieser Überschrift und mit diesen Sätzen hatte Bruder Paulus, Guardian im Kapuzinerkloster Liebfrauen in Franfurt am Main, sein Programm für das Besinnungswochenende präsentiert: „Nein, so hatte sich das keiner vorgestellt: Ein Messias aus einem Handwerkerbetrieb, einer, der nicht ohne fehlbare Menschen unterwegs sein wollte, einer, der Familien auseinanderriss und am Ende festgenagelt wurde von denen, denen die Bewegung zu viel wurde.

Der ‚Gottesbilddurcheinanderbringer’, der ‚Menschenbildaufbrecher’, der ‚LeidinLebenwandler’, der Verrückte, dem kein Standpunkt zu extrem war, um darin nicht nicht noch Reich Gottes am Werk zu sehen. Einer, der nicht aufgab. Und der nicht aufgibt. Niemanden. Dem zu folgen die Kirche nach sich zieht, und noch viel mehr.“

Pfarrer Bernhard Ihle, Pater Arokiadoss und Gemeindereferent Thomas Ruland, der für den Samstag das Morgenlob vorbereitet hatte, waren mit Mitgliedern der drei Gemeindeteams nach Rastatt gekommen und freuten sich auf Bruder Paulus und das, was man mit ihm erleben würde.

Der Kapuziner-Pater ging auf die Selbstvorstellung Gottes im brennenden Dornbusch auf dem Berg Horeb dem Mose gegenüber ein und zeigte mit unterschiedlichen Methoden, dass zu allen Zeiten Menschen für Jesus Christus brannten und brennen. Als Beispiele nannte er: Alexamenos, ein Soldat um 100 nach Christus in Rom, der auf einem Graffiti mit einem ‚Spottkreuz’ dargestellt ist, auf dem der Gekreuzigte einen Eselskopf hat, der hl. Franziskus von Assisi im 13. Jahrhundert, der Mathematiker Blaise Pascal im 17. Jahrhundert, der Franziskaner Maximilian Kolbe - ermordet im KZ Auschwitz, der UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld und Mutter Theresa von Kalkutta im 20. Jahrhundert, die „koptischen Märtyrer Libyens“ im 21. Jahrhundert und Rimsha, die von fanatischen Muslimen in Pakistan mit dem Tod bedroht wird, in unseren Tagen.

Es war immer wieder offensichtlich und jeder konnte spüren und sich dem Eindruck nicht entziehen, wie sehr Bruder Paulus selbst für Christus brennt, ja geradezu lodert. Mancher Funke konnte da überspringen.

In guter Tradition saß man am Abend noch lange zusammen, um sich auszutauschen und ‚über Gott und die Welt’ zu reden.

Höhepunkt des Nachmittags war die Feier der Eucharistie in der wunderschön gestalteten Kapelle des Hauses.

Im Anschluss machte Frau Ihle von der kfd Bruchsal ein Gruppenfoto, und Martina Peter bedankte sich im Namen aller beim Referenten für dessen engagierten Einsatz für das gelungene Besinnungswochenende und überreichte ein Weinpräsent aus Keltern.

Nach dem Nachmittagskaffee verabschiedete man sich voneinander. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen fuhr nach Pforzheim-West zurück; eine Gruppe von Frauen verbrachte - in guter Tradition - eine weitere Nacht im gastfreundlichen Haus St. Bernhard.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Gegen das Vergessen (23.02.2020)

Die Erinnerungen der Großtanten - Zeitzeugenberichte von der Zerstorung Pforzheims vor 75 Jahren bei einer Gedenkveranstaltung in der Antoniuskirche

Mit freundlicher Genehmigung des Pforzheimer Kurier (BNN) - Mitarbeiterin Susanne Roth

Sogar der Höllenfürst habe seine Augen vor dem Treiben seiner Untertanen verschlossen: Bei der Gedenkveranstaltung anlässlich der Zerstörung Pforzheims in den Abendstunden des 23. Februar vor 75 Jahren ist die Rede von einem gefräßigen Ungeheuer, das sich als Feuersbrunst durch die Stadt frisst, von „stummer Pein", von Hilferufen, die ,,im krachenden Getöse der fallenden Bomben" untergehen.

Die “Triumphnacht der Hölle“ beschreibt Gisela Grob in ihren Gedichten, die glutrot die Schrecken und die Todesangst der Nacht angesichts der Feuersbrunst und tödlichen Flüssigkeit der Phosphorbomben widerhallen - in jedem einzelnen der etwa 80 Besucher, die sich kurz vor dem abschließenden Lichtermeer auf dem Rathausplatz in der Antoniuskirche im Westen der Stadt eingefunden haben.

Die Gedichte werden vorgelesen von Gisela Grobs Großnichte Gisela Gläser. Und sie ist nicht die Einzig,e, die an diesem Abend eine Gedenkveranstaltung der ruhigen, aber eindringlichen und umso beeindruckenderen Art gestaltet. Musikalisch von der Geigerin Maria Schmalz und Stefan Baur am Piano so­ wie mit Gesang von Beatrice Fuhr-Herz umrahmt, gelingt eine rührende, berührende Stunde.

Gabi Pfohl hat die Erinnerungen ihrer Großtante Luise Wolf sortiert und geordnet; das Gleiche hat Beatrice Fuhr­ Herz mit den Notizen ihrer Großtante Katharina Lamberty getan. Zusammen ergibt diese eine besondere Lesung, denn die beiden Frauen fügen die Erinnerungen ihrer Großtanten zeitlich zusammen. So entsteht ein Bild, was an dem Schreckenstag passierte.

Die Frauen kannten sich, die diese Bombardierung überlebten. „Und es ist ihnen erst viel später gelungen, das aufzuschreiben. Meine Großtante bekam irgendwann zu Weihnachten ein Buch über den 23. Februar 1945, erst dann konnte sie aufschreiben, was sie erlebt hat", erzählt Beatrice Fuhr-Herz .

Den Angriff hat die eine der Frauen zunächst in einem Keller in der Zerrennerstraße erlebt, während die andere gerade noch - nichts ahnend vom Angriff - entkommen ist, weil sie ihre Arbeit in der Stadtmitte verlasst und nach Hause Richtung Sonnenhof geht. Luise Wolf dachte wie alle anderen im Keller auch „das ist das Ende“. Das Phosphor der Brandbomben entzündet die Kohlen, die Kellertür brennt, man entkommt über die brennende Straße. Selbst am nächsten Tag ist ein Betreten der Stadt wegen der Hitze nicht möglich. Was die Frauen dann erblicken ist Folgendes: „Eine Frau lag da, ihr Kind noch in den Armen haltend. Alle waren aufgedunsen und halb verbrannt. Plötzlich stieg ich Uber verbranntes Holz. Da bemerkte ich, dass es verbrannte Leichen waren", wie Katharina Lamberty notierte.

(Foto: Roth) RUHIGES GEDENKEN: Gabi Pfohl und Beatrice Fuhr-Herz lesen Erinnerungen vor; Martina Gläser Gedichte und Maria Schmalz steuert die musikalische Untermalung bei.

Fotos: Thomas Ruland

 

Seniorenfasching in Heilige Familie Keltern (11. 02. 2020)

Am Dienstag, den 11. Februar 2020 ging es nach dem Gottesdienst um 9.00 Uhr, der von Pfarrer Michael Dederichs zelebriert wurde, beim Seniorenvormittag im Gemeindesaal von Heilige Familie lustig und sangesfreudig zu.

Zuerst wurde wie immer das schmackhafte Frühstück mit frischen Brötchen, Wurst, Käse, selbstgemachten Honig und von Frau Meier selbstgemachten Kuchen eingenommen. So frisch gestärkt haben unsere Senioren unter der tollen Klavierbegleitung von Maria Krautschneider viele Volks- und Faschingslieder gesungen und bei manchen Liedern sich eingehackt und fest mitgeschunkelt. Gabriele und Herbert Böhm strapazierten mit dem Loriotsketch Szenen einer Ehe: Feierabend noch die Lachmuskeln der aufmerksamen Zuhörer.

Text und Bilder Herbert Böhm

„So ein Zirkus…in Pforzheim West“ - Faschingsveranstaltung im Gemeindezentrum St. Antonius (14.02.2020)

Kann man sich das Gemeindeleben in Pforzheim West ohne eine Faschingsveranstaltung überhaupt noch vorstellen? Natürlich nicht! Deshalb gab es auch dieses Jahr wieder einen bunten und mitreißenden Faschingsabend unter dem Motto „so ein Zirkus…in Pforzheim West“. Clowns, Zirkusdirektoren, Künstler, Artisten, Tiere und andere Zirkusmitarbeiter bevölkerten den Gemeindesaal St. Antonius. Aber auch andere, fantasievolle und aufsehenerregende Verkleidungen gab es zu bestaunen. Der Saal war wie immer, getreu dem diesjährigen Motto, liebevoll und aufwändig geschmückt, und die stimmungsvolle Musik von Willy Kretz trug ebenfalls zu einem tollen Faschingsabend bei.

Doch der Reihe nach: Pünktlich um 19.19 Uhr eröffneten die Zirkusdirektorin, Frau Beatrice Fuhr, und der Clown Andreas Renner bestens gelaunt und in Reimen sprechend die Veranstaltung. Das amüsante Geplänkel der beiden zog sich als roter Faden durch den Abend und brachte den ganzen Saal schon in beste Stimmung. Die Dance-Kids der PFG (trainiert von Tanja Staffe und Justine Martin, betreut von Jana Scharnofske) bildeten mit ihrem pfiffigen und sehenswerten Tanz den Auftakt der Darbietungen. Ein großer Applaus war der verdiente Lohn. Sichtlich erfreut wurden sie anschließend vom Zirkusreporter Johannes Schübilla interviewt, der übrigens auch nach allen weiteren Vorführungen zu seinen gelungenen Einsätzen kam. Die Vorführung der beiden Tanzmariechen der PFG, Emily Mohs und Fabienne Pamer, betreut von Melanie Kurtz und trainiert von Tatjana Becht und Timo Schenk, entlockten dem Publikum begeisterte Ausrufe und viel Applaus. Als nächster Artist betrat der junge Elias Link die Manege und bezauberte das Publikum mit seinen Jonglierkünsten. Auch er wurde mit großem Applaus gefeiert und natürlich auch interviewt. Wie bei jeder großen Veranstaltung darf auch in Pforzheim West ein, zunächst geheim gehaltener, Ehrengast nicht fehlen. In einer, von der Zirkusdirektorin persönlich ausgeführten Zaubernummer, erschien Dekan Johannes Mette auf der Bühne. Der ehemalige Pfarrer von Pforzheim West wurde begeistert empfangen und hatte dann auch später die ehrenvolle Aufgabe, die Polonaise anzuführen. Zunächst aber kamen Ochs und Esel in die Manege. Annette Markowis und Martina Peter, schön verkleidet und aus den vergangenen Jahren schon bestens bekannt, nahmen pointiert die Ereignisse in Pforzheim West unter die Lupe. Aber auch die Entwicklungen und Vorkommnisse in der Kirchengemeinde Pforzheim und der Erzdiözese Freiburg wurden gut gelaunt kommentiert. Das Publikum bedankte sich mit großem Applaus für den sehr gelungenen Auftritt. Da traf es sich gut, dass Herr Dekan Bernhard Ihle, Pater Maria Arokiadoss Antonyraj und Herr Pfarrer Thomas Müller von der evangelischen Gemeinde an der Christuskirche, gemeinsam mit seiner Frau Ulrike, im Saal mitfeierten. Sie konnten gemeinsam mit allen anderen Zuschauern den Auftritt von Herbert Böhm und Julian Muche als „Ministranten früher und heute“ genießen. Die Beiden zeigten in ihrem Beitrag gekonnt und auf humorvolle Art und Weise die Entwicklungen in diesem wichtigen Dienst und wurden dafür lange beklatscht.

