Berichte

Vortragsreihe zu theologischen Themen im Gemeindezentrum von St. Antonius (06.-27.08.2019)

Vikar Daniel Johann, der als Sommervertretung mehrere Monate hindurch in der katholischen Kirchengemeinde Pforzheim wirkte, bot an den Dienstagabenden im August eine Vortragsreihe zu theologischen Themen an, mit der Intention den suchenden Menschen im Vertrauen auf die Offenbarung und die menschliche Vernunft den Geheimnissen Gottes näherzubringen. Gläubige und Ungläubige, Zweifelnde und Suchende waren deshalb gleichermaßen eingeladen. Jeder Abend war eigenständig und konnte unabhängig von den anderen besucht werden. Neben den Vorträgen war jeweils viel Raum für Nachfragen und zur Diskussion. Während der erste Abend von gut 50 Menschen besucht war, steigerte sich aufgrund von Mundpropaganda die Teilnehmerzahl von Abend zu Abend, so dass am Abschlussabend etwa 100 Personen in den Gemeindesaal gekommen waren.

Unter der Überschrift „Über den Nutzen von Drachen“ beschäftigten sich Referent und Teilnehmer am ersten Abend damit, wie eine Antwort aussehen kann auf die vielfach gestellten Fragen: „Wenn es einen allmächtigen, allwissenden und allguten Gott gibt, warum ist dann die Welt voller Leid und Bösem?“

„Wozu brauchen wir die Kirche?“: Am zweiten Abend sprach man über das Wesen und die Schönheit der Kirche, darüber, was es bedeutet, Gott in Gemeinschaft anstatt als Einzelne anzubeten, sowie über die Rolle, die die Kirche notwendig in der Heilsgeschichte zu spielen hat.

„Von Zöllnern & Dirnen“: Am dritten Abend ging es um mächtige Bilder von ersten Steinen und Augensplittern, mit denen uns Jesus lehrt, nicht zu richten, damit auch wir nicht gerichtet werden. Und dennoch, ist das Richten und Urteilen nicht Sinn und Grundlage jeder Ethik und Moraltheologie? Führt ein Fehlen von moralischen Urteilen nicht zu einer seichten Toleranz, zu einer Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit, und letztlich zum Gespenst des moralischen Relativismus?

„Vom Leben nach dem Tod“ war der letzte Abend überschrieben.

Aus dem Glauben heraus wissen wir, dass der Tod nicht das Ende ist. Doch was genau erwartet uns danach? Was bedeutet die Auferstehung der Toten? Was ist der Himmel, was die Hölle, und kann ein guter Gott letztere wirklich zulassen? Was bedeutet Ewigkeit, und was ist das Fegefeuer, und wohin genau ist Jesus dem Glaubensbekenntnis nach eigentlich nach seinem Tod hinabgestiegen? Diesen und weiteren Fragen ging Vikar Daniel Johann mit großer Leidenschaft nach und stellte sich den Fragen und Anmerkungen der gespannt lauschenden Besucher. Anhaltender Beifall war Dank an den Referenten, dass man an den Abenden im August Theologie vom Feinsten hatte erleben dürfen und man bedauerte zugleich, dass die Vortragsreihe unwiederbringlich zu Ende war.

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner

Ministrantenaufnahme in St. Antonius (21. Juli 2019)

In St. Antonius ist es guter Brauch, vor den Sommerferien einen Ministrantentag mit der Aufnahme neuer Ministranten zu feiern. Zu Beginn der Eucharistiefeier wurden die beiden neu aufzunehmenden Ministranten der Gemeinde nach dem Eröffnungslied vorgestellt.

Diakon Tobias Eckert verkündete das für diesen Sonntag vorgesehene Evangelium nach Lukas (Lk 10,38-42); und Vikar Daniel Johann deutete das Verhalten der beiden Schwestern Marta und Maria, in deren Haus Jesus freundlich aufgenommen worden war, für unsere Zeit und für den Dienst der Ministranten.

Nach der Predigt wurden die Plaketten gesegnet und den neuen Ministranten umgehängt. Mitglieder der Leiterrunde überreichten die Ausweise, Heftchen, Minischals und Kissen. Vikar Johann gratulierte.

Nach dem Gottesdienst stellten sich die Ministranten mit Vikar Johann und Diakon Eckert zum traditionellen Gruppenbild auf den Stufen zum Altarraum auf.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Frauengemeinschaft und Senioren von St. Antonius in "Gehringers Garten" (18. 07.2019)

Auch in diesem Jahr trafen sich die Frauen und Senioren von St. Antonius zum Sommerfest in "Gehringers Garten", wo bereits ein köstliches Kuchenbuffet vorbereitet war. Zur Freude aller begleiteten Pfarrer Michael Dederichs, Vikar Daniel Johann und Gemeindereferent Thomas Ruland die Gruppe. Eleonore Barth und Luise Gehringer begrüßten die Gäste und wünschten allen einen schönen Nachmittag.

Pfarrer Dederichs gratulierte Martin Gehringer, der vor einiger Zeit seinen 80. Geburtstag gefeiert hatte und überreichte einen Blumenstrauß - zugleich als Dank und Anerkennung dafür, dass man sich Jahr für Jahr hier treffen und feiern darf! Anna Becker hatte wenige Tage zuvor ihren 85. Geburtstag gefeiert; hierzu und auch in Würdigung ihres langjährigen Engagements in St. Antonius erhielt auch sie einen wunderschönen Blumenstrauß - besorgt sie doch neben anderen Diensten seit 25 Jahren den Blumenschmuck in der Antoniuskirche! Auch Pfarrer Bernhard Ihle ließ es sich nicht nehmen, kam ebenfalls in der Garten und schloss sich den guten Wünschen an. Wie in jedem Jahr wurden Lieder gesungen, die von Elisabeth Giek, Martina Hammer und Herbert Unmüßig auf ihren Instrumenten begleitet wurden. Natürlich stellte man sich auch zum traditionellen Gruppenbild auf. Mit Singen und Reden verbrachte man in den vertrauten Tischgemeinschaften den Nachmittag und freute sich auf die Leckerbissen vom Grill.

Alle Besucherinnen und Besucher dankten der Familie Gehringer mit ihren Töchtern sehr herzlich für ihr großes Engagement und für den gelungenen Nachmittag!

Man freut sich schon wieder auf das nächste Sommerfest in ‚Gehringers Garten’ im kommenden Jahr!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Patrozinium und Pfarrfest in St. Bernhard (14.07.2019)

Am Sonntag, den 14. Juli 2019 wurde im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes mit anschließendem Pfarrfest der Namenstag der Gemeinde gefeiert. Musikalische Vielfalt bot sich durch den Einsatz von Bernhard Kaburek an Orgel und Gitarre sowie eigenen Liedbeiträgen von Kooperator Pfarrer Michael Dederichs. Vor dem Segensspruch erhielten mehrere Ministranten, welche kürzlich Geburtstag hatten, von Frau Ruf ein Präsent ausgehändigt. Ebenfalls der Mesner, Herr Arkadi Schübilla, kam so in den Genuss eines Päckchens. Im Anschluss lud Gemeindeteamsprecher Markus Clemens alle Gottesdienstbesucher ein, zu verweilen und sich neben der Stärkung des Geistes auch noch leiblich zu stärken und gemeinsam zu feiern.

Im Vorraum des Gotteshauses standen Mitglieder des Gemeindeteams St. Bernhard parat um Fleischküchle mit Kartoffelsalat aufzulegen, Sektgläser zu füllen, und die Ministranten sorgten mit Kuchen für süße und fruchtige Ergänzung des Angebots. An Stehtischen sowie im angrenzenden Clubzimmer wurde dann gespeist, getrunken und anregende Gespräche unter den Mitgliedern der Gemeinde und Gesamtpfarrei geführt.

Allen Besuchern und Beteiligten an Patrozinium und Pfarrfest ein herzliches Dankeschön.

Text und Fotos: Martina Peter

Serenadenkonzert im ‚Pfarrgarten von St. Antonius’ - Eine musikalische Reise zur Nacht (13.07.2019)

Karl-Heinz Renner, Sprecher des Gemeindeteams, begrüßte die Gäste, die zum 9. Serenadenkonzert im Pfarrgarten zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer gekommen waren - unter ihnen auch in diesem Jahr Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten in bewährter Weise durch das anspruchsvolle Programm. Ganz nebenbei erzählten sie den Besucherinnen und Besuchern Interessantes über die Komponisten und ihre Werke.

Die ‚musikalischen Reise zur Nacht’ wurde in diesem Jahr von Sophie Grün als Violinistin - begleitet von Antonia Baur am E-Piano – mit dem Concerto Opus 3 N3. 3 von Antonio Vivaldi (1678-1741) eröffnet. Sophie hatte mit diesem Stück bereits beim Regional- und beim Landeswettbewerb von ‚Jugend musiziert’ gewonnen. Leider gibt es in ihrer Altersgruppe noch keinen Wettbewerb auf Bundesebene; das Publikum jedenfalls war einfach begeistert!

Bei den klassischen Liedern hatten die Künstler fast ausschließlich Werke solcher Komponisten ausgesucht, die heutzutage in Vergessenheit geraten sind. Beatrice Fuhr-Herz (Sopran), die ‚Erfinderin’ der Serenadenkonzerte zugunsten Bedürftiger in unserer Stadt, sang zunächst ‚Le Baiser’ von Franz Xaver Mozart (1791-1844), einem der Söhne Wolfgang Amadeus Mozarts. In bewährter Weise wurde sie dabei von Stefan Baur am E-Piano begleitet. Es folgte die ‚Abendstunde’ von Carl Gottfried Loewe (1796-1869), der rund 500 Lieder, 17 Oratorien und sechs Opern geschrieben hatte. Nun war Johann Abraham Sixt (1757-1797), der aus Birkenfeld-Gräfenhausen stammt, mit dem Lied ‚An das Klavier’ an der Reihe, bevor Thomas Ruland (Bariton) das ‚Ständchen’ von Franz Schubert (1797-1828) sang. Das Programm bot auch in diesem Jahr wieder eine bunte Mischung, Beatrice Fuhr-Herz brachte nun ‚Lebe wohl’ von Norbert Burgmüller (1810-1836) zu Gehör Auch Maria Schmalz mit ihrer Violine bereicherte erneut den Konzertabend; mit ihr gemeinsam musizierte am E-Piano Adrian Herz. Die beiden hatten für das Konzert ‚La dispute’ von Yann Thiersen (*1970) vorbereitet. Traditionell kommt bei den Konzerten auch das Thema Oper nicht zu kurz: Beatrice Fuhr-Herz glänzte nun mit der Arie ‚Lass mich mit Tränen’ aus dem ‚Messias’ von Georg Friedrich Händel (1685-1759), bevor sie den ersten Teil des Abends mit ‚Über Nacht’ von Julius Sturm, einem Pfarrer aus Thüringen, vertont von Hugo Wolf (1860-1903) beendete.

In der Pause boten Mitglieder der Radfahrer-Gruppe zugunsten der Arbeit von Monsignore Karl Binder in Brasilien gegen eine Spende diverse Getränke an; dabei kamen 205,30 € zusammen.

Weil es anfing zu regnen, wurde der zweite Teil der ‚musikalischen Reise’ in die Kirche verlegt. Er begann ganz langsam und gemächlich mit einem der schönsten und bekanntesten Stücke der romantischen Orchestermusik, mit dem Stück ‚Solveigs Lied’ aus der Peer Gynt Suite Nr. 2 von Edvard Grieg (1843-1907). Mikey Stevens, der seit Jahren regelmäßig dabei ist, sang mit seiner erfrischenden Art das Lied ‚Fernando’, das 1976 von der Gruppe Abba komponiert wurde. Am E-Piano begleitete Beatrice Fuhr-Herz seine Lieder. Deren schöne Sopranstimme war im Anschluss mit ‚Think of me’ aus dem Musical ‚Phantom der Oper’ von Andrew Lloyd Webber erneut zu hören. Etwas ganz Besonderes war das Duett ‚Schenkt man sich Rosen in Tirol’ aus der Operette ‚Der Vogelhändler’ von Carl Zeller (1842-1898) – vorgetragen von Beatrice Fuhr-Herz und Thomas Ruland.

Noch einmal kam Beatrice Fuhr-Herz mit der Titelmusik zum Film ‚Dr. Schiwago’ von Maurice Jarre (1924-2009), und gleich im Anschluss brachte Mikey Stevens das Lied ‚Guantanamera’, das dem Komponisten José Fernández Diaz (1908-1979) zugeschrieben wird, seine Ursprünge aber schon in der kolumbianischen Volksmusik hat.

Mit ‚O Sole Mio’ von Eduardo di Capua (1865-1917) beendete Frau Fuhr-Herz das Programm. Lang anhaltender Beifall – vor und nach der Zugabe durch Mikey Stevens – und das Mitsingen bzw. Mitsummen des einen oder anderen Liedes waren Dank für diesen wieder sehr erfolgreichen Serenadenabend. In seinem Schlusswort dankte Karl-Heinz Renner den Mitwirkenden, Jürgen Herz, der, wie gewohnt, für die Technik verantwortlich war und dabei von Raffael Pfohl unterstützt wurde, der Radfahrer-Gruppe, den Moderatoren und Stefan Baur, der die Moderations-Texte geschrieben hatte, und dem Publikum, das mit 357,60 € das Anliegen des Abends unterstützte.

