Wir sind der Kirchenchor Sankt Antonius!

Chorleiterin Gwendolyn Phear

Vorstandsgremium:
1. Vors. Wolfgang Pehnelt,
2. Vors. Ingrid Böhnke

 

Auskunft im Pfarrbüro: Tel. 07231 457680

Der bereits seit über 100 Jahren existierende Kirchenchor ist eine Gemeinschaft sangesfreudiger Frauen und Männer, welche vor allem die Festgottesdienste der St. Antonius-Kirche an Weihnachten, Ostern und am Patrozinium musikalisch gestalten.
Wir singen klassische Werke alter Meister wie z.B. Beethoven, Haydn, Mozart sowie Musikwerke u.a. von Lemmens und Fauré und jüngere, neuzeitliche Literatur.

Zu den Proben - immer dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindezentrum von St. Antonius - sind Sie herzlich willkommen.

Der Kirchenchor nimmt auch weiterhin neue Sängerinnen und Sänger auf und freut sich auf Ihre Verstärkung, gegebenenfalls auch nur Projektbezogen.



Aktuelles

Erstkommunion in St. Bernhard - nachgeholt vom Jahr 2020 (17.04.2021)

Ein Junge, der von Gemeindereferent Thomas Ruland auf seine Erstkommunion vorbereitet worden war, durfte am Samstag in der 2. Osterwoche im Rahmen einer festlichen Eucharistiefeier zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Pater Maria Arokiadoss (SdC) war Zelebrant und Bernhard Kaburek gestaltete den musikalischen Teil. Zu Beginn wurde die Kommunionkerze an der Osterkerze entzündet; die Gottesdienstgemeinde erneuerte das Taufversprechen, und der Priester besprengte sie zur Erinnerung an die Taufe mit Weihwasser.


Während der Erstkommunikant - unterstützt von Herrn Ruland - die Kyrie-Rufe las, übernahmen Mitglieder der Familie die Lesung, die Fürbitten und das Dankgebet vor dem Schlusssegen.

Pater Arokiadoss hatte die Emmaus-Geschichte nach Lukas als Evangeliums-Text (Lk 24, 13-35) ausgewählt, in der Jesus Christus als der Auferstandene verkündigt wird. Zu Beginn seiner Ansprache kam er mit dem Erstkommunikanten ins Gespräch und fragte ihn, was er denn bei der Vorbereitung auf den heutigen Tag erfahren und gelernt habe. Dann kam er zurück zur Emmaus-Perikope, die erzählt, wie die Jünger nach dem Tod Jesu Christi die Erfahrung seiner Gegenwart machen konnten: in der Schrift, in der Eucharistie und in der Gemeinschaft. In gleicher Weise können auch heute Menschen dem Auferstandenen begegnen und ihn als den Lebendigen erfahren.

Nach dem Schlusssegen gratulierte Pater Arokiadoss sehr herzlich und wünschte der ganzen Familie einen gesegneten Festtag.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Feier der Erstkommunion von fünf Kindern von St. Antonius - nachgeholt vom Jahr 2020 (10. April 2021)

Seit über einem Jahr waren die fünf Kinder auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion durch den Gemeindereferenten Thomas Ruland auf diesen großen Tag vorbereitet. Eigentlich wollte man warten, bis die Corona-Pandemie vorüber sein würde. Da aber noch immer kein Ende absehbar ist, entschied man sich dafür, das Fest am Vorabend des Weißen Sonntags im Jahr 2021 zu feiern. Getrennt nach Familien und den geltenden Hygieneregeln entsprechend setzte man sich in die vorderen Kirchenbänke.


Petrit Hamiti übernahm die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes, der von Pfarrer Michael Dederichs zelebriert wurde. Zu Beginn der Feier versammelten sich die Kinder um den Altar, entzündeten ihre Kerzen an der Osterkerze und erneuerten das Taufversprechen, das einst ihre Eltern und Paten stellvertretend für sie gegeben hatten. Kyrie-Rufe, Fürbitten und ein Dankgebet wurden – unterstützt von Herrn Ruland – durch die Kinder gesprochen, die Lesung von einem der Väter vorgetragen.

Auch Pfarrer Dederichs hatte eine Erstkommunionkerze, anhand derer er in der Predigt beschrieb, dass eine solche Kerze ihn sein ganzes Leben hindurch begleitet habe, von der Taufe über die Erstkommunion, die Firmung bis hin zur Priesterweihe. Dann nahm er Bezug zum Evangeliums-Text nach Lukas (Lk 24, 13-35), in dem die Emmaus-Geschichte als Erfahrung zweier Jünger mit dem auferstandenen Jesus erzählt wird. Und sie sagten zueinander, als sie ihn am Brechen des Brotes erkannt hatten: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?“ „Wofür brennen wir?“ fragte der Prediger.

Zum ‚Vater unser‘ versammelten sich die Kinder erneut um den Altar, und hier empfingen sie zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Vor dem Schlusssegen dankte Pfarrer Dederichs allen, die diesen Festtag ermöglicht hatten, vor allem Herrn Ruland für die Vorbereitung der Kinder und wünschte den Familien einen Festtag, wie er unter Corona-Bedingungen möglich ist. Er jedenfalls würde diese Erstkommunionfeier ganz bestimmt in Erinnerung behalten!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Ostersonntag (04.04.2021)

Der Ostersonntag ist gewissermaßen der Sonntag schlechthin, weil an ihm in besonderer Weise die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Die Feier des Ostersonntags schließt auch das österliche Triduum ab. Das Feiern und die österliche Freude zeigen sich aber auch an den kommenden Sonntagen der Osterzeit: In der Kirche brennt die Osterkerze, die in der Osternacht entzündet wurde. Sie soll die Gegenwart des Auferstandenen bewusst machen. Vor dem Evangelium findet sich außerdem das „Halleluja“.


Immer wird die Liturgie des Ostersonntags mit größter Feierlichkeit begangen, auch während der Corona-Epidemie, soweit es die notwendigen Einschränkungen erlauben. Zelebrant in St. Antonius war Pater Maria Arokiadoss (SdC). Seine Predigt entwickelte er vom Evangelium des Ostersonntags her. Es berichtet von der Entdeckung des leeren Grabes und der Begegnung Marias von Magdala mit dem auferstandenen Christus (Joh 20,1-18). „Das eigentliche Ostergeschehen ist das Erlebnis einer Beziehung. Maria wird angesprochen. Es ereignet sich etwas zwischen ihr, der Apostolin, und dem unbekannten Gärtner. Da ist sie getroffen und berührt. Die Stummheit des Todes verwandelt sich in die Lebendigkeit des Gesprächs und der Beziehung. Dort ist Leben. Da wird uns der Osterglaube geschenkt.“

Mitglieder des Kirchenchors sangen unter Leitung von Gwendolyn Phear Osterlieder. Petrit Hamiti spielte dabei die Orgel. Zwei Oboist/innen (Nigel Anthony Benbow Treherne und Rinko Sasaoki) – an der Orgel begleitet von Gwendolyn Phear - bereicherten außerdem den Festgottesdienst mit ihrer Musik.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 

 


Sänger-Rückblick mit neuer Chor-Leiterin (07.02.2020)

Im 109. Jahr seines Bestehens konnte der Kirchenchor St. Antonius bei seiner jüngsten Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Sängerjahr zurückblicken.

Nach dem überraschenden Rücktritt des bisherigen Chorleiters Carl Burger Anfang 2019 ist es im Mai glücklicherweise gelungen, mit Frau Gwendolyn Phear eine sehr qualifizierte neue Chorleiterin zu gewinnen. In der Interimszeit hatte Bernhard Kaburek die Proben und die Aufführungen mit dem Chor in den Gottesdiensten bis Ostern übernommen.

Der Vorsitzende des Chors, Wolfgang Pehnelt, begrüßte zu Beginn der Versammlung die aktiven und passiven Sängerinnen und Sänger, Pfarrer Michael Dederichs in Vertretung des erkrankten Präses Dekan Bernhard Ihle, Chorleiterin Gwendolyn Phear, den jungen Organisten Petrit Hamiti sowie Karl-Heinz Renner, der den Chor als passives Mitglied in der Kirchenverwaltung vertritt.

Chorleiterin Gwendolyn Phear nahm an der Versammlung trotz Geburtstages teil. Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors brachten ihr ein Ständchen und Wolfgang Pehnelt überreichte Frau Phear im Namen des Chors eine Orchidee.

Es folgte eine Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Géza Brandhuber, der sich über 60 Jahre im Chor als Sänger und davon auch 10 Jahre als 1. Vorsitzender eingebracht hatte, Als Würdigung seines umfangreichen Wirkens und in dankbarem Gedenken hatte der Chor auf dem Friedhof in Engelsbrand unter der Leitung der neuen Chorleiterin und mit Orgel-Begleitung von Wilfried Hoffmann unter anderem das Gebet „Wenn Christus der Herr“ von Georg Friedrich Händel gesungen.

Der Chor zählt z.Z. 38 aktive Sängerinnen und Sänger. Im vergangenen Jahr kam der Chor insgesamt 50mal zum Singen zusammen, davon waren 38 Proben und 12 Aufführungen. Die fleißigsten Sängerinnen und Sänger erhielten ein kleines Präsent für regelmäßige Teilnahme.

Mit einer Ehrenurkunde des Cäcilienverbandes Freiburg wurden für langjährige Mitgliedschaft im Kirchenchor geehrt:

- für 10 Jahre Helene Ruder

- für 40 Jahre Regine Nitka

- für 50 Jahre Willi Müller, der auch ein Schreiben von Erzbischof Stephan Burger erhielt.

Die Ehrungen wurden durch Pfarrer Michael Dederichs in Vertretung des erkrankten Präses Dekan Bernhard Ihle vorgenommen.

Die Chormitglieder nahmen den Kassenbericht durch Kassenwartin Gudrun Deißler entgegen.

Beim Verlesen der Chronik durch Ursula Remer konnten die Anwesenden auf den Chor-Besuch beim früheren Pfarrer Dr. Johannes Mette, der seit Anfang 2018 als Leiter der Kirchengemeinde und Dekan in Lahr tätig ist, das Patrozinium im Juli und das Gartenfest im Hochsommer zurückblicken.

Karl-Heinz Renner beantragte im Anschluss die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig durch die Mitglieder erteilt wurde.

Mit Chorleiterin Gwendolyn Phear präsentierte der Kirchenchor St. Antonius im Lauf des weiteren Kirchenjahrs und in Begleitung des jungen Organisten Petrit Hamiti anspruchsvolle Musikwerke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Michael Haydn und Camille de Saint-Saens.

Frau Gwendolyn Phear gab einen Einblick in ihre musikalische Ausbildung und bisherigen Chorleitungen in unterschiedlichen Musikbereichen sowie einen kurzen musikalischen Ausblick für das anstehende Jahr.

Neue Sängerinnen und Sänger sind stets willkommen und können an der wöchentlichen Chorprobe - jeweils Dienstag 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Antonius - teilnehmen.

Text: Ursula Remer

Fotos: Karl-Heinz Renner

Gwendolyn Phear ist die neue Dirigentin des Kirchenchors:

Bereits seit Anfang Mai leitet Frau Phear dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr die Singstunden des Chors und gestaltete am 26. Mai mit dem Chor den festlichen Gottesdienst musikalisch, in dem Pater Dennis verabschiedet wurde.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Phear eine sehr gute und engagierte Chorleiterin gewinnen konnten und wünschen ihr und uns ein gutes Miteinander. Herzlich willkommen!

Gleichzeitig laden wir alle, die Freude am Singen haben, ein, ohne Hemmungen an einem Dienstag um 19.30 Uhr in den Pfarrsaal zur Singstunde zu kommen. Sie dürfen versichert sein, dass bei uns neben der Musik auch das gesellige Miteinander gepflegt wird.

Wolfgang Pehnelt und Karl-Heinz Renner,

für den Kirchenchor und für das Gemeindeteam


„Freudiges Wiedersehen in Lahr“ – Ausflug des St. Antonius-Chors (11.05.2019)

Der Chorausflug 2019 führte die Mitglieder des Kirchenchors der Pforzheimer Sankt Antonius-Kirche ins südbadische Lahr.

Dort gab es ein freudiges Wiedersehen mit dem langjährig in Pforzheim aktiven Pfarrer Dr. Johannes Mette. Er ist seit Anfang 2018 Dekan und Leiter der katholischen Kirchengemeinde in Lahr.

Im Rahmen einer interessanten und spaßigen Stadtführung konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten der sympathischen Stadt Lahr besichtigt werden.

Der Kirchenchor Sankt Antonius gestaltete zum Abschluss seines Ausflugs den von Dekan Dr. Mette geleiteten Vorabendgottesdienst mit drei festlichen Gesängen, die von Petrit Hamiti dirigiert wurden, mit.

Für den Chor: U. Remer

Tradition, Fleiß und neue Herausforderung für den Kirchenchor St. Antonius (01.02.2019)

Im 108. Jahr seines Bestehens fand die Jahreshauptversammlung des Kirchen-Chors im Gemeindesaal St. Antonius statt. Der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt konnte neben den zahlreich anwesenden Chormitgliedern Präses Dekan Bernhard Ihle und den jungen Organisten Petrit Hamiti begrüßen.

Im 108. Jahr seines Bestehens fand die Jahreshauptversammlung des Kirchen-Chors im Gemeindesaal St. Antonius statt. Der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt konnte neben den zahlreich anwesenden Chormitgliedern Präses Dekan Bernhard Ihle und den jungen Organisten Petrit Hamiti begrüßen.

Die 39 aktiven Sängerinnen und Sänger kamen 2018 insgesamt 60 mal zu 45 Proben und 15 Aufführungen – teilweise mit Orchester und Solisten - zusammen.

Im Oktober 2018 beteiligte sich der Antonius-Chor beim prominent besetzten Dekanats-Chorkonzert in der St. Franziskus-Kirche und verstärkte im Dezember den Madrigal-Chor Vollmer bei dessen Weihnachtskonzert in Brackenheim.

Dabei kam unter der Leitung des Dirigenten Carl Burger die „Missa Solemnis“ in C von Ludwig van Beethoven mit großem Orchester und Solisten zur Aufführung.

Diese große musikalische Herausforderung war der krönende Abschluss der fünfjährigen Arbeit des Dirigenten Carl Burger mit dem St. Antonius-Chor, der zu Jahresbeginn 2019 die Chorleitung abgab.

Die Chormitglieder und Verantwortlichen der Kirchengemeinde nahmen Carl Burgers Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis.

Vorsitzender Wolfgang Pehnelt dankte allen an der Chorarbeit Beteiligten für ihr Mitwirken in vielen Funktionen.

Im Rahmen der Ehrungen durch Präses Bernhard Ihle erhielten Theresia Hadamjetz für 10-jährige Mitgliedschaft im Chor und die „Urgesteine“ Hannelore Clemens sowie Lorenz Geiselhardt sogar für 60-jährige Chormitgliedschaft Ehrungsurkunden des Cäcilienverbands Freiburg.

Nach dem Kassenbericht der Kassenwartin Gudrun Deißler, dem Bericht der Kassenprüfer Angelika Weber und Kurt Clemens erfolgte die Entlastung durch die Versammlung.

Abschließend trug Schriftführerin und Chronistin Ursula Remer die umfassende, bildhafte Chronik über das Chorleben 2018 vor.

Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand mit dem Vorsitzenden Wolfgang Pehnelt durch die Mitgliederversammlung im Amt bestätigt.

Chor-Präses und Dekan Bernhard Ihle vermittelte den Chormitgliedern Zuversicht und seine Unterstützung im Bemühen, bald eine neue musikalische Leitung für den Kirchenchor St. Antonius zu finden.


Kultur und Geselligkeit - Kirchenchor St. Antonius mit informativem Frühjahrsausflug (03.03.2018)

In die Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte Ölbronn-Dürrn führte das Frühjahrsevent 2018 den Pforzheimer Kirchenchor St. Antonius. Die aktiven und passiven Mitglieder des Kirchenchors trafen sich in der Gedächtnisstätte Gottlob Frick im Rathaus Ölbronn.

In der Förderstätte für junge Nachwuchssängerinnen und -sänger empfingen Matthias Kieselmann und Renate Werthwein die fast 30 Personen umfassende Sängerschar. Beide Fachleute konnten im Rahmen ihrer Führung durch das musikalische Leben des 1906 in Ölbronn geborenen, weltbekannten ‚Schwarzen Bass-Sängers’ Gottlob Frick zahlreiche interessante Einzelheiten vermitteln. Seine Wirkungsstätten lagen nicht nur hier im Ländle. Nach großen Auftritten bei den Bayreuther Festspielen reiste Gottlob Frick in die ganze Welt: New York, London, Wien, Salzburg, Dresden, Berlin, München, Hamburg und viele weitere Orte.

An der Wand im Ratssaal und im Treppenaufgang des Ölbronner Rathauses hängen zahlreiche Tonfliesen mit den Handabdrücken berühmter Opernsängerinnen und -sänger, welche die interessante Gedenkstätte bereits besucht haben. Sie hinterließen damit ein originelles Gästebuch. Auf großen Schautafeln können Auftritte und Begegnungen Gottlob Fricks mit Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kunst und Politik nachvollzogen werden. Matthias Kieselmann ließ die Pforzheimer Gäste über CD und Video die Stimme Gottlob Fricks nochmals hören und Passagen seiner großen Auftritte erleben. Gottlob Fricks künstlerisches Schaffen erstreckte sich von der Opernbühne bis in den Konzertsaal, vom Lied bis hin zum Oratorium. Ihm wurden hochrangige Ehrungen zuteil. Die Stimme des Ausnahmesängers war nicht nur ein mächtiges Organ, sondern viel mehr voller Ausdruckskraft, Wärme und gesungener Zartheit. Es war sein Herz, das in Fricks Stimme mitschwang und ihn befähigte, neben der großen Opernszene auch das einfache Volkslied ergreifend zu gestalten.

Voll neuen Eindrücken über die Person und das Wirken dieses großen Sängers zogen die musikalischen Gäste in den Ölbronner Landgasthof Bahnhöfle, wo bei guten Speisen und Getränken alle Informationen verarbeitet werden konnten.

Text und Fotos: Kirchenchor St. Antonius

 


Jahreshauptversammlung des Kirchenchors St. Antonius (19.01.2018)

Fleißige Chorsänger von St. Antonius auch 2018 aktiv

Im Rahmen der jüngsten Hauptversammlung des Kirchenchors St. Antonius Pforzheim konnte Vorsitzender Wolfgang Pehnelt neben den zahlreichen Chormitgliedern auch Chorleiter Carl Burger und Dekan Bernhard Ihle als neuen Präses begrüßen. Er hat das Amt des Präses vom inzwischen nach Lahr versetzten Antonius-Pfarrer Dr. Johannes Mette übernommen.

Die Schatzmeisterin Gudrun Deißler berichtete über die finanziellen Aktivitäten des Chors. Ihr wurde durch die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt.

Die durch Schriftführerin Ursula Remer vorgetragene Chor-Chronik rief die zahlreichen Aktivitäten der rund 50 aktiven Sängerinnen und Säger im Jahr 2017 in Erinnerung.

Nach insgesamt 44 Chorproben standen 12 Aufführungen, die teilweise in Gottesdiensten mit Orchester und Solisten dargeboten wurden, auf dem Chorprogramm.

Einer der Höhepunkte des Chorjahrs 2017 war die Begleitung des Madrigalchors Vollmer bei dessen Jubiläumskonzert, aus Anlass seines 30-jährigen Bestehens, das im Oktober in Brackenheim stattfand. Dabei kamen u.a. Ausschnitte aus Mozarts Krönungsmesse, dem Schlusschor der Zauberflöte, Mendelssohn-Bartholdy‘s „Wie der Hirsch schreit“ und Joseph Haydns „Schöpfung – Die Himmel erzählen“ zur Aufführung. Als Abschluss und besonderes Glanzlicht wurde die wieder entdeckte „Première Messe“ von Charles René Bibard dargeboten.

Als Urgestein des Kirchenchors St. Antonius wurde Konrad Haas für seine 65-jährige Mitgliedschaft durch Präses Dekan Bernhard Ihle mit einer Urkunde des Cäcilienverbands der Erzdiözese Freiburg geehrt. Bernhard Ihle betonte, dass „wer singt – doppelt betet“.

Bereits jetzt steht ein weiterer musikalischer Höhepunkt für den Kirchenchor St. Antonius fest:

Am Ostersonntag, 1. April 2018, wird unter Carl Burgers Leitung im Rahmen des Ostergottesdienstes in der St.-Antonius-Kirche Wolfgang Amadeus Mozarts „Missa Brevis in G“ aufgeführt.

 

Text und Fotos: Kirchenchor St. Antonius


Dekanatssingen der Kirchenchöre in St. Antonius (05.11.2017)

Im Rahmen des Sonntagabendgottesdienstes in St. Antonius hatte das katholische Dekanat Pforzheim zum "Dekanatssingen der Kirchenchöre" eingeladen. Anlässlich seines 250. Todestages wurden Werke von Georg Philipp Telemann (1681-1767) aufgeführt.

Mitwirkende waren aus Pforzheim die Chöre von Liebfrauen, St. Antonius, St. Elisabeth und St. Franziskus, aus Ispringen/Bilfingen Maria Königin/Hl. Dreieinigkeit und aus Schellbronn St. Nikolaus. Außerdem musizierten fünf Bläser und ein kleines Kammerorchester. Als Solisten waren Katharina Dohmen (Sopran) und Carl Burger (Bass) zu hören. Carl Burger, Bernhard Kaburek und Bernhard Weichselmann dirigierten. Gesamtleitung und Continuo teilten sich Dekanatschorleiter Diethard Stephan Haupt, der auch die Orgel spielte, und sein Stellvertreter Bernhard Weichselmann. Natürlich waren auch die Gottesdienstbesucher zum Mitsingen von Liedern aus dem Gotteslob einbezogen. Vor dem Evangelium sang Bernhard Kaburek als Kantor im Wechsel mit der Gemeinde das Halleluja. Eingeladen hatten namens des Dekanatsvorstands der Kirchenchöre Erwin Kramer und Dietmar Jansen.

Dekanatspäses Pfarrer Klaus Bundschuh war Hauptzelebrant. Mit ihm zelebrierten Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Dr. Johannes Mette, der in seiner Predigt Leben und Werk Georg Philipp Telemanns vorstellte und es mit der Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher verknüpfte: „Es geht darum, die Welt ein Wenig heller zu machen. Es ist das Wort Gottes, das da erklingt und jetzt ist es in Euch, den Gläubigen, wirksam!“ Den Dienst des Diakons übernahm Philipp Ostertag. Dekan Bernhard Ihle bedankte sich am Ende des festlichen Gottesdienstes bei allen Mitwirkenden mit herzlichen Worten.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner



Die Bilder zeigen aus dem Jahr 2015: Wolfgang Pehnelt (1. Vorsitzender), Ingrid Böhnke (2. Vorsitzende, gewählt bei der Jahreshauptversammlung 2017), Carl Burger, Chorleiter (mit abgeschlossenem Kirchenmusikstudium), Pfarrer Dr. Johannes Mette, Präses und den Chor vor einer Chorprobe im Sommer, den Chor beim Gemeindefest, den Chor beim Sommer-Grillfest und den Chor beim Jahresausflug nach Hausach im Schwarzwald.