Es ist schon eine gute Tradition, dass Herr Pfarrer Müller das Programm mit einer Büttenrede bereichert, auch dieses Jahr begeisterte er mit seiner Darbietung als Zeitungsjunge. Das Publikum dankte es ihm mit spontanem und langem Applaus. Vor der anschließenden Pause gab es die schon erwähnte Polonaise, die den ganzen Saal erfasste und allen riesigen Spaß bereitete. Nach der verdienten Stärkung gab es eine mit Musik unterlegte Jonglage/ Lichtshow, einstudiert und rasant dargeboten von Pfadfinderinnen aus St. Bernhard. Langanhaltender Beifall war der verdiente Lohn. Den Ministranten aus Keltern oblag es, den letzten Programmpunkt darzubieten und passend zum Motto der Veranstaltung war es eine Unterrichtsstunde der Zirkusschule, die sie mit viel Spaß für die Zuschauer auf die Bühne brachten. Auch sie wurden für ihre tolle Aufführung mit viel Beifall verabschiedet. Mit einem gemeinsamen Gruppenbild aller Künstlerinnen und Künstler und den beiden Moderatoren des Abends endete der offizielle Teil. Anschließend wurde die Manege zur Tanzfläche und bei guter Musik, gutem Essen und Trinken und angeregten Gesprächen konnte der Abend langsam ausklingen.

Es war eine tolle, äußerst gelungene „Zirkusveranstaltung“ und alle Besucherinnen und Besucher traten voll des Lobes den Heimweg an.

Aber neben allen Menschen, die das Programm auf der Bühne gestalteten, dürfen die Menschen nicht vergessen werden, die diesen wunderschönen Abend ebenfalls mitgestalteten: Dekoration: Familie Pehnelt; Küchenteam: Frau Ernst und Frau Schimke, Herr Katzmarek und Herr Kynast; Bar: Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus St. Bernhard; Kasse: Herr Schimke und Herr Pfohl junior.

Nochmals vielen Dank an alle und hoffentlich ein Wiedersehen im nächsten Jahr am gleichen Ort, wenn es wieder heißt: Fasching im Pastoralen Raum Pforzheim West.

Text und Fotos: Helmut Jahn

Studienhalbtag im Pfarrsaal von St. Antonius (08. Februar 2020)

Ökumene – nur ein schöner Traum?

Neuer Mut auf dem Weg zur Einheit der Kirchen mit Dipl.-Theol. Tobias Licht, Leiter des Bildungszentrums Roncalli-Forum in Karlsruhe und Mitglied der Ökumene - Kommission der Erzdiözese Freiburg

Christen unterschiedlicher Konfessionen trafen sich auf Einladung der ‚Kreis-Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung’, des Bildungszentrums Pforzheim/Enzkreis und des katholischen Dekanates im Gemeindesaal von St. Antonius zu einem Studienhalbtag, bereits dem 10. in einer langen Reihe. Dekanatsreferent Tobias Gfell konnte Teilnehmer/innen aus unterschiedlichen Gemeinden der Stadt und des Enzkreises begrüßen, ehe der Leiter des Bildungszentrums, Pastoralreferent Ullrich Glatthaar, die Teilnehmer über aktuelle Themen miteinander ins Gespräch brachte.

Der Referent bezeichnete die Ökumene als ein spannendes Feld und führte theologische und sachliche Gründe für ihre Notwendigkeit an. Er leitete dies aus der Bitte Jesu ab - aufgeschrieben im Johannesevangelium (17,21) - „alle sollen eins sein“. Andererseits zeigte er aber auch anhand der Geschichte, dass die Einheit stets gefährdet war. Nach jedem Konzil gab es Umbrüche und Abspaltungen. Das Festhalten an den vielfältigen konfessionellen Kulturen in einer künftig einen Kirche ist für ihn eine Selbstverständlichkeit und er führte dazu das Modell der Einheit der mit Rom unierten Kirchen und ihrer unterschiedlichen Riten im katholischen Bereich an. Auch auf die Probleme ‚Abendmahlsgemeinschaft’ und ‚Amtsverständnis’ ging er ein. Erfolge auf dem ökumenischen Weg gibt es bereits durch das gegenseitige Kennenlernen und dadurch gewachsenes Vertrauen sowie eine Zusammenarbeit auf vielen Gebieten im alltäglichen kirchlichen Leben. Drei wichtige Ereignisse stehen im kommenden Jahr an, die das Miteinander vertiefen können: der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt, 200 Jahre unierte Landeskirche Baden und 200 Jahre Erzdiözese Freiburg sowie die elfte ‚Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK)’ in Karlsruhe - Ereignisse von denen sich Tobias Licht auch Impulse für die Arbeit vor Ort verspricht. Tobias Gfell und Ullrich Glatthaar dankten dem Referenten abschließend für sein engagiertes Eintreten für die Ökumene.

 

Text und Bilder: Rolf Constantin und Karl-Heinz Renner

Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft St. Antonius (26.01.2020)

Die Frauen trafen sich im Pfarrsaal von St. Antonius zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf das vergangene Jahr und einem Ausblick auf 2020. Im Rahmen des offiziellen Teils hielt Gemeindereferent und geistlicher Leiter Thomas Ruland nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Eleonore Barth eine kurze Ansprache. Ein buntes Programm schloss sich an. Bei Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag aus. Die Bilderserie vermittelt einen Eindruck von der gelungenen Veranstaltung.

Fotos: Karl-Heinz Renner und Thomas Ruland

Feier des Patroziniums mit Pfarrfest in Hl. Familie (19.01.2020)

Mit einem festlichen Gottesdienst beging die Gemeinde gemeinsam mit etlichen Mitfeiernden aus Pforzheim-West Ihren Namenstag traditionell Anfang Januar. Pfarrer Ihle konzelebrierte trotz seines derzeitigen Krankenstandes vom Rollstuhl aus mit Pfarrer Dederichs, welcher mit einem Duzend Ministranten ins Gotteshaus einzog. Musikalisch trug die Kirchenband „Cantus Firmus“ zur festlichen Ausgestaltung bei. Die Worte der Lesung zu individuellen Gaben und Befähigungen wurden – gerade im Hinblick auf die anstehenden Wahlen eines neuen Pfarrgemeinderats – sowohl in persönlichen Worten von Dekan Ihle als auch in den im Wechsel mit den Ministranten Luca Ulmer und Arabella Huber vorgetragenen Text anstelle üblicher Fürbitten aufgegriffen.

Nach Dank an alle Mitwirkenden im Gottesdienst und Einladung zum anschließenden Pfarrfest im Gemeindehaus durch Gemeindeteamsprecherin Martina Peter schloss sich noch eine Kindersegnung an unter bewegender Musik der Band.

Dank vieler fleißiger und geübter Helfer (u.a. aus St. Bernhard) konnte pünktlich zur Mittagsstunde mit der Essensausgabe begonnen werden. Ein Salatbuffet ergänzte das Angebot an warmer Hauptmalzeit aus der Küche. Um 13.00 Uhr startete das Programm mit der C-Punkt-Band in kleinerer Besetzung. Die ansprechende musikalische Umrahmung ließ Raum für Austausch unter den Besuchern im Gemeindehaus und wurde mit reichlich Beifall honoriert. Das dann eröffnete Kuchenbuffet mit hausgemachten Kuchen und Torten fand reißenden Absatz.

Auf der Bühne folgte ein Beitrag des Urgesteins der Pfarrgemeinderatsarbeit vor Ort, Herbert Böhm. Gemeinsam mit seinem Neffen Julian Muche und unter Gitarrenbegleitung von Bernhard Kaburek gaben sie in einer Gesangseinlage ein Bild des Ministranten-Dienstes von einst und heute zum Besten. Im Anschluss überreichte Herr Böhm im Namen der Kirchengemeinde an Theo Osmann, der als langjährigen Reporter für die politische Gemeinde Keltern kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde, ein Weinpräsent. Mit Worten des Dankes für eine stets zeitnahe, interessierte und engagierte Berichterstattung über Aktionen der katholischen Gemeinde, gerade aus der Diasporasituation heraus, war dies ein besonderes Anliegen. Herr Osmann nahm dankend an, brachte aber gleichzeitig seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit vor Ort in der Gemeinde von Herrn Böhm, dem Pfarrgemeinderat sowie dem Gemeindeteam und allen Engagierten zum Ausdruck.

Für die anstehende Pfarrgemeinderatswahl warb Pfarrer Ihle noch um Wahlbeteiligung. Die bislang bekannten Kandidaten aus Hl. Familie Bianca Flachenecker (bereits im bisherigen Pfarrgemeinderat Mitglied), Mathias Giek, Katharina Rupf und Thomas Huber stellten sich kurz vor. Sodann folgte eine musikuntermalte Darbietung der Ministranten mit singenden Sockenpuppen. Das Dietlinger Chörle unter Leitung von Bernhard Kaburek zog mit seinem umfassenden Gesangsrepertoire die Besucher des Pfarrfestes in seinen Bann. Insbesondere das aramäische Vaterunser lies den Raum verstummen. Der traditionelle Jahresrückblick in Bildern beendete das bunte Nachmittagsprogramm.

Der Erlös der Feier wird dem Lebenshaus in Uganda zu Gute kommen.

Allen Helfern, Spendern, Besuchern ein herzliches Dankeschön.

Im Namen des Gemeindeteams

Martina Peter

Fotos: Martina Peter, Theo Ossmann

Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West (10.01.2020)

Bereits zum zehnten Mal feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West zu Beginn des neuen Jahres - am ersten Freitag nach den Weihnachtsferien - gemeinsam Eucharistie in St. Bernhard.

Pfarrer Michael Dederichs und Pater Arokiadoss konzelebrierten. Bernhard Kaburek begleitete die Gemeindelieder in bewährter Weise an der Orgel.

In seiner Predigt spannte Pfarrer Dederichs den Bogen vom Weihnachtsbaum bis zum Kreuz, wies auf Umbrüche hin, die im neuen Jahrzehnt zu erwarten sind und dankte am Ende des Gottesdienstes allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und wünschte für das Neue Jahr den Segen Gottes und viel Gesundheit! Karl-Heinz Renner bedankte sich als Sprecher der drei Gemeindeteams dafür, dass die Tradition der Gottesdienste mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter/innen in Pforzheim-West auch in diesem Jahr fortgesetzt werden konnte. Dann ging er auf den Wechsel in der Leitung der Kirchengemeinde von Pfarrer Bernhard Ihle auf Pfarrer Georg Lichtenberger ein und warb um Kandidaten für die bevorstehende PGR-Wahl, da im Blick auf das Jahr 2030 wichtige Entscheidungen für des Leben in den Gemeinden vor Ort in der künftigen „Pfarrei neu“, die in der Größe dem heutigen Dekanat Pforzheim entsprechen wird, zu treffen sind.

Gerne wurde auch in diesem Jahr die Einladung zum anschließenden Neujahrsempfang im Foyer angenommen. Herzlicher Dank gebührt allen, die den Gottesdienst und den anschließenden Empfang vorbereitet hatten und mitfeierten, insbesondere dem Gemeindeteam von St. Bernhard!

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner

Festlicher Gottesdienst an „Erscheinung des Herrn“ (06.01.2020)

volkstümlich eher bekannt unter „Heilige drei Könige“, am 06. Januar 2020, um 10.30 Uhr in St. Antonius, und bereits um 9.00 Uhr in St. Bernhard.

Der von Herrn Kaplan Thomas Stricker zelebrierte Gottesdienst stand ganz im Zeichen der Aussendung der Sternsinger von St. Antonius, die auch in diesem Jahr wieder in zwei Gruppen unterwegs waren, um die Wohnungen und Häuser der Gläubigen unter göttlichen Segen zu stellen und gleichzeitig Geld für notleidende Kinder in aller Welt zu sammeln.

Sichtbares Zeichen des Segens ist die Anbringung der Kreidezeichen, neuerdings auch eines Aufklebers, in diesem Jahr „20*C+M+B*20“.

Das diesjährige Thema „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - Frieden im LIBANON und WELTWEIT“ wurde auch in der Predigt von Kaplan Stricker zu Gehör gebracht und der Bogen von den Sternsingern zu den Nöten und Sorgen von Ländern und Volksgruppen geschlagen.

In St. Bernhard feierte Pater Arokiadoss mit der Gemeinde den Festgottesdienst. Auch er konnte zwei Sternsinger-Gruppen auf den Weg durch den Arlinger schicken.