Text und Foto: Karl-Heinz Renner

„Aufstehen – aufeinander zugehen“ - Patrozinium und Pfarrfest in St. Antonius (07.07.2019)

Pfarrer Bernhard Ihle zelebrierte das feierliche Hochamt und hielt die Festpredigt. In Antonius von Padua (1195-1231), dem bekanntesten Franziskaner der damaligen Zeit, der als begnadeter Prediger die Massen anzog und durch die Verkündigung des Evangeliums bei vielen Menschen eine Verwandlung auslöste, hat Gott uns einen Heiligen zur Seite gegeben, der die Menschen zur wahren Gemeinschaft zusammenführte; sein Wort hatte Kraft. Er stand auf für den Glauben und ging auf die Menschen zu, stellte Pfarrer Ihle fest. Entsprechend steht als Thema, das uns anregen soll, über dem Patrozinium: „Aufstehen – aufeinander zugehen!“

Nach dem „Antoniuslied“ der Gemeinde sang der Kirchenchor unter Leitung von Gwendolyn Phear Teile einer „Messe brève“ von Charles François Gounod, an der Orgel begleitet von Petrit Hamiti.

Am Schluss des Gottesdienstes lud Karl-Heinz Renner namens des Gemeindeteams ein, im und ums Gemeindezentrum weiter zu feiern.

Nach dem Mittagessen eröffneten die Ministranten das Programm. Sie ließen in einem Musik-Ratespiel Tischmannschaften gegeneinander antreten. Für den Auftritt des Kirchenchors unterbrachen sie das Spiel, denn Frau Phear hatte noch weitere Verpflichtungen an diesem Nachmittag. Der Chor brachte „Herr, deine Güte reicht so weit“ (Eduard Grell), „Die Sonn' erwacht“ (Carl Maria von Weber) und „Ticino e vino“ (Johann Baptist Hilber) zu Gehör.

Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche, der zusammen mit seiner Frau unter den Gästen war, wurde sehr herzlich begrüßt. Pfarrer Ihle stellte Kaplan Daniel Johann vor, der den Sommer über in der Kirchengemeinde als Urlaubsvertretung wirkt und im Pfarrhaus von St. Antonius wohnt. Die ‚Montagstanzgruppe’ unter Leitung von Anita Lui-Noll zeigte eine Reihe von Tänzen aus ihrem umfangreichen Repertoire und erfreute so die Zuschauer. Frau Wollmann las eine selbst erlebte Geschichte, in der es um eine Schlange ging, und Karl-Heinz Renner erinnerte mit einer Powerpoint-Präsentation an viele Ereignisse in St. Antonius und in Pforzheim-West seit dem letzten ‚Patroziniumstag’. Pfarrer Ihle und er bedankten sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten: bei der Kirchenmusik, bei den Ministranten und beim Mesner, bei allen die die Kirche und den Saal geschmückt hatten, bei denen, die Tische, Stühle und Bänke aufgestellt hatten, bei den Firmanden, beim Küchenteam und den fleißigen Menschen am Grill, bei der Essen- und Getränkeausgabe, am Salat- und am Kuchenbuffet, bei allen, die das Essen gekocht, die Salate vorbereitet und Kuchen gebacken hatten, bei allen Spendern, bei allen, die zum Programm beitrugen, bei allen, die an irgend einer Stelle zum Gelingen des Festes ihren Beitrag leisteten und bei allen, die da waren – denn, was wäre ein Fest ohne die Menschen, die mitfeiern! Der Erlös des Festes in Höhe von 965,10 € kommt auch in diesem Jahr den Projekten von Pfarrer Günter Hirt in Uganda und Monsignore Karl Binder in Brasilien zugute.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Hansjürgen Remer und Karl-Heinz Renner

Fronleichnam 2019 - „Hunger nach Gott“ (20.06.2019)

Das Fronleichnamfest stand in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Hunger nach Gott“. Zur gemeinsamen Feier des Fronleichnamfestes hatte die Pfarrgemeinde Herz Jesu eingeladen. Im Stadtgarten vor dem Reuchlinhaus wurde zunächst gemeinsam Eucharistie gefeiert. Hauptzelebrant und Festprediger war dabei der Pfarrei der Gemeinde, Dekan Bernhard Ihle.

Nach der heiligen Messe zogen die Gläubigen, die Ministranten mit ihren Fahnen und die Priester mit dem Allerheiligsten in einer Prozession unter der Werderbrücke der Nagoldstraße entlang zur Statio vor der evangelischen Stadtkirche, von dort aus über die Jörg-Ratgeb-Straße zur Herz Jesu Kirche zum feierlichen Abschluss.

Anschließend gab es im Gemeindezentrum Herz Jesu Mittagessen und die Möglichkeit zur Begegnung.

Die Kollekte war für das Familienzentrum der Caritas im Bernhardushaus bestimmt.

Fotos: Tibor Hevesi

Die „Radgruppe Pforzheim West“ in Venedig (10.-17.06.2019)

Am Pfingstmontag machten wir uns, neun Radfahrer und zwei Begleiter der Radgruppe Pforzheim West zusammen mit Dekan Dr. Johannes Mette auf den Weg nach Norditalien. Am nächsten Tag ging die Fahrt von Belluno nach Conegliano. Im Heilig-Kreuz-See, dem zweitgrößten See Norditaliens, kühlten wir uns erst mal ab, bevor wir unseren ersten Pass Sella di Fadalto meisterten. Von dort aus fuhren wir durch ein schönes Naturgebiet mit Bambushainen an der Sile entlang. Nach 90 km, bei 33°C, erreichten wir Mestre, einen Vorort von Venedig. Am nächsten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach dort hin.

Bei strahlend blauem Himmel begaben wir uns über die Rialto-Brücke zum Markusplatz mit seinem schönen Dom. Nach diesem entspannten Tag ging es mit voller Kraft nach Padua, wo wir die Basilika von San Antonio, dem Namenspatron unserer Kirche, besuchten. Die nächste Etappe führte uns zu unserer Partnerstadt Vicenza. Die Polizisten dort haben unser Busbegleitteam freundlichst auf Deutsch empfangen und sicher zur Unterkunft geleitet. Am Sonntag ging es entlang dem Fluss Brenta nach San Zenone. Am Flussufer feierten wir gemeinsam die Sonntagsmesse. Bei 37°C und nach 65 km Strecke kamen wir in einem alten restaurierten Gutshof an. Dort ließen wir uns das typische italienische Essen schmecken und erholten uns im schattigen Garten der Unterkunft. Am letzten Tag begaben wir uns auf die größte Herausforderung der Tour, den Paso San Boldo. Nach insgesamt 800 Höhenmetern durch das schöne Norditalien erreichten wir glücklich und ohne Verluste nach 77 km unseren Ausgangspunkt Belluno. Natürlich durftne das tägliche Morgenlob und der Besuch vieler Kirchen nicht fehlen. Insgesamt saßen wir über fast 400 km bei dieser Tour im Sattel. Auch dieses Jahr nahmen wir einen Rucksack, gefüllt mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken, von der Radtour nach Hause.

Text und Bilder: Radgruppe Pforzheim West

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag in der Weststadt (10.06.2019)

Seit Jahrzehnten feiern die evangelischen, die freikirchlichen und die katholischen Gemeinden in der Weststadt am Pfingstmontag gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst in den Brötzinger Krautgärten. Aufgrund des Wetters verlegte man den sehr gut besuchten Gottesdienst in diesem Jahr (10. Juni 2019) in die St. Antoniuskirche.

Für die Liturgie waren verantwortlich: Ehrenamtliche der beteiligten Gemeinden und (von links) Pfarrer Andreas Schwarz (evangelisch-lutherische-Kirche in Baden), Pastor Martin Renno (evangelisch-methodistische Kirche), Pater Rocky (für die römisch-katholischen Gemeinden St. Antonius und St. Bernhard), Pfarrer Hartmut Friedrich (evangelische Matthäusgemeinde) und Pfarrer Thomas Müller (evangelische Gemeinde an der Christuskirche).

Der Posaunenchor unter der Leitung von Axel Pfrommer führte die Gottesdienstgemeinde sicher durch die Gesänge und begleitete auch den Ein- und Auszug; außerdem brachte sich der Chor der neuapostolischen Gemeinde mit seinem Dirigenten Jens Zimmermann in den Gottesdienst ein.

Pastor Martin Renno stellte seine Predigt unter das Wort aus Deuteronomium (5. Buch Mose 16,20): „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst Du nachjagen“ und erinnerte, dass zu diesem Thema bereits Christen aus Indonesien Texte zur ‚Gebetswoche für die Einheit der Christen 2019’ verfasst hatten.

Die Kollekte war für die Arbeit des Lukaszentrums in der Weststadt bestimmt.

Die Einladung zur Begegnung im Pfarrsaal von St. Antonius wurde gerne angenommen; der Saal füllte sich im Nu. Dort hatten ehrenamtliche Kräfte der evangelisch-lutherischen Gemeinde einen Imbiss vorbereitet.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Pfingstsonntag in St. Antonius (09.06.2019)

Dekan Bernhard Ihle feierte mit der Gemeinde den Festgottesdienst an Pfingsten. Gleich zu Beginn verriet er, dass er genau heute vor 42 Jahren in Mannheim seine Primiz gefeiert hatte und dass ihn deshalb der Tag mit tiefer Dankbarkeit erfülle. Bernhard Kaburek spielte die Orgel und leitete die Schola, die aufgrund der Pfingstferien nur in ‚kleiner Besetzung’ singen konnte. In seiner Predigt deutete Dekan Ihle Pfingsten als Geburtsfest der Kirche und beschrieb die Bedeutung des Tagesevangeliums (Joh 20) für unsere Zeit: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 

„Freudiges Wiedersehen in Lahr“ – Ausflug des St. Antonius-Chors (11.05.2019)

Der Chorausflug 2019 führte die Mitglieder des Kirchenchors der Pforzheimer Sankt Antonius-Kirche ins südbadische Lahr.

Dort gab es ein freudiges Wiedersehen mit dem langjährig in Pforzheim aktiven Pfarrer Dr. Johannes Mette. Er ist seit Anfang 2018 Dekan und Leiter der katholischen Kirchengemeinde in Lahr.

Im Rahmen einer interessanten und spaßigen Stadtführung konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten der sympathischen Stadt Lahr besichtigt werden.

Der Kirchenchor Sankt Antonius gestaltete zum Abschluss seines Ausflugs den von Dekan Dr. Mette geleiteten Vorabendgottesdienst mit drei festlichen Gesängen, die von Petrit Hamiti dirigiert wurden, mit.

Für den Chor: U. Remer

Christi Himmelfahrt in Heilige Familie, Dietlingen (30.05.2019)

Eine große Anzahl Mitfeiernder aus der gesamten Gemeinde fand sich zum Gottesdienst unter liturgischer Leitung von Dekan Bernhard Ihle ein. Die Orgelbegleitung stellte Bernhard Kaburek gewohnt souverän sicher und zahlreiche Ministranten wirkten mit.

Bei strahlendem Sonnenschein fand im Anschluss das traditionelle Beisammensein auf dem Vorplatz des Gemeindehauses neben der Kirche Hl. Familie statt. Das Gemeindeteam mit Unterstützung bot Schnitzelvarianten und Bratwürste vom Grill mit Brötchen, gekühlten Softgetränken und Bier vom Fass, sowie Kaffee und hausgemachten Kuchen an. Es bot sich kurzweilige Gelegenheit zum Austausch und Beisammensein.

Allen, die durch Mithilfe oder Mitfeiern zu diesem herrlichen Tag beigetragen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott.

Text: Martina Peter

Fotos: Herbert Böhm und Martina Peter

Zehn Jahre Werkstatt Bibel

Am 3. Mai 2019 besuchte uns Pfarrer Dr. Johannes Mette zum zehnjährigen Bestehen der Werkstatt Bibel und hielt einen Vortrag zum Thema „Der Menschenfischer – Berufung“.

Anhand einiger Bibelstellen erklärte uns Pfarrer Dr. Mette, wie Jesus das machte, „Menschenfischer“ sein, Jünger in seine Nachfolge zu berufen und auf ihren Dienst vorzubereiten. Auffällig ist dabei die Tatsache, dass Jesus Wunder bewirkte, vielfach aber die Jünger in das Wunder mit einbezog, zum Beispiel:

Lukas 5, 1-11: Der wunderbare Fischfang

Jesus kommt an den See Genezareth und trifft dort auf Simon Petrus und andere Fischer, die in der Nacht vergeblich gefischt hatten und nun ihre Netze wuschen. Er bittet Petrus, ihn ein Stück auf den See zu rudern, damit er von dort aus predigen kann. Nach seiner Predigt fordert er die Fischer auf, auf den See zu fahren und die Netze auszuwerfen. Menschlich betrachtet kein erfolgversprechender Vorschlag: Wie sollten die Fischer, die die ganze Nacht erfolglos in ihren Booten waren, mit ihren einfachen Netzen Fische fangen, die sich am Tag ins tiefe Wasser zurückziehen? Der Fang wird aber so groß, dass die Netze zu reißen drohen und die anderen Boote zu Hilfe kommen müssen. Hier macht Jesus Petrus und die anderen Fischer zu seinen Helfern und sendet sie erstmals mit einem Auftrag aus.

Markus 6, 30 -44: Die Speisung der Fünftausend

Jesus zieht sich mit seinen Jüngern in eine einsame Gegend zurück, doch das Volk folgt ihm. Jesus hat Mitleid mit den Menschen und lehrt sie bis zum Abend. Die Jünger bittet Jesus, die Leute in die umliegenden Dörfer und Höfe zu schicken, damit sie sich etwas zu essen kaufen können. Jesus erwidert nur: „Gebt Ihr ihnen zu essen!“ Und obwohl die Jünger nur zwei Fische und fünf Brote haben, werden fünftausend Männer satt und es bleiben zwölf Korbe Brot und der Rest der Fische übrig. Auch hier gibt Jesus seinen Jüngern konkrete Aufgaben, die sie nur mit seiner Hilfe, mit seinem Wirken erfüllen können.

Lukas 9, 1 – 6: Die Aussendung der zwölf Jünger

Jesus schickt seine Jünger erstmals auf „Missionsreise“ um das Reich Gottes zu verkünden, aber auch hier schickt er sie nicht einfach weg, sondern er „gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und um Krankheiten zu heilen.“

Pfarrer Dr. Joh. Mette erzählte uns anschließend, wie er von seinem Priester damals gefragt wurde, ob er es sich vorstellen könne, selbst Priester zu werden und schloss mit der Aufforderung, dass wir alle als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch heute Menschen zur Nachfolge einladen und sie darum bitten können, am Reich Gottes mitzubauen. So wie Jesus seine Jünger damals nicht mit ihren Aufgaben allein gelassen hat, so wird er uns auch heute dabei unterstützen, Gutes zu tun und Menschen vom Glauben zu begeistern.

Als kleines Dankeschön erhielten Roy Sommer und Herr Pfarrer Dr. Johannes Mette als Begründer der Werkstatt Bibel je ein ganz besondere Möbelstück: Eine „Sitz-Getränke-Kombination“, mit der sich bei besonders vielen Gästen und zu wenig Stühlen jede Getränkekiste mühelos in eine Sitzgelegenheit oder auch in ein Tischchen verwandeln lässt.

 

„Indischer Abend“ mit Pater Dennis im Gemeindezentrum St. Antonius (15. 05. 2019)

Pater Dr. Dennis Patteruparampil - zur Zeit als Kooperator in der Kirchengemeinde Pforzheim tätig - gestaltete diesen Abend. Nach der Begrüßung durch Gemeindereferent Thomas Ruland stellte er zuerst den Subkontinent Indien anhand einer Reihe von Bildern vor. Dabei ging er auf die Staaten, die unterschiedlichen Religionen, die Sprachen, die Dialekte und die Menschen mit ihrer traditionellen Kleidung ein.

Dann richtete er den Blick auf Kerala, sein Heimatland. Hier machen die Thomaschristen, die sich auf den Apostel Thomas zurückführen, der Indien um das Jahr 52 nach Christus erreicht haben soll, 20 % der Bevölkerung aus. Sie sind mit Rom uniert und feiern die Liturgie nach dem syro-malabarischen Ritus. Pater Dennis ist Mitglied der „Kongregation der Missionare des Allerheiligsten Sakramentes", die im Jahr 1933 von zwei Weltpriestern in Kerala gegründet wurde. In seinem Orden ist er für die Ausbildung von Priestern zuständig und Dozent an der theologischen Fakultät der Ordenshochschule. Hier lag einer der Schwerpunkte seiner Ausführungen, die deutlich zeigten, dass es in Indien eine „junge Kirche“ mit vielen Priestern und Theologiestudenten gibt. Nach seinen Ausführungen beantwortete Pater Dennis gerne jede ihm gestellte Frage. Bevor sich Pfarrer Bernhard Ihle namens der vielen Teilnehmer/innen bedankte, lud Pater Dennis zu einem „indischen Nachtisch“ ein, den er gemeinsam mit den Schwestern aus Kerala im Haus Maihälden vorbereitet hatte.

Gerne bedankten sich die Gäste für diesen außergewöhnlichen „Indischen Abend“ mit ihren Spenden zugunsten der Arbeit von Pater Dennis!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Erzbischof Stephan Burger hat Diakon Manuel Gärtner zum Priester geweiht (12.05.2019)

Erzbischof Stephan Burger weihte am 4. Sonntag der Osterzeit, dem „Guten Hirten-Sonntag“ im Freiburger Münster sechs junge Männer zu Priestern - unter ihnen Manuel Gärtner (auf dem Gruppenfoto rechts neben dem Erzbischof), der von September 2014 bis Ostern 2015 als Praktikant in den Gemeinden St. Antonius und St. Bernhard mit Heilige Familie in der Seelsorge arbeitete.

In einem feierlichen Gottesdienst wurden die Weihekandidaten zunächst vorgestellt und aufgerufen. Sie traten einzeln vor den Bischof und sagten „ich bin bereit“. So bekundeten sie ihre Bereitschaft zur Übernahme des Priesteramtes. Der Bischof vergewisserte sich durch Nachfrage außerdem, ob die Kandidaten für würdig befunden werden und ob auch das Volk die Weihe wünscht.

In seiner Predigt sagte der Erzbischof an die Weihekandidaten gewandt: „Sie werden heute von Christus beim Wort genommen, ganz für ihn und seine Botschaft da zu sein. Diese Aufgabe wird bleiben. Dieser priesterliche Dienst wird auch in Zukunft unabdingbar sein für uns als Kirche, unabhängig aller räumlicher wie auch verwaltungstechnischer Strukturen und unabhängig davon, welchen gesellschaftsprägenden Einfluss wir in Zukunft haben werden oder auch nicht, unabhängig davon wie sich in unserem Land christliche Mehrheiten oder Minderheiten bilden.“ Erzbischof Stephan ging in seiner Predigt auch auf die „Aktion Maria 2.0“ ein. Unter diesem Titel begleiteten ca. 400 engagierte Christinnen und Christen den Weihegottesdienst vor dem Münster mit einer Demonstration für die Zulassung von Frauen zu den Weiheämtern. Er sagte, „Die lehramtlichen Aussagen hinsichtlich der Zulassung zu den Ämtern sind bislang von römischer Seite sehr eindeutig ausgefallen. Ich werde diese Spannung heute nicht lösen, lösen können. Ich werde diese Spannung heute mit Ihnen als Mitfeiernde oder nachher mit den Demonstrierenden aushalten müssen.“

Nach der Herabrufung des Heiligen Geistes bat die versammelte Gemeinde in der Allerheiligen-Litanei die Heiligen um Beistand für die ausgestreckt vor dem Altar liegenden Kandidaten.

Die Diakone versprachen dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam.

Schließlich vollzog der Erzbischof durch Handauflegung auf das Haupt der Kandidaten die eigentliche Weihe. Nach ihm legten alle anwesenden Priester den Kandidaten ebenfalls in Stille die Hände auf. Erzbischof Stephan sprach das Weihegebet und salbte die Hände der Männer mit Chrisam. Die Neupriester wurden mit dem Messgewand bekleidet. Danach überreichte der Erzbischof ihnen die Gaben des Volkes: Brot in der Hostienschale und Wein im Kelch als Zeichen für ihren Auftrag, die Eucharistie zu feiern.

Schließlich besiegelte der Bischof die Weihehandlung jeweils mit einer abschließenden Umarmung als Friedensgruß. Nach dem Weiheritus feierten die Neugeweihten als Konzelebranten mit dem Bischof die Messe am Altar.

Nach dem feierlichen Auszug vom Münster zum Collegium Borromaeum – begleitet von den Gesängen der Demonstrantinnen und Demonstranten - gab es im zugehörigen Park zu Ehren jedes Neupriesters einen Empfang für die Familie, die Heimatgemeinde, die Praktikums- und Diakonatsgemeinden und die Freunde.

In diesem Rahmen überreichten die Sprecher der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Antonius, Martina Peter und Karl-Heinz Renner, eine Pyxis (Gefäß zum Transport konsekrierter Hostien zur Krankenkommunion) als Geschenk von Pforzheim-West.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Ralf Peter und Karl-Heinz Renner

 

Erstkommunion in St. Antonius (Weißer Sonntag - Sonntag der Barmherzigkeit - 28.04.2019)

Die Erstkommunikanten versammelten sich mit dem für die Erstkommunionvorbereitung verantwortlichen Gemeindereferenten, Thomas Ruland, im Pfarrsaal, von wo sie Pfarrer Michael Dederichs gemeinsam mit Diakon Tobias Eckert und den Ministranten zum Gottesdienst abholte.

In einer Prozession zog die Gruppe zur St. Antonius-Kirche, wo Petrit Hamiti die Orgel spielte und die Band ‚Cantus Firmus’ den Gesang der Kinder und der ganzen Festgemeinde begleitete.

In seine Predigt, die sich mit der Bedeutung des Altarsakramentes auseinandersetzte, bezog Pfarrer Dederichs die Erstkommunikanten, aber auch die Erwachsenen mit ein.

Erstkommunikanten lasen die Kyrie-Rufe, sprachen die Fürbitten und brachten die Gaben zum Altar. In Reihen vor den Altarstufen stehend empfingen die Mädchen und Buben aus der Hand des Priesters zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Dederichs bei allen, die die Kinder auf den heutigen Tag hingeführt hatten, diesen Festgottesdienst vorbereiteten und gestalteten und bei der Gottesdienstgemeinde, ohne Einzelne zu nennen, damit er ja niemanden vergesse.

Nach dem festlichen Auszug stellten sich Erstkommunikanten, Geistliche und Ministranten vor der Kirche zum traditionellen Gruppenfoto auf, bevor man sich auf den Weg machte, um den Tag im Kreis der Familie und der Freunde zu feiern.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Verabschiedung von Kaplan Florian Oser (27.04.2019)

Da Kaplan Florian Oser die Vorabendmesse in der Kirche St. Bernhard im Arlinger als seinen letzten Sonntagsgottesdienst in der Kirchengemeinde Pforzheim gefeiert hatte, wurde er im Anschluss die hl. Messe verabschiedet.

Frau Isabel Odenthal würdigte als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates das große Engagement von Kaplan Oser und dankte ihm hierfür und für seine freundliche Art, auf die Menschen zuzugehen, sehr herzlich. Namens der Gemeinden überreichte sie unter anderem ein Apfelbäumchen, das den künftigen Pfarrer der Kirchengemeinde Eutingen an seine Zeit in Pforzheim erinnern soll. Dekan Bernhard Ihle schloss sich als Pfarrer der Gemeinde diesem Dank an und betonte, dass er sich als Dekan freue, dass Florian Oser auch künftig im Dekanat Pforzheim bleibe. Mit dem ‚Aaronitischen Segen’ schloss er sein Grußwort, bevor sich Florian Oser bei der Gottesdienstgemeinde für diese freundliche Verabschiedung bedankte. Das Gemeindeteam St. Bernhard hatte im Foyer der Kirche einen kleinen Empfang vorbereitet, der gerne zu persönlichen Abschiedsworten genutzt wurde.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

Festgottesdienst am Ostersonntag in St. Antonius (21.04.2019)

Diesem Festgottesdienst am Ostermorgen stand Kaplan Florian Oser vor.

‚Nach ihrer Beerdigung werde Gott die verstorbene Großmutter ganz bestimmt wieder ausgraben.’ Von dieser Geschichte her entfaltete und deutete Kaplan Oser das Ostergeschehen, von dem die Evangelien berichten.

Der Chor sang unter Leitung von Bernhard Kaburek die „Messe brève“ in C von Charles Gounod (1818-1893). Petrit Hamiti begleitete den Chor und die Gemeindelieder an der Orgel.

Kaplan Oser bedankte sich am Ende der Eucharistiefeier bei allen, die für diesen wundervollen Gottesdienst Verantwortung trugen und wünschte, vor allem auch den Kranken zu Hause, die Osterfreude und den Segen des ‚wahrhaft Auferstandenen’.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Osternacht in St. Antonius (20.04.2019)

Zu Beginn versammelten sich die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde auf dem Platz vor der Kirche um das Osterfeuer. Wie am Gründonnerstag konzelebrierten Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB – unterstützt von Diakon Tobias Eckert.

Nach der Segnung des Feuers und der Osterkerze zog man mit dem dreimaligen „Lumen Christi" in die dunkle Kirche ein. Nach und nach wurden alle Kerzen von der Flamme der Osterkerze her entzündet. Pfarrer Dederichs sang das „Exsultet“ über Christus, das Licht - den Jubelgesang der Osternacht. Die sehr schön verzierte Osterkerze hatten - wie die beiden anderen Osterkerzen in Pforzheim-West (in St. Bernhard und in Heilige Familie, Dietlingen) - auch in diesem Jahr wieder Frauen aus Keltern gestaltet.

Drei Lesungen aus dem Alten Testament - unter anderem über die Erschaffung der Welt (im Wechsel in deutscher und in kroatischer Sprache) und den Durchzug durch das Meer beim Auszug aus Ägypten - wurden von Lektoren vorgetragen. Zum Gloria erstrahlte die Kirche wieder in hellem Licht, die Orgel setzte ein, die Kirchenglocken läuteten und Ministranten ließen ihre Schellen erklingen.

Nach der Lesung aus dem Römerbrief wurde erstmals seit Aschermittwoch wieder das „Halleluja“ gesungen. Pfarrer Dederichs thematisierte in seiner Ansprache den zentralen Punkt unseres Glaubens, die Auferstehung Jesu, die wir in dieser Nacht feiern.

Nach dem Bekenntnis unseres Glaubens und der Anrufung aller Heiligen segnete Pfarrer Dederichs das Osterwasser. Pater Vinko besprengte die Gemeinde mit dem gesegneten Wasser.

Am Ende der Feier der Osternacht bedankte sich Pfarrer Dederichs bei den Ministranten, bei allen die die Fastenzeit und diesen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten, beim kroatischen Chor und bei der Schola unter Leitung von Gerhard Grimm für die musikalische Gestaltung, und bei allen, die diesen Gottesdienst mitgefeiert hatten.

Ministranten verteilten am Ausgang der Kirche die traditionellen Ostereier; die Kirchenbesucher aßen zuvor gesegnetes Gebäck und tranken Tee oder Glühwein, jedenfalls blieben noch viele am Osterfeuer beieinander in dieser hochheiligen Nacht, in der die Kirche feiert, dass Christus wahrhaft von den Toten erstanden ist.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Liturgie am Karfreitag in St. Antonius (19.04.2019)

Nach der stillen Eröffnung und der Prostratio (lat. „Niederwerfen“) durch Pfarrer Michael Dederichs hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den ‚Knecht Gottes' und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den ‚erhabenen Hohenpriester Jesus'. Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42) - vorgetragen von zwei Lektoren und dem Priester.

In den ‚großen Fürbitten' beteten Priester und Gemeinde für die Kirche, für Papst Franziskus, für Erzbischof Stephan, für alle Stände der Kirche, für die Taufbewerber, für die Einheit der Christen, für die Juden, für alle, die nicht an Christus und die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für alle Not leidenden Menschen.

Nach der Ansprache schloss sich die Kreuzverehrung an, bei der das durch ein violettes Tuch verhüllte Kreuz von Pfarrer Dederichs durch den Mittelgang getragen und dabei enthüllt wurde: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“! Danach verehrten Priester, Ministranten und Gläubige das vor dem Chorraum aufgerichtete Kreuz und schmückten es mit Blumen.

Zur Entlassung betete der Priester über die Gottesdienstgemeinde: „Herr unser Gott, reicher Segen komme herab auf dein Volk, das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet. Schenke ihm Verzeihung und Trost, Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.“

Unter Leitung von Bernhard Kaburek gestaltete der Kirchenchor die Karfreitagsliturgie mit.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Abendmahlsamt am Gründonnerstag in St. Antonius (18.04.2019)

Die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde feierten auch in diesem Jahr wieder gemeinsam das Abendmahlsamt am Gründonnerstag.

Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB konzelebrierten, Diakon Tobias Eckert unterstützte sie.

Die Schola unter Leitung von Gerhard Grimm gestaltete den Gottesdienst mit. Zum Gloria spielte noch einmal die Orgel, zusätzlich läuteten die Turmglocken und die Ministranten mit ihren Schellen. Bei der Wandlung kamen ihre Klappern zum Einsatz. Die Lesungen und die Fürbitten wurden in deutscher und in kroatischer Sprache vorgetragen. In seiner Ansprache deutete Pfarrer Dederichs das Geschehen dieser Nacht für unsere Zeit.

Im Anschluss trugen die Priester und der Diakon in einer Prozession die konsekrierten Hostien in die Krypta, wo sie bis zur Osternacht in einem Tabernakel aufbewahrt werden. In der Kirche steht der leere Tabernakel bis zur Osternacht offen.

Gebetsstunden der Frauen und Männer schlossen sich an, und die Krypta blieb zum betrachtenden Gebet der Ereignisse dieser Nacht bis ein Uhr geöffnet.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Palmsonntag in Pforzheim-West (14.04.2019)

In den Evangelien wird berichtet, wie Jesus mit seinen Jüngern vor dem jüdischen Paschafest nach Jerusalem kam. Bevor sie die Stadt betraten, schickte Jesus zwei der Jünger in ein Dorf, um ihm von dort eine Eselin zu bringen. Jesus setzte sich auf den Esel und ritt nach Jerusalem hinein. Als ihn die Menschen kommen sahen, breiteten sie ihre Kleider vor ihm aus und streuten Palmzweige auf den Weg. Sie jubelten ihm zu und riefen: „Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,8-9 EU).

Mit dem letzten Sonntag vor Ostern beginnt die Karwoche. Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, der gleichzeitig der Beginn seines Leidensweges ist. In der Liturgie wird bereits das Evangelium von der Passion Christi von drei Personen in verteilten Rollen vorgetragen.

Guter Brauch ist die Palmweihe. Vor der Messe segnet der Zelebrant die mitgebrachten grünen Zweige und besprengt sie mit Weihwasser; anschließend werden sie in einer Prozession in die Kirche getragen. Nach der Messe nimmt man die gesegneten Zweige mit nach Hause, wo sie zum Schutz vor Unheil und Krankheit hinter ein Kruzifix gesteckt werden.

In St. Bernhard am Vorabend und in Heilige Familie zelebrierte Pater Rocki von der italienischen Mission die Liturgie, Tobias Eckert diakonierte. Zelebrant in St. Antonius war Pfarrer Michael Dederichs. Die Erstkommunikanten der Gemeinden hatten in der Woche zuvor Palmstecken gebastelt, die sie zur Segnung zum Gottesdienst mitbrachten. In St. Antonius bot die Bastelgruppe auch in diesem Jahr schöne Bastelarbeiten zum Osterfest an.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner


Fünfter Fastensonntag - Misereorsonntag mit Fastenessen (07.04.2019)

Eine stattliche Anzahl von Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern fand nach der heiligen Messe den Weg in den Pfarrsaal.

Dort waren die Tische frühlingshaft geschmückt und das Küchenteam um die Familie Pehnelt hatte das diesjährige Fastenessen, Gulaschsuppe mit Brötchen, schon dampfend auf dem Tresen stehen.

Im Handumdrehen entstand eine gelöste Atmosphäre und beim Essen und Trinken wurde die Gelegenheit, sich mit den Tischnachbarn und später auch tischübergreifend zu unterhalten, rege genutzt.

Mit Kaffee und Hefezopf fand das Fastenessen, dessen Spendenerlös vollständig an das Hilfswerk Misereor geht, einen schönen Ausklang.

Vielen Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfer und an alle Menschen, die mit ihrer Spende das Misereorhilfswerk unterstützt haben!

Text und Fotos: Helmut Jahn


3. Passionsandacht 2019 in Pforzheim-West (26.03.2019)

Das Thema der Passionsandachten in Pforzheim-West ist in diesem Jahr „....unter dem Kreuz“. Am dritten Dienstag der Fastenzeit waren die Gläubigen zur ökumenischen Passionsandacht in die evangelische Christuskirche eingeladen.

Pfarrer Michael Dederichs hielt die Predigt zum Thema „Soldaten“, das er in unsere Zeit hinein auslegte, während Pfarrer Thomas Müller für die Liturgie verantwortlich war. Die musikalische Ausgestaltung lag beim Gospelchor unter Leitung von Bertold Engel. Wieder war auch Dekan Bernhard Ihle unter den Gottesdienstbesuchern.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Besinnungswochenende der Gemeindeteams des Pastoralen Raums Pforzheim-West im ‚Herz-Jesu-Kloster’ in Neustadt an der Weinstraße (15./16.03.2019).

Das Wochenende stand unter dem Thema „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade (Ps 119, 105) – Leben mit der Bibel“. Referent war Dipl. Theol. Tobias Licht, Leiter des Bildungszentrums und des Roncalli-Forums Karlsruhe der Erzdiözese Freiburg.

Da Pfarrer Bernhard Ihle noch am Freitagabend nach Pforzheim zurückfahren musste, begann das Wochenende in diesem Jahr mit der Eucharistiefeier in der Krypta des Klosters. Pfarrer Ihle und Pfarrer Michael Dederichs konzelebrierten; Diakon Tobias Eckert verkündete das Evangelium; die heilige Kommunion konnte unter beiden Gestalten empfangen werden.

Im Anschluss stellte man sich zum obligatorischen Gruppenbild auf der Kirchentreppe auf.

Nach dem Abendessen traf man sich in der Aula zur ersten Einheit. Insgesamt waren für dieses Wochenende vier Arbeitsphasen geplant, an die sich jeweils 30 Minuten der Stille anschließen sollten. Nach dem einführenden Gebet „Wohin soll ich mich wenden“ aus der Deutschen Messe von Franz Schubert (1826 – Text von Johann Philipp Neumann) betrachtete man die beiden Schöpfungsberichte aus Genesis mit Blick auf den Menschen (Genesis 1,26ff und 2,7ff; ) und den Vers 6 aus Psalm Nr. 8. Der Referent entließ die Teilnehmer mit den Leitfragen: „Wo stehe ich in meiner eigenen Geschichte mit Gott?“ „Was hat(te) Gott mit mir vor?“ in die erste Schweigephase. Der Abend klang mit dem gemütlichen Beisammensein im Pfalzkeller aus.

Nach dem von Pfarrer Dederichs gestalteten Morgenlob und dem gemeinsamen Frühstück folgten am Samstag drei weitere thematische Einheiten, unterbrochen vom Mittagessen. Der Referent zeigte, wie die Texte der Bibel zu lesen sind. Hierzu verglich er beispielsweise den ‚Vater unser’ - Text im Lukasevangelium (11,2f) mit dem Text, den Matthäus in seinem Evangelium aufgeschrieben hat (6,9f). Das Hingabegebet aus den ‚Geistlichen Übungen’ des Ignatius von Loyola und von Karl Rahner ein Abschnitt aus der ‚Rede des Ignatius von Loyola an einen Jesuiten von heute’ (in ‚Schriften zur Theologie’ 1983) waren ebenfalls wichtige Elemente, oder auch „Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit deinem Gott (Micha 6,8)“. Schließlich war auch der kompetente Umgang mir der Bibel Thema, zu dem die Beachtung geschichtlicher Zusammenhänge ebenso gehört wie die Anwendung grundlegender Erkenntnisse der Literaturwissenschaften, ebenso der Vergleich unterschiedlicher Bibelstellen, die über ein- und dasselbe Ereignis berichten, wie z.B. die Flucht des Paulus aus Damaskus in der Apostelgeschichte (9,19b-25) und im 2. Korintherbrief (11,30-33). Ein hervorragender Einstieg in die Lektüre der Bibel könnte sein, dass man sich die Schriftlesungen eines der Lesejahre A, B oder aktuell C vornimmt; hierzu teilte Herr Licht ein Verzeichnis aus.

Martina Peter bedankte sich im Namen aller beim Referenten für dessen kompetente und engagierte Begleitung und überreichte ein Weinpräsent aus Keltern. Alle Teilnehmer/innen waren sich einig, dass wir auch in diesem Jahr wieder zu einem gelungenen Besinnungswochenende in Neustadt waren!

Nach dem Nachmittagskaffee verabschiedete man sich voneinander. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen fuhr nach Pforzheim-West zurück.

Eine Gruppe von Frauen machte am Spätnachmittag eine Führung durchs Hambacher Schloss und verbrachte noch eine weitere Nacht im gastfreundlichen Haus der Herz-Jesu-Priester.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Andreas Mautner und Karl-Heinz Renner


Eröffnung der Reihe der Passionsandachten 2019 in Pforzheim-West (12.03.2019)

Es ist gute Tradition, dass die evangelischen, die evangelisch-lutherische, die evangelisch-methodistische und die katholischen Gemeinden St. Bernhard und St. Antonius in Pforzheims Westen an den Dienstagen der Fastenzeit ökumenische Passionsandachten feiern.

Am 12. März fand der erste Abend der Reihe, die in diesem Jahr unter dem Thema „....unter dem Kreuz“ steht, in St. Antonius statt. In den Blick wurden Maria, die Mutter Jesu, und sein Lieblingsjünger Johannes genommen. Prediger war Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche, die Liturgie gestaltete Pfarrer Michael Dederichs und die Gemeindelieder wurden an der Orgel von Marie Krautschneider-Trög begleitet.

Der zweite Abend „Frauen“ am 19. März wird in der Erlöserkirche, Maximilianstraße 28 stattfinden.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Offener Nachmittag im Pfarrsaal St. Antonius (24.02.2019)

Bereits seit Jahrzehnten, also schon lange bevor es die ökumenische Vesperkirche in der evangelischen Stadtkirche gab, laden evangelische, freikirchliche und katholische Gemeinden im Winterhalbjahr im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden“ (ACG) in Pforzheim an den Sonntagen Menschen zu einem Offenen Nachmittag in ihre Räume ein. Dies ist ein Angebot, das sich an alle Menschen richtet, die einsam und alleine sind, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fallen könnte, die ein geringes Einkommen haben, die am Rand der Gesellschaft leben und und...

Nach der Begrüßung durch den Sprecher des Gemeindeteams, Karl-Heinz Renner, begann der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und endete mit einem Abendessen. Gespräche an den Tischen, auch mit Haupt- und Ehrenamtlichen des Pastoralen Raumes Pforzheim-West - unter ihnen Pfarrer Bernhard Ihle -, sowie Brett- und Kartenspiele waren willkommene Abwechslung in einem eher tristen Alltag - für viele der Höhepunkt der Woche. Auch Gabriele Napiwotzki, eine der Verantwortlichen der Vesperkirche, schaute vorbei und wurde von vielen als ‚alte Bekannte’ herzlich begrüßt. Man freute sich, sie auch hier zu sehen! Unter den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie, Keltern-Dietlingen waren künftige Firmanden und Mütter von Erstkommunikanten zusammen mit Gemeindereferent Thomas Ruland. Mit ihrem dezenten Klavierspiel im Hintergrund erfreute Frau Wollmann die Gäste. Luise Gehringer und Marlies Meier begeisterten mit ihrem Singspiel: „Do tut mer’s weh unn do tut mer’s weh!“ Auch das Angebot, sich das eine oder andere Kleindungsstück zum Mitnehmen auszusuchen, wurde gerne angenommen. Das Engagement der zahlreichen Mitarbeiter/innen war beachtlich und wurde entsprechend gelobt!

Dankbar für den schönen Nachmittag verabschiedete sich mancher der etwa 120 Gäste beim Nachhausegehen: Natürlich wird man auch im nächsten Jahr wieder kommen, wurde dabei immer wieder betont, und man freut sich schon jetzt auf den Offenen Nachmittag 2020 im Pastoralen Raum Pforzheim West.

Diese Stunden waren so nur möglich, weil wir Kuchenspenden und die selbstverständliche Mitarbeit vieler Menschen aus unseren Gemeinden - auch zur Vorbereitung des Nachmittags und zum Aufräumen danach - hatten. Hierfür herzlichen Dank!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Verabschiedung von Claudia Reinhardt in den Ruhestand (24.02.2019)

Am Ende des auffallend gut besuchten Sonntagsgottesdienstes bat Dekan Bernhard Ihle Frau Reinhardt, nach vorne in den Altarraum zu kommen. Mit sehr persönlichen Worten bedankte er sich für die lange Zeit, die Claudia Reinhardt in Pfarrbüros der Kirchengemeinde Pforzheim gearbeitet hatte, seit 1. Oktober 1991 zunächst in St. Elisabeth und vom 01. Juli 1998 an – mehr als 20 Jahre hindurch – in St. Antonius.

Dabei erinnerte er auch an die Zeit seit dem Wechsel von Pfarrer Johannes Mette nach Lahr, in der sie mit ihm selbst sehr gut zusammengearbeitet hatte. Als besonderes Zeichen überreichte er eine Kerze mit dem bekannten Gebetstext von Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Karl-Heinz Renner bedauerte zwar, dass Frau Reinhardt nun in den wohlverdienten Ruhestand geht, wo sie von ihrer Familie, dem Mann, den Töchtern und Enkelkindern schon sehnlichst erwartet wird. Für diesen neuen Lebensabschnitt wünschte er aber alles Gute, und als Sprecher des Gemeindeteams überreichte er eine Grußkarte, auf der viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen unterschrieben hatten, Ohrstecker zur steten Erinnerung an St. Antonius, einen Essensgutschein für sie und ihren Mann, der so oft auf sie warten musste, wenn sie wieder viel viel mehr Zeit im Pfarrbüro verbracht hatte, als es ihre Verpflichtung gewesen wäre. Schließlich erhielt Frau Reinhardt noch einen herrlichen Strauß weißer Papageientulpen. Als Schlusslied hatte Dekan Ihle den Choral „Nun danket alle Gott!“ von Martin Rinckart (1586–1649) ausgewählt. Mit dem Segen entließ er die Gottesdienstgemeinde in einen sonnendurchfluteten Vorfrühlingstag. Noch lange verabschiedeten sich zahlreiche Gottesdienstbesucher/innen persönlich von Frau Reinhardt.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn


„Die Welt steht Kopf in Pforzheim-West“ - Faschingsveranstaltung im Pastoralen Raum Pforzheim-West (22.02.2019)

Internationale Gäste und Narren aus allen Ländern dieser Welt’ trafen sich zur Faschingsveranstaltung im ‚Pastoralen Raum Pforzheim-West’, wo die Dekoration den Pfarrsaal von St. Antonius in ein Fahnenmeer verwandelt hatte und wo auf den Tischen ‚Papiermodelle’ bekannter Bauwerke aus aller Welt standen. Beatrice Fuhr-Herz und Andreas Renner schlüpften für ihre Moderation in diesem Jahr in die Rollen einer Flugbegleiterin und eines Flugkapitäns, die mit der Begrüßung an Bord des ‚Seelsorge-Alliance West Fluges SW 0815’ den Abend eröffneten. Sie machten die Gäste mit den Sicherheitsvorkehrungen in der Maschine vertraut und verwiesen auf die hochwertige Qualität aus der Bordküche und an der Bar. Nun war fast alles vorbereitet. Allerdings war man zum Start auf Unterstützung durch die Fluggäste angewiesen:

In Phase 1 sollten sie mit den Händen auf den Tisch klopfen, in Phase 2 zusätzlich mit den Beinen stampfen und in Phase 3 kurz aufstehen, die Arme nach oben bewegen und in Jubel ausbrechen! Endlich war man in der Luft, das Programm konnte mit den ‚Dance Kids’ von der Pforzheimer Faschingsgesellschaft beginnen, die – begleitet von ihren Trainerinnen Tanja Staffe und Justine Martin - mit einem tollen Showtanz auftraten – betreut wurde die Gruppe von Jana Scharnofske und Tanja Norta. Danach kommentierten „Ochs und Esel“ aus Heilige Familie in Keltern-Dietlingen (Annette Markowis und Martina Peter) in ihrem ‚Rückblick’ Ereignisse des vergangenen Jahres aus ‚tierischer’ Sicht direkt an der Krippe. Höhepunkte waren dabei die Investitur von Pfarrer Johannes Mette in Lahr, die Reise ins Heilige Land, Priesterweihe und Nachprimiz von Philipp Ostertag und Georg Henn, Diakonenweihe von Tobias Eckert und Stephan Rist, die Suche nach einem - durch den Weggang von Carl Burger notwendig gewordenen - neuen Chorleiter, die Würdigung von Bernhard Kaburek als Interimschorleiter, und zur Diskussion um die ‚Pastoral 2030’ war ihre Position klar, denn auf jeden Fall ‚täten sie die Kirch im Dorf belassen’! Begeisterter Beifall war die Antwort des Publikums.

Der Auftritt der beiden Tanzmariechen - ebenfalls von der Pforzheimer Faschingsgesellschaft - Mia Kapfer und Fabienne Pamer, die von Svea Allgeier betreut und von Timo Schenk und Nadima Jasarov trainiert werden, schloss sich an. Am Ende ihrer großartigen Vorführung wurden die beiden in gleicher Weise gefeiert und mit tosendem Beifall verabschiedet wie bereits zuvor die ‚Dance Kids’.

Um Thrombosen vorzubeugen, sollten sich die Passagiere nun von ihren Plätzen erheben und durch Kaplan Philipp Ostertag in einer Polonaise mehrfach durch den Saal führen lassen.

Nach dieser körperlichen Ertüchtigung begeisterte Dekan Bernhard Ihle das närrische Publikum mit Erfahrungen aus dem Alltag eines Pfarrers und riss es damit zu Beifallsstürmen hin. Die Ministranten aus Keltern-Dietlingen machten mit ihrem ‚Sockentheater’ - zum Vergnügen aller - eine musikalische Reise durch verschiedene Länder dieser Erde. Sabine Fried als Isolde Rübenacker kam als Leiterin der Putzkolonne an Bord und karikierte Geschehnisse in St. Antonius. Unter anderem erzählte sie: da man fürs Pfarrbüro eine neue Sekretärin brauche, habe sie sich beworben und sei zu einem Bewerbergespräch eingeladen worden, habe schließlich aber doch auf eine Anstellung verzichtet. Auch für diesen Beitrag gab es viel Applaus.

Pfarrer Thomas Müller von der benachbarten Christuskirche gestaltete als Zeitungsjunge auch in diesem Jahr eine abwechslungsreiche, mit Begeisterung quittierte Darbietung, an die sich eine Schunkelrunde anschloss.

Die Ministranten von St. Antonius rundeten das Programm ab, indem sie Ausschnitte aus unterschiedlichsten Liedern anspielten und Sätze projizierten, wie unser Gehirn die gehörten englisch-, aber auch deutschsprachigen ‚Songausschnitte’ gerne ‚falsch’ interpretiert. Auch hierfür bedankte sich das närrische Publikum mit viel Beifall.

Die Mitwirkenden wurden vom Moderatorenpaar eingeladen, noch einmal auf die Bühne zu kommen. Die Crew dankte allen Beteiligten für die Gestaltung des gelungenen Faschingsabends: dem Küchenteam - unter ihnen auch Pfarrer Michael Dederichs und Diakon Tobias Eckert - für die Bewirtung, den Pfadfindern für die Cocktailbar, den Menschen an der Kasse, Anita und Wolfgang Pehnelt, sowie dem Bastelkreis für die sehr gelungene Dekoration im Raum und auf den Tischen, dem Publikum des heutigen Abends: „Sie waren die besten Fluggäste, die wir heute Abend hatten!“. Ein großes Dankeschön galt schließlich all denen, die sie bei ihrer Aufzählung vergessen hatten, auch dem Alleinunterhalter Udo Pflästerer aus Weinheim, der den musikalischen Part übernommen hatte und nun zum Tanz aufspielte. Aus dem Kreis der Mitwirkenden wurden Flugbegleiterin und Pilot sehr gelobt für die sehr gelungene, mit Pointen und viel Witz gespickte Flugbegleitung ‚einmal rund um die Welt’.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Tradition, Fleiß und neue Herausforderung für den Kirchenchor St. Antonius (01.02.2019)

Im 108. Jahr seines Bestehens fand die Jahreshauptversammlung des Kirchen-Chors im Gemeindesaal St. Antonius statt. Der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt konnte neben den zahlreich anwesenden Chormitgliedern Präses Dekan Bernhard Ihle und den jungen Organisten Petrit Hamiti begrüßen.

Im 108. Jahr seines Bestehens fand die Jahreshauptversammlung des Kirchen-Chors im Gemeindesaal St. Antonius statt. Der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt konnte neben den zahlreich anwesenden Chormitgliedern Präses Dekan Bernhard Ihle und den jungen Organisten Petrit Hamiti begrüßen.

Die 39 aktiven Sängerinnen und Sänger kamen 2018 insgesamt 60 mal zu 45 Proben und 15 Aufführungen – teilweise mit Orchester und Solisten - zusammen.

Im Oktober 2018 beteiligte sich der Antonius-Chor beim prominent besetzten Dekanats-Chorkonzert in der St. Franziskus-Kirche und verstärkte im Dezember den Madrigal-Chor Vollmer bei dessen Weihnachtskonzert in Brackenheim.

Dabei kam unter der Leitung des Dirigenten Carl Burger die „Missa Solemnis“ in C von Ludwig van Beethoven mit großem Orchester und Solisten zur Aufführung.

Diese große musikalische Herausforderung war der krönende Abschluss der fünfjährigen Arbeit des Dirigenten Carl Burger mit dem St. Antonius-Chor, der zu Jahresbeginn 2019 die Chorleitung abgab.

Die Chormitglieder und Verantwortlichen der Kirchengemeinde nahmen Carl Burgers Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis.

Vorsitzender Wolfgang Pehnelt dankte allen an der Chorarbeit Beteiligten für ihr Mitwirken in vielen Funktionen.

Im Rahmen der Ehrungen durch Präses Bernhard Ihle erhielten Theresia Hadamjetz für 10-jährige Mitgliedschaft im Chor und die „Urgesteine“ Hannelore Clemens sowie Lorenz Geiselhardt sogar für 60-jährige Chormitgliedschaft Ehrungsurkunden des Cäcilienverbands Freiburg.

Nach dem Kassenbericht der Kassenwartin Gudrun Deißler, dem Bericht der Kassenprüfer Angelika Weber und Kurt Clemens erfolgte die Entlastung durch die Versammlung.

Abschließend trug Schriftführerin und Chronistin Ursula Remer die umfassende, bildhafte Chronik über das Chorleben 2018 vor.

Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand mit dem Vorsitzenden Wolfgang Pehnelt durch die Mitgliederversammlung im Amt bestätigt.

Chor-Präses und Dekan Bernhard Ihle vermittelte den Chormitgliedern Zuversicht und seine Unterstützung im Bemühen, bald eine neue musikalische Leitung für den Kirchenchor St. Antonius zu finden.


„So kann es nicht weitergehen - Ideen für eine Kirche der Zukunft“ (09.02.2019)

Dem katholischen Dekanat, dem Bildungszentrum Pforzheim und der Kreis-AG der Bildungswerke war es gelungen Pfarrer Thomas Frings als Referenten für einen Studienhalbtag zu gewinnen. Mehr als 100 Menschen kamen ins Gemeindezentrum St. Antonius um den Priester zu erleben, der im Frühjahr 2016 sein Amt als Gemeindepfarrer im Bistum Münster niedergelegt hatte und für ein Jahr ins Kloster ging; das Echo damals war gewaltig! Diesen Schritt erklärte er so: „Ich habe den Glauben daran verloren, dass der Weg, auf dem ich als Gemeindepfarrer mit Freude und Engagement gegangen bin, ein zukunftsweisender ist. Ich erlebe einen ununterbrochenen Rückzug. … Was ich nicht verloren habe, ist der Glaube daran, dass es ein christliches Programm für unsere Gesellschaft gibt, für das es sich zu leben lohnt.“

Man spürt, da ist jemand, der nicht aus Trotz oder Angst, sondern aus tiefer Liebe zur Kirche eine solch‘ radikale Entscheidung getroffen hat. Wie in seinem Buch „Aus, Amen, Ende? – So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“ verdeutlicht Frings seine Beweggründe, benennt offen und ungeschönt Missstände in der allgemeinen Glaubenspraxis sowie in den amtlichen Kirchenstrukturen – begleitet von sehr persönlichen Einblicken in sein Seelenleben als Pfarrer. Zugleich belässt er es nicht bei teils provokanten Kritiken, sondern liefert gleichzeitig am Ende interessante Lösungsansätze für eine alternative Gemeindestruktur, die gerade in Zeiten von Gemeindefusionen und Glaubensräumen neue Perspektiven bieten kann: „Der Weg der Entscheidungsgemeinde ist keine pastorale Kapitulation und nur etwas für Glaubenslahme. Es ist der Weg, den Jesus selbst gegangen ist und vorgezeichnet hat.“ Kirche muss wieder mehr Kirche sein, wenn sie überleben will!

In einem zweiten Teil beantwortete er die ihm gestellten Fragen und nahm Stellung zu jedem Beitrag von Seiten der Teilnehmer/innen und scheute sich dabei auch nicht, auf charmante Art klarzulegen, warum er eine Ansicht für falsch hält.

Während Ullrich Glatthaar, Leiter des katholischen Bildungszentrums Pforzheim, die Teilnehmer/innen durch Impulsfragen zu Beginn des Tages in ‚Murmelgruppen’ miteinander bekannt gemacht hatte, bedankte sich Dekanatsreferent Tobias Gfell bei den Besucher/innen für ihr Interesse und ihr Engagement und beim Referenten mit Pforzheim-typischen Geschenken, einem ‚Goldbarren’ und einem ‚Reuchlinbüchlein’.

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft St. Antonius (03.02.2019)

Die Frauen trafen sich im Pfarrsaal von St. Antonius zu ihrer traditionellen Jahreshauptversammlung. Wie immer waren auch Gäste willkommen. Eleonore Barth eröffnete als Vorsitzende den Nachmittag und begrüßte neben den Frauen Pfarrer Michael Dederichs, Gemeindereferent Thomas Ruland und Karl-Heinz Renner als Sprecher des Gemeindeteams. Sigrid Paletta, die stellvertretende Vorsitzende, gab den Rückblick auf das vergangene Jahr, Claudia Reinhardt den Ausblick auf 2019. Erika Petzold erstattete den Kassenbericht und Anna Scherr den Bericht über das Jahr der Senioren. Schließlich erläuterte Thomas Ruland als geistlicher Begleiter der Gemeinschaft in seiner Ansprache, wie er die Frauengemeinschaft und ihre Mitglieder in der Gemeinde erlebt und wie wichtig ihm die Spiritualität der Gruppe ist.

Für Klaviermusik sorgte Marie Krautschneider-Trögl und für das gemütliche Beisammensein hatten die Frauen ein leckeres Kuchenbuffet vorbereitet: eine Torte schöner als die andere und Kuchen im wahrsten Sinn des Wortes „zum Sattessen!“ Parallel zum Kaffeegenuss begann Eleonore Barth das Programm mit verschiedenen Wortbeiträgen. Der Höhepunkt war aber zweifellos eine Spielszene, in der die Vorstandsdamen bei „Petra“ um Einlass ins Paradies baten, was natürlich nicht so einfach war, denn „Petra“ überprüfte für jede Einzelne der Damen den Punktestand, den die sich im Rahmen ihres kirchlichen Engagements erworben hatte: ...ob das denn reichen würde, aber natürlich reichte es irgendwie.

Leider viel zu schnell war der gelungene Nachmittag auch schon wieder vorbei, aber man darf ja auf die weiteren Veranstaltungen der Frauengemeinschaft in diesem Jahr gespannt sein, sich jedenfalls schon mal darauf freuen!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Blasius-Segen in Pforzheim-West (02. / 03.02.2019)

Die Eucharistiefeiern am 4. Sonntag im Jahreskreis zelebrierte in allen drei Kirchen Kaplan Florian Oser.

Nach den Gottesdiensten konnten die Gläubigen den Blasius-Segen empfangen, wobei Diakon Tobias Eckert den Zelebranten unterstützte: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“ In St. Antonius sang der Kirchenchor unter Leitung von Bernhard Kaburek während des Gottesdienstes und der sich anschließende Spendung des Blasius-Segens mehrere Lieder. Petrit Hamiti begleitete den Chor und die Gemeinde an der Orgel.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Patrozinium und Gemeindefest in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (20.01.2019)

Durch das Hauptportal und den Mittelgang zogen Diakon Tobias Eckert und die Ministranten in die gut besuchte Kirche ein, wo sie am Altar von Dekan Bernhard Ihle erwartet wurden.

In diesem Jahr gestaltete die Band „Cantus firmus“ den Festgottesdienst mit. Lektor Wolfgang Hans trug die Lesung vor und die Fürbitten; der Diakon verkündete das Evangelium. Seine Predigt zum Patrozinium entwickelte Dekan Ihle von der Heiligen Familie her, bezog aber auch das erste Wunder Jesu bei einer Hochzeit in Kana in Galiliäa mit ein, über das im Tagesevangelium (Joh 2, 1-11) berichtet wird und stellte den Bezug zum Fest her, das man in Heilige Familie feierte. Er schloss mit einem Zitat von Bischof Klaus Hemmerle (1929-1994): „Was Er euch sagt, das tut! Was Er euch tut, das sagt! Was Er euch gibt, das nehmt! Was Er euch nimmt, das gebt!“

Am Ende der Eucharistiefeier waren die Kinder zur Kindersegnung in Nähe der Krippe eingeladen. Martina Peter, Sprecherin des Gemeindeteams, bedankte sich für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes, vor allem bei der Band und bei den Ministranten und lud zum anschließenden Pfarrfamilienfest ins Gemeindehaus ein, mit Mittagessen und abwechslungsreichem Programm und der Gelegenheit zusammen mit evangelischen Mitchristen und der Teilpfarrei Pforzheim West zu feiern.

Nach der leiblichen Stärkung eröffneten die „Handörgler“ des Akkordeonorchesters Dietlingen unter Leitung von Klaus Engelbach das Programm. Dieser Beitrag bot die Umrahmung für eine Besonderheit: der geschichtlich interessierte Pensionär Herbert Böhm hat auf Anregung des Gemeindeteams Heilige Familie einen Kirchenführer ausgearbeitet. Dieser wurde vorgestellt, ein Exemplar Herrn Dekan Ihle überreicht und sodann für erste Interessierte eine kurze Führung durch das Gotteshaus angeboten.

Der evangelische Kindergarten „Blumenwiese“ bevölkerte dann stimmgewaltig und schwungvoll die Bühne, instrumental begleitet von Erzieherinnen.

Rückblickend wurde über die ökumenische Aktion der Sternsinger berichtet und Dank an alle Beteiligten und Spender ausgesprochen.

Traditionell wurden Sketche von Herbert Böhm, Annette Markowis und Martina Peter dargeboten: zum Thema „Kirche – wie weiter und wohin“ als Plauderei auf der Parkbank und eine Küchenszene „Total überzeugt“: Gedanken zu Veränderungen in Kirchen spielerisch, geistreich und humorvoll umgesetzt.

Das „Dietlinger Chörle“ unter der Leitung von Bernhard Kaburek bot Gesangstücke aus unterschiedlichsten Zeitepochen dar. Im Anschluss daran prüften die Ministranten mit einem selbstkreierten Quiz um ihren Dienst am Altar die Aufmerksamkeit der Mitspieler.

Ein Bilderrückblick übers vergangene Jahr mit kirchlichen Aktionen rundete das dreistündige bunte Programm ab.

Am Ende des Festes galt der Dank von Pfarrgemeinderatsmitglied Herbert Böhm und Gemeindeteamsprecherin Martina Peter allen Mitwirkenden, den Helfern vor und hinter den Kulissen, dem Küchenteam, den Kuchenbäckern und Spendern von Salaten – also allen, die vorbereitet hatten, den Mitfeiernden aus nah und fern, allen – genannt oder nicht genannt, die irgendeinen Beitrag zum Erfolg des Gemeindefestes geleistet hatten.

Wieder war das Patrozinium mit dem Pfarrfamilienfest der Gemeinde Heilige Familie in Keltern-Dietlingen ein schönes, rundum gelungenes und sehr gut besuchtes Fest, das seit vielen Jahrzehnten seinen festen Platz im Kalender Kelterns und im Kalender des „Pastoralen Raumes Pforzheim-West“ hat!

Text: Martina Peter und Karl-Heinz Renner

Fotos: Alexandra und Ralf Peter, Karl-Heinz Renner


Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West (11.01.2019)

Bereits zum neunten Mal feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West zu Beginn des neuen Jahres - am ersten Freitag nach den Weihnachtsferien - gemeinsam Eucharistie in St. Bernhard.

Kaplan Florian Oser zelebrierte den Gottesdienst; Diakon Tobias Eckert verkündete das Evangelium und Gemeindereferent Thomas Ruland las die Lesung und betete die Fürbitten. In bewährter Weise begleitete Bernhard Kaburek auch in diesem Jahr wieder die Gemeindelieder an der Orgel. Beatrice Fuhr-Herz und Dan Abdul, Leiter des Gospelchores von Liebfrauen, bereicherten die heilige Messe mit ihren Gospels.

Am Ende der Messe dankte Pfarrer Bernhard Ihle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und wünschte ihnen für das Neue Jahr den Segen Gottes und viel Gesundheit! Karl-Heinz Renner bedankte sich als Sprecher der drei Gemeindeteams dafür, dass Pfarrer Ihle die Tradition der Gottesdienste mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West weiter führt und neben Pfarrer Michael Dederichs und Kaplan Florian Oser auch selbst regelmäßig Gottesdienst in den Kirchen von Pforzheim-West feiert. Dann nahm er die Tatsache in den Blick, dass sich die Wahl der ersten Pfarrgemeinderäte 2019 zum 50. Mal jährt und die PGR-Wahlen für das Jahr 2020 vorbereitet werden müssen. Auch ein Gebäudekonzept muss für die Kirchengemeinde Pforzheim erstellt werden. Außerdem hat Erzbischof Stephan alle Räte und Dekane auf Februar 2019 nach Freiburg eingeladen, wo seine Vorschläge zur Kirchenentwicklung im Blick auf das Jahr 2030 diskutiert werden sollen. Gerne wurde auch in diesem Jahr die Einladung zum anschließenden Neujahrsempfang im Foyer angenommen.

Herzlicher Dank gebührt allen, die den Gottesdienst und den anschließenden Empfang vorbereitet hatten und mitfeierten, insbesondere dem Gemeindeteam von St. Bernhard!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Aussendung der Sternsinger in Pforzheim-West (St. Bernhard, Heilige Familie und St. Antonius (05./06.01.2019)

Die Eucharistiefeier in St. Bernhard am Vorabend und in St. Antonius am Fest der Erscheinung des Herrn hielt Dekan Bernhard Ihle. Zelebrant in Heilige Familie war Kaplan Florian Oser.

Die Sternsinger stellten beim jeweiligen Gottesdienst die Texte und Lieder vor, die sie beim Besuch in den Häusern und Wohnungen vortragen und singen; die Priester segneten die „Könige“, die Kreide und den Weihrauch. In St. Antonius schrieb einer der Sternsinger über die Sakristeitür - so wie er es auch an die Wohnungstüren schreiben wird: „20 * C + M + B + 19“ - „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).

Am Ende der hl. Messen würdigten die Priester die abermals sehr gelungene Vorbereitung der Sternsinger durch ihre Leiter und bedankte sich bei ihnen, bei den ‚Königen’ und bei allen, die zur Gestaltung der feierlichen Gottesdienste beigetragen hatten. Mit dem Schlusssegen sandten sie die Sternsinger aus auf ihren Weg durch die Gemeinden mit dem Wunsch, den Menschen „Freude und Segen zu bringen“! Caspar, Melchior und Balthasar sammelten bereits an den Kirchtüren Spenden für die Sternsingeraktion 2019, die in diesem Jahr unter dem Motto steht „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit“.

Fotos: Markus Clemens, Martina Peter, Karl-Heinz Renner

Text: Karl-Heinz Renner


Weihnachten 2018 in Pforzheim-West (24. - 30.12.2018)

Am Heiligen Abend gestaltete das Kindergottesdienstteam die Krippenfeier in Heilige Familie; in St. Bernhard wurde von Pfarrer Michae Dederichs eine Kinderchristmette gefeiert und in St. Antonius war es Gemeindereferent Thomas Ruland, der für die Kinderkrippenfeier verantwortlich war.

Zu Christmetten waren die Gemeinden in Heilige Familie und in St. Antonius eingeladen. Zelebrant in Heilige Familie war Kaplan Florian Oser, in St. Antonius Pfarrer Dederichs, der musikalisch von der Männerschola unterstützt wurde. Am 1. Weihnachtsfeiertag zelebrierte Dekan Bernhard Ihle das festliche Hochamt in St. Antonius. Seine Weihnachtsansprache entwickelte er vom Lied ‚Stille Nacht, heilige Nacht’ her, das vor genau 200 Jahren im Salzburger Land entstanden war. Der Kirchenchor sang gemeinsam mit dem Madrigalchor unter Leitung von Carl Burger die Messe in C op86 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Dabei wurden die Chöre von Solisten und einem Orchester unterstützt. Im Rahmen des Weihnachtshochamts überreichte Dekan Bernhard Ihle Herrn Ivica Pavlic eine Urkunde von Erzbischof Stefan Burger, mit der er beauftragt wird, künftig in St. Antonius bei Eucharistiefeiern als Kommunionhelfer mitzuwirken. Am Fest der Hl. Familie (30.12.2018) segnete Kaplan Oser in St. Antonius Kinder, die zu einer individuellen Kindersegnung eingeladen waren. Eine Reihe von Bildern gibt einen Eindruck von diesen festlichen Gottesdiensten.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Annette Markowis und Karl-Heinz Renner


10. Arlinger Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz St. Bernhard (15.12.2018)

Auch in diesem Jahr hatten sich die Veranstalter/innen wieder ein sehr ansprechendes Programm einfallen lassen.

Zur Eröffnung spielte der Posaunenchor der evangelischen Gemeinden in Brötzingen und im Arlinger unter Leitung von Axel Pfrommer. Nach der Begrüßung hatten in der Kirche die Kindergärten St. Theresia (St. Bernhard) und St. Elisabeth (St. Antonius) ihren Auftritt. Selbstverständlich kam auch wieder Bischof Nikolaus und verteilte Süßes. Den Abschluss bildeten in der Kirche die Weihnachtslieder, die vom Kinderchor der Arlinger Schule und von Mikey Stevens unter Leitung und Mitwirkung von Beatrice Fuhr-Herz gesungen wurden.

Im Foyer der Kirche und auf dem Kirchplatz waren Stände aufgebaut, an denen Essbares und Getränke ebenso angeboten wurden wie Strickwaren, Eine-Welt-Artikel, Peru-Artikel, Weihnachtsgebäck, Weihnachtskarten und kleine Aufmerksamkeiten zum Fest.... Die Kinder konnten Baumwolltaschen bemalen und Sterne basteln.

Die Gemeinde St. Bernhard bedankte sich bei diesen Teilnehmern für ihre Unterstützung: Evangelischer Posaunenchor unter Leitung von Axel Pformmer; Arlinger Gartenstadtgemeinschaft; Kindergärten St. Elisabeth und St. Theresia; Ministranten und Pfadfinder von St. Bernhard; Gesangverein Arlinger e.V.; Familien Sommer und Müller aus Keltern; Frauengemeinschaft St. Bernhard.

Fotos: Helmut Jahn

Text: Karl-Heinz Renner


Tobias Eckert und Stephan Rist wurden durch Dekan Bernhard Ihle in der St. Franziskuskirche als ständige Diakone eingeführt (09.12.2018)

Zwei Wochen zuvor waren sie im Freiburger Münster von Weihbischof Dr. Michael Gerber zusammen mit drei weiteren Männern zu ständigen Diakonen geweiht worden.

Diakon Joachim Kittel, der die beiden Diakone während ihrer Ausbildung als Spiritual begleitet hatte, entfaltete und deutete in seiner Predigt das Amt des Diakons. Pfarrer Michael Dederichs konzelebrierte und auch Diakon Klemens Graffy war bei der Eucharistiefeier, die vom Kirchenchor unter Leitung von Diethard Stephan Haupt mitgestaltet wurde, zugegen. Die Gottesdienstgemeinde war im Anschluss zu einem Stehempfang ins Forum I eingeladen, wo die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Isabel Odenthal herzlich gratulierte und für den ‚Pastoralen Raum Innenstadt’ Herrn Rist ein Geschenk überreichte; der stellvertretende Vorsitzende Karl-Heinz Renner wünschte ebenfalls alles Gute und überreichte für die Gemeinden des ‚Pastoralen Raums Pforzheim-West’ Herrn Eckert ein Geschenk. Schließlich übergab auch Dekan Bernhard Ihle Geschenke und wünschte mit sehr persönlichen Worten Gottes Segen für die neue Aufgabe. Diakon Klemens Graffy sprach für den Diakonatskreis. Die beiden neugeweihten Diakone bedankten sich bei den Gästen für die guten Wünsche, die Geschenke, vor allem aber für das begleitende Gebet, um das sie auch für die Zukunft baten.

Text: Karl-Heinz Renner

Bilder: Karl-Heinz Renner, Thomas Ruland


Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2018)

Wieder waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, der mit ‚Wir sagen euch an den lieben Advent’ eröffnet wurde.

Gemeindereferent Thomas Ruland gestaltete diese Wortgottesfeier, in der er an Hand von projizierten Bildern im Zwiegespräch mit den Kindern die Kleidung eines Bischofs erklärte. Nach dem Begrüßungslied ‚Willkommen lieber Nikolaus!’ kam ‚Bischof Nikolaus’ mit seinem schweren, mit vielen Päckchen beladenen Schlitten wirklich. Kinder aus dem Kindergarten stellten sich mit ihren Erzieherinnen vor den Altarstufen auf und sangen ‚Hallo lieber Nikolaus’ - nicht nur - für den Nikolaus. Er bedankte sich und teilte die mitgebrachten Geschenke aus. Jedes Kindergartenkind und danach alle anderen Kinder, die in der Kirche waren, bekam ein Päckchen, in dem auch ein Schokoladen-Nikolaus steckte, der genau so aussah, wie es die Kinder zuvor auf den Bildern gesehen hatten.

Auf dem Kirchplatz boten die Erzieherinnen des Kindergartens St. Elisabeth Punsch und selbst gebackenen Kuchen an. So blieben viele noch gerne beisammen und freuten sich über den gelungenen Nikolausabend in Pforzheim-West.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Bastelkreis fürs Packen der Geschenke, dem Kindergarten St. Elisabeth, Herrn Ruland und dem Nikolaus!

 

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


Pfarrer Klaus Bundschuh feierte seinen 80. Geburtstag! (06.12.2018)

Am 06. Dezember, seinem Geburts- und Namenstag, feierte der langjährige Pfarrer von St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie (1985-2008) diesen großen Tag mit einem Festgottesdienst in der St. Barbara-Kirche von Karlsbad-Langensteinbach. Mehrere Priester konzelebrierten und Pfarrer Jürgen Reuss predigte zum Thema „Berufung“.

Anschließend war bei einem Empfang im benachbarten Gemeindehaus Gelegenheit, dem Jubilar persönlich zu gratulieren, was nicht nur vom ,Nikolaus', sondern auch von Menschen aus Pforzheim-West gerne wahrgenommen wurde.

Im Namen der Gemeindeteams und der Gemeinden von Pforzheim-West gratuliere ich von Herzen und erbitte für Pfarrer Bundschuh den Segen Gottes für viele weitere Jahre. Eine stabile Gesundheit möge es ihm auch künftig ermöglichen, dort mit den Gemeinden Eucharistie zu feiern, wo er gebraucht wird!

Karl-Heinz Renner

 

Besinnungstage für Frauen und Männer in Pforzheim-West (17.11.2018)

Der Besinnungstag für die Frauen stand unter dem Thema „Die Kraft der Liebe?!“ und fand im Theresiensaal statt. Unter Anleitung von Angelika Masanz machten sich die Frauen auf die Suche nach den Spuren eines starken Gefühls. Texte und Worte aus der Bibel kamen dabei zum Einsatz. Immer wieder setzte die Referentin auch auf die Kreativität der Teilnehmerinnen.

Der Besinnungstag für die Männer stand unter dem Thema „Wie wirkt Gott? Der Mensch - ein Spielball der Vorsehung Gottes?“ und fand im Pfarrsaal von St. Antonius statt. Der Leiter des Bildungszentrums Pforzheim, Dipl. Theol. Ullrich Glatthaar, regte die Teilnehmer zu einer lebendigen Diskussion über die Themenstellung an. Neben Liedern, Gebet und Vortragssequenzen gab es Zeiten der Stille, um das Gehörte durch Impulsfragen verarbeiten zu können. Wolfgang Pehnelt bedankte sich beim Referenten namens der Teilnehmer mit einem Weinpräsent.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Erntedank in St. Antonius (14.10.2018)

In der Kirche hatten fleißige Menschen wieder einen sehr schönen Erntedankaltar aufgebaut und den Chorraum zusätzlich mit Herbststräußen geschmückt, um uns zu erinnern und Gott zu danken, dass Bauern auf der ganzen Welt dafür sorgen, dass unsere Tische reich gedeckt sind und wir nicht Hunger leiden müssen.

Vikar Florian Oser zelebrierte die Eucharistiefeier und verknüpfte in seiner Ansprache wesentliche Aussagen der biblischen Texte des 28. Sonntags im Jahreskreis mit dem Erntedankfest, auf das auch die Fürbitten abgestimmt waren. Zum ‚Vater unser’ durften alle Kinder mit dem Priester einen Kreis um den Altar bilden, und stellvertretend berichteten nach der Kommunion ein paar Mädchen und Buben aus ihrer Kinderkirche. Vor dem Schlusssegen bedankte sich der Zelebrant bei allen, die den Tag vorbereitet und gestaltet hatten und segnete die Erntegaben. Zum Schluss verteilte er Brot vom Erntealtar an die Kirchenbesucher. Es ist schon eine kleine Tradition, dass auch in diesem Jahr das Gemeindeteam zur Begegnung in den Pfarrsaal einlud, wo Zwiebel- und Gemüsekuchen und neuer Wein vorbereitet waren.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Mitarbeiterausflug des Pastoralen Raumes Pforzheim-West (13.10.2018)

Als Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement waren die Mitarbeiter/innen in guter Tradition auch in diesem Jahr zum Ausflug mit anschließendem Abendessen eingeladen.

Ziel war die Nussbaumer Kirche St. Stephanus. Die gotische Stephanskirche soll zu den 100 schönsten Dorfkirchen in Deutschland gehören. Pfarrer Reinhard Ehmann erzählte, dass vom 13. Jahrhundert an vor allem das Zisterzienserkloster Herrenalb die Geschichte des Dorfes bestimmte. Bereits 1335 soll es eine Kirche gegeben haben. Die Wandmalereien im Chorraum stammen aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, darunter die Szene wie der Auferstandene als Gärtner Maria Magdalena begegnet. Auch eine vergitterte Sakramentsnische stammt aus vorreformatorischer Zeit. Ein besonders formschöner Abendmahlskelch aus vergoldetem Silber dürfte um 1810/20 entstanden sein. Eine besondere Kostbarkeit ist die 1893/95 durch Heinrich Voit & Söhne in Durlach erstellte Orgel mit pneumatischen Windladen. Zum Kirchen-Areal gehört das barocke Fachwerk-Pfarrhaus und die 250jährige, zum Festsaal umgebauten Scheune, in der man sich zum Abendessen traf, nachdem auf den Stufen vor der Kirche das traditionelle Gruppenbild aufgenommen war. Dabei erinnerte der Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius, Karl-Heinz Renner - auch im Namen von Martina Peter und Markus Clemens, den Sprechern der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Bernhard – daran, dass bei weitem nicht alle Mitarbeiter/innen die Einladung annehmen konnten und an die zahlreichen Ereignisse des vergangenen Jahres im Pastoralen Raum Pforzheim-West. Er nannte die Verabschiedung von Pfarrer Dr. Johannes Mette, der inzwischen Pfarrer und Dekan in Lahr ist, die Priesterweihe in Freiburg und die Nachprimiz-Gottesdienste von Philipp Ostertag und Georg Henn, den Neujahrs-Empfang in St. Bernhard, die Patrozinien und Gemeindefeste, die von den Kindergärten gestalteten Familiengottesdienste, die Faschingsveranstaltung, die ökumenischen Andachten und Gottesdienste, die Diakonenweihe von Manuel Gärtner in Gengenbach, die Ausflüge/Wallfahrten der Frauen zum Michaelsberg und die Radrundfahrt durchs Elsass. Dann gratulierte er dem Gemeindereferenten Thomas Ruland, der seit 20 Jahren in Pforzheim-West arbeitet, würdigte sein Wirken in den Gemeinden und bedankte sich im Namen aller, indem er ein Geschenk überreichte. Zwischenzeitlich waren auch Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Michael Dederichs zur Gruppe gestoßen. Auch für ihr Engagement dankte er! Dekan Ihle seinerseits fand anerkennende Worte für den unermüdlichen Einsatz jedes Einzelnen und den Eifer der Gruppen im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit ihren vielen ehrenamtlichen Kräften und bat darum, in diesem Eifer auch künftig nicht nachzulassen.

Text: Karl-Heinz Renner, Fotos: Reinhard Ehmann, Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner

 


ERNTEDANK-ökumenische Erntedankfeier in Hl. Familie am 07.10.2018

Im Rahmen der ökumenischen Zusammenarbeit und des regelmäßigen Austauschs zwischen der katholischen Gemeinde Hl. Familie und der evangelischen Kirchengemeinde Dietlingen fand in diesem Jahr als gemeinsames Projekt und Raum für Begegnung eine gemeinsame Erntedankfeier statt.

Traditionell stimmte der Posaunenchor Dietlingen eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn vor der Kirche musikalisch auf einen besonderen Tag ein. Die evangelische Pfarrerin Martina Lieb und Gemeindereferent für Pforzheim West Thomas Ruland hießen die Kirchenbesucher im vollen katholischen Gotteshaus willkommen. Kinder spielten gleich zu Beginn eine besondere Rolle, da mit dem Eingangslied „Einfach spitze…“ voller Körpereinsatz mit passenden Bewegungen gefordert wurde. Ein Großteil der 2. Klasse der Johannes-Kepler-Grundschule Dietlingen trug auswendig nach Anleitung durch Pfarrerin Lieb ein Anspiel vor: eine Bienenfamilie unterhielt sich mit honigsammelnden Menschen. Nach einem im Wechsel gebeteten Psalm griff Herr Ruland in seiner Predigt dieses Gespräch auf mit Hinterfragen von „selbstverständlichen“ Gaben der Erde und Verständnis, Achtung und Verantwortung für das, was die Erde hervorbringt und andere Geschöpfe uns ermöglichen. Im Wechsel trugen dann die beiden liturgischen Leiter Fürbitten vor und im Anschluss erfolgte die Segnung mitgebrachter Gabenkörbchen sowie des Erntedankaltars.

 

Die Konfirmanden verkauften im Anschluss an die Feier noch ofenwarme selbstgebackene Brote, welche an diesem Morgen in der Backstube der Bäckerei Augenstein entstanden sind.

Zum gemeinsamen Frühstück füllte sich sodann das katholische Gemeindehaus. Am reich gedeckten Buffet incl. Würstchen, Kuchen, Herzhaftem und Süßem fand jeder etwas nach seinem Geschmack. Gemeinsam saß man dann konfessionsübergreifend am Tisch, es wurde gemeinsam getrunken, gespeist, geredet und gelacht - ein Raum erfüllt von christlichem Leben.

 

Allen, die sowohl zum Gelingen der kirchlichen Feier als auch zum anschließenden Frühstück beigetragen haben - allen Helfern vor und hinter den Kulissen, allen Mitwirkenden ein Vergelt’s Gott!

 

Text: M. Peter

Bilder: A. Markowis, M. Peter


Goldenes Priesterjubiläum von Monsignore Karl Binder in St. Antonius (30.09.2018)

Dass der Kontakt von Karl Binder zu seiner Heimatgemeinde lebendig ist, zeigte sich bei seinem Goldenen Priesterjubiläum, das der Pastorale Raum Pforzheim-West mit ihm feierte. Dabei sang der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger die ‚Messe Salve Regina’ von G. E. Stehle (1839-1915), wie er es bei der Priesterweihe am 29.09.1968 getan hatte. Petrit Hamiti spielte die Orgel. Mit Monsignore Binder konzelebrierten (von links:) der frühere Pfarrer der Gemeinde, Klaus Bundschuh, Pfarrer Michael Dederichs und Pfarrer Wolfgang Steinmetz aus Frankfurt/Main.

Zu Beginn hatte Pfarrer Dederichs den Jubilar begrüßt, der in seiner Predigt von den Aufgaben in Brasilien erzählte und Gott dankte, dass er ihn in all den Jahren so begleitet hat, dass er seinem Wahlspruch treu bleiben konnte: „Gehet hin in alle Welt und verkündet allen Menschen die frohe Botschaft!“ Kinder fertigten in der Kinderkirche unter Anleitung von Susanne Ernst, Gabriele Pfohl und Antje Schimke eine Stola, auf der sie in verschiedenen Farben ihre Handflächen abdrückten und die sie ihm am Ende des Festgottesdienstes überreichten, bevor Gemeinde und Chor das festliche „Großer Gott wir loben Dich“ sangen. Natürlich trug Karl Binder sichtlich bewegt die Stola der Kinderkirche beim feierlichen Auszug, den die Ministranten und Fahnenträger anführten.

Der Gemeindesaal reichte nicht aus, um die zahlreichen Gäste aufzunehmen. Des schönen Wetters wegen hatte man draußen Bänke und Tische aufgestellt, die im Nu besetzt waren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gratulierte ihm Karl-Heinz Renner als Sprecher des Gemeindeteams, würdigte in einer Ansprache den Jubilar und überreichte ein Bücherpaket zu Pforzheim als sichtbares Geschenk. Musikalische Beiträge von Beatrice Fuhr-Herz, Udo Huhn-Rohrbacher, Wilfried Hoffmann und der Schola unter Leitung von Gerhard Grimm, sowie Bilderserien von der Priesterweihe, der Primiz und aus Brasilien gehörten zum Programm des Nachmittags ebenso wie die Grußworte von Dekan Bernhard Ihle. Besonders bewegend für alle im Saal war das Heimatlied von Unter-Tannowitz, das von einem 92-jährigen Tannowitzer im Heimatdialekt gesungen wurde. Hierzu muss man wissen, dass Karl Binder am 30. Mai 1940 in Unter-Tannowitz bei Nikolsburg geboren wurde und in Folge der Vertreibung der Sudetendeutschen über Andersbach bei Sinsheim nach Pforzheim kam. Der Dank von Monsignore Karl Binder an alle, die den Tag vorbereitet und mitgestaltet hatten, die den Festtag mitfeierten, die in all den Jahren für ihn beten und die ihn finanziell unterstützen, rundete den Tag ab, zu dem auch Erzbischof Stephan Burger ein sehr persönlich gehaltenes Glückwunschschreiben schickte.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Zehntägige Studien- und Pilgerreise mit dem pastoralen Raum Pforzheim-West nach Israel und Palästina (30.07.2018 - 08.08.2018)

Gemeinsam mit ihrem früheren Pfarrer Dr. Johannes Mette – jetzt Dekan in Lahr – als Reiseleiter machten sich 40 Frauen und Männer zu einer zehntägigen Studien- und Pilgerreise nach Israel und Palästina auf den Weg. Am Flughafen von Tel Aviv, wurden wir durch den deutsch sprechenden Reiseführer Victor, einen palästinensischen Christen mit israelischem Pass, in Empfang genommen, der uns auf der Reise begleitete und mit uns in den Unterkünften am See Genezareth, in Jericho und in Jerusalem wohnte.

Wir waren eine sehr harmonische, disziplinierte und aufmerksame Gruppe, wie uns Victor immer wieder bescheinigte. Wahrscheinlich lag das daran, dass jeder Tag mit dem von Teilnehmerinnen vorbereiteten Morgenlob begann und wir täglich die heilige Messe feierten, in der Pfarrer Mette jeweils einen kurzen, dem Ort entsprechenden Predigtimpuls gab, in der Gabriele Pfohl auf ihrer Querflöte die Lieder begleitete und Eduard Fritsche auf seiner Querflöte Solostücke spielte. Die Lesung und die Fürbitten wurden von Teilenehmer/innen im Wechsel vorgetragen, und an allen Zielpunkten hörten wir die passenden Stellen aus der ‚Heiligen Schrift’. In der St. Annakirche am Teich Bethesda zeigte Beatrice Fuhr-Herz mit dem von ihr sehr einfühlend gesungenen ‚Ave Maria’ welch großartige Akustik diese Kirche hat.

Ziele unserer Reise waren Wirkungsstätten Jesu: der Berg der Seligpreisungen, von wo aus man einen unvergesslichen Blick über den See Genezareth hat, die direkt am See gelegene Primatskirche („Mensa Domini“), Tabgha mit der Brotvermehrungskirche, Kapernaum mit seinen Ausgrabungen und eine Fahrt mit dem Boot auf dem See Genezareth. Gegrillter Petrusfisch durfte da auf dem Speiseplan nicht fehlen.

Magdala hat seine Bedeutung als Geburtsort von Maria Magdalena, die wohl bedeutendste Jüngerin Jesu, vor wenigen Jahren von Papst Franziskus zur Apostolin erhoben. Die dortigen Ausgrabungen förderten mitten in der Synagoge einen großen Quaderstein mit der Abbildung der Menorah (siebenarmiger Leuchter) zu Tage. Auch Kana in Galiläa, wo Jesus bei einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt hatte, wurde angesteuert. Großraumtaxis fuhren uns auf den Berg Tabor, wo wir die Verklärungsbasilika besuchten. Auf den Berg der Versuchung bei Jericho brachte uns eine Seilbahn, wo das an einer steilen Felswand errichtete griechisch-orthodoxe Kloster Quarantal unser Ziel war. Eine Fahrt entlang des Toten Meeres führte zur Taufstelle Jesu ‚Qasr el Yahud’ am Jordan.

Die Fahrt hinauf auf den Golan ermöglichte den Blick über das syrische Dorf Kuneitra hinweg weit nach Syrien hinein. Nach der Besichtigung von Banias, das antike Caesarea Philippi, wo einer der Jordanzuflüsse entspringt, führte ein Spaziergang durch die üppig grüne Natur bis zum beeindruckenden Wasserfall. Ein Rundgang durch Akko, eine ehemalige Hafenstadt der Kreuzritter führte zur unterirdischen Kreuzritterstadt, zur türkischen Säulenkarawanserei und schließlich zur Hafenanlage der Stadt.

Die Auffahrt mit der Seilbahn zur Masada eröffnete einen unvergesslichen Ausblick in die Umgebung und zum Toten Meer. Die Anlage erzählt vom jüdischen Freiheitswillen, als sich fast 1000 Menschen vor dem Ansturm der Römer im Jahr 74 selbst töteten. Eine kleine Wanderung in En Gedi, einer wasserreichen Oase in der Wüste Negev führte zum Wasserfall im Nahal David. Mit einem Bad im Toten Meer musste noch getestet werden, ob man tatsächlich im Wasser liegend eine Zeitung lesen kann. Man kann!

Weitere ganz zentrale Orte für uns Christen waren ebenfalls Besuchsziele: die Verkündigungsbasilika und die griechisch-orthodoxe Gabrielskirche mit der Brunnenkapelle in Nazareth, En Kerem mit dem Johanneskloster, der Geburtsgrotte des Johannes, dem Lobgesang des Zacharias (Benedictus) und der Kirche der Heimsuchung mit dem Magnifikat.

Von Jericho, das 400 m unter dem Meeresspiegel liegt, fährt man mehr als 1200 Höhenmeter hinauf in die mehr als 800 m über dem Meeresspiegel gelegene Stadt Jerusalem. Vom Ölberg aus erreicht man die Kapelle ‚Dominus Flevit’, den Garten Gethsemane mit seinen uralten Olivenbäumen und die ‚Kirche der Nationen’ sowie am Fuß des Ölbergs im Kidrontal die griechisch-orthodoxe Kirche der Himmelfahrt Marias. Durch das Stephans- oder Löwentor kommt man in die Altstadt und folgt der ‚Via Dolorosa’ bis in die Grabeskirche oder wie die Tradition der Ostkirchen sagt: ‚Auferstehungskirche’. Dabei wird man unwillkürlich an die Sätze aus dem großen Glaubensbekenntnis erinnert: „Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden; ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel.“

Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee, sowie die Klagemauer sind Zeugnisse dreier Weltreligionen: des Judentums, des Christentums und des Islam. Ein Spaziergang durch das jüdische und armenische Viertel führt zum Zionsberg, wo das Coenaculum der Franziskaner, aber auch der Abendmahlssaal (Coenaculum) und das Davids-Grab besucht werden. Ganz in der Nähe steht die Dormitio-Abtei deutscher Benediktiner auf dem Zionsberg, wo der Entschlafung und Himmelfahrt Marias gedacht wird. Die ‚Vater unser Kirche’ und die Himmelfahrtskapelle auf dem Ölberg oder Yad Vashem waren weitere fakultative Besuchsziele.

Die Hirtenfelder bei Bethlehem mit ihren Ausgrabungen und Bethlehem selbst mit der Geburtskirche und der Katharinenkirche fehlten selbstverständlich nicht auf dem Programm: „Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.“

Zufrieden, froh und dankbar für das Erlebte kehrten wir nach Pforzheim-West zurück.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Nachprimiz von Georg Henn am 17. Sonntag im Jahreskreis in St. Antonius (29.07.2018)

Nach seiner Priesterweihe durch Erzbischof Stephan Burger am 13. Mai 2018 im Freiburger Münster, seiner Heimatprimiz und festlichen Messfeiern an den Wirkungsorten seiner Ausbildung, war es dem Neupriester sehr wichtig, auch mit den Gemeinden von Pforzheim-West einen Nachprimiz-Gottesdienst zu feiern.

Obwohl der Termin bereits in den Sommerferien lag, war der Gottesdienst gut besucht. Pfarrer Michael Dederichs begrüßte den Neupriester und konzelebrierte.

In seiner Predigt beschrieb der Neupriester in sehr persönlichen Worten seinen Weg zum Priesterberuf. Dass er damit seine Zuhörer tief berührt hatte, zeigte spontaner Beifall.

In den Fürbitten wurde für den Papst und die Bischöfe gebetet, die als Nachfolger der Apostel große Verantwortung für Kirche und Welt tragen, aber auch für die acht Neupriester der Kirche von Freiburg, dass sie das, was sie in ihrer eigenen Berufung empfangen haben, in Wort und Sakrament den Menschen weitergeben können.

Nach dem Schlussgebet gratulierte Martina Peter als Sprecherin des Gemeindeteams von ‚Heilige Familie’ - auch im Namen der Gemeindeteams von St. Antonius und St. Bernhard - sehr herzlich und erinnerte dabei an die Zeit (2012), als der Primiziant Praktikant in Pforzheim-West war. Zur Erinnerung überreichte sie eine Festschrift, die aus Anlass war des 70. Geburtstags von Gerhard Kardinal Müller Ende 2017 mit einem Grußwort des emeritierten Papstes Benedikt XVI erschienen war. Der Titel des Buches, in dem namhafte Theologen zu Wort kommen, ist: „Der dreifaltige Gott: Christlicher Glaube im säkularen Zeitalter“. Jedes Mal, wenn er in diesem umfangreichen Werk lesen werde, müsse er jedenfalls an Pforzheim-West denken. Zum Abschluss lud sie zu einem Empfang in den Gemeindesaal ein, wo Sekt und Häppchen gereicht wurden und persönliche Gespräche mit dem Neupriester möglich waren.

Georg Henn bedankte sich für das Geschenk und bei allen, die den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten und auch bei denen in Pforzheim-West, die durch ihr Engagement zu Hause und im Saal den gelungenen Empfang möglich machten.

Zum Abschluss der heiligen Messe spendete der Neupriester der Gemeinde den Primizsegen, und allen Mitfeiernden wurde das Primizbild mit seinem Primizspruch, in dem seine Lebenserfahrungen mitschwingen, ausgeteilt: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3,16).

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn


DANKESCHÖN!

Dankeschön!... sagen wir allen, die das Patrozinium in St. Bernhard mit uns gefeiert haben, und allen die es mitgestaltet und geholfen haben:

Dem „Chörle“, das mit seinem schönen Gesang begeistert hat, und dessen Leiter und Organisten Bernhard Kaburek; den Kindergartenkindern mit ihren Erzieherinnen; den Ministranten, die auch das Kuchenbuffet verantwortet haben; den Kuchenspendern; den Mitgliedern des Gemeindeteams, die wieder so leckere Sachen zum Essen vorbereitet hatten. Besonderer Dank auch an Pfarrer Dederichs, der die Kindergartenkinder wunderbar miteinbezogen hat. Die Kinder durften für die Dauer des Wortgottesdienstes im Freien mit ihren Erzieherinnen herumtollen und etwas Kreatives schaffen und kamen rechtzeitig zum gemeinsamen Vaterunser am Altar zurück. Wir durften auch Dekan Bernhard Ihle in unserer Mitte begrüßen, was uns besonders gefreut hat. Alles in allem ein gelungenes Fest, herzlichen Dank dafür!

Markus Clemens

für das Gemeindeteam St. Bernhard


Aufnahmegottesdienst der Ministranten von St. Antonius (22.07.2018)

„Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts!“ - Unter diesem Motto stand der von Pfarrer Michael Dederichs zelebrierte Gottesdienst am Sonntag, den 22.07.2018, in dessen Verlauf, unter reger Anteilnahme der Gemeinde, drei junge Menschen in die Gemeinschaft der Ministranten von St. Antonius aufgenommen wurden.

Die drei neuen Minis, Ogechi Eberendu, Simon Gramalla und Chiara Perkovic, konnten sich schon einige Zeit auf ihren Dienst am Altar vorbereiten und wissen genau, dass sich das Wort „Ministrant“ vom lateinischen Verb „ministrare- dienen“ ableitet. In anderen Gegenden heißen sie „Messdiener“, was ihre Aufgaben auch gut beschreibt.

Nach dem Credo erhielten die neuen Minis aus den Händen von Pfarrer Dederichs geweihte Plaketten, vom Teamchef Julian Dang ihre Ausweise, von Obermini Patrick Klingel ihre Ministrantenhefte, und Julia Urbatzka übergab die Kissen mit dem Logo der Ministranten St. Antonius.

Auch wenn das Hauptaugenmerk auf den Diensten während eines Gottesdienstes liegt, insbesondere in der Assistenz des Priesters, sind unsere MinistrantInnen auch außerhalb der Liturgie tätig, so z.B. bei Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen, ganz besonders aber auch bei der jährlichen Sternsingeraktion.

Aber nicht nur die „Arbeit“, auch das Vergnügen kommt bei der Ministrantenschar heute nicht zu kurz: nach dem Gottesdienst ging es mit dem Fahrrad nach Eutingen zum Maislabyrinth und anschließend zum Grillen ins Pfarrzentrum.

Wir wünschen unseren Ministranten, insbesondere den drei „Neuen“, viel Freude beim Dienst am Altar und ein gutes Miteinander in der Gemeinschaft der Ministranten von St. Antonius.

Text und Fotos: Helmut Jahn