Berichte

Aussendung der Sternsinger in St. Antonius (06.01.2022)

Die Eucharistiefeier am Fest der Erscheinung des Herrn zelebrierte Pater Arokiadoss; Bernhard Kaburek begleitete die Gemeindelieder an der Orgel.

Am Ende des Gottesdienstes stellten die Sternsinger die Texte und Lieder vor, die sie normalerweise beim Besuch in den Häusern und Wohnungen sprechen und singen; Pater Arokiadoss segnete die „Könige“, die Kreide und den Weihrauch, bevor einer der Sternsinger über die Sakristeitür schrieb: „20 * C + M + B + 22“ - „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).


Mit dem Schlusssegen sandte der Zelebrant die Sternsinger aus mit dem Wunsch, den Menschen „Freude und Segen zu bringen“! An den Kirchtüren verteilten Caspar, Melchior und Balthasar Aufkleber für die Haustüren und sammelten Spenden für die Sternsingeraktion 2022, die unter dem Motto steht: „Für uns steht fest: #GemeinsamGehts. Lasst uns die Welt verändern – kreativ und vielfältig“.

Leider war auch in diesem Jahr der Besuch in den Häusern und Wohnungen nicht möglich. In den Pfarrbüros können deshalb noch Aufkleber mit dem Text „20 * C + M + B + 22“ abgeholt werden und auch Spenden mit dem Vermerk „Sternsinger“ sind weiterhin möglich auf das Spendenkonto der Pfarrgemeinde

IBAN DE98 66650085 0000803146

Fotos: Karl-Heinz Renner und Thomas Ruland

Text: Karl-Heinz Renner

 


Vierter Advent und Heiliger Abend in St. Antonius (19. und 24.12.2021)

Während Pfarrer Georg Lichtenberger die heilige Messe am 4. Advent zelebrierte und Petrit Hamiti die Gemeindelieder an der Orgel begleitete, gestaltete das Kawa-Quartett aus Uganda den Gottesdienst zusätzlich musikalisch mit. An den Stufen zum Altarraum stehend sangen die vier stimmgewaltigen Künstler (Patrick Nkugwa Mukisa – Tenor, Michael Seruzzi – Bariton, Silver Sserumkuma – Bariton und Arthur Ssenkusu – Bass) zu Beginn ‚Masithi‘ (Lasst uns den Herrn preisen), als Zwischengesang ‚Live with hope‘ (Leben mit der Hoffnung), zur Gabenbereitung ‚Bolingo‘ (aus dem Kongo: Gottes Liebe) und nach der Kommunion ‚Hear my song‘ (Höre mein Lied).


Das Quartett tritt zu Gunsten der Mmunye-Stiftung auf, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Uganda einsetzt, Straßenkindern, AIDS-Waisen und Flüchtlingen eine Schulbildung ermöglicht und so den jungen Menschen eine Lebensperspektive eröffnet.

Am Heiligen Abend feierte Gemeindereferent Thomas Ruland in bewährter Weise mit den Kindern und ihren Angehörigen den Weihnachts-Kindergottesdienst, und die Christmette zelebrierte Pater Arokiadoss.

Traditionell war die Kollekte an Weihnachten für Adveniat bestimmt. Adveniat unterstützt zahlreiche Projekte in Lateinamerika.

Falls Sie die Mmunye-Stiftung oder Adveniat unterstützen wollen, dürfen Sie gerne Ihre Spende auf das Konto der Kirchengemeinde Pforzheim überweisen mit dem Zusatz „Kawa-Quartett“ bzw. „Adveniat-Kollekte“:

IBAN DE98 6665 0085 0000 8031 46

 

Text: Karl-Heinz Renner
Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Gottesdienst zum 60-jährigen Jubiläum der kfd-St. Bernhard (28.11.2021)

Ich Junia, eine Frau der ersten Stunde, welche die frohe Botschaft Jesu in die Welt getragen hat, habe mich sehr darüber gefreut, dass sich die kfd-St. Bernhard in ihrem Jubiläumsgottesdienst am Sonntag vor allem mit meiner Person beschäftigt hat. Wurde ich doch seit dem 13. Jahrhundert totgeschwiegen oder als Mann erwähnt.

Es wurden aber nicht nur wir Frauen, die Paulus in seinen Briefen angesprochen hatte, im Gottesdienst erwähnt, sondern auch die Frauen, die Jesu Auferstehung als erste bezeugten. Denn alle zusammen sind wir das stärkste Argument für die Öffnung aller kirchlichen Ämter für verheiratete und unverheiratete Frauen und Männer in der heutigen Zeit.


Ob im Ehrenamt, als Katechetinnen, in der Kranken- und Altenpflege, in Mutter-Kind-Einrichtungen oder in der Flüchtlingshilfe sind die Frauen auch 2021 nicht mehr wegzudenken. Und in jeder kfd-Gruppe gibt es Frauen, die durch ihre Talente, ihre Tatkraft, ihre Kreativität, ihre Fürsorge herausragend sind, jede auf ihre Weise. Es tut gut, sich dies von Zeit zu Zeit bewusst zu machen und einander konkret zuzusprechen und wertzuschätzen. So haben wir es damals durch Paulus erfahren.