Die Christen in aller Welt, und auch wir hier in der Kirchengemeinde Pforzheim, können stolz auf unsere Sternsinger sein, die viel Zeit und Mühe aufbringen und sich in den Dienst der guten Sache stellen.

Dafür, und allen Spendern, ein herzliches „Vergelt`s Gott!“

Text: Helmut Jahn

Fotos: Ute Clemens und Helmut Jahn

Aktion Sternsinger in Hl. Familie mit Segnung der Kreide sowie Ökumenischer Aussendungsfeier am 06.01.2020

In dieser traditionell durchgeführten Aktion gab es in 2020 einige Neuerungen: Erstmals fand die Sammlung und Austeilung des Segens an zwei Tagen statt, nämlich bereits am Sonntag, den 05.01. und am eigentlichen „Drei-Königs-Tag“ dem 06.01.2020.

Am ersten Tag machten sich 7 Gruppen auf den Weg, nachdem im Gottesdienst am Morgen von Pater Arokiadoss die zum Einsatz kommende Kreide gesegnet wurde.

Die Aussendungsfeier um 9.00 Uhr am Feiertag fand in der Katholischen Kirche Hl. Familie im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes statt, welchen Pfarrer Dederichs und Pfarrerin Lieb gemeinsam leiteten.

Allen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, welche durch die Straßen zogen, Organisierten, die Verpflegung sicherten, Fahrdienste übernahmen, Kronen und Gewänder gestalteten und insbesondere allen, welche durch Ihre Spenden diese Aktion unterstützen ein

herzliches Vergelt‘s Gott.

Martina Peter

(Sprecherin Gemeindeteam)

Familienkrippenfeier 2019 am Heiligabend in Hl. Familie

Traditionell fand um 16.00 Uhr eine gut besuchte Krippenfeier in Dietlingen statt. Halina Hauser begleitete auf der Orgel. Durch den Gottesdienst führte Diakon Stephan Rist.

Im Krippenspiel, welches das Familiengottesdienstteam mit einigen engagierten Kindern in Mehrfachrollen unter Unterstützung aus dem Kreis der Ministranten einstudiert hat, wurden die Ereignisse der Heiligen Nacht dargestellt.

Nach Predigt, Fürbitten und dem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ trat nochmals eine Reihe Kinder in den Altarraum. Als Besinnung erzählten Sie, dass ein kleiner Hirte aus dem Besuch bei Jesus im Stall aus der dortigen Krippe einen Strohhalm mitgenommen hat als einfaches Zeichen, für die Kraft und Stärke, welche seit Christi Menschwerdung in kleinsten Dingen stecken kann.

Das Friedenslicht wurde geteilt, von den Darstellern und Ministranten in der Kirche weitergegeben und konnte so von den Gottesdienstbesuchern in ihre Häuser mitgenommen werden. Nach dem weihnachtlichen Segen und den

Klängen von „Stille Nacht…“ endete die Feier mit einem Strohengel als Geschenk für die Mitfeiernden.

 

Herzlicher Dank gilt Halina Hauser (Musik), dem Familiengottesdienstteam (Kulisse, Krippenspieltext), Stephan Rist als Zelebrant sowie allen Kindern und Ministranten, die mit Ihrem Engagement diese Feier ermöglicht haben sowie allen Mitfeiernden.

 

Im Namens des Familiengottesdienstteams

Martina Peter

11. Arlinger Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz St. Bernhard (14.12.2019)

Der Himmel hatte ein Einsehen! Pünktlich zum Beginn des Weihnachtsmarktes legte sich der starke Wind, der vorher einiges durch einander gewirbelt hatte, und der Regen hörte auf.
Wie auch in den Jahren zuvor gestalteten kirchliche Gruppierungen von Pforzheim West und Vereine aus dem Arlinger den Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz.

Mit der offiziellen Begrüßung und Eröffnung durch Herrn Thomas Ruland wurde es nach und nach voll und die Besucherinnen und Besucher konnten sich an Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck und vielen kulinarischen Angeboten erfreuen.

Eingeleitet wurde das offizielle Programm durch den Posaunenchor der evangelischen Gemeinden an der Christuskirche und der Matthäuskirche im Arlinger unter der Leitung von Herrn Axel Pfrommer, der die Besucherinnen und Besucher mit bekannten und teilweise fast vergessenen Weihnachtsliedern gekonnt erfreute.

Es folgte die Aufführung des Kindergartens St. Theresia in der Kirche St. Bernhard. Viele Zuschauer beklatschten freudig die sehr schönen, gelungenen und abwechslungsreichen Darbietungen der Kinder mit ihren Erzieherinnen.

Gleich anschließend erwarteten die Kinder und Erwachsenen die Ankunft des heiligen Bischofs Nikolaus auf dem Kirchplatz. Er begrüßte alle Anwesenden und erzählte aus dem Leben des Heiligen. Zum Schluss verteilte er dann die ersehnten Nikolausfiguren an die Kinder.

Dann war es für den Projektchor der Arlingerschule mit dem Solisten Mikey Stevens unter der Leitung von Frau Beatrice Fuhr-Herz soweit: Die Sängerinnen und Sänger konnten ihr Können in der Kirche mit schön vorgetragenen Weihnachtsliedern unter Beweis stellen. Der Applaus der wiederum zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern war der verdiente Lohn.

Den Abschluss des offiziellen Programms gestaltete der ‚Ungerer Werkschor’. Die Kirche hatte sich wiederum gefüllt und die stimmgewaltigen Sänger zeigten mit ihren professionell arrangierten und vorgetragenen Liedern, warum sie so bekannt sind.

Nach einer kurzen Sitzpause, die mit einer schönen Weihnachtsgeschichte gefüllt wurde, kam der Weihnachtsmarkt nach weiteren Darbietungen des Chores mit dem gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ und einer Zugabe zu einem stimmungsvollen Ende.

Die Gemeinde St. Bernhard bedankte sich bei: Evangelischer Posaunenchor unter Leitung von Axel Pformmer; Arlinger Gartenstadtgemeinschaft; Ungerer Werkschor; Gesangverein Arlinger e.V.; Projektchor der Arlingerschule mit dem Solisten Mikey Stevens unter der Leitung von Frau Beatrice Fuhr-Herz; Familien Sommer und Müller (Keltern); Frau Müller (Arlinger); Frauengemeinschaft St. Bernhard; Kindergarten St. Theresia, Ministranten und Pfadfinder von St. Bernhard.

 

Text und Fotos: Helmut Jahn

Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2019)

Auch in diesem Jahr waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag wieder zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, der mit ‚Wir sagen euch an den lieben Advent’ eröffnet wurde. Gemeindereferent Thomas Ruland gestaltete diese Wortgottesfeier, in der er an Hand von projizierten Bildern Legenden über den Heiligen erzählte, die deutlich werden ließen, warum wir auch heute noch den Nikolaustag feiern. Nach dem Begrüßungslied ‚Willkommen lieber Nikolaus!’ kam wirklich ‚Bischof Nikolaus’ mit seinem schweren, mit vielen Päckchen beladenen Schlitten. Er bedankte sich bei den Kindern für den Liedgruß und bei Herrn Ruland für die Geschichten, die er den Kindern über sich, den Bischof Nikolaus bereits erzählt hatte. Dann teilte er die mitgebrachten Geschenke aus. Jedes Kind, das in der Kirche war, bekam ein Päckchen, in dem auch ein Schokoladen-Nikolaus steckte, der genau so aussah, wie der heilige Nikolaus, der die Päckchen - unterstützt von Herrn Ruland - austeilte.

Auf dem Kirchplatz boten die Erzieherinnen des Kindergartens

St. Elisabeth Punsch und von den Eltern selbst gebackenen Kuchen an. So blieben viele noch gerne beisammen und freuten sich über den gelungenen Nikolausabend in Pforzheim-West.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Bastelkreis fürs Packen der Geschenke, dem Kindergarten St. Elisabeth, Herrn Ruland und dem Nikolaus!

 

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner

„BEGEISTERT FIRMUNG 2019“ – Firmgottesdienst für die Gemeinden St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie (Pastoraler Raum Pforzheim-West) am 19.10.2019

Unter dieses Thema hatte Gemeindereferent Thomas Ruland den Vorbereitungsweg zum Sakrament der Firmung gestellt.

Mit dem Firmspender, Ehrendomherr Hansjörg Weber, konzelebrierten Pfarrer Siegfried Huber (der Onkel einer Firmandin), Dekan Bernhard Ihle, Pater Arokiadoss SdC und Pater Arcangelo Biondo SdC (Leiter der italienischen Mission, der einige junge Menschen aus der Mission auf die Firmung vorbereitet hatte). Tobias Eckert wirkte als Diakon mit. Petrit Hamiti spielte die Orgel und die Band „Cantus firmus“ sang zu Beginn gemeinsam mit der Gemeinde: „Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns Heiliger Geist, wirke in uns Heiliger Geist!“ Dekan Ihle begrüßte mit persönlichen Worten den Firmspender sehr herzlich.

Ehrendomherr Weber motivierte in seiner Predigt die mehr als 40 Firmanden, ihre Begabungen für sich und andere einzusetzen und sich hierzu vom Heiligen Geist stärken und bekräftigen zu lassen, zumal ‚Firmung’ ‚Bekräftigung’ bedeutet. Ein Lied von Peter Strauch sei ihm für seine Beziehung zu Gott sehr wichtig geworden, so dass er den Refrain sogar manchmal beim Autofahren singe und er sang ihn auch jetzt vor: „Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.“

Während Ehrendomherr Weber den Jugendlichen das Sakrament der Firmung spendete, las eine Firmbegleiterin erklärende Texte zur Firmung; es musizierte die Band, oder man hörte das Spiel der Orgel. Eine Firmandin hatte Texte zum Kyrie gelesen, zwei Neugefirmte beteten die Fürbitten, zwei andere brachten die Gaben zum Altar und nach der Kommunion lasen ebenfalls zwei eben gefirmte Mädchen Texte zur Besinnung.

Nach dem Schlusssegen gratulierte Karl-Heinz Renner im Namen der drei Gemeindeteams den Neugefirmten und wünschte, dass Gottes Segen sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleite. Bei Ehrendomherrn Hansjörg Weber, bei Dekan Ihle und den weiteren Konzelebranten bedankte er sich, ebenso bei Herrn Ruland und seinem Team für die Firmvorbereitung. Dabei erwähnte er ausdrücklich, dass es Diakon Tobias Eckert sehr wichtig war, diesen Tag der Firmung mitzufeiern, obwohl er seit dem Ende der großen Ferien in der Seelsorgeeinheit Walldürn arbeitet. In seinen Dank schloss er auch mit ein die Frauen, die den Kirchenschmuck besorgt hatten, die Band „Cantus firmus“, die Ministranten, das Gemeindeteam und die anderen Helfer/innen, die den Empfang im Pfarrzentrum vorbereiteten hatten. Schließlich lud er zum Stehempfang in den Pfarrsaal ein.

Nach dem Schlusslied „Großer Gott wir loben dich“ zogen die Ministranten, die Neugefirmten, und die Zelebranten - nachdem sie ihren Weg zwischen Baustelle und geparkten Autos gefunden hatten - über die Maximilianstraße vor das Pfarrzentrum, wo man sich zu einem Gruppenbild aufstellte. Viele Familien nahmen die Einladung zum Empfang gerne an und nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Firmspender, zu Fotos und zur Begegnung untereinander.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Erntedank in St. Antonius (13.10.2019)

Fleißige Menschen hatten in der Kirche wieder einen sehr schönen Erntedankaltar aufgebaut und den Chorraum zusätzlich mit Herbststräußen geschmückt, um für uns Gott zu danken und uns zu erinnern, dass Bauern auf der ganzen Welt dafür sorgen, dass unsere Tische reich gedeckt sind und wir nicht Hunger leiden müssen.

Pfarrer Bernhard Ihle zelebrierte die Eucharistiefeier und verknüpfte in seiner Ansprache den Evangeliumstext nach Lukas (17,11-19) mit dem Erntedankfest: „Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm“. Der Kirchenchor unter Leitung von Gwendolyn Phear gestaltete die Messe musikalisch mit; Petrit Hamiti spielte die Orgel. Vor dem Schlusssegen bedankte sich Pfarrer Ihle bei allen, die den Tag mit vorbereitet und gestaltet hatten und segnete die Erntegaben. Zum Schluss wurde Brot vom Erntealtar an die Kirchenbesucher ausgeteilt.

Es ist schon eine gute Tradition, dass das Gemeindeteam auch in diesem Jahr wieder zur Begegnung in den Pfarrsaal einlud, wo Zwiebel-, Gemüsekuchen und neuer Wein vorbereitet waren. Die dabei gegebenen Spenden kommen im Rahmen des vom Papst ausgerufenen außerordentlichen Monats der Weltmission Projekten der Mission zugute.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn

Herbstliches Frühstück in Hl. Familie (13.Oktober.2019)

Eine Woche nach der Feier von Ernte-Dank in der Vorabendmesse stellte Pater Arokiadoss im Gottesdienst am 13.Oktober gemäß dem Evangelium Dank für Heilung in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Gemeinschaft der Gläubigen wurde am Ende des Gottesdienstes zum anschließenden herbstlichen traditionellem Frühstück ins Gemeindehaus eingeladen. Fast ausnahmelos wurde dies angenommen.

Neben dem gewohnt reichhaltigen Buffet – unter anderem mit hausgemachten Kuchen und Marmeladen – gab es Weißwürste mit Brezeln von regionalen Anbietern. Pater Arokiadoss nutze die Gelegenheit zum Austausch. Bunt gemischte Altersklassen von angehenden Ministranten bis betagten Senioren genossen den Rahmen für rege Gespräche über Gott und die Welt.

 

Diese Plattform nutzte die Sprecherin des Gemeindeteams Martina Peter um das Gemeindeteam Hl. Familie, die Aufgaben und Möglichkeiten vorzustellen. Dies unterstütze Pfarrgemeinderätin und Gemeindeteammitglied Bianca Flachenecker mit Stichworten, welche in einem von Ihr gestalteten Plakat anschaulich dargestellt wurden. Für Interessierte steht die Mitarbeit im Gremium offen; Sitzungen sind öffentlich und daher kann jederzeit ein eigener Eindruck gewonnen werden. Für die bevorstehende Wahl neuer Pfarrgemeinderäte im März 2020 konnte in diesem Zusammenhang ebenfalls geworben werden. Das Info-Plakat Gemeindeteam ist für jeden zugänglich nun am Baum „lebendige Gemeinde“ im Kirchenraum angebracht.

 

Gestärkt im Glauben und der Gemeinschaft klang das Beisammensein gegen Mittag aus. Allen Helfern – insbesondere den Gemeindeteammitgliedern – sowie allen Gästen herzlichen Dank für den Beitrag und das Dabeisein.

 

Text: Martina Peter

Bilder: Martina Peter/Annette Markowis

Diakon Tobias Eckert aus Pforzheim verabschiedet (29.09.2019)!

Die Eucharistiefeier in St. Antonius am Sonntag, den 29.09.2019, wurde als Abschiedsgottesdienst für Tobias Eckert gefeiert. Pfarrer Michael Dederichs zelebrierte und Diakon Tobias Eckert predigte. Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Alexandra-Tatjana Baur im Namen von Pforzheim-West unter anderem für das Wirken des Diakons bei der Erstkommunionvorbereitung, der Firmvorbereitung und der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und überreichte ein Buchgeschenk zur Erinnerung über Kirchen und Klöster im Nordschwarzwald. Pfarrer Dederichs dankte ebenfalls und wünschte Gottes Segen für den weiteren Lebensweg.

Die Abendmesse in St. Franziskus wurde im Beisein der Mutter und des Bruders von Tobias Eckert ebenfalls als Abschiedsgottesdienst gefeiert. Dekan Bernhard Ihle war Hauptzelebrant, Diakon Tobias Eckert hielt wieder die Predigt. Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Karl-Heinz Renner für den Pfarrgemeinderat und überreichte ein Buchgeschenk zu Pforzheim als Zentrum des Humanismus. Dekan Ihle dankte ebenfalls und wünschte Gottes Segen für das Wirken in der Seelsorgeeinheit Walldürn. In seinen Abschiedsworten in beiden Kirchen betonte Diakon Tobias Eckert, es sei ihm wichtig, mit den Menschen in der Kirchengemeinde im Gebet verbunden, Gott für die ihm geschenkte schöne und fruchtbare Lebenszeit in Pforzheim zu danken! Viele Gottesdienstbesucher nahmen die Gelegenheit am Morgen und am Abend wahr, sich nach der Messe noch persönlich von Tobias Eckert zu verabschieden.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Alexandra-Tatjana und Stephan Baur, Karl-Heinz Renner, Thomas Ruland

Mitarbeiterausflug des Pastoralen Raumes Pforzheim-West (28.09.2019)

In guter Tradition waren die Mitarbeiter/innen als Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement auch in diesem Jahr zum Ausflug mit anschließendem Abendessen eingeladen.

Ziele waren das Kloster Maulbronn, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen, und das Faustmuseum in Knittlingen.

Da die Architektur und Kulturlandschaft der Zisterzienser nahezu unverfälscht erhalten ist, wurde das Kloster 1993 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. In einer interessanten Führung lernte man eine große Anzahl herausragender architektonischer Meisterstücke kennen: Das sogenannte Paradies, die Kirchenvorhalle, der Südflügel des Kreuzgangs und das Herrenrefektorium zeigen den Übergang von der Romanik zur Gotik und sind damit außerordentlich wichtig für die Verbreitung der Gotik im deutschsprachigen Raum. Natürlich erfuhr man auch, dass bedeutende Persönlichkeiten, von Johannes Kepler bis Hermann Hesse das evangelische Seminar besuchten, das in Folge der Reformation eingerichtet worden war und bis heute erhalten ist. Im ‚Faustturm’ des Klosters soll Faust 1516 gewohnt haben, um für den verschwenderischen Abt Johann Entenfuß, der zwei Jahre später wegen „üblen hausens“ abgesetzt wurde, Gold herzustellen. Im Faustmuseum hörte man, dass Georg Johann Faust um 1480 in Knittlingen geboren wurde und um 1540 unter mysteriösen Umständen in Staufen starb. Die Legendenbildung ließ nicht auf sich warten; Faust hielt Einzug in die Dichtung, die Kunst und die Musik. Das bekannteste Beispiel: Johann Wolfgang von Goethes „Faust. Eine Tragödie“ aus dem Jahr 1808.

Zum Abendessen traf man sich im Adler in Bauschlott, wo Dekan Bernhard Ihle zur Gruppe stieß, während Pater Arokiadoss und Gemeindereferent Thomas Ruland die Besichtigungen mitgemacht hatten. Dekan Ihle fand lobende Worte für den unermüdlichen Einsatz jedes Einzelnen und den Eifer der Gruppen im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit ihren vielen ehrenamtlichen Kräften und bat darum, in diesem Eifer auch künftig nicht nachzulassen. Der Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius, Karl-Heinz Renner, erinnerte - auch im Namen von Martina Peter und Markus Clemens, den Sprechern der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Bernhard - daran, dass bei weitem nicht alle Mitarbeiter/innen am Ausflug teilnahmen und an die zahlreichen Ereignisse des vergangenen Jahres im Pastoralen Raum Pforzheim-West.

Er nannte beispielhaft den Neujahrs-Empfang, die Patrozinien und Gemeindefeste, die Faschingsveranstaltung, die ökumenischen Andachten und Gottesdienste, die Ausflüge, den Indischen Abend mit Pater Dennis und die Reihe theologischer Abende, die Vikar Daniel Johann im August gestaltet hatte. Schließlich verwies er auf die beiden neuen Kapläne in der Kirchengemeinde Pforzheim: Thomas Stricker und Pater Arokiadoss und die am 24. Juli 2020 bevorstehende Verabschiedung von Dekan Bernhard Ihle in den Ruhestand. Außerdem warb er darum, sich eine Kandidatur bei der Pfarrgemeinderatswahl am 22. März 2020 ernsthaft zu überlegen und andere von einer Kandidatur zu überzeugen!

Text: Karl-Heinz Renner, Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner

Vortragsreihe zu theologischen Themen im Gemeindezentrum von St. Antonius (06.-27.08.2019)

Vikar Daniel Johann, der als Sommervertretung mehrere Monate hindurch in der katholischen Kirchengemeinde Pforzheim wirkte, bot an den Dienstagabenden im August eine Vortragsreihe zu theologischen Themen an, mit der Intention den suchenden Menschen im Vertrauen auf die Offenbarung und die menschliche Vernunft den Geheimnissen Gottes näherzubringen. Gläubige und Ungläubige, Zweifelnde und Suchende waren deshalb gleichermaßen eingeladen. Jeder Abend war eigenständig und konnte unabhängig von den anderen besucht werden. Neben den Vorträgen war jeweils viel Raum für Nachfragen und zur Diskussion. Während der erste Abend von gut 50 Menschen besucht war, steigerte sich aufgrund von Mundpropaganda die Teilnehmerzahl von Abend zu Abend, so dass am Abschlussabend etwa 100 Personen in den Gemeindesaal gekommen waren.

Unter der Überschrift „Über den Nutzen von Drachen“ beschäftigten sich Referent und Teilnehmer am ersten Abend damit, wie eine Antwort aussehen kann auf die vielfach gestellten Fragen: „Wenn es einen allmächtigen, allwissenden und allguten Gott gibt, warum ist dann die Welt voller Leid und Bösem?“

„Wozu brauchen wir die Kirche?“: Am zweiten Abend sprach man über das Wesen und die Schönheit der Kirche, darüber, was es bedeutet, Gott in Gemeinschaft anstatt als Einzelne anzubeten, sowie über die Rolle, die die Kirche notwendig in der Heilsgeschichte zu spielen hat.

„Von Zöllnern & Dirnen“: Am dritten Abend ging es um mächtige Bilder von ersten Steinen und Augensplittern, mit denen uns Jesus lehrt, nicht zu richten, damit auch wir nicht gerichtet werden. Und dennoch, ist das Richten und Urteilen nicht Sinn und Grundlage jeder Ethik und Moraltheologie? Führt ein Fehlen von moralischen Urteilen nicht zu einer seichten Toleranz, zu einer Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit, und letztlich zum Gespenst des moralischen Relativismus?

„Vom Leben nach dem Tod“ war der letzte Abend überschrieben.

Aus dem Glauben heraus wissen wir, dass der Tod nicht das Ende ist. Doch was genau erwartet uns danach? Was bedeutet die Auferstehung der Toten? Was ist der Himmel, was die Hölle, und kann ein guter Gott letztere wirklich zulassen? Was bedeutet Ewigkeit, und was ist das Fegefeuer, und wohin genau ist Jesus dem Glaubensbekenntnis nach eigentlich nach seinem Tod hinabgestiegen? Diesen und weiteren Fragen ging Vikar Daniel Johann mit großer Leidenschaft nach und stellte sich den Fragen und Anmerkungen der gespannt lauschenden Besucher. Anhaltender Beifall war Dank an den Referenten, dass man an den Abenden im August Theologie vom Feinsten hatte erleben dürfen und man bedauerte zugleich, dass die Vortragsreihe unwiederbringlich zu Ende war.

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner

Ministrantenaufnahme in St. Antonius (21. Juli 2019)

In St. Antonius ist es guter Brauch, vor den Sommerferien einen Ministrantentag mit der Aufnahme neuer Ministranten zu feiern. Zu Beginn der Eucharistiefeier wurden die beiden neu aufzunehmenden Ministranten der Gemeinde nach dem Eröffnungslied vorgestellt.

Diakon Tobias Eckert verkündete das für diesen Sonntag vorgesehene Evangelium nach Lukas (Lk 10,38-42); und Vikar Daniel Johann deutete das Verhalten der beiden Schwestern Marta und Maria, in deren Haus Jesus freundlich aufgenommen worden war, für unsere Zeit und für den Dienst der Ministranten.

Nach der Predigt wurden die Plaketten gesegnet und den neuen Ministranten umgehängt. Mitglieder der Leiterrunde überreichten die Ausweise, Heftchen, Minischals und Kissen. Vikar Johann gratulierte.

Nach dem Gottesdienst stellten sich die Ministranten mit Vikar Johann und Diakon Eckert zum traditionellen Gruppenbild auf den Stufen zum Altarraum auf.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Frauengemeinschaft und Senioren von St. Antonius in "Gehringers Garten" (18. 07.2019)

Auch in diesem Jahr trafen sich die Frauen und Senioren von St. Antonius zum Sommerfest in "Gehringers Garten", wo bereits ein köstliches Kuchenbuffet vorbereitet war. Zur Freude aller begleiteten Pfarrer Michael Dederichs, Vikar Daniel Johann und Gemeindereferent Thomas Ruland die Gruppe. Eleonore Barth und Luise Gehringer begrüßten die Gäste und wünschten allen einen schönen Nachmittag.

Pfarrer Dederichs gratulierte Martin Gehringer, der vor einiger Zeit seinen 80. Geburtstag gefeiert hatte und überreichte einen Blumenstrauß - zugleich als Dank und Anerkennung dafür, dass man sich Jahr für Jahr hier treffen und feiern darf! Anna Becker hatte wenige Tage zuvor ihren 85. Geburtstag gefeiert; hierzu und auch in Würdigung ihres langjährigen Engagements in St. Antonius erhielt auch sie einen wunderschönen Blumenstrauß - besorgt sie doch neben anderen Diensten seit 25 Jahren den Blumenschmuck in der Antoniuskirche! Auch Pfarrer Bernhard Ihle ließ es sich nicht nehmen, kam ebenfalls in der Garten und schloss sich den guten Wünschen an. Wie in jedem Jahr wurden Lieder gesungen, die von Elisabeth Giek, Martina Hammer und Herbert Unmüßig auf ihren Instrumenten begleitet wurden. Natürlich stellte man sich auch zum traditionellen Gruppenbild auf. Mit Singen und Reden verbrachte man in den vertrauten Tischgemeinschaften den Nachmittag und freute sich auf die Leckerbissen vom Grill.

Alle Besucherinnen und Besucher dankten der Familie Gehringer mit ihren Töchtern sehr herzlich für ihr großes Engagement und für den gelungenen Nachmittag!

Man freut sich schon wieder auf das nächste Sommerfest in ‚Gehringers Garten’ im kommenden Jahr!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Patrozinium und Pfarrfest in St. Bernhard (14.07.2019)

Am Sonntag, den 14. Juli 2019 wurde im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes mit anschließendem Pfarrfest der Namenstag der Gemeinde gefeiert. Musikalische Vielfalt bot sich durch den Einsatz von Bernhard Kaburek an Orgel und Gitarre sowie eigenen Liedbeiträgen von Kooperator Pfarrer Michael Dederichs. Vor dem Segensspruch erhielten mehrere Ministranten, welche kürzlich Geburtstag hatten, von Frau Ruf ein Präsent ausgehändigt. Ebenfalls der Mesner, Herr Arkadi Schübilla, kam so in den Genuss eines Päckchens. Im Anschluss lud Gemeindeteamsprecher Markus Clemens alle Gottesdienstbesucher ein, zu verweilen und sich neben der Stärkung des Geistes auch noch leiblich zu stärken und gemeinsam zu feiern.

Im Vorraum des Gotteshauses standen Mitglieder des Gemeindeteams St. Bernhard parat um Fleischküchle mit Kartoffelsalat aufzulegen, Sektgläser zu füllen, und die Ministranten sorgten mit Kuchen für süße und fruchtige Ergänzung des Angebots. An Stehtischen sowie im angrenzenden Clubzimmer wurde dann gespeist, getrunken und anregende Gespräche unter den Mitgliedern der Gemeinde und Gesamtpfarrei geführt.

Allen Besuchern und Beteiligten an Patrozinium und Pfarrfest ein herzliches Dankeschön.

Text und Fotos: Martina Peter

Serenadenkonzert im ‚Pfarrgarten von St. Antonius’ - Eine musikalische Reise zur Nacht (13.07.2019)

Karl-Heinz Renner, Sprecher des Gemeindeteams, begrüßte die Gäste, die zum 9. Serenadenkonzert im Pfarrgarten zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer gekommen waren - unter ihnen auch in diesem Jahr Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten in bewährter Weise durch das anspruchsvolle Programm. Ganz nebenbei erzählten sie den Besucherinnen und Besuchern Interessantes über die Komponisten und ihre Werke.

Die ‚musikalischen Reise zur Nacht’ wurde in diesem Jahr von Sophie Grün als Violinistin - begleitet von Antonia Baur am E-Piano – mit dem Concerto Opus 3 N3. 3 von Antonio Vivaldi (1678-1741) eröffnet. Sophie hatte mit diesem Stück bereits beim Regional- und beim Landeswettbewerb von ‚Jugend musiziert’ gewonnen. Leider gibt es in ihrer Altersgruppe noch keinen Wettbewerb auf Bundesebene; das Publikum jedenfalls war einfach begeistert!

Bei den klassischen Liedern hatten die Künstler fast ausschließlich Werke solcher Komponisten ausgesucht, die heutzutage in Vergessenheit geraten sind. Beatrice Fuhr-Herz (Sopran), die ‚Erfinderin’ der Serenadenkonzerte zugunsten Bedürftiger in unserer Stadt, sang zunächst ‚Le Baiser’ von Franz Xaver Mozart (1791-1844), einem der Söhne Wolfgang Amadeus Mozarts. In bewährter Weise wurde sie dabei von Stefan Baur am E-Piano begleitet. Es folgte die ‚Abendstunde’ von Carl Gottfried Loewe (1796-1869), der rund 500 Lieder, 17 Oratorien und sechs Opern geschrieben hatte. Nun war Johann Abraham Sixt (1757-1797), der aus Birkenfeld-Gräfenhausen stammt, mit dem Lied ‚An das Klavier’ an der Reihe, bevor Thomas Ruland (Bariton) das ‚Ständchen’ von Franz Schubert (1797-1828) sang. Das Programm bot auch in diesem Jahr wieder eine bunte Mischung, Beatrice Fuhr-Herz brachte nun ‚Lebe wohl’ von Norbert Burgmüller (1810-1836) zu Gehör Auch Maria Schmalz mit ihrer Violine bereicherte erneut den Konzertabend; mit ihr gemeinsam musizierte am E-Piano Adrian Herz. Die beiden hatten für das Konzert ‚La dispute’ von Yann Thiersen (*1970) vorbereitet. Traditionell kommt bei den Konzerten auch das Thema Oper nicht zu kurz: Beatrice Fuhr-Herz glänzte nun mit der Arie ‚Lass mich mit Tränen’ aus dem ‚Messias’ von Georg Friedrich Händel (1685-1759), bevor sie den ersten Teil des Abends mit ‚Über Nacht’ von Julius Sturm, einem Pfarrer aus Thüringen, vertont von Hugo Wolf (1860-1903) beendete.

In der Pause boten Mitglieder der Radfahrer-Gruppe zugunsten der Arbeit von Monsignore Karl Binder in Brasilien gegen eine Spende diverse Getränke an; dabei kamen 205,30 € zusammen.

Weil es anfing zu regnen, wurde der zweite Teil der ‚musikalischen Reise’ in die Kirche verlegt. Er begann ganz langsam und gemächlich mit einem der schönsten und bekanntesten Stücke der romantischen Orchestermusik, mit dem Stück ‚Solveigs Lied’ aus der Peer Gynt Suite Nr. 2 von Edvard Grieg (1843-1907). Mikey Stevens, der seit Jahren regelmäßig dabei ist, sang mit seiner erfrischenden Art das Lied ‚Fernando’, das 1976 von der Gruppe Abba komponiert wurde. Am E-Piano begleitete Beatrice Fuhr-Herz seine Lieder. Deren schöne Sopranstimme war im Anschluss mit ‚Think of me’ aus dem Musical ‚Phantom der Oper’ von Andrew Lloyd Webber erneut zu hören. Etwas ganz Besonderes war das Duett ‚Schenkt man sich Rosen in Tirol’ aus der Operette ‚Der Vogelhändler’ von Carl Zeller (1842-1898) – vorgetragen von Beatrice Fuhr-Herz und Thomas Ruland.

Noch einmal kam Beatrice Fuhr-Herz mit der Titelmusik zum Film ‚Dr. Schiwago’ von Maurice Jarre (1924-2009), und gleich im Anschluss brachte Mikey Stevens das Lied ‚Guantanamera’, das dem Komponisten José Fernández Diaz (1908-1979) zugeschrieben wird, seine Ursprünge aber schon in der kolumbianischen Volksmusik hat.

Mit ‚O Sole Mio’ von Eduardo di Capua (1865-1917) beendete Frau Fuhr-Herz das Programm. Lang anhaltender Beifall – vor und nach der Zugabe durch Mikey Stevens – und das Mitsingen bzw. Mitsummen des einen oder anderen Liedes waren Dank für diesen wieder sehr erfolgreichen Serenadenabend. In seinem Schlusswort dankte Karl-Heinz Renner den Mitwirkenden, Jürgen Herz, der, wie gewohnt, für die Technik verantwortlich war und dabei von Raffael Pfohl unterstützt wurde, der Radfahrer-Gruppe, den Moderatoren und Stefan Baur, der die Moderations-Texte geschrieben hatte, und dem Publikum, das mit 357,60 € das Anliegen des Abends unterstützte.

Text und Foto: Karl-Heinz Renner

„Aufstehen – aufeinander zugehen“ - Patrozinium und Pfarrfest in St. Antonius (07.07.2019)

Pfarrer Bernhard Ihle zelebrierte das feierliche Hochamt und hielt die Festpredigt. In Antonius von Padua (1195-1231), dem bekanntesten Franziskaner der damaligen Zeit, der als begnadeter Prediger die Massen anzog und durch die Verkündigung des Evangeliums bei vielen Menschen eine Verwandlung auslöste, hat Gott uns einen Heiligen zur Seite gegeben, der die Menschen zur wahren Gemeinschaft zusammenführte; sein Wort hatte Kraft. Er stand auf für den Glauben und ging auf die Menschen zu, stellte Pfarrer Ihle fest. Entsprechend steht als Thema, das uns anregen soll, über dem Patrozinium: „Aufstehen – aufeinander zugehen!“

Nach dem „Antoniuslied“ der Gemeinde sang der Kirchenchor unter Leitung von Gwendolyn Phear Teile einer „Messe brève“ von Charles François Gounod, an der Orgel begleitet von Petrit Hamiti.

Am Schluss des Gottesdienstes lud Karl-Heinz Renner namens des Gemeindeteams ein, im und ums Gemeindezentrum weiter zu feiern.

Nach dem Mittagessen eröffneten die Ministranten das Programm. Sie ließen in einem Musik-Ratespiel Tischmannschaften gegeneinander antreten. Für den Auftritt des Kirchenchors unterbrachen sie das Spiel, denn Frau Phear hatte noch weitere Verpflichtungen an diesem Nachmittag. Der Chor brachte „Herr, deine Güte reicht so weit“ (Eduard Grell), „Die Sonn' erwacht“ (Carl Maria von Weber) und „Ticino e vino“ (Johann Baptist Hilber) zu Gehör.

Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche, der zusammen mit seiner Frau unter den Gästen war, wurde sehr herzlich begrüßt. Pfarrer Ihle stellte Kaplan Daniel Johann vor, der den Sommer über in der Kirchengemeinde als Urlaubsvertretung wirkt und im Pfarrhaus von St. Antonius wohnt. Die ‚Montagstanzgruppe’ unter Leitung von Anita Lui-Noll zeigte eine Reihe von Tänzen aus ihrem umfangreichen Repertoire und erfreute so die Zuschauer. Frau Wollmann las eine selbst erlebte Geschichte, in der es um eine Schlange ging, und Karl-Heinz Renner erinnerte mit einer Powerpoint-Präsentation an viele Ereignisse in St. Antonius und in Pforzheim-West seit dem letzten ‚Patroziniumstag’. Pfarrer Ihle und er bedankten sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten: bei der Kirchenmusik, bei den Ministranten und beim Mesner, bei allen die die Kirche und den Saal geschmückt hatten, bei denen, die Tische, Stühle und Bänke aufgestellt hatten, bei den Firmanden, beim Küchenteam und den fleißigen Menschen am Grill, bei der Essen- und Getränkeausgabe, am Salat- und am Kuchenbuffet, bei allen, die das Essen gekocht, die Salate vorbereitet und Kuchen gebacken hatten, bei allen Spendern, bei allen, die zum Programm beitrugen, bei allen, die an irgend einer Stelle zum Gelingen des Festes ihren Beitrag leisteten und bei allen, die da waren – denn, was wäre ein Fest ohne die Menschen, die mitfeiern! Der Erlös des Festes in Höhe von 965,10 € kommt auch in diesem Jahr den Projekten von Pfarrer Günter Hirt in Uganda und Monsignore Karl Binder in Brasilien zugute.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Hansjürgen Remer und Karl-Heinz Renner

Fronleichnam 2019 - „Hunger nach Gott“ (20.06.2019)

Das Fronleichnamfest stand in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Hunger nach Gott“. Zur gemeinsamen Feier des Fronleichnamfestes hatte die Pfarrgemeinde Herz Jesu eingeladen. Im Stadtgarten vor dem Reuchlinhaus wurde zunächst gemeinsam Eucharistie gefeiert. Hauptzelebrant und Festprediger war dabei der Pfarrei der Gemeinde, Dekan Bernhard Ihle.

Nach der heiligen Messe zogen die Gläubigen, die Ministranten mit ihren Fahnen und die Priester mit dem Allerheiligsten in einer Prozession unter der Werderbrücke der Nagoldstraße entlang zur Statio vor der evangelischen Stadtkirche, von dort aus über die Jörg-Ratgeb-Straße zur Herz Jesu Kirche zum feierlichen Abschluss.

Anschließend gab es im Gemeindezentrum Herz Jesu Mittagessen und die Möglichkeit zur Begegnung.

Die Kollekte war für das Familienzentrum der Caritas im Bernhardushaus bestimmt.

Fotos: Tibor Hevesi

Die „Radgruppe Pforzheim West“ in Venedig (10.-17.06.2019)

Am Pfingstmontag machten wir uns, neun Radfahrer und zwei Begleiter der Radgruppe Pforzheim West zusammen mit Dekan Dr. Johannes Mette auf den Weg nach Norditalien. Am nächsten Tag ging die Fahrt von Belluno nach Conegliano. Im Heilig-Kreuz-See, dem zweitgrößten See Norditaliens, kühlten wir uns erst mal ab, bevor wir unseren ersten Pass Sella di Fadalto meisterten. Von dort aus fuhren wir durch ein schönes Naturgebiet mit Bambushainen an der Sile entlang. Nach 90 km, bei 33°C, erreichten wir Mestre, einen Vorort von Venedig. Am nächsten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach dort hin.

Bei strahlend blauem Himmel begaben wir uns über die Rialto-Brücke zum Markusplatz mit seinem schönen Dom. Nach diesem entspannten Tag ging es mit voller Kraft nach Padua, wo wir die Basilika von San Antonio, dem Namenspatron unserer Kirche, besuchten. Die nächste Etappe führte uns zu unserer Partnerstadt Vicenza. Die Polizisten dort haben unser Busbegleitteam freundlichst auf Deutsch empfangen und sicher zur Unterkunft geleitet. Am Sonntag ging es entlang dem Fluss Brenta nach San Zenone. Am Flussufer feierten wir gemeinsam die Sonntagsmesse. Bei 37°C und nach 65 km Strecke kamen wir in einem alten restaurierten Gutshof an. Dort ließen wir uns das typische italienische Essen schmecken und erholten uns im schattigen Garten der Unterkunft. Am letzten Tag begaben wir uns auf die größte Herausforderung der Tour, den Paso San Boldo. Nach insgesamt 800 Höhenmetern durch das schöne Norditalien erreichten wir glücklich und ohne Verluste nach 77 km unseren Ausgangspunkt Belluno. Natürlich durftne das tägliche Morgenlob und der Besuch vieler Kirchen nicht fehlen. Insgesamt saßen wir über fast 400 km bei dieser Tour im Sattel. Auch dieses Jahr nahmen wir einen Rucksack, gefüllt mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken, von der Radtour nach Hause.

Text und Bilder: Radgruppe Pforzheim West

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag in der Weststadt (10.06.2019)

Seit Jahrzehnten feiern die evangelischen, die freikirchlichen und die katholischen Gemeinden in der Weststadt am Pfingstmontag gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst in den Brötzinger Krautgärten. Aufgrund des Wetters verlegte man den sehr gut besuchten Gottesdienst in diesem Jahr (10. Juni 2019) in die St. Antoniuskirche.

Für die Liturgie waren verantwortlich: Ehrenamtliche der beteiligten Gemeinden und (von links) Pfarrer Andreas Schwarz (evangelisch-lutherische-Kirche in Baden), Pastor Martin Renno (evangelisch-methodistische Kirche), Pater Rocky (für die römisch-katholischen Gemeinden St. Antonius und St. Bernhard), Pfarrer Hartmut Friedrich (evangelische Matthäusgemeinde) und Pfarrer Thomas Müller (evangelische Gemeinde an der Christuskirche).

Der Posaunenchor unter der Leitung von Axel Pfrommer führte die Gottesdienstgemeinde sicher durch die Gesänge und begleitete auch den Ein- und Auszug; außerdem brachte sich der Chor der neuapostolischen Gemeinde mit seinem Dirigenten Jens Zimmermann in den Gottesdienst ein.

Pastor Martin Renno stellte seine Predigt unter das Wort aus Deuteronomium (5. Buch Mose 16,20): „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst Du nachjagen“ und erinnerte, dass zu diesem Thema bereits Christen aus Indonesien Texte zur ‚Gebetswoche für die Einheit der Christen 2019’ verfasst hatten.

Die Kollekte war für die Arbeit des Lukaszentrums in der Weststadt bestimmt.

Die Einladung zur Begegnung im Pfarrsaal von St. Antonius wurde gerne angenommen; der Saal füllte sich im Nu. Dort hatten ehrenamtliche Kräfte der evangelisch-lutherischen Gemeinde einen Imbiss vorbereitet.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Pfingstsonntag in St. Antonius (09.06.2019)

Dekan Bernhard Ihle feierte mit der Gemeinde den Festgottesdienst an Pfingsten. Gleich zu Beginn verriet er, dass er genau heute vor 42 Jahren in Mannheim seine Primiz gefeiert hatte und dass ihn deshalb der Tag mit tiefer Dankbarkeit erfülle. Bernhard Kaburek spielte die Orgel und leitete die Schola, die aufgrund der Pfingstferien nur in ‚kleiner Besetzung’ singen konnte. In seiner Predigt deutete Dekan Ihle Pfingsten als Geburtsfest der Kirche und beschrieb die Bedeutung des Tagesevangeliums (Joh 20) für unsere Zeit: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 

„Freudiges Wiedersehen in Lahr“ – Ausflug des St. Antonius-Chors (11.05.2019)

Der Chorausflug 2019 führte die Mitglieder des Kirchenchors der Pforzheimer Sankt Antonius-Kirche ins südbadische Lahr.

Dort gab es ein freudiges Wiedersehen mit dem langjährig in Pforzheim aktiven Pfarrer Dr. Johannes Mette. Er ist seit Anfang 2018 Dekan und Leiter der katholischen Kirchengemeinde in Lahr.

Im Rahmen einer interessanten und spaßigen Stadtführung konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten der sympathischen Stadt Lahr besichtigt werden.

Der Kirchenchor Sankt Antonius gestaltete zum Abschluss seines Ausflugs den von Dekan Dr. Mette geleiteten Vorabendgottesdienst mit drei festlichen Gesängen, die von Petrit Hamiti dirigiert wurden, mit.

Für den Chor: U. Remer

Christi Himmelfahrt in Heilige Familie, Dietlingen (30.05.2019)

Eine große Anzahl Mitfeiernder aus der gesamten Gemeinde fand sich zum Gottesdienst unter liturgischer Leitung von Dekan Bernhard Ihle ein. Die Orgelbegleitung stellte Bernhard Kaburek gewohnt souverän sicher und zahlreiche Ministranten wirkten mit.

Bei strahlendem Sonnenschein fand im Anschluss das traditionelle Beisammensein auf dem Vorplatz des Gemeindehauses neben der Kirche Hl. Familie statt. Das Gemeindeteam mit Unterstützung bot Schnitzelvarianten und Bratwürste vom Grill mit Brötchen, gekühlten Softgetränken und Bier vom Fass, sowie Kaffee und hausgemachten Kuchen an. Es bot sich kurzweilige Gelegenheit zum Austausch und Beisammensein.

Allen, die durch Mithilfe oder Mitfeiern zu diesem herrlichen Tag beigetragen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott.

Text: Martina Peter

Fotos: Herbert Böhm und Martina Peter

Zehn Jahre Werkstatt Bibel

Am 3. Mai 2019 besuchte uns Pfarrer Dr. Johannes Mette zum zehnjährigen Bestehen der Werkstatt Bibel und hielt einen Vortrag zum Thema „Der Menschenfischer – Berufung“.

Anhand einiger Bibelstellen erklärte uns Pfarrer Dr. Mette, wie Jesus das machte, „Menschenfischer“ sein, Jünger in seine Nachfolge zu berufen und auf ihren Dienst vorzubereiten. Auffällig ist dabei die Tatsache, dass Jesus Wunder bewirkte, vielfach aber die Jünger in das Wunder mit einbezog, zum Beispiel:

Lukas 5, 1-11: Der wunderbare Fischfang

Jesus kommt an den See Genezareth und trifft dort auf Simon Petrus und andere Fischer, die in der Nacht vergeblich gefischt hatten und nun ihre Netze wuschen. Er bittet Petrus, ihn ein Stück auf den See zu rudern, damit er von dort aus predigen kann. Nach seiner Predigt fordert er die Fischer auf, auf den See zu fahren und die Netze auszuwerfen. Menschlich betrachtet kein erfolgversprechender Vorschlag: Wie sollten die Fischer, die die ganze Nacht erfolglos in ihren Booten waren, mit ihren einfachen Netzen Fische fangen, die sich am Tag ins tiefe Wasser zurückziehen? Der Fang wird aber so groß, dass die Netze zu reißen drohen und die anderen Boote zu Hilfe kommen müssen. Hier macht Jesus Petrus und die anderen Fischer zu seinen Helfern und sendet sie erstmals mit einem Auftrag aus.

Markus 6, 30 -44: Die Speisung der Fünftausend

Jesus zieht sich mit seinen Jüngern in eine einsame Gegend zurück, doch das Volk folgt ihm. Jesus hat Mitleid mit den Menschen und lehrt sie bis zum Abend. Die Jünger bittet Jesus, die Leute in die umliegenden Dörfer und Höfe zu schicken, damit sie sich etwas zu essen kaufen können. Jesus erwidert nur: „Gebt Ihr ihnen zu essen!“ Und obwohl die Jünger nur zwei Fische und fünf Brote haben, werden fünftausend Männer satt und es bleiben zwölf Korbe Brot und der Rest der Fische übrig. Auch hier gibt Jesus seinen Jüngern konkrete Aufgaben, die sie nur mit seiner Hilfe, mit seinem Wirken erfüllen können.

Lukas 9, 1 – 6: Die Aussendung der zwölf Jünger

Jesus schickt seine Jünger erstmals auf „Missionsreise“ um das Reich Gottes zu verkünden, aber auch hier schickt er sie nicht einfach weg, sondern er „gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und um Krankheiten zu heilen.“

Pfarrer Dr. Joh. Mette erzählte uns anschließend, wie er von seinem Priester damals gefragt wurde, ob er es sich vorstellen könne, selbst Priester zu werden und schloss mit der Aufforderung, dass wir alle als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch heute Menschen zur Nachfolge einladen und sie darum bitten können, am Reich Gottes mitzubauen. So wie Jesus seine Jünger damals nicht mit ihren Aufgaben allein gelassen hat, so wird er uns auch heute dabei unterstützen, Gutes zu tun und Menschen vom Glauben zu begeistern.

Als kleines Dankeschön erhielten Roy Sommer und Herr Pfarrer Dr. Johannes Mette als Begründer der Werkstatt Bibel je ein ganz besondere Möbelstück: Eine „Sitz-Getränke-Kombination“, mit der sich bei besonders vielen Gästen und zu wenig Stühlen jede Getränkekiste mühelos in eine Sitzgelegenheit oder auch in ein Tischchen verwandeln lässt.

 

„Indischer Abend“ mit Pater Dennis im Gemeindezentrum St. Antonius (15. 05. 2019)

Pater Dr. Dennis Patteruparampil - zur Zeit als Kooperator in der Kirchengemeinde Pforzheim tätig - gestaltete diesen Abend. Nach der Begrüßung durch Gemeindereferent Thomas Ruland stellte er zuerst den Subkontinent Indien anhand einer Reihe von Bildern vor. Dabei ging er auf die Staaten, die unterschiedlichen Religionen, die Sprachen, die Dialekte und die Menschen mit ihrer traditionellen Kleidung ein.

Dann richtete er den Blick auf Kerala, sein Heimatland. Hier machen die Thomaschristen, die sich auf den Apostel Thomas zurückführen, der Indien um das Jahr 52 nach Christus erreicht haben soll, 20 % der Bevölkerung aus. Sie sind mit Rom uniert und feiern die Liturgie nach dem syro-malabarischen Ritus. Pater Dennis ist Mitglied der „Kongregation der Missionare des Allerheiligsten Sakramentes", die im Jahr 1933 von zwei Weltpriestern in Kerala gegründet wurde. In seinem Orden ist er für die Ausbildung von Priestern zuständig und Dozent an der theologischen Fakultät der Ordenshochschule. Hier lag einer der Schwerpunkte seiner Ausführungen, die deutlich zeigten, dass es in Indien eine „junge Kirche“ mit vielen Priestern und Theologiestudenten gibt. Nach seinen Ausführungen beantwortete Pater Dennis gerne jede ihm gestellte Frage. Bevor sich Pfarrer Bernhard Ihle namens der vielen Teilnehmer/innen bedankte, lud Pater Dennis zu einem „indischen Nachtisch“ ein, den er gemeinsam mit den Schwestern aus Kerala im Haus Maihälden vorbereitet hatte.

Gerne bedankten sich die Gäste für diesen außergewöhnlichen „Indischen Abend“ mit ihren Spenden zugunsten der Arbeit von Pater Dennis!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Erzbischof Stephan Burger hat Diakon Manuel Gärtner zum Priester geweiht (12.05.2019)

Erzbischof Stephan Burger weihte am 4. Sonntag der Osterzeit, dem „Guten Hirten-Sonntag“ im Freiburger Münster sechs junge Männer zu Priestern - unter ihnen Manuel Gärtner (auf dem Gruppenfoto rechts neben dem Erzbischof), der von September 2014 bis Ostern 2015 als Praktikant in den Gemeinden St. Antonius und St. Bernhard mit Heilige Familie in der Seelsorge arbeitete.

In einem feierlichen Gottesdienst wurden die Weihekandidaten zunächst vorgestellt und aufgerufen. Sie traten einzeln vor den Bischof und sagten „ich bin bereit“. So bekundeten sie ihre Bereitschaft zur Übernahme des Priesteramtes. Der Bischof vergewisserte sich durch Nachfrage außerdem, ob die Kandidaten für würdig befunden werden und ob auch das Volk die Weihe wünscht.

In seiner Predigt sagte der Erzbischof an die Weihekandidaten gewandt: „Sie werden heute von Christus beim Wort genommen, ganz für ihn und seine Botschaft da zu sein. Diese Aufgabe wird bleiben. Dieser priesterliche Dienst wird auch in Zukunft unabdingbar sein für uns als Kirche, unabhängig aller räumlicher wie auch verwaltungstechnischer Strukturen und unabhängig davon, welchen gesellschaftsprägenden Einfluss wir in Zukunft haben werden oder auch nicht, unabhängig davon wie sich in unserem Land christliche Mehrheiten oder Minderheiten bilden.“ Erzbischof Stephan ging in seiner Predigt auch auf die „Aktion Maria 2.0“ ein. Unter diesem Titel begleiteten ca. 400 engagierte Christinnen und Christen den Weihegottesdienst vor dem Münster mit einer Demonstration für die Zulassung von Frauen zu den Weiheämtern. Er sagte, „Die lehramtlichen Aussagen hinsichtlich der Zulassung zu den Ämtern sind bislang von römischer Seite sehr eindeutig ausgefallen. Ich werde diese Spannung heute nicht lösen, lösen können. Ich werde diese Spannung heute mit Ihnen als Mitfeiernde oder nachher mit den Demonstrierenden aushalten müssen.“

Nach der Herabrufung des Heiligen Geistes bat die versammelte Gemeinde in der Allerheiligen-Litanei die Heiligen um Beistand für die ausgestreckt vor dem Altar liegenden Kandidaten.

Die Diakone versprachen dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam.

Schließlich vollzog der Erzbischof durch Handauflegung auf das Haupt der Kandidaten die eigentliche Weihe. Nach ihm legten alle anwesenden Priester den Kandidaten ebenfalls in Stille die Hände auf. Erzbischof Stephan sprach das Weihegebet und salbte die Hände der Männer mit Chrisam. Die Neupriester wurden mit dem Messgewand bekleidet. Danach überreichte der Erzbischof ihnen die Gaben des Volkes: Brot in der Hostienschale und Wein im Kelch als Zeichen für ihren Auftrag, die Eucharistie zu feiern.

Schließlich besiegelte der Bischof die Weihehandlung jeweils mit einer abschließenden Umarmung als Friedensgruß. Nach dem Weiheritus feierten die Neugeweihten als Konzelebranten mit dem Bischof die Messe am Altar.

Nach dem feierlichen Auszug vom Münster zum Collegium Borromaeum – begleitet von den Gesängen der Demonstrantinnen und Demonstranten - gab es im zugehörigen Park zu Ehren jedes Neupriesters einen Empfang für die Familie, die Heimatgemeinde, die Praktikums- und Diakonatsgemeinden und die Freunde.

In diesem Rahmen überreichten die Sprecher der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Antonius, Martina Peter und Karl-Heinz Renner, eine Pyxis (Gefäß zum Transport konsekrierter Hostien zur Krankenkommunion) als Geschenk von Pforzheim-West.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Ralf Peter und Karl-Heinz Renner

 

Erstkommunion in St. Antonius (Weißer Sonntag - Sonntag der Barmherzigkeit - 28.04.2019)

Die Erstkommunikanten versammelten sich mit dem für die Erstkommunionvorbereitung verantwortlichen Gemeindereferenten, Thomas Ruland, im Pfarrsaal, von wo sie Pfarrer Michael Dederichs gemeinsam mit Diakon Tobias Eckert und den Ministranten zum Gottesdienst abholte.

In einer Prozession zog die Gruppe zur St. Antonius-Kirche, wo Petrit Hamiti die Orgel spielte und die Band ‚Cantus Firmus’ den Gesang der Kinder und der ganzen Festgemeinde begleitete.

In seine Predigt, die sich mit der Bedeutung des Altarsakramentes auseinandersetzte, bezog Pfarrer Dederichs die Erstkommunikanten, aber auch die Erwachsenen mit ein.

Erstkommunikanten lasen die Kyrie-Rufe, sprachen die Fürbitten und brachten die Gaben zum Altar. In Reihen vor den Altarstufen stehend empfingen die Mädchen und Buben aus der Hand des Priesters zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Dederichs bei allen, die die Kinder auf den heutigen Tag hingeführt hatten, diesen Festgottesdienst vorbereiteten und gestalteten und bei der Gottesdienstgemeinde, ohne Einzelne zu nennen, damit er ja niemanden vergesse.

Nach dem festlichen Auszug stellten sich Erstkommunikanten, Geistliche und Ministranten vor der Kirche zum traditionellen Gruppenfoto auf, bevor man sich auf den Weg machte, um den Tag im Kreis der Familie und der Freunde zu feiern.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Verabschiedung von Kaplan Florian Oser (27.04.2019)

Da Kaplan Florian Oser die Vorabendmesse in der Kirche St. Bernhard im Arlinger als seinen letzten Sonntagsgottesdienst in der Kirchengemeinde Pforzheim gefeiert hatte, wurde er im Anschluss die hl. Messe verabschiedet.

Frau Isabel Odenthal würdigte als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates das große Engagement von Kaplan Oser und dankte ihm hierfür und für seine freundliche Art, auf die Menschen zuzugehen, sehr herzlich. Namens der Gemeinden überreichte sie unter anderem ein Apfelbäumchen, das den künftigen Pfarrer der Kirchengemeinde Eutingen an seine Zeit in Pforzheim erinnern soll. Dekan Bernhard Ihle schloss sich als Pfarrer der Gemeinde diesem Dank an und betonte, dass er sich als Dekan freue, dass Florian Oser auch künftig im Dekanat Pforzheim bleibe. Mit dem ‚Aaronitischen Segen’ schloss er sein Grußwort, bevor sich Florian Oser bei der Gottesdienstgemeinde für diese freundliche Verabschiedung bedankte. Das Gemeindeteam St. Bernhard hatte im Foyer der Kirche einen kleinen Empfang vorbereitet, der gerne zu persönlichen Abschiedsworten genutzt wurde.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Festgottesdienst am Ostersonntag in St. Antonius (21.04.2019)

Diesem Festgottesdienst am Ostermorgen stand Kaplan Florian Oser vor.

‚Nach ihrer Beerdigung werde Gott die verstorbene Großmutter ganz bestimmt wieder ausgraben.’ Von dieser Geschichte her entfaltete und deutete Kaplan Oser das Ostergeschehen, von dem die Evangelien berichten.

Der Chor sang unter Leitung von Bernhard Kaburek die „Messe brève“ in C von Charles Gounod (1818-1893). Petrit Hamiti begleitete den Chor und die Gemeindelieder an der Orgel.

Kaplan Oser bedankte sich am Ende der Eucharistiefeier bei allen, die für diesen wundervollen Gottesdienst Verantwortung trugen und wünschte, vor allem auch den Kranken zu Hause, die Osterfreude und den Segen des ‚wahrhaft Auferstandenen’.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Osternacht in St. Antonius (20.04.2019)

Zu Beginn versammelten sich die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde auf dem Platz vor der Kirche um das Osterfeuer. Wie am Gründonnerstag konzelebrierten Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB – unterstützt von Diakon Tobias Eckert.

Nach der Segnung des Feuers und der Osterkerze zog man mit dem dreimaligen „Lumen Christi" in die dunkle Kirche ein. Nach und nach wurden alle Kerzen von der Flamme der Osterkerze her entzündet. Pfarrer Dederichs sang das „Exsultet“ über Christus, das Licht - den Jubelgesang der Osternacht. Die sehr schön verzierte Osterkerze hatten - wie die beiden anderen Osterkerzen in Pforzheim-West (in St. Bernhard und in Heilige Familie, Dietlingen) - auch in diesem Jahr wieder Frauen aus Keltern gestaltet.

Drei Lesungen aus dem Alten Testament - unter anderem über die Erschaffung der Welt (im Wechsel in deutscher und in kroatischer Sprache) und den Durchzug durch das Meer beim Auszug aus Ägypten - wurden von Lektoren vorgetragen. Zum Gloria erstrahlte die Kirche wieder in hellem Licht, die Orgel setzte ein, die Kirchenglocken läuteten und Ministranten ließen ihre Schellen erklingen.

Nach der Lesung aus dem Römerbrief wurde erstmals seit Aschermittwoch wieder das „Halleluja“ gesungen. Pfarrer Dederichs thematisierte in seiner Ansprache den zentralen Punkt unseres Glaubens, die Auferstehung Jesu, die wir in dieser Nacht feiern.

