Artikel mit dem Tag "Markus_Schütz"



06. Juli 2020
16 Darum will ich selbst sie verlocken. / Ich werde sie in die Wüste gehen lassen / und ihr zu Herzen reden. 17 Von dort aus werde ich ihr ihre Weinberge wiedergeben. / Das Achor-Tal werde ich für sie zum Tor der Hoffnung machen. Dort wird sie mir antworten / wie in den Tagen ihrer Jugend, / wie am Tag, als sie aus dem Land Ägypten heraufzog. 18 An jenem Tag - Spruch des HERRN - / wirst du zu mir sagen: Mein Mann! / Und du wirst nicht mehr zu mir sagen: Mein Baal. 19 Ich werde die Namen der...
22. Juni 2020
Diese freie Übersetzung des heutigen Evangeliums aus der Bergpredigt, Mt 7,1-5 beschreibt sehr gut, das ich schnell auf andere zeige, ohne zu merken, was ich selbst nicht gut mache. Mit dem Finger auf andere zeigen erhebt mich gleichzeitig über andere Menschen, fühle ich mich als etwas Besseres. Manche Menschen meinen sogar, der Menschheit oder Gott etwas Gutes zu tun, wenn sie andere erniedrigen und ausgrenzen. Das Gegenteil ist aber der Fall:
08. Juni 2020
Neulich las ich ein Zitat von Mahatma Gandhi, das mich nachdenken ließ: „Der berechtigte moralische Schluss, der aus der Bombe als schlimmster Katastrophe gezogen werden muss, ist, dass sie ebenso wenig durch Bomben vernichtet werden kann, wie Gewalt durch Gegengewalt. Die Menschheit kann und darf aus dem Gewaltkreislauf nur durch Gewaltfreiheit aussteigen. Hass kann nur durch Liebe überwunden werde. Mit Hass zu antworten, führt nur zu einer Ausweitung und Vertiefung des Hasses.“ Jesus...
01. Juni 2020
In der Bibel sind Erfahrungen des Heiligen Geistes sehr unterschiedlich beschrieben, nicht nur wie Feuerszungen, sondern auch wie der Atem, der dem Menschen innewohnt und kommt und geht, ohne dass wir etwas dazu tun. So möchte ich Sie zu einzelnen Achtsamkeitsübungen einladen, in denen wir unseren Atem wahrnehmen:
25. Mai 2020
So sagt es Jesus im heutigen Johannes-Evangelium 16, 33, aber mich verlässt eher der Mut, wenn ich die Beschreibungen von Caritas-International unten lese. Warum müssen Menschen so viel leiden? Warum sind wir so ungerecht und engagieren uns nicht dafür, dass es allen Menschen gut geht? Ich würde ja gerne, aber macht es überhaupt Sinn?
18. Mai 2020
Unser gemeinsames Wohnen im Schöpfungshaus ist zerbrechlich und frag-würdig geworden wir sind auf uns selbst zurückgeworfen schonungslos konfrontiert mit der Härte des Lebens In der Achterbahn der Gefühle wechseln sich Angst und Vertrauen ab dunkle Gedanken wollen uns isolieren in der Panik vor dem Zugrunde gehen
11. Mai 2020
Dieser Tage erzählte mir ein Freund von seinem Einsatz im Geflüchteten-Camp auf der griechischen Insel Samos. Er hatte im März seinen Jahresurlaub genommen, um dort einer Nichtregierungsorganisation zu helfen, den tausenden von Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern das Nötigste zu organisieren. Staatliche Stellen sind nicht beteiligt, nur verschiedene Organisationen mit Freiwilligen aus aller Welt. Er erzählte davon, dass die Menschen auf engstem Raum in zeltartigen Gebilden, z.T. aus...
04. Mai 2020
In der heutigen Lesung aus der Apostelgeschichte im 11. Kapitel die Verse 1-18 erfahren wir, wie Petrus den Judenchristen in Jerusalem erzählt, dass der Heilige Geist auf Heiden gekommen ist, ohne dass sie vorher Juden wurden. In einem spannenden Bild berichtet er auch von seiner eigenen Bekehrung zu der Weisung Gottes, dass der Heilige Geist keinen Unterschied macht zwischen Juden und Nicht-Juden. In diesem Beispiel geschieht die Sinneswandlung des Petrus im Gebet. Dort findet er wohl die...
27. April 2020
Wie schön ist es, wenn Menschen nicht nur an sich denken, sondern auch einander helfen. Wenn die Menschen, die Hilfe brauchen, besonders unterstützt werden, wie z.B. ältere oder kranke Menschen. Wie schön ist es, wenn Menschen, sie sich sonst kaum sahen und immer unterwegs waren, auf einmal Zeit zu Hause und miteinander haben. Wie schön ist es, wenn in der Stadt weniger Stress und bessere Luft ist, weil weniger Autos fahren und Menschen mehr Zeit haben.
13. April 2020
Immerhin sind Jesus und die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus schon drei Personen, die nicht gemeinsam in der Öffentlichkeit auftreten sollen. Auf dem Rückweg nach Jerusalem waren es ja dann nur noch die beiden Jünger, die sichtbar waren, das wäre dann wieder in Ordnung.

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