Wir sind der Kirchenchor Sankt Antonius!

Dirigent: Carl Burger

Vorstandsgremium: Wolfgang Pehnelt, Ingrid Böhnke

 

Auskunft im Pfarrbüro: Tel. 07231 457680


Der bereits seit über 100 Jahren existierende Kirchenchor ist eine Gemeinschaft sangesfreudiger Frauen und Männer, welche vor allem die Festgottesdienste der                St. Antonius-Kirche an Weihnachten, Ostern und am Patrozinium musikalisch gestalten.

 

Wir singen klassische Werke alter Meister wie z.B. Beethoven, Haydn, Mozart sowie Musikwerke u.a. von Lemmens und Fauré und jüngere, neuzeitliche Literatur.

Der Kirchenchor nimmt auch weiterhin neue Sängerinnen und Sänger auf und freut sich auf Ihre Verstärkung, gegebenenfalls auch nur Projekt-bezogen.


Die Bilder zeigen aus dem Jahr 2015: Wolfgang Pehnelt (1. Vorsitzender), Ingrid Böhnke (2. Vorsitzende, gewählt bei der Jahreshauptversammlung 2017), Carl Burger, Chorleiter (mit abgeschlossenem Kirchenmusikstudium), Pfarrer Dr. Johannes Mette, Präses und den Chor vor einer Chorprobe im Sommer, den Chor beim Gemeindefest, den Chor beim Sommer-Grillfest und den Chor beim Jahresausflug nach Hausach im Schwarzwald.

Zu den Proben - immer dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindezentrum von St. Antonius - sind Sie herzlich willkommen.    



Aktuelles

Dekanatssingen der Kirchenchöre in St. Antonius (05.11.2017)

Im Rahmen des Sonntagabendgottesdienstes in St. Antonius hatte das katholische Dekanat Pforzheim zum "Dekanatssingen der Kirchenchöre" eingeladen. Anlässlich seines 250. Todestages wurden Werke von Georg Philipp Telemann (1681-1767) aufgeführt.

Mitwirkende waren aus Pforzheim die Chöre von Liebfrauen, St. Antonius, St. Elisabeth und St. Franziskus, aus Ispringen/Bilfingen Maria Königin/Hl. Dreieinigkeit und aus Schellbronn St. Nikolaus. Außerdem musizierten fünf Bläser und ein kleines Kammerorchester. Als Solisten waren Katharina Dohmen (Sopran) und Carl Burger (Bass) zu hören. Carl Burger, Bernhard Kaburek und Bernhard Weichselmann dirigierten. Gesamtleitung und Continuo teilten sich Dekanatschorleiter Diethard Stephan Haupt, der auch die Orgel spielte, und sein Stellvertreter Bernhard Weichselmann. Natürlich waren auch die Gottesdienstbesucher zum Mitsingen von Liedern aus dem Gotteslob einbezogen. Vor dem Evangelium sang Bernhard Kaburek als Kantor im Wechsel mit der Gemeinde das Halleluja. Eingeladen hatten namens des Dekanatsvorstands der Kirchenchöre Erwin Kramer und Dietmar Jansen.

Dekanatspäses Pfarrer Klaus Bundschuh war Hauptzelebrant. Mit ihm zelebrierten Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Dr. Johannes Mette, der in seiner Predigt Leben und Werk Georg Philipp Telemanns vorstellte und es mit der Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher verknüpfte: „Es geht darum, die Welt ein Wenig heller zu machen. Es ist das Wort Gottes, das da erklingt und jetzt ist es in Euch, den Gläubigen, wirksam!“ Den Dienst des Diakons übernahm Philipp Ostertag. Dekan Bernhard Ihle bedankte sich am Ende des festlichen Gottesdienstes bei allen Mitwirkenden mit herzlichen Worten.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Kirchenchor St. Antonius auf Spurensuche – „Religion im Wandel“ (29.04.2017)

Auf die Spuren und an die Quellen der Geschichte unserer Region und der christlichen Konfessionen begab sich der Kirchenchor St. Antonius auf seinem jährlichen Frühlingsevent, das auch dieses Jahr wieder von Werner Deißler organisiert wurde.

Beim Besuch im Römer-Museum-Remchingen (RMR) erläuterte Museumsleiter Jeff Klotz den zahlreichen Sängerinnen und Sängern der katholischen St. Antonius-Gemeinde im Rahmen der aktuellen RMR-Ausstellung „Religion im Wandel“ hochkompetent die Geschichte der Römer im deutschen Südwesten und die Entwicklung der Christianisierung Europas. Nach der eindrucksvollen Führung bot das RMR-Café dem Chor Gelegenheit zu geselligem Austausch und zur Begegnung bei Kaffee und leckeren Kuchen.

Fotos und Text: Ursula Remer


106. Jahreshauptversammlung des Kirchenchors (10.02.2017)

Bereits zur 106. Jahreshauptversammlung konnten sich die Mitglieder des traditionsreichen Kirchenchors St. Antonius im Gemeindezentrum versammeln.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Wolfgang Pehnelt als Vorsitzender im Amt bestätigt. Zur neuen Stellvertreterin wurde Ingrid Böhnke gewählt. Die Kassiererin Gudrun Deißler und die Schriftführerin Ursula Remer wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Der Chor zählt zurzeit 46 aktive Sängerinnen und Sänger. Er konnte im letzten Jahr drei Neuzugänge verzeichnen.

Für die ungewöhnlich lange, inzwischen 65 Jahre dauernde Mitgliedschaft wurden die Ehrenvorsitzende Margarete Nicola und Géza Brandhuber geehrt. Ebenso geehrt wurde der langjährige Vize-Dirigent Ladislaus Somogyi, der sein weit über 50 Jahre währendes Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter ausüben kann.

Mit insgesamt 40 Proben trat der renommierte Kirchenchor 2016 in 11 Gottesdiensten unter der Leitung des Dirigenten Carl Burger gesangsstark und ausdrucksvoll in Erscheinung. – Auch auf das gesellige Beisammensein bei Ortsbegehung, Museumsbesuch, Gartenfest und Ausflug konnten die Sängerinnen und Sänger zurückblicken.

Auch 2017 stehen mehrere anspruchsvolle Werke der Kirchenmusik auf der Agenda des Chors, wie z.B. an Ostern die „Premiere Messe“ von Charles René Bibard, einem Zeitgenossen und Freund von Debussy, mit Solisten und großem Orchester.

Neue Sängerinnen und Sänger sind jeweils am Dienstagabend, um 19.30 Uhr zur Probe im Gemeindezentrum St. Antonius willkommen.

Text: Ursula Remer

Fotos: Karl-Heinz Renner

St. Antonius-Kirchenchor unterwegs: Geschichte und Geschichten aus Wiernsheim (16. April 2016)

Am Samstag, den 16. April 2016 trafen sich die Sängerinnen und Sänger des St. Antonius Kirchenchores aus Pforzheim in Wiernsheim. Auch Pfarrer Dr. Johannes Mette begleitete als Präses die Chormitglieder.

Jürgen Dahl, ehrenamtlicher Ortsführer, erwartete die Teilnehmer zu einer interessanten Führung durch sein „Wersche“. Wiernsheim wurde 782 zum ersten Mal in einer Urkunde des Bistums Speyer als „Winresheim“ erwähnt. Im 13. Jh. hatten die Oberen des Klosters Maulbronn den Ort fest in ihrer Hand. Zunächst ging es zum Pflegehof. Dieser bestand bereits seit 1212 als Anlage mit Graben und Zwinger. Er war Ablieferungs- und Aufbewahrungsort für den „Zehnten“ der Umgebung. 1504 kam der Flecken zu Württemberg. Bei ihrem Rundgang erfuhren die Sängerinnen und Sänger, dass Wiernsheim als Dorf mit bis zu 36 Schreinern im weiten Umkreis bekannt war. Wegen der Kriegsbedeutung wurde der Ort im zweiten Weltkrieg massiv zerstört. Die evangelische Kirchengemeinde fertigte in der Notzeit aus Luftminen 3 Kirchenglocken, wovon eine noch vor dem Gotteshaus zu sehen ist.

Nächste Station war das Kaffeemühlenmuseum. In dem ehemaligen Pfarrhaus aus dem Jahre 1711, das unter Denkmalschutz steht, entstand ein wunderschönes Museum. Der Wiernsheimer Ehrenbürger Rolf Scheuermann schenkte der Gemeinde eine aus mehr als 1300 Kaffeemühlen bestehende einzigartige Sammlung. Die Ausstellung zeigt auch die Entwicklung der Kaffeemühlen. Das älteste Stück ist ca. 300 Jahre alt. Der Museumsführer, Herr Zundel, wusste zu vielen Ausstellungsstücken eine Geschichte. So erführen wir u.a., dass Kaffeemühlen Schaustücke der adeligen und großbürgerlichen Gesellschaft waren. Sie wurden mit kunsthandwerklichem Geschick aus erlesenen Materialien gefertigt.

Nach dieser eindrucksvollen Führung ließen die Chormitglieder mit Freunden den sonnig schönen und interessanten Nachmittag im Landgasthaus Lamm ausklingen.

Tex: Werner Deißler und Ursula Remer

Bilder: Ursula Remer

 


Jahreshauptversammlung des Kirchenchors St. Antonius (19. Februar 2016)

Im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung des Kirchenchors St. Antonius wurden der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt für 50 Jahre und die Kassenwartin Gudrun Deißler für 40 Jahre Mitgliedschaft und Engagement im Kirchenchor mit Urkunden des Cäcilienverbandes Freiburg von Diözesanpräses Wolfgang Gaber geehrt. Aus Anlass seines 50jährigen Jubiläums erhielt Wolfgang Pehnelt zusätzlich ein Schreiben des Freiburger Erzbischofs Stefan Burger. Die Ehrungen wurden von Präses Pfarrer Dr. Johannes Mette vorgenommen.

Durch die Hauptversammlung führte der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt, der die anwesenden aktiven und passiven Mitglieder sowie Pfarrer Johannes Mette, Chorleiter Carl Burger und den Sprecher des Gemeindeteams Karl-Heinz Renner begrüßte und den Jahresbericht verlas. Den Kassenbericht gab Gudrun Deißler, deren korrekte Kassenführung von den beiden Kassenprüferinnen Angelika Weber und Ingrid Böhnke bestätigt wurde. 

Beim Verlesen der Chronik ließ Chronistin und 2. Vorsitzende Cornelia Heber die Glanzlichter des vergangenen Jahres in einer Dia-Show nochmals aufleben. Der Chor hatte im letzten Jahr 39 Proben und 11 Aufführungen.

Chorleiter Carl Burger gab einen musikalischen Ausblick auf das laufende Jahr 2016. Für den Festgottesdienst am Ostersonntag übt der Chor bereits die anspruchsvolle Messe „Missa solemnis in C“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel von Wolfgang Amadeus Mozart ein.

 

Text: Ursula Remer

Fotos: Karl-Heinz Renner


Frühlingswanderung des Kirchenchores St. Antonius (18.04.2015)

Bei herrlichem Frühlingswetter trafen sich am Wochenende insgesamt 20 Sängerinnen und Sänger mit ihren Familienmitgliedern und Freunden des Chores zur traditionellen Frühlingswanderung. Besonders freuten sich die Chormitglieder, dass Präses Pfarrer Dr. Johannes Mette Zeit hatte, mitzuwandern. Die Wanderstrecke führte durch das Biet, vorbei an der von den Gemmingern erbauten Magdalenen-Kirche. Berühmt ist die Kirche durch den 1431 von Lukas Moser erschaffenen Magdalenenaltar.

Vor dem Rathaus erfuhren die Wanderer vom bewährten Wanderführer Werner Deißler, dass Tiefenbronn 400 Jahre zum Herrschaftsgebiet der Gemminger gehörte, von dem die Bezeichnung „Biet“ abgeleitet ist. Oberhalb des Würmtals führte der Weg durch die kleine Schlucht des Stadelbaches nach Mühlhausen. Von einer Anhöhe aus bot sich ein wunderschöner Blick über das alte Mühlendorf hinunter zum Wasserschloss, das von 1551 bis 1553 durch Hans Dietrich von Gemmingen erbaut worden war. Über die Grundwiesen, mit einer tollen Sicht vom Heckengäu über den Silberberg hinüber zum Büchelberg, kam die Wanderschar ins Industriegebiet von Tiefenbronn. Von hier aus waren es nur noch wenige Schritte zum Gasthaus „Schwarzer Adler“, wo einige Nichtwanderer mit der Wandergruppe zusammentrafen. In geselliger Runde, bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken ließen die Sängerinnen und Sänger gemeinsam den Tag ausklingen. Es war für alle interessant, einiges über das „Biet“ und die Freiherren von Gemmingen zu erfahren.


Text: Werner Deißler


Foto: Johannes Mette