Nach dem Bekenntnis unseres Glaubens und der Anrufung aller Heiligen segnete Pfarrer Dederichs das Osterwasser. Pater Vinko besprengte die Gemeinde mit dem gesegneten Wasser.

Am Ende der Feier der Osternacht bedankte sich Pfarrer Dederichs bei den Ministranten, bei allen die die Fastenzeit und diesen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten, beim kroatischen Chor und bei der Schola unter Leitung von Gerhard Grimm für die musikalische Gestaltung, und bei allen, die diesen Gottesdienst mitgefeiert hatten.

Ministranten verteilten am Ausgang der Kirche die traditionellen Ostereier; die Kirchenbesucher aßen zuvor gesegnetes Gebäck und tranken Tee oder Glühwein, jedenfalls blieben noch viele am Osterfeuer beieinander in dieser hochheiligen Nacht, in der die Kirche feiert, dass Christus wahrhaft von den Toten erstanden ist.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Liturgie am Karfreitag in St. Antonius (19.04.2019)

Nach der stillen Eröffnung und der Prostratio (lat. „Niederwerfen“) durch Pfarrer Michael Dederichs hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den ‚Knecht Gottes' und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den ‚erhabenen Hohenpriester Jesus'. Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42) - vorgetragen von zwei Lektoren und dem Priester.

In den ‚großen Fürbitten' beteten Priester und Gemeinde für die Kirche, für Papst Franziskus, für Erzbischof Stephan, für alle Stände der Kirche, für die Taufbewerber, für die Einheit der Christen, für die Juden, für alle, die nicht an Christus und die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für alle Not leidenden Menschen.

Nach der Ansprache schloss sich die Kreuzverehrung an, bei der das durch ein violettes Tuch verhüllte Kreuz von Pfarrer Dederichs durch den Mittelgang getragen und dabei enthüllt wurde: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“! Danach verehrten Priester, Ministranten und Gläubige das vor dem Chorraum aufgerichtete Kreuz und schmückten es mit Blumen.

Zur Entlassung betete der Priester über die Gottesdienstgemeinde: „Herr unser Gott, reicher Segen komme herab auf dein Volk, das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet. Schenke ihm Verzeihung und Trost, Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.“

Unter Leitung von Bernhard Kaburek gestaltete der Kirchenchor die Karfreitagsliturgie mit.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Abendmahlsamt am Gründonnerstag in St. Antonius (18.04.2019)

Die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde feierten auch in diesem Jahr wieder gemeinsam das Abendmahlsamt am Gründonnerstag.

Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB konzelebrierten, Diakon Tobias Eckert unterstützte sie.

Die Schola unter Leitung von Gerhard Grimm gestaltete den Gottesdienst mit. Zum Gloria spielte noch einmal die Orgel, zusätzlich läuteten die Turmglocken und die Ministranten mit ihren Schellen. Bei der Wandlung kamen ihre Klappern zum Einsatz. Die Lesungen und die Fürbitten wurden in deutscher und in kroatischer Sprache vorgetragen. In seiner Ansprache deutete Pfarrer Dederichs das Geschehen dieser Nacht für unsere Zeit.

Im Anschluss trugen die Priester und der Diakon in einer Prozession die konsekrierten Hostien in die Krypta, wo sie bis zur Osternacht in einem Tabernakel aufbewahrt werden. In der Kirche steht der leere Tabernakel bis zur Osternacht offen.

Gebetsstunden der Frauen und Männer schlossen sich an, und die Krypta blieb zum betrachtenden Gebet der Ereignisse dieser Nacht bis ein Uhr geöffnet.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Palmsonntag in Pforzheim-West (14.04.2019)

In den Evangelien wird berichtet, wie Jesus mit seinen Jüngern vor dem jüdischen Paschafest nach Jerusalem kam. Bevor sie die Stadt betraten, schickte Jesus zwei der Jünger in ein Dorf, um ihm von dort eine Eselin zu bringen. Jesus setzte sich auf den Esel und ritt nach Jerusalem hinein. Als ihn die Menschen kommen sahen, breiteten sie ihre Kleider vor ihm aus und streuten Palmzweige auf den Weg. Sie jubelten ihm zu und riefen: „Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,8-9 EU).

Mit dem letzten Sonntag vor Ostern beginnt die Karwoche. Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, der gleichzeitig der Beginn seines Leidensweges ist. In der Liturgie wird bereits das Evangelium von der Passion Christi von drei Personen in verteilten Rollen vorgetragen.

Guter Brauch ist die Palmweihe. Vor der Messe segnet der Zelebrant die mitgebrachten grünen Zweige und besprengt sie mit Weihwasser; anschließend werden sie in einer Prozession in die Kirche getragen. Nach der Messe nimmt man die gesegneten Zweige mit nach Hause, wo sie zum Schutz vor Unheil und Krankheit hinter ein Kruzifix gesteckt werden.

In St. Bernhard am Vorabend und in Heilige Familie zelebrierte Pater Rocki von der italienischen Mission die Liturgie, Tobias Eckert diakonierte. Zelebrant in St. Antonius war Pfarrer Michael Dederichs. Die Erstkommunikanten der Gemeinden hatten in der Woche zuvor Palmstecken gebastelt, die sie zur Segnung zum Gottesdienst mitbrachten. In St. Antonius bot die Bastelgruppe auch in diesem Jahr schöne Bastelarbeiten zum Osterfest an.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner


Fünfter Fastensonntag - Misereorsonntag mit Fastenessen (07.04.2019)

Eine stattliche Anzahl von Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern fand nach der heiligen Messe den Weg in den Pfarrsaal.

Dort waren die Tische frühlingshaft geschmückt und das Küchenteam um die Familie Pehnelt hatte das diesjährige Fastenessen, Gulaschsuppe mit Brötchen, schon dampfend auf dem Tresen stehen.

Im Handumdrehen entstand eine gelöste Atmosphäre und beim Essen und Trinken wurde die Gelegenheit, sich mit den Tischnachbarn und später auch tischübergreifend zu unterhalten, rege genutzt.

Mit Kaffee und Hefezopf fand das Fastenessen, dessen Spendenerlös vollständig an das Hilfswerk Misereor geht, einen schönen Ausklang.

Vielen Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfer und an alle Menschen, die mit ihrer Spende das Misereorhilfswerk unterstützt haben!

Text und Fotos: Helmut Jahn


3. Passionsandacht 2019 in Pforzheim-West (26.03.2019)

Das Thema der Passionsandachten in Pforzheim-West ist in diesem Jahr „....unter dem Kreuz“. Am dritten Dienstag der Fastenzeit waren die Gläubigen zur ökumenischen Passionsandacht in die evangelische Christuskirche eingeladen.

Pfarrer Michael Dederichs hielt die Predigt zum Thema „Soldaten“, das er in unsere Zeit hinein auslegte, während Pfarrer Thomas Müller für die Liturgie verantwortlich war. Die musikalische Ausgestaltung lag beim Gospelchor unter Leitung von Bertold Engel. Wieder war auch Dekan Bernhard Ihle unter den Gottesdienstbesuchern.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Besinnungswochenende der Gemeindeteams des Pastoralen Raums Pforzheim-West im ‚Herz-Jesu-Kloster’ in Neustadt an der Weinstraße (15./16.03.2019).

Das Wochenende stand unter dem Thema „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade (Ps 119, 105) – Leben mit der Bibel“. Referent war Dipl. Theol. Tobias Licht, Leiter des Bildungszentrums und des Roncalli-Forums Karlsruhe der Erzdiözese Freiburg.

Da Pfarrer Bernhard Ihle noch am Freitagabend nach Pforzheim zurückfahren musste, begann das Wochenende in diesem Jahr mit der Eucharistiefeier in der Krypta des Klosters. Pfarrer Ihle und Pfarrer Michael Dederichs konzelebrierten; Diakon Tobias Eckert verkündete das Evangelium; die heilige Kommunion konnte unter beiden Gestalten empfangen werden.

Im Anschluss stellte man sich zum obligatorischen Gruppenbild auf der Kirchentreppe auf.

Nach dem Abendessen traf man sich in der Aula zur ersten Einheit. Insgesamt waren für dieses Wochenende vier Arbeitsphasen geplant, an die sich jeweils 30 Minuten der Stille anschließen sollten. Nach dem einführenden Gebet „Wohin soll ich mich wenden“ aus der Deutschen Messe von Franz Schubert (1826 – Text von Johann Philipp Neumann) betrachtete man die beiden Schöpfungsberichte aus Genesis mit Blick auf den Menschen (Genesis 1,26ff und 2,7ff; ) und den Vers 6 aus Psalm Nr. 8. Der Referent entließ die Teilnehmer mit den Leitfragen: „Wo stehe ich in meiner eigenen Geschichte mit Gott?“ „Was hat(te) Gott mit mir vor?“ in die erste Schweigephase. Der Abend klang mit dem gemütlichen Beisammensein im Pfalzkeller aus.

Nach dem von Pfarrer Dederichs gestalteten Morgenlob und dem gemeinsamen Frühstück folgten am Samstag drei weitere thematische Einheiten, unterbrochen vom Mittagessen. Der Referent zeigte, wie die Texte der Bibel zu lesen sind. Hierzu verglich er beispielsweise den ‚Vater unser’ - Text im Lukasevangelium (11,2f) mit dem Text, den Matthäus in seinem Evangelium aufgeschrieben hat (6,9f). Das Hingabegebet aus den ‚Geistlichen Übungen’ des Ignatius von Loyola und von Karl Rahner ein Abschnitt aus der ‚Rede des Ignatius von Loyola an einen Jesuiten von heute’ (in ‚Schriften zur Theologie’ 1983) waren ebenfalls wichtige Elemente, oder auch „Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit deinem Gott (Micha 6,8)“. Schließlich war auch der kompetente Umgang mir der Bibel Thema, zu dem die Beachtung geschichtlicher Zusammenhänge ebenso gehört wie die Anwendung grundlegender Erkenntnisse der Literaturwissenschaften, ebenso der Vergleich unterschiedlicher Bibelstellen, die über ein- und dasselbe Ereignis berichten, wie z.B. die Flucht des Paulus aus Damaskus in der Apostelgeschichte (9,19b-25) und im 2. Korintherbrief (11,30-33). Ein hervorragender Einstieg in die Lektüre der Bibel könnte sein, dass man sich die Schriftlesungen eines der Lesejahre A, B oder aktuell C vornimmt; hierzu teilte Herr Licht ein Verzeichnis aus.

Martina Peter bedankte sich im Namen aller beim Referenten für dessen kompetente und engagierte Begleitung und überreichte ein Weinpräsent aus Keltern. Alle Teilnehmer/innen waren sich einig, dass wir auch in diesem Jahr wieder zu einem gelungenen Besinnungswochenende in Neustadt waren!

Nach dem Nachmittagskaffee verabschiedete man sich voneinander. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen fuhr nach Pforzheim-West zurück.

Eine Gruppe von Frauen machte am Spätnachmittag eine Führung durchs Hambacher Schloss und verbrachte noch eine weitere Nacht im gastfreundlichen Haus der Herz-Jesu-Priester.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Andreas Mautner und Karl-Heinz Renner


Eröffnung der Reihe der Passionsandachten 2019 in Pforzheim-West (12.03.2019)

Es ist gute Tradition, dass die evangelischen, die evangelisch-lutherische, die evangelisch-methodistische und die katholischen Gemeinden St. Bernhard und St. Antonius in Pforzheims Westen an den Dienstagen der Fastenzeit ökumenische Passionsandachten feiern.

Am 12. März fand der erste Abend der Reihe, die in diesem Jahr unter dem Thema „....unter dem Kreuz“ steht, in St. Antonius statt. In den Blick wurden Maria, die Mutter Jesu, und sein Lieblingsjünger Johannes genommen. Prediger war Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche, die Liturgie gestaltete Pfarrer Michael Dederichs und die Gemeindelieder wurden an der Orgel von Marie Krautschneider-Trög begleitet.

Der zweite Abend „Frauen“ am 19. März wird in der Erlöserkirche, Maximilianstraße 28 stattfinden.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner