• 1946: Erste Heilige Messe seit der Reformation in Dietlingen. Der evangelische Pfarrer von Dietlingen stellte die evangelische Kinderschule zur Verfügung
  • Sommer 1946: viele Heimatvertriebene, vor allem aus der ehemaligen Tschechoslowakei, kommen nach Dietlingen und in die anderen Dörfer Kelterns
  • 24.10.1946: Erster katholischer Gottesdienst in Ellmendingen im Handarbeitssaal der alten Schule.
  • 27.01.1953: Kauf eines Hauses mit Gelände (10.8 Ar) in der Bachstraße 8 in Dietlingen durch die katholische Pfarrgemeinde St. Antonius, Pforzheim-Brötzingen zur Erstellung einer Kirche und evtl. eines Pfarrhauses. Den Kaufpreis von 20.000 DM bezahlt der Bonifatiusverein des Erzbistums Freiburg.
  • 21.12.1953: Grundsteinlegung durch Herrn Dekan Alfred Schwaer. Die Planung und Bauleitung für die neue katholische Kirche in Dietlingen wird Herrn Dipl.-Architekt Berthold Hallbauer übertragen
  • 30.10.1955: Feierliche Einweihung und Konsekration der Kirche durch Missionsbischof Augustin Olbert. Die Kirche wird der „Heiligen Familie von Nazareth" geweiht. Sie soll den meist heimatvertriebenen Gläubigen eine seelische Heimat sein.
  • 20.12.1972: Kauf des Hauses Bachstraße 6 (Bachstüble) durch den katholischen Kirchenfonds St. Antonius, Pforzheim-Dietlingen (Pfarrer Häfner). Im Obergeschoss dieses Hauses (Drei Zimmer und eine Küche) wurde das katholische Gemeindezentrum „Bachstüble" eingerichtet. Es finden dort Pfarrgemeinderatssitzungen, Ausschusssitzungen, Seniorennachmittage, Ministrantentreffen, Jugendtreffen, Kommunionvorbereitungen und Firmvorbereitungen statt.
  • Bis Ende 1972 war Dietlingen eine Filiale der Pfarrei St. Antonius.
  • 1.1.1973: Die Ortsteile Dietlingen, Ellmendingen, Weiler und Dietenhausen der Großgemeinde Keltern wurden von der Pfarrei St. Antonius nach der Pfarrei St. Bernhard Arlinger „umgepfarrt". Die Pfarrei St. Bernhard besteht aus zwei gleichgroßen Teilen: Arlinger 1100 Katholiken - Keltern 1125 Katholiken. Probleme der Teilpfarrei Keltern: Die weiten Wege erschweren das Zusammenkommen. Seniorentreffen, Jugendarbeit und Sakramentenkatachese stehen unter Wegproblemen. Mancher fühlt sich in den Außenstationen weit weg vom Geschehen.
  • 11.1.1981: Feier des Silberjubiläums der Einweihung der katholischen Kirche in Dietlingen. Den Festgottesdienst zelebrierte der Apostolische Visitator der Ermländer in Deutschland, Prälat Johannes Schwalke (1956-1958 Kaplan in Dietlingen).
  • Ostermontag, 4.4.1983: Einweihung der renovierten Orgel (12 Register) in der katholischen Kirche in Dietlingen.
  • 1987 / 88: Renovierung und Umgestaltung des Altarraumes. Die künstlerische Gestaltung übernahmen Herr und Frau Gröger.
  • 1.1.1988: Feierliche Einweihung des neuen Altarraumes durch Weihbischof Wolfgang Kirchgässner.
  • 2001: Nach dem Entwurf von Architekt Erich Bolz konnte im Jahr 2001 das Gemeindehaus errichtet werden. Es besteht aus einem eingeschossigen Saal, der Küche, den sanitären Anlagen und drei Gruppenräumen.
  • 2003: Der Kirchplatz wird gestaltet.
  • 2015:  Die Gemeinde erhält mit wesentlicher Unterstützung des Bonifatiuswerkes (Paderborn) einen „BoniBus" zum Transport älterer und gehbehinderter Gemeindemitglieder zum Gottesdienst und zur Unterstützung der pastoralen Arbeit vor Ort (Jugend, Senioren...).