Das alles kam im Gottesdienst, den Pfarrer Georg Lichtenberger zusammen mit Pfarrer Michael Dimpfel hielt, auch immer wieder zur Sprache. In den Kyrie-Rufen, in verschiedenen Gebeten und auch in den Fürbitten wurden die Frauen benannt, die sich heute auf den Weg machen, die suchen und finden, die wahrnehmen und anpacken, die hören und lernen, die begleiten und sich einmischen und die hoffen und vertrauen. Rhythmische Lieder und das Lied: „Maria durch ein Dornwald ging“, gesungen von Beatrice Fuhr-Herz, begleitet an der Orgel von Bernhard Kaburek, gehörten auch zu diesem festlichen Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst konnte man im Foyer immer wieder hören, dass dies ein gelungener Abschluss des Festjahres war.

Ich, Junia finde es gut, dass die kfd-Frauen sich heute mit ihrer Forderung „gleich und berechtigt“ – alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche nachdrücklich ins Spiel bringen.

Text: Angelika Masanz

Bilder: Karl-Heinz Renner


Pfarrer Michael Dederichs in den Ruhestand verabschiedet!

Am Vorabend von Allerheiligen, am 31. Oktober 2021, wurde Pfarrer Michael Dederichs in den Ruhestand verabschiedet. In St. Antonius konzelebrierten gemeinsam mit ihm die für Corona-Zeiten gut besuchte Eucharistiefeier (von links:) Pfarrer Bernward Fricker (Krankenhaus-Seelsorger), Pater Maria Archangelo Biondo SdC (Seelsorger der italienischen Gemeinde), Pater Maria Arokiadoss Antonyraj SdC, Pfarrer Michael Dederichs und Pfarrer Georg Lichtenberger (Kirchengemeinde Pforzheim), Pater Victor Manuel Cecilio Abrantes MSJ (Seelsorger der portugiesischen Gemeinde) und Pfarrer Klaus Bundschuh (emeritierter Pfarrer von Pforzheim-West). Pfarrer Joachim Grunwald (emeritierter Pfarrer von St. Elisabeth) hatte sich unter das „Volk Gottes“ gemischt.


Die musikalische Gestaltung hatte Bernhard Kaburek mit Sängerinnen und Sängern seines „CHÖRLE“ aus Keltern übernommen, die das sehr anspruchsvolle Ordinarium der „Missa cum Jubilo“ op. 11 von Maurice Duruflé (1902-1986) - unter Mitwirkung von Petrit Hamiti an der Orgel – mit großer Perfektion sangen. Die Lesungen und die Fürbitten, in denen für Pfarrer Dederichs und für die Menschen gebetet wurde, denen er in seinen 19 Pforzheimer Jahren als Seelsorger begegnet war, wurden von Lektorinnen und Lektoren des Pastoralen Raums Pforzheim-West vorgetragen. Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Dederichs standen die „sieben leiblichen und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit“. Am Ende des Gottesdienstes dankte ihm Karl-Heinz Renner als stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius für seinen Dienst: „Ihre unkonventionelle Art macht Sie einmalig und unverwechselbar!“, während Martina Peter und Beatrice Fuhr-Herz als Sprecherinnen der Gemeindeteams von Heilige Familie, Keltern-Dietlingen und Beatrice Fuhr-Herz, St. Bernhard einen Gutschein für einen Apfelbaum, einen Geldbetrag zur freien Verfügung und viele Briefe mit guten Wünschen überreichten. Pfarrer Georg Lichtenberger dankte als Leitender Pfarrer und als Sprecher der Hauptamtlichen in der Kirchengemeinde und überreichte eine Gießkanne zur Pflege des Apfelbaums. Dekanatsreferent Tobias Gfell erinnerte dankbar an die Aufgaben, die Pfarrer Dederichs für das Dekanat übernommen hatte und sorgte mit Gartenwerkzeug für die richtige Pflege des Apfelbaums, der Pfarrer Dederichs künftig an seine Pforzheimer Zeit erinnern wird. Einen ökumenischen Gruß für den Weststadtkonvent überbrachte am Abend des Reformationstags der Pfarrer an der evangelischen Christuskirche, Thomas Müller, indem er ein Buch überreichte. Vor dem Schlusssegen bedankte sich Pfarrer Michael Dederichs bei allen Mitfeiernden, bei den Konzelebranten und dem Ministranten, bei den Menschen, die den Abend vorbereitet hatten und mitgestalteten, für die großartig gesungene Messe und für die Gruß- und Dankesworte.

Der Corona-Pandemie geschuldet trafen sich im Anschluss nur wenige geladene Gäste im Pfarrsaal, wo ein kleines Programm wartete: Beatrice Fuhr-Herz sang unter anderem das zu Michael Dederichs ausgezeichnet passende „My Way“, das vor allem durch Frank Sinatra bekannt wurde; Martina Peter deutete auf die ihr eigene humorvolle Art den „Apfelbaum“ anhand eines schönen Modells, das in Dietlingen entstanden war, und Karl-Heinz Renner hatte eine umfangreiche Diashow über die Pforzheimer Jahre des künftigen Pfarrers i.R. vorbereitet. Zum Abschluss durfte „Der Name des Herrn sei gepriesen“, gesungen nach der Eurovisionsmelodie, nicht fehlen, mit dem Pfarrer Dederichs manchen festlichen Gottesdienst beendet hatte.

Text: Karl-Heinz Renner, Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Firmung in Pforzheim-West (30.10.2021)

Pater Arokiadoss firmte am Samstag, den 30. Oktober in der St. Antonius-Kirche weitere fünf Jugendliche aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie. Gemeindereferent Thomas Ruland hatte auch diese Firmanden auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. Zu Beginn der festlichen Eucharistiefeier stellte er mit persönlichen Worten Pater Arokiadoss als Firmspender vor. Petrit Hamiti spielte die Orgel. Zur Eröffnung sang er gemeinsam mit der Gemeinde: „Komm Heiliger Geist mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft!“ Weitere Lieder waren „Ehre sei Gott“, „Ich seh' empor zu den Bergen voller Sehnsucht“, „Halleluja lobet Gott“ und zum Abschluss „Laudate omnes gentes“.


In seiner Predigt erklärte Pater Arokiadoss, was damit gemeint ist, dass Gott den Heiligen Geist schenken möge, den Geist der Weisheit und Einsicht, den Geist des Rates und der Stärke, den Geist der Erkenntnis, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Nach dem Glaubensbekenntnis traten die Firmanden einzeln - zusammen mit ihren Firmpaten - vor den Firmspender, der ihnen die Hand auflegte, sie mit Chrisam salbte und dabei sprach: „SEI BESIEGELT DURCH DIE GABE GOTTES DEN HEILIGEN GEIST“. Die Gefirmten bekräftigten dies durch ihr gesprochenes „Amen“. Die Lesung wurde von einem Firmanden, die Fürbitten, in denen für die Neugefirmten, ihre Familien und ihre Gemeinden gebetet wurde, wurden von einem Vater vorgetragen. Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Herr Ruland im Namen aller beim Firmspender und bei allen, die zu diesem festlichen Gottesdienst beigetragen hatten und wünschte den Familien einen schönen Festtag.

Vor dem Auseinandergehen wurde im Chorraum ein Gruppenbild aufgenommen, zu dem die Maske abgenommen werden durfte, damit man auch später noch erkennen kann, wer damals die anderen Firmanden waren!

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Firmung in Pforzheim-West (23.10.2021)

Domkapitular Dr. Peter Kohl firmte am Samstag, den 23. Oktober in der St. Antonius-Kirche 11 Jugendliche aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie. Gemeindereferent Thomas Ruland hatte die Firmanden auf diesen Tag vorbereitet. Zu Beginn der festlichen Eucharistiefeier begrüßte er mit persönlichen Worten den Firmspender, mit dem Pater Arokiadoss konzelebrierte. Petrit Hamiti spielte die Orgel und die Band „Cantus firmus“ sang zu Beginn: „Komm Heiliger Geist mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft!“


Weitere Lieder waren „Ehre sei Gott“, „Ich seh' empor zu den Bergen voller Sehnsucht“, „Halleluja lobet Gott“, „Atme in uns“, „Brot der Liebe“, „Möge die Straße“ und zum Abschluss „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“. Liedblätter mit dem Thema der Firmung „BEGEISTERT FIRMUNG 2021“ als Überschrift lagen aus, denn auch die Firmanden, die zusammen mit ihren Familien in der Bank saßen, und ihre Angehörigen waren zum Mitsingen eingeladen. In seiner Predigt ging Dr. Kohl von dem Gebet aus, das er vor der Firmung über die Firmanden sprechen werde, da bete er darum, dass Gott den Heiligen Geist schenke, den Geist der Weisheit und Einsicht, den Geist des Rates und der Stärke, den Geist der Erkenntnis, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. An Alltagssituationen machte er deutlich, was damit jeweils gemeint sein kann und er fasste zusammen: „Dieser Geist möchte uns Mut machen, wenn wir mutlos sind, möchte uns helfen, wenn wir nicht mehr weiterwissen. Es ist der Geist, in dem Gott selbst uns auf unserem Lebensweg begleiten will, damit unser Leben gut wird und damit wir eine gute Zukunft haben“. Nach dem Glaubensbekenntnis traten die Firmanden einzeln - zusammen mit ihren Firmpaten - vor den Firmspender, der ihnen die Hand auflegte, sie mit Chrisam salbte und dabei sprach: „SEI BESIEGELT DURCH DIE GABE GOTTES DEN HEILIGEN GEIST“. Die Gefirmten bekräftigten dies durch ihr gesprochenes „Amen“. Die Lesung und auch die Fürbitten, in denen für die Neugefirmten, ihre Familien und ihre Gemeinden gebetet wurde, wurden von Thomas Ruland vorgetragen, der sich am Ende der Eucharistiefeier im Namen aller beim Firmspender bedankte und den Firmanden mit ihren Familien bei diesem herrlichen Sonnenschein einen schönen Festtag wünschte, bevor man gemeinsam mit der Band das Schlusslied sang.

Vor dem Auseinandergehen wurde im Chorraum ein Gruppenbild aufgenommen, zu dem die Maske einen Moment abgenommen werden durfte, damit man auch später noch erkennen kann, wer damals neben einem stand!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Erntedank in St. Antonius (Sonntag, 10.10.2021)

 

Es ist gute Tradition, dass der Kirchenchor an Erntedank den Gottesdienst musikalisch gestaltet; allerdings sang in diesem Jahr – der Corona-Epidemie geschuldet - nur eine Auswahl von Sängerinnen und Sängern unter Leitung von Gwendolyn Phear die Gemeindelieder; Petrit Hamiti begleitete sie an der Orgel.


Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Karl-Heinz Renner beim Chor und seiner Dirigentin und nutzte die Gelegenheit wieder einmal für das Mitsingen im Chor zu werben und auf die Singstunden an den Dienstagabenden hinzuweisen. Pater Maria Arokiadoss (SdC) war Zelebrant und hielt die Predigt. Er segnete den wieder sehr schön geschmückten Erntealtar und die von den Gläubigen mitgebrachten Erntegaben.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Erntedank in Hl. Familie Keltern-Dietlingen (Samstag, 09.10.2021)

Die Gottesdienstbesucher erwartete in diesem Jahr ein vom Mesner Thomas Huber traditionell gestalteter Erntedankaltar neben den Stufen zum Altarraum. Nach langer coronabedingter Unterbrechung unterstützen erstmals wieder mehrere Ministranten den Zelebranten Pater Arokiados. Vor der Segnung der ausgebreiteten Erntegaben stellte sich nach den Neuwahlen des Pfarrgemeinderates im letzten Jahr und der danach erneuten Bestellung der Mitglieder des Gemeindeteams die Aktiven aus Heilige Familie mit einigen persönlichen Worten vor.


Als gewählte Pfarrgemeinderäte sind dies Katharina Schmithüsen (vormals Rupf) und Thomas Huber aus Dietlingen, Bianca und Matthias Giek aus Ellmendingen – wobei mit Ausnahme von Frau Schmithüsen diese gleichzeitig im Gemeindeteam mitwirken.

Gemeindeteammitglieder sind Herbert Böhm, Vanessa Geiser, Annette Markowis, Petra Muche (mit gleichzeitigem Engagement im Stiftungsrat) und Martina Peter aus Dietlingen und Stefanie Dührkop aus Ellmendingen.

Frau Geiser, Frau Muche und Herr Giek waren persönlich leider verhindert, wurden jedoch namentlich vorgestellt.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte neben der Kirche an Stehtischen mit Getränken und herzhaften Muffins noch Kontakte geknüpft, Vorstellungen und Wünsche ausgetauscht und die Kirchengemeinde etwas gelebt werden.

 

Text und Bilder: Martina Peter


Kirchenchor St. Antonius auch mit 110 noch aktiv (8.10.2021)

Ehrungen und Neuwahlen des Vorstands prägten im Herbst 2021 die 110. Jahreshauptversammlung des kath. Kirchenchors St. Antonius im Pforzheimer Westen, die 2020 Corona-bedingt nicht stattfinden konnte.

Der Kirchenchor wurde vor 110 Jahren gegründet, leider konnte dieses Jubiläum nicht entsprechend gefeiert werden. Zum 100-jährigen Jubiläum 2011 wurde dies mit Teilen aus den gesungenen großen Orchestermessen von Mozart, Beethoven und Haydn entsprechend gefeiert.


Die 34 Chormitglieder trafen sich 2020 Corona-konform insgesamt 24mal und gestalteten in Kleingruppen musikalisch neun Gottesdienste unter der Leitung von Chorleiterin Gwendolyn Phear.

Für 70-jährige Chormitgliedschaft ehrte der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt die Ehrenvorsitzende Margarete Nicola. Sie erhielt eine Urkunde des Cäcilien-Verbands Freiburg. Für 10 Jahre Chormitgliedschaft wurden geehrt: Ute Kliem, Angelika Weber sowie Bernhard Hadamjetz.

 

Auf Antrag von Karl-Heinz Renner wurde die bisherige Vorstandschaft entlastet. Die Neuwahl des Vorstands bestätigt den bisherigen Vorsitzenden Wolfgang Pehnelt im Amt. Neue Stellvertreterin ist Sabine Fried. Dem Vorstand gehören weiter an: Kassiererin Gudrun Deißler, Schriftführerin Ursula Remer sowie Chronistin Cornelia Heber.

Text: Uschi Remer, Fotos: Helmut Fried und Karl-Heinz Renner


60 Jahre kfd-St.Bernhard Arlinger (19.09.2021)

Mit einem herzlichen Applaus endete der Festakt zum 60jährigen Jubiläum der kfd-St.Bernhard Arlinger. Viele Gäste konnten wir begrüßen, natürlich allen voran unsere Frauen und Mitglieder der Gemeinschaft, sowie Abordnungen aus den Pfarrgruppen des Dekanats, die ehemaligen Präsides Pfarrer Klaus Bundschuh und Pfarrer Johannes Mette, den Leiter der SSE Pforzheim Pfarrer Georg Lichtenberger und Frau Stadträtin Marianne Engeser.

 


Unterschiedliche Musikstücke – wie das „Te deum“ von Charpentier, „Tears in Heaven“, „das Ave Maria“ und „Nella fantasia“ wurden von Beatrice Fuhr-Herz - Sopran, Julia Eckardt - Querflöte, Bernhard Kaburek - Orgel und Thomas Schmidt – Key-board vorgetragen.

Dazwischen hatten wir eine Power-Point-Präsentation zusammengestellt, bei der das vielfältige Programm mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen, welche im Laufe von 60 Jahren unternommen wurden, bestaunt werden konnte.

Besinnliche Texte, das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder und Präsides, die Überreichung einer Rose an die anwesenden Frauen standen ebenso auf dem Programm, wie wieder einmal die Weitergabe einer Spende an das Christliche Hospiz, die Frau Engeser in Empfang nahm.

Pfarrer Lichtenberger und Frauen aus den kfd-Gruppen des Dekanats brachten ihre Glückwünsche zum Ausdruck.

Den Abschluss machte ein Text von Andreas Knapp – Frauenfragen – der von Doris Ruf und Angelika Masanz vorgetragen wurde. Nach einem Segenslied und dem Segen hatten wir zu einem Umtrunk und Häppchen im Foyer der Kirche eingeladen.

Alle haben die Leckereien genossen und sich dabei gut unterhalten.

Text: Angelika Masanz

Fotos: Karl-Heinz Renner


Serenadenkonzert in St. Antonius - Eine musikalische Reise zur Nacht (24.07.2021)

Nachdem das traditionelle Serenadenkonzert im vergangenen Jahr Corona zum Opfer gefallen war, sollte das Konzert in diesem Jahr zum 10. Mal im Pfarrgarten stattfinden. Weil aber schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel angekündigt waren und man im Jahr 2019 während der Pause vom Garten in die Kirche umziehen musste, entschied man sich, das Konzert gleich in die Kirche zu verlegen.


Zur Eröffnung spielten Antonia und Franziska Baur als Nachwuchspianistinnen am E-Piano die Klavierstücke ‚Trauriger Walzer‘ und ‚Rundtanz‘ von Anne Terzibaschitsch (*1955). Nachdem der Beifall verklungen war, begrüßte Karl-Heinz Renner, als Sprecher des Gemeindeteams, die Gäste, die zum Serenadenkonzert zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer gekommen waren - unter ihnen auch in diesem Jahr Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der evangelischen Christuskirche. Gleichzeitig kündigte er an, dass man sich entschieden habe, einen Teil der Spenden den Hochwasseropfern der vergangenen Tage zukommen zu lassen.

In diesem Jahr trugen die Künstlerinnen und Künstler ihre Moderation selbst vor, um den Kreis der Beteiligten klein zu halten: Beatrice Fuhr-Herz (Sopran), die Initiatorin der Konzertreihe, ist es wichtig, mit den Konzerten Gutes zu tun und ihr gelingt es auch immer wieder aufs Neue, Menschen für ihre Idee zu begeistern, so dass sie ihr Können gerne in die ‚musikalische Reise zur Nacht‘ einbringen. Lebhafter und unermüdlicher Beifall folgte auf jeden musikalischen Beitrag des Abends. Beatrice Fuhr-Herz, die von Stefan Baur am Piano begleitet wurde, sang zunächst das ‚Ave Maria‘ von Bach-Gounod (Charles Gounod 1818-1893; Johann Sebastian Bach 1685-1750), dann aus dem Liederzyklus ‚Myrthen‘ von Robert Schumann (1810-1856) die ‚Widmung‘. ‚Das Zauberlied‘ von Erik Meyer-Helmund (1861-1932) und ‚Verschwiegene Liebe‘ von Hugo Wolf (1860-1903) schlossen sich an. Dazwischen bereicherte Maria Schmalz den Konzertabend mit ihrer Violine durch das Stück ‚Andante Grazioso‘ von Gaston Dethier (1875-1958). Zofia Jadach spielte auf der Querflöte, begleitet von ihrem Mann Paul Jadach am Piano, von Georges Bizet (1838-1875) das ‚Menuett aus L’Arlésienne-Suite Nr. 2‘. Thomas Ruland (Tenor) sang ‚l’heure exquise‘ von Reynaldo Hahn (1874.1947). Beatrice Fuhr-Herz brachte im Anschluss ‚Nella Fantasia‘ von Ennio Moricone (1928-2020) zu Gehör. Maria Schmalz folgte mit ‚Chanson de Nuit’ von Edward Elgar (1857-1934). Dabei wurde sie von Stephan Baur am Piano begleitet. Wieder war Beatrce Fuhr-Herz an der Reihe mit ‘The Lord’s Prayer’, einer der schönsten Vertonungen des ‚Vater unser‘ von Albert Hay Malotte (1895-1964). Mikey Stevens (Bariton) folgte mit ‚La donna è mobile’ aus der Oper Rigoletto von Giuseppe Verdi (1813-1901): „Oft ist die Frau trügerisch, ein Narr, wer ihr vertraut.“ Auf diesen Ausspruch Franz I geht der Text zurück. ‘Nessun Dorma’ (‘niemand schlafe’) aus ‘Turandot’ von Giacomo Puccini (1858-1924) folgte auf ‚Addio del passato’ (‚alles aus und vorbei’) aus ‘la Traviata’ von Giuseppe Verdi (1813-1901) – vorgetragen von Beatrice Fuhr-Herz. Im Duett sangen die beiden dann ‚Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen‘ von Jacques Offenbach (1819-1880). Ein Duett mit Thomas Ruland aus der ‚West-Side Story‘ von Leonard Bernstein (1918-1990) schloss sich an. Zofia Jadach spielte auf ihrer Querflöte ein Solo aus der Oper ‚Orpheus und Eurydike‘ Christoph Willibald Gluck (1714-1787). Dabei wurde sie von ihrem Mann Paul Jadach am Piano begleitet. Zum Abschluss des Programms sang Beatrice Fuhr-Herz eine der schönsten, wenn nicht die sogar die schönste und berühmteste Arie – ihre Lieblingsarie: ‚O mio babbino caro‘ (‚O mein lieber Papa‘) aus der Oper ‚Gianni Schicchi’ von Giacomo Puccini (1858-1924).

Lang anhaltender Beifall - vor und nach der Zugabe - waren Dank für diesen wieder sehr gelungenen und erfolgreichen Serenadenabend. In seinem Schlusswort dankte Karl-Heinz Renner den Mitwirkenden für das großartige Konzert und erinnerte an den Zweck des Abends und an die Körbchen am Ausgang der Kirche!

Jürgen Herz, war, wie gewohnt, für die Technik verantwortlich und wurde dabei von Raffael Pfohl unterstützt. Mitglieder der Radfahrer-Gruppe sorgten in der Pause für erfrischende Getränke.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Erstkommunion in St. Antonius – mal wieder! (04.07.2021)

Am gestrigen Sonntag wurde in St. Antonius das Fest der Erstkommunion mal wieder gefeiert. Es sind Kinder von diesem Jahrgang, die jetzt dieses Fest feierten, eigentlich wären sie am „Weißen Sonntag“ dran gewesen. Aber in diesem Jahr ist eben alles verschoben und so hat gestern der Reigen der Erstkommunionen in St. Antonius begonnen. Es folgen noch 3 weitere (zwei sonntags und eine am Samstag).

Zelebrant des Gottesdienstes war Pfarrer Dederichs, der in seiner Ansprache auf den Festtag des Apostels Thomas (3. Juli) einging, der den etwas unrühmlichen Beinamen „der Ungläubige“ trägt, was er eigentlich nicht ist. Er ist eher der Zweifler, der nachfragt und überprüfen will, um dann am Ende zu Jesus zu sagen „Mein Herr und mein Gott“. Das kürzeste Glaubensbekenntnis, das es gibt. Mit diesem Satz veränderte sich das Leben des Thomas radikal und er wurde ein eifriger Nachfolger Jesu.


Trotz der eingeschränkten Rahmenbedingungen war es ein schöner und festlicher Gottesdienst. Am Ende strahlten alle Kinder beim gemeinsamen Gruppenbild in die Kamera und Kinder und Eltern freuten sich auf das gemeinsame Fest im Anschluss.

Thomas Ruland

 

Vor dem Schlusssegen gratulierte Pfarrer Dederichs Herrn Ruland zum Namenstag, den dieser am Fest des hl. Thomas gefeiert hatte und bedankte sich für dessen Engagement bei der Vorbereitung der Erstkommunikanten auf ihr großes Fest mit einer Flasche Wein.

Fotos: Karl-Heinz Renner


Patrozinium in St. Antonius (13.06.2021)

Bereits zum zweiten Mal musste Patrozinium in einem kleineren Rahmen, ohne das sich üblicherweise anschließende Gemeindefest, gefeiert werden. Pater Maria Arokiadoss (SdC) war Zelebrant und hielt die Festpredigt. Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors unter Leitung von Gwendolyn Phear sangen die Gemeindelieder; Petrit Hamiti spielte die Orgel. Zusätzlich gab es festliche Musik für Trompete und Orgel, wobei Holger Bronner die Trompete spielte und Gwendolyn Phear ihn an der Orgel begleitete.


Eine Kantorin, Lektoren und ein paar Ministranten versahen ihren Dienst. Pater Arokiadoss hielt die Festpredigt: Der hl. Antonius von Padua werde heute vor allem zum Wiederfinden verlorener Sachen angerufen und unter anderem als Patron der Liebenden und Patron einer Reihe von Städten verehrt, darunter Lissabon, Padua, Paderborn und Hildesheim. Man wolle nun aber auf den wirklichen Antonius schauen, der um 1195 in Lissabon geboren worden war. Dabei stellte er seine außergewöhnliche Begabung als Prediger in den Mittelpunkt und zeigte Antonius als geeignetes Vorbild - auch für unsere Zeit. Der Heilige brannte für Gottes Wort. Schon zu Lebzeiten rankten sich Legenden um ihn. Dargestellt wird er oft mit dem Jesuskind auf dem Arm, dem Mensch gewordenen Wort Gottes. Im Sterben rief er: „Ich sehe meinen Jesus!“ Bereits 11 Monate nach seinem Tod am 13. Juni 1131 wurde er von Papst Gregor IX. heilig gesprochen.

Am Ende der Eucharistiefeier, als die letzten Trompetentöne verklungen waren, bedankte sich die Gottesdienstgemeinde mit spontanem Beifall für den – trotz Corona – gelungenen Patroziniums-Gottesdienst.

Fotos: Helmut Jahn

Text: Karl-Heinz Renner


Erstkommunionfeier im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes zum 11. Sonntag im Jahreskreis in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (13.06.2021)

Die Eucharistiefeier zelebrierte Pfarrer Thomas Stricker; die Gemeindelieder, die zum ersten Mal nach Monaten - wenn auch nur mit der Maske - wieder mitgesungen werden durften, wurden von Bernhard Kaburek an der Orgel begleitet. Ein Mädchen durfte in diesem Gottesdienst zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Nach der Eröffnung entzündete sie ihre Taufkerze an der Osterkerze, bevor die Gottesdienstgemeinde gemeinsam mit ihr das Taufversprechen erneuerte. Der Ansprache war der Text des Tagesevangeliums nach Markus (Mk 4, 1-34) zugrunde gelegt. „Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn.


Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.“ Jesus lädt im Gleichnis ein, darauf zu vertrauen, dass in jedem Menschen etwas wachsen kann und will. Liebende Aufmerksamkeit ist da besser als dauerndes Eingreifen und Korrigieren. Gegen alle Versuchung des aktiven „Machens“ stellt Jesus das Vertrauen in den Vordergrund, Vertrauen darauf, dass die gute Saat im Menschen wächst.

Direkt wandte sich Pfarrer Stricker an die Erstkommunikantin und wünschte ihr und ihrer Familie einen gelingenden Festtag. Die Feier der Erstkommunion, eingebettet in den ‚normalen‘ Sonntagsgottesdienst, ist etwas sehr Schönes – ein Erlebnis für alle Mitfeiernden. Noch mehrmals in diesem Corona-Jahr wird die Gottesdienstgemeinde Kinder, die unter Federführung von Gemeindereferent Thomas Ruland auf die Erstkommunion vorbereitet wurden, beim Empfang ihrer ersten heiligen Kommunion begleiten dürfen.

Bevor der Priester am Ende des Gottesdienstes die Gemeinde in den Sonntag und in eine neue Woche verabschiedete, ließ er sie wissen, dass dies seine letzte Eucharistiefeier in Dietlingen gewesen sei. Seine Zeit als Kaplan in der Kirchengemeinde Pforzheim gehe zu Ende. Im September werde er seine neue Stelle als Kooperator in der Seelsorgeeinheit „Wald“ in der Nähe von Sigmaringen antreten. Er bedankte sich für viele Begegnungen und gute Gespräche vor oder auch nach gemeinsam gefeierten Gottesdiensten.

Fotos und Text: Karl-Heinz Renner


Erstkommunion in St. Bernhard (06.06.2021)

Am 10. Sonntag im Jahreskreis durften ein Mädchen und ein Junge, die gemeinsam mit anderen Kindern von Gemeindereferent Thomas Ruland auf ihre Erstkommunion vorbereitet worden waren, im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Pater Maria Arokiadoss (SdC) war Zelebrant und Bernhard Kaburek an der Orgel gestaltete gemeinsam mit den Sängerinnen Beatrice Fuhr-Herz und Gabriele Giek den musikalischen Teil. Zu Beginn wurden die Kommunionkerzen an der Osterkerze entzündet; die Gottesdienstgemeinde erneuerte das Taufversprechen, und der Priester besprengte sie zur Erinnerung an die Taufe mit Weihwasser.


Die Erstkommunikanten durften in zwei Abschnitten die Lesung vortragen, eine Ministrantin die Fürbitten beten.

Der Priester entwickelte seine Ansprache vom Tagesevangelium (Mk 3,20-35) her. Zitate waren Ausgangspunkte seiner Überlegungen: „Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben.“ und „Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.“

Nach dem Schlusssegen gratulierte Pater Arokiadoss sehr herzlich und wünschte den Familien einen gesegneten Festtag. Im Anschluss gratulierte man nicht nur den beiden Erstkommunikanten, sondern zu ihrem 18. Geburtstag der Schwester der Erstkommunikantin, die normalerweise ministriert, heute aber inmitten ihrer Familie die hl. Messe mitfeierte.

Mit dieser beeindruckenden Eucharistiefeier ist der Reigen einer ganzen Reihe von Erstkommunionfeiern in Pforzheim West eröffnet, die an den Sonntagen, zum Teil auch samstags bis zu den großen Ferien stattfinden werden.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Erstkommunion in St. Bernhard - nachgeholt vom Jahr 2020 (17.04.2021)

Ein Junge, der von Gemeindereferent Thomas Ruland auf seine Erstkommunion vorbereitet worden war, durfte am Samstag in der 2. Osterwoche im Rahmen einer festlichen Eucharistiefeier zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Pater Maria Arokiadoss (SdC) war Zelebrant und Bernhard Kaburek gestaltete den musikalischen Teil. Zu Beginn wurde die Kommunionkerze an der Osterkerze entzündet; die Gottesdienstgemeinde erneuerte das Taufversprechen, und der Priester besprengte sie zur Erinnerung an die Taufe mit Weihwasser.


Während der Erstkommunikant - unterstützt von Herrn Ruland - die Kyrie-Rufe las, übernahmen Mitglieder der Familie die Lesung, die Fürbitten und das Dankgebet vor dem Schlusssegen.

Pater Arokiadoss hatte die Emmaus-Geschichte nach Lukas als Evangeliums-Text (Lk 24, 13-35) ausgewählt, in der Jesus Christus als der Auferstandene verkündigt wird. Zu Beginn seiner Ansprache kam er mit dem Erstkommunikanten ins Gespräch und fragte ihn, was er denn bei der Vorbereitung auf den heutigen Tag erfahren und gelernt habe. Dann kam er zurück zur Emmaus-Perikope, die erzählt, wie die Jünger nach dem Tod Jesu Christi die Erfahrung seiner Gegenwart machen konnten: in der Schrift, in der Eucharistie und in der Gemeinschaft. In gleicher Weise können auch heute Menschen dem Auferstandenen begegnen und ihn als den Lebendigen erfahren.

Nach dem Schlusssegen gratulierte Pater Arokiadoss sehr herzlich und wünschte der ganzen Familie einen gesegneten Festtag.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Feier der Erstkommunion von fünf Kindern von St. Antonius - nachgeholt vom Jahr 2020 (10. April 2021)

Seit über einem Jahr waren die fünf Kinder auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion durch den Gemeindereferenten Thomas Ruland auf diesen großen Tag vorbereitet. Eigentlich wollte man warten, bis die Corona-Pandemie vorüber sein würde. Da aber noch immer kein Ende absehbar ist, entschied man sich dafür, das Fest am Vorabend des Weißen Sonntags im Jahr 2021 zu feiern. Getrennt nach Familien und den geltenden Hygieneregeln entsprechend setzte man sich in die vorderen Kirchenbänke.


Petrit Hamiti übernahm die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes, der von Pfarrer Michael Dederichs zelebriert wurde. Zu Beginn der Feier versammelten sich die Kinder um den Altar, entzündeten ihre Kerzen an der Osterkerze und erneuerten das Taufversprechen, das einst ihre Eltern und Paten stellvertretend für sie gegeben hatten. Kyrie-Rufe, Fürbitten und ein Dankgebet wurden – unterstützt von Herrn Ruland – durch die Kinder gesprochen, die Lesung von einem der Väter vorgetragen.

Auch Pfarrer Dederichs hatte eine Erstkommunionkerze, anhand derer er in der Predigt beschrieb, dass eine solche Kerze ihn sein ganzes Leben hindurch begleitet habe, von der Taufe über die Erstkommunion, die Firmung bis hin zur Priesterweihe. Dann nahm er Bezug zum Evangeliums-Text nach Lukas (Lk 24, 13-35), in dem die Emmaus-Geschichte als Erfahrung zweier Jünger mit dem auferstandenen Jesus erzählt wird. Und sie sagten zueinander, als sie ihn am Brechen des Brotes erkannt hatten: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?“ „Wofür brennen wir?“ fragte der Prediger.

Zum ‚Vater unser‘ versammelten sich die Kinder erneut um den Altar, und hier empfingen sie zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Vor dem Schlusssegen dankte Pfarrer Dederichs allen, die diesen Festtag ermöglicht hatten, vor allem Herrn Ruland für die Vorbereitung der Kinder und wünschte den Familien einen Festtag, wie er unter Corona-Bedingungen möglich ist. Er jedenfalls würde diese Erstkommunionfeier ganz bestimmt in Erinnerung behalten!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Ostersonntag (04.04.2021)

Der Ostersonntag ist gewissermaßen der Sonntag schlechthin, weil an ihm in besonderer Weise die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Die Feier des Ostersonntags schließt auch das österliche Triduum ab. Das Feiern und die österliche Freude zeigen sich aber auch an den kommenden Sonntagen der Osterzeit: In der Kirche brennt die Osterkerze, die in der Osternacht entzündet wurde. Sie soll die Gegenwart des Auferstandenen bewusst machen. Vor dem Evangelium findet sich außerdem das „Halleluja“.


Immer wird die Liturgie des Ostersonntags mit größter Feierlichkeit begangen, auch während der Corona-Epidemie, soweit es die notwendigen Einschränkungen erlauben. Zelebrant in St. Antonius war Pater Maria Arokiadoss (SdC). Seine Predigt entwickelte er vom Evangelium des Ostersonntags her. Es berichtet von der Entdeckung des leeren Grabes und der Begegnung Marias von Magdala mit dem auferstandenen Christus (Joh 20,1-18). „Das eigentliche Ostergeschehen ist das Erlebnis einer Beziehung. Maria wird angesprochen. Es ereignet sich etwas zwischen ihr, der Apostolin, und dem unbekannten Gärtner. Da ist sie getroffen und berührt. Die Stummheit des Todes verwandelt sich in die Lebendigkeit des Gesprächs und der Beziehung. Dort ist Leben. Da wird uns der Osterglaube geschenkt.“

Mitglieder des Kirchenchors sangen unter Leitung von Gwendolyn Phear Osterlieder. Petrit Hamiti spielte dabei die Orgel. Zwei Oboist/innen (Nigel Anthony Benbow Treherne und Rinko Sasaoki) – an der Orgel begleitet von Gwendolyn Phear - bereicherten außerdem den Festgottesdienst mit ihrer Musik.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner