Berichte

Festgottesdienst am Ostersonntag in St. Antonius (21.04.2019)

Diesem Festgottesdienst am Ostermorgen stand Kaplan Florian Oser vor.

‚Nach ihrer Beerdigung werde Gott die verstorbene Großmutter ganz bestimmt wieder ausgraben.’ Von dieser Geschichte her entfaltete und deutete Kaplan Oser das Ostergeschehen, von dem die Evangelien berichten.

Der Chor sang unter Leitung von Bernhard Kaburek die „Messe brève“ in C von Charles Gounod (1818-1893). Petrit Hamiti begleitete den Chor und die Gemeindelieder an der Orgel.

Kaplan Oser bedankte sich am Ende der Eucharistiefeier bei allen, die für diesen wundervollen Gottesdienst Verantwortung trugen und wünschte, vor allem auch den Kranken zu Hause, die Osterfreude und den Segen des ‚wahrhaft Auferstandenen’.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Osternacht in St. Antonius (20.04.2019)

Zu Beginn versammelten sich die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde auf dem Platz vor der Kirche um das Osterfeuer. Wie am Gründonnerstag konzelebrierten Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB – unterstützt von Diakon Tobias Eckert.

Nach der Segnung des Feuers und der Osterkerze zog man mit dem dreimaligen „Lumen Christi" in die dunkle Kirche ein. Nach und nach wurden alle Kerzen von der Flamme der Osterkerze her entzündet. Pfarrer Dederichs sang das „Exsultet“ über Christus, das Licht - den Jubelgesang der Osternacht. Die sehr schön verzierte Osterkerze hatten - wie die beiden anderen Osterkerzen in Pforzheim-West (in St. Bernhard und in Heilige Familie, Dietlingen) - auch in diesem Jahr wieder Frauen aus Keltern gestaltet.

Drei Lesungen aus dem Alten Testament - unter anderem über die Erschaffung der Welt (im Wechsel in deutscher und in kroatischer Sprache) und den Durchzug durch das Meer beim Auszug aus Ägypten - wurden von Lektoren vorgetragen. Zum Gloria erstrahlte die Kirche wieder in hellem Licht, die Orgel setzte ein, die Kirchenglocken läuteten und Ministranten ließen ihre Schellen erklingen.

Nach der Lesung aus dem Römerbrief wurde erstmals seit Aschermittwoch wieder das „Halleluja“ gesungen. Pfarrer Dederichs thematisierte in seiner Ansprache den zentralen Punkt unseres Glaubens, die Auferstehung Jesu, die wir in dieser Nacht feiern.

Nach dem Bekenntnis unseres Glaubens und der Anrufung aller Heiligen segnete Pfarrer Dederichs das Osterwasser. Pater Vinko besprengte die Gemeinde mit dem gesegneten Wasser.

Am Ende der Feier der Osternacht bedankte sich Pfarrer Dederichs bei den Ministranten, bei allen die die Fastenzeit und diesen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten, beim kroatischen Chor und bei der Schola unter Leitung von Gerhard Grimm für die musikalische Gestaltung, und bei allen, die diesen Gottesdienst mitgefeiert hatten.

Ministranten verteilten am Ausgang der Kirche die traditionellen Ostereier; die Kirchenbesucher aßen zuvor gesegnetes Gebäck und tranken Tee oder Glühwein, jedenfalls blieben noch viele am Osterfeuer beieinander in dieser hochheiligen Nacht, in der die Kirche feiert, dass Christus wahrhaft von den Toten erstanden ist.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Liturgie am Karfreitag in St. Antonius (19.04.2019)

Nach der stillen Eröffnung und der Prostratio (lat. „Niederwerfen“) durch Pfarrer Michael Dederichs hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den ‚Knecht Gottes' und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den ‚erhabenen Hohenpriester Jesus'. Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42) - vorgetragen von zwei Lektoren und dem Priester.

In den ‚großen Fürbitten' beteten Priester und Gemeinde für die Kirche, für Papst Franziskus, für Erzbischof Stephan, für alle Stände der Kirche, für die Taufbewerber, für die Einheit der Christen, für die Juden, für alle, die nicht an Christus und die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für alle Not leidenden Menschen.

Nach der Ansprache schloss sich die Kreuzverehrung an, bei der das durch ein violettes Tuch verhüllte Kreuz von Pfarrer Dederichs durch den Mittelgang getragen und dabei enthüllt wurde: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“! Danach verehrten Priester, Ministranten und Gläubige das vor dem Chorraum aufgerichtete Kreuz und schmückten es mit Blumen.

Zur Entlassung betete der Priester über die Gottesdienstgemeinde: „Herr unser Gott, reicher Segen komme herab auf dein Volk, das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet. Schenke ihm Verzeihung und Trost, Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.“

Unter Leitung von Bernhard Kaburek gestaltete der Kirchenchor die Karfreitagsliturgie mit.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Abendmahlsamt am Gründonnerstag in St. Antonius (18.04.2019)

Die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde feierten auch in diesem Jahr wieder gemeinsam das Abendmahlsamt am Gründonnerstag.

Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB konzelebrierten, Diakon Tobias Eckert unterstützte sie.

Die Schola unter Leitung von Gerhard Grimm gestaltete den Gottesdienst mit. Zum Gloria spielte noch einmal die Orgel, zusätzlich läuteten die Turmglocken und die Ministranten mit ihren Schellen. Bei der Wandlung kamen ihre Klappern zum Einsatz. Die Lesungen und die Fürbitten wurden in deutscher und in kroatischer Sprache vorgetragen. In seiner Ansprache deutete Pfarrer Dederichs das Geschehen dieser Nacht für unsere Zeit.

Im Anschluss trugen die Priester und der Diakon in einer Prozession die konsekrierten Hostien in die Krypta, wo sie bis zur Osternacht in einem Tabernakel aufbewahrt werden. In der Kirche steht der leere Tabernakel bis zur Osternacht offen.

Gebetsstunden der Frauen und Männer schlossen sich an, und die Krypta blieb zum betrachtenden Gebet der Ereignisse dieser Nacht bis ein Uhr geöffnet.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Palmsonntag in Pforzheim-West (14.04.2019)

In den Evangelien wird berichtet, wie Jesus mit seinen Jüngern vor dem jüdischen Paschafest nach Jerusalem kam. Bevor sie die Stadt betraten, schickte Jesus zwei der Jünger in ein Dorf, um ihm von dort eine Eselin zu bringen. Jesus setzte sich auf den Esel und ritt nach Jerusalem hinein. Als ihn die Menschen kommen sahen, breiteten sie ihre Kleider vor ihm aus und streuten Palmzweige auf den Weg. Sie jubelten ihm zu und riefen: „Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,8-9 EU).

Mit dem letzten Sonntag vor Ostern beginnt die Karwoche. Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, der gleichzeitig der Beginn seines Leidensweges ist. In der Liturgie wird bereits das Evangelium von der Passion Christi von drei Personen in verteilten Rollen vorgetragen.

Guter Brauch ist die Palmweihe. Vor der Messe segnet der Zelebrant die mitgebrachten grünen Zweige und besprengt sie mit Weihwasser; anschließend werden sie in einer Prozession in die Kirche getragen. Nach der Messe nimmt man die gesegneten Zweige mit nach Hause, wo sie zum Schutz vor Unheil und Krankheit hinter ein Kruzifix gesteckt werden.

In St. Bernhard am Vorabend und in Heilige Familie zelebrierte Pater Rocki von der italienischen Mission die Liturgie, Tobias Eckert diakonierte. Zelebrant in St. Antonius war Pfarrer Michael Dederichs. Die Erstkommunikanten der Gemeinden hatten in der Woche zuvor Palmstecken gebastelt, die sie zur Segnung zum Gottesdienst mitbrachten. In St. Antonius bot die Bastelgruppe auch in diesem Jahr schöne Bastelarbeiten zum Osterfest an.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner


Fünfter Fastensonntag - Misereorsonntag mit Fastenessen (07.04.2019)

Eine stattliche Anzahl von Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern fand nach der heiligen Messe den Weg in den Pfarrsaal.

Dort waren die Tische frühlingshaft geschmückt und das Küchenteam um die Familie Pehnelt hatte das diesjährige Fastenessen, Gulaschsuppe mit Brötchen, schon dampfend auf dem Tresen stehen.

Im Handumdrehen entstand eine gelöste Atmosphäre und beim Essen und Trinken wurde die Gelegenheit, sich mit den Tischnachbarn und später auch tischübergreifend zu unterhalten, rege genutzt.

Mit Kaffee und Hefezopf fand das Fastenessen, dessen Spendenerlös vollständig an das Hilfswerk Misereor geht, einen schönen Ausklang.

Vielen Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfer und an alle Menschen, die mit ihrer Spende das Misereorhilfswerk unterstützt haben!

Text und Fotos: Helmut Jahn


3. Passionsandacht 2019 in Pforzheim-West (26.03.2019)

Das Thema der Passionsandachten in Pforzheim-West ist in diesem Jahr „....unter dem Kreuz“. Am dritten Dienstag der Fastenzeit waren die Gläubigen zur ökumenischen Passionsandacht in die evangelische Christuskirche eingeladen.

Pfarrer Michael Dederichs hielt die Predigt zum Thema „Soldaten“, das er in unsere Zeit hinein auslegte, während Pfarrer Thomas Müller für die Liturgie verantwortlich war. Die musikalische Ausgestaltung lag beim Gospelchor unter Leitung von Bertold Engel. Wieder war auch Dekan Bernhard Ihle unter den Gottesdienstbesuchern.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Besinnungswochenende der Gemeindeteams des Pastoralen Raums Pforzheim-West im ‚Herz-Jesu-Kloster’ in Neustadt an der Weinstraße (15./16.03.2019).

Das Wochenende stand unter dem Thema „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade (Ps 119, 105) – Leben mit der Bibel“. Referent war Dipl. Theol. Tobias Licht, Leiter des Bildungszentrums und des Roncalli-Forums Karlsruhe der Erzdiözese Freiburg.

Da Pfarrer Bernhard Ihle noch am Freitagabend nach Pforzheim zurückfahren musste, begann das Wochenende in diesem Jahr mit der Eucharistiefeier in der Krypta des Klosters. Pfarrer Ihle und Pfarrer Michael Dederichs konzelebrierten; Diakon Tobias Eckert verkündete das Evangelium; die heilige Kommunion konnte unter beiden Gestalten empfangen werden.

Im Anschluss stellte man sich zum obligatorischen Gruppenbild auf der Kirchentreppe auf.

Nach dem Abendessen traf man sich in der Aula zur ersten Einheit. Insgesamt waren für dieses Wochenende vier Arbeitsphasen geplant, an die sich jeweils 30 Minuten der Stille anschließen sollten. Nach dem einführenden Gebet „Wohin soll ich mich wenden“ aus der Deutschen Messe von Franz Schubert (1826 – Text von Johann Philipp Neumann) betrachtete man die beiden Schöpfungsberichte aus Genesis mit Blick auf den Menschen (Genesis 1,26ff und 2,7ff; ) und den Vers 6 aus Psalm Nr. 8. Der Referent entließ die Teilnehmer mit den Leitfragen: „Wo stehe ich in meiner eigenen Geschichte mit Gott?“ „Was hat(te) Gott mit mir vor?“ in die erste Schweigephase. Der Abend klang mit dem gemütlichen Beisammensein im Pfalzkeller aus.

Nach dem von Pfarrer Dederichs gestalteten Morgenlob und dem gemeinsamen Frühstück folgten am Samstag drei weitere thematische Einheiten, unterbrochen vom Mittagessen. Der Referent zeigte, wie die Texte der Bibel zu lesen sind. Hierzu verglich er beispielsweise den ‚Vater unser’ - Text im Lukasevangelium (11,2f) mit dem Text, den Matthäus in seinem Evangelium aufgeschrieben hat (6,9f). Das Hingabegebet aus den ‚Geistlichen Übungen’ des Ignatius von Loyola und von Karl Rahner ein Abschnitt aus der ‚Rede des Ignatius von Loyola an einen Jesuiten von heute’ (in ‚Schriften zur Theologie’ 1983) waren ebenfalls wichtige Elemente, oder auch „Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit deinem Gott (Micha 6,8)“. Schließlich war auch der kompetente Umgang mir der Bibel Thema, zu dem die Beachtung geschichtlicher Zusammenhänge ebenso gehört wie die Anwendung grundlegender Erkenntnisse der Literaturwissenschaften, ebenso der Vergleich unterschiedlicher Bibelstellen, die über ein- und dasselbe Ereignis berichten, wie z.B. die Flucht des Paulus aus Damaskus in der Apostelgeschichte (9,19b-25) und im 2. Korintherbrief (11,30-33). Ein hervorragender Einstieg in die Lektüre der Bibel könnte sein, dass man sich die Schriftlesungen eines der Lesejahre A, B oder aktuell C vornimmt; hierzu teilte Herr Licht ein Verzeichnis aus.

Martina Peter bedankte sich im Namen aller beim Referenten für dessen kompetente und engagierte Begleitung und überreichte ein Weinpräsent aus Keltern. Alle Teilnehmer/innen waren sich einig, dass wir auch in diesem Jahr wieder zu einem gelungenen Besinnungswochenende in Neustadt waren!

Nach dem Nachmittagskaffee verabschiedete man sich voneinander. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen fuhr nach Pforzheim-West zurück.

Eine Gruppe von Frauen machte am Spätnachmittag eine Führung durchs Hambacher Schloss und verbrachte noch eine weitere Nacht im gastfreundlichen Haus der Herz-Jesu-Priester.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Andreas Mautner und Karl-Heinz Renner


Eröffnung der Reihe der Passionsandachten 2019 in Pforzheim-West (12.03.2019)

Es ist gute Tradition, dass die evangelischen, die evangelisch-lutherische, die evangelisch-methodistische und die katholischen Gemeinden St. Bernhard und St. Antonius in Pforzheims Westen an den Dienstagen der Fastenzeit ökumenische Passionsandachten feiern.

Am 12. März fand der erste Abend der Reihe, die in diesem Jahr unter dem Thema „....unter dem Kreuz“ steht, in St. Antonius statt. In den Blick wurden Maria, die Mutter Jesu, und sein Lieblingsjünger Johannes genommen. Prediger war Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche, die Liturgie gestaltete Pfarrer Michael Dederichs und die Gemeindelieder wurden an der Orgel von Marie Krautschneider-Trög begleitet.

Der zweite Abend „Frauen“ am 19. März wird in der Erlöserkirche, Maximilianstraße 28 stattfinden.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 


Offener Nachmittag im Pfarrsaal St. Antonius (24.02.2019)

Bereits seit Jahrzehnten, also schon lange bevor es die ökumenische Vesperkirche in der evangelischen Stadtkirche gab, laden evangelische, freikirchliche und katholische Gemeinden im Winterhalbjahr im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden“ (ACG) in Pforzheim an den Sonntagen Menschen zu einem Offenen Nachmittag in ihre Räume ein. Dies ist ein Angebot, das sich an alle Menschen richtet, die einsam und alleine sind, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fallen könnte, die ein geringes Einkommen haben, die am Rand der Gesellschaft leben und und...

Nach der Begrüßung durch den Sprecher des Gemeindeteams, Karl-Heinz Renner, begann der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und endete mit einem Abendessen. Gespräche an den Tischen, auch mit Haupt- und Ehrenamtlichen des Pastoralen Raumes Pforzheim-West - unter ihnen Pfarrer Bernhard Ihle -, sowie Brett- und Kartenspiele waren willkommene Abwechslung in einem eher tristen Alltag - für viele der Höhepunkt der Woche. Auch Gabriele Napiwotzki, eine der Verantwortlichen der Vesperkirche, schaute vorbei und wurde von vielen als ‚alte Bekannte’ herzlich begrüßt. Man freute sich, sie auch hier zu sehen! Unter den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie, Keltern-Dietlingen waren künftige Firmanden und Mütter von Erstkommunikanten zusammen mit Gemeindereferent Thomas Ruland. Mit ihrem dezenten Klavierspiel im Hintergrund erfreute Frau Wollmann die Gäste. Luise Gehringer und Marlies Meier begeisterten mit ihrem Singspiel: „Do tut mer’s weh unn do tut mer’s weh!“ Auch das Angebot, sich das eine oder andere Kleindungsstück zum Mitnehmen auszusuchen, wurde gerne angenommen. Das Engagement der zahlreichen Mitarbeiter/innen war beachtlich und wurde entsprechend gelobt!

Dankbar für den schönen Nachmittag verabschiedete sich mancher der etwa 120 Gäste beim Nachhausegehen: Natürlich wird man auch im nächsten Jahr wieder kommen, wurde dabei immer wieder betont, und man freut sich schon jetzt auf den Offenen Nachmittag 2020 im Pastoralen Raum Pforzheim West.

Diese Stunden waren so nur möglich, weil wir Kuchenspenden und die selbstverständliche Mitarbeit vieler Menschen aus unseren Gemeinden - auch zur Vorbereitung des Nachmittags und zum Aufräumen danach - hatten. Hierfür herzlichen Dank!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Verabschiedung von Claudia Reinhardt in den Ruhestand (24.02.2019)

Am Ende des auffallend gut besuchten Sonntagsgottesdienstes bat Dekan Bernhard Ihle Frau Reinhardt, nach vorne in den Altarraum zu kommen. Mit sehr persönlichen Worten bedankte er sich für die lange Zeit, die Claudia Reinhardt in Pfarrbüros der Kirchengemeinde Pforzheim gearbeitet hatte, seit 1. Oktober 1991 zunächst in St. Elisabeth und vom 01. Juli 1998 an – mehr als 20 Jahre hindurch – in St. Antonius.

Dabei erinnerte er auch an die Zeit seit dem Wechsel von Pfarrer Johannes Mette nach Lahr, in der sie mit ihm selbst sehr gut zusammengearbeitet hatte. Als besonderes Zeichen überreichte er eine Kerze mit dem bekannten Gebetstext von Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Karl-Heinz Renner bedauerte zwar, dass Frau Reinhardt nun in den wohlverdienten Ruhestand geht, wo sie von ihrer Familie, dem Mann, den Töchtern und Enkelkindern schon sehnlichst erwartet wird. Für diesen neuen Lebensabschnitt wünschte er aber alles Gute, und als Sprecher des Gemeindeteams überreichte er eine Grußkarte, auf der viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen unterschrieben hatten, Ohrstecker zur steten Erinnerung an St. Antonius, einen Essensgutschein für sie und ihren Mann, der so oft auf sie warten musste, wenn sie wieder viel viel mehr Zeit im Pfarrbüro verbracht hatte, als es ihre Verpflichtung gewesen wäre. Schließlich erhielt Frau Reinhardt noch einen herrlichen Strauß weißer Papageientulpen. Als Schlusslied hatte Dekan Ihle den Choral „Nun danket alle Gott!“ von Martin Rinckart (1586–1649) ausgewählt. Mit dem Segen entließ er die Gottesdienstgemeinde in einen sonnendurchfluteten Vorfrühlingstag. Noch lange verabschiedeten sich zahlreiche Gottesdienstbesucher/innen persönlich von Frau Reinhardt.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn


„Die Welt steht Kopf in Pforzheim-West“ - Faschingsveranstaltung im Pastoralen Raum Pforzheim-West (22.02.2019)

Internationale Gäste und Narren aus allen Ländern dieser Welt’ trafen sich zur Faschingsveranstaltung im ‚Pastoralen Raum Pforzheim-West’, wo die Dekoration den Pfarrsaal von St. Antonius in ein Fahnenmeer verwandelt hatte und wo auf den Tischen ‚Papiermodelle’ bekannter Bauwerke aus aller Welt standen. Beatrice Fuhr-Herz und Andreas Renner schlüpften für ihre Moderation in diesem Jahr in die Rollen einer Flugbegleiterin und eines Flugkapitäns, die mit der Begrüßung an Bord des ‚Seelsorge-Alliance West Fluges SW 0815’ den Abend eröffneten. Sie machten die Gäste mit den Sicherheitsvorkehrungen in der Maschine vertraut und verwiesen auf die hochwertige Qualität aus der Bordküche und an der Bar. Nun war fast alles vorbereitet. Allerdings war man zum Start auf Unterstützung durch die Fluggäste angewiesen:

In Phase 1 sollten sie mit den Händen auf den Tisch klopfen, in Phase 2 zusätzlich mit den Beinen stampfen und in Phase 3 kurz aufstehen, die Arme nach oben bewegen und in Jubel ausbrechen! Endlich war man in der Luft, das Programm konnte mit den ‚Dance Kids’ von der Pforzheimer Faschingsgesellschaft beginnen, die – begleitet von ihren Trainerinnen Tanja Staffe und Justine Martin - mit einem tollen Showtanz auftraten – betreut wurde die Gruppe von Jana Scharnofske und Tanja Norta. Danach kommentierten „Ochs und Esel“ aus Heilige Familie in Keltern-Dietlingen (Annette Markowis und Martina Peter) in ihrem ‚Rückblick’ Ereignisse des vergangenen Jahres aus ‚tierischer’ Sicht direkt an der Krippe. Höhepunkte waren dabei die Investitur von Pfarrer Johannes Mette in Lahr, die Reise ins Heilige Land, Priesterweihe und Nachprimiz von Philipp Ostertag und Georg Henn, Diakonenweihe von Tobias Eckert und Stephan Rist, die Suche nach einem - durch den Weggang von Carl Burger notwendig gewordenen - neuen Chorleiter, die Würdigung von Bernhard Kaburek als Interimschorleiter, und zur Diskussion um die ‚Pastoral 2030’ war ihre Position klar, denn auf jeden Fall ‚täten sie die Kirch im Dorf belassen’! Begeisterter Beifall war die Antwort des Publikums.

Der Auftritt der beiden Tanzmariechen - ebenfalls von der Pforzheimer Faschingsgesellschaft - Mia Kapfer und Fabienne Pamer, die von Svea Allgeier betreut und von Timo Schenk und Nadima Jasarov trainiert werden, schloss sich an. Am Ende ihrer großartigen Vorführung wurden die beiden in gleicher Weise gefeiert und mit tosendem Beifall verabschiedet wie bereits zuvor die ‚Dance Kids’.

Um Thrombosen vorzubeugen, sollten sich die Passagiere nun von ihren Plätzen erheben und durch Kaplan Philipp Ostertag in einer Polonaise mehrfach durch den Saal führen lassen.

Nach dieser körperlichen Ertüchtigung begeisterte Dekan Bernhard Ihle das närrische Publikum mit Erfahrungen aus dem Alltag eines Pfarrers und riss es damit zu Beifallsstürmen hin. Die Ministranten aus Keltern-Dietlingen machten mit ihrem ‚Sockentheater’ - zum Vergnügen aller - eine musikalische Reise durch verschiedene Länder dieser Erde. Sabine Fried als Isolde Rübenacker kam als Leiterin der Putzkolonne an Bord und karikierte Geschehnisse in St. Antonius. Unter anderem erzählte sie: da man fürs Pfarrbüro eine neue Sekretärin brauche, habe sie sich beworben und sei zu einem Bewerbergespräch eingeladen worden, habe schließlich aber doch auf eine Anstellung verzichtet. Auch für diesen Beitrag gab es viel Applaus.

Pfarrer Thomas Müller von der benachbarten Christuskirche gestaltete als Zeitungsjunge auch in diesem Jahr eine abwechslungsreiche, mit Begeisterung quittierte Darbietung, an die sich eine Schunkelrunde anschloss.

Die Ministranten von St. Antonius rundeten das Programm ab, indem sie Ausschnitte aus unterschiedlichsten Liedern anspielten und Sätze projizierten, wie unser Gehirn die gehörten englisch-, aber auch deutschsprachigen ‚Songausschnitte’ gerne ‚falsch’ interpretiert. Auch hierfür bedankte sich das närrische Publikum mit viel Beifall.

Die Mitwirkenden wurden vom Moderatorenpaar eingeladen, noch einmal auf die Bühne zu kommen. Die Crew dankte allen Beteiligten für die Gestaltung des gelungenen Faschingsabends: dem Küchenteam - unter ihnen auch Pfarrer Michael Dederichs und Diakon Tobias Eckert - für die Bewirtung, den Pfadfindern für die Cocktailbar, den Menschen an der Kasse, Anita und Wolfgang Pehnelt, sowie dem Bastelkreis für die sehr gelungene Dekoration im Raum und auf den Tischen, dem Publikum des heutigen Abends: „Sie waren die besten Fluggäste, die wir heute Abend hatten!“. Ein großes Dankeschön galt schließlich all denen, die sie bei ihrer Aufzählung vergessen hatten, auch dem Alleinunterhalter Udo Pflästerer aus Weinheim, der den musikalischen Part übernommen hatte und nun zum Tanz aufspielte. Aus dem Kreis der Mitwirkenden wurden Flugbegleiterin und Pilot sehr gelobt für die sehr gelungene, mit Pointen und viel Witz gespickte Flugbegleitung ‚einmal rund um die Welt’.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Tradition, Fleiß und neue Herausforderung für den Kirchenchor St. Antonius (01.02.2019)

Im 108. Jahr seines Bestehens fand die Jahreshauptversammlung des Kirchen-Chors im Gemeindesaal St. Antonius statt. Der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt konnte neben den zahlreich anwesenden Chormitgliedern Präses Dekan Bernhard Ihle und den jungen Organisten Petrit Hamiti begrüßen.

Im 108. Jahr seines Bestehens fand die Jahreshauptversammlung des Kirchen-Chors im Gemeindesaal St. Antonius statt. Der Vorsitzende Wolfgang Pehnelt konnte neben den zahlreich anwesenden Chormitgliedern Präses Dekan Bernhard Ihle und den jungen Organisten Petrit Hamiti begrüßen.

Die 39 aktiven Sängerinnen und Sänger kamen 2018 insgesamt 60 mal zu 45 Proben und 15 Aufführungen – teilweise mit Orchester und Solisten - zusammen.

Im Oktober 2018 beteiligte sich der Antonius-Chor beim prominent besetzten Dekanats-Chorkonzert in der St. Franziskus-Kirche und verstärkte im Dezember den Madrigal-Chor Vollmer bei dessen Weihnachtskonzert in Brackenheim.

Dabei kam unter der Leitung des Dirigenten Carl Burger die „Missa Solemnis“ in C von Ludwig van Beethoven mit großem Orchester und Solisten zur Aufführung.

Diese große musikalische Herausforderung war der krönende Abschluss der fünfjährigen Arbeit des Dirigenten Carl Burger mit dem St. Antonius-Chor, der zu Jahresbeginn 2019 die Chorleitung abgab.

Die Chormitglieder und Verantwortlichen der Kirchengemeinde nahmen Carl Burgers Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis.

Vorsitzender Wolfgang Pehnelt dankte allen an der Chorarbeit Beteiligten für ihr Mitwirken in vielen Funktionen.

Im Rahmen der Ehrungen durch Präses Bernhard Ihle erhielten Theresia Hadamjetz für 10-jährige Mitgliedschaft im Chor und die „Urgesteine“ Hannelore Clemens sowie Lorenz Geiselhardt sogar für 60-jährige Chormitgliedschaft Ehrungsurkunden des Cäcilienverbands Freiburg.

Nach dem Kassenbericht der Kassenwartin Gudrun Deißler, dem Bericht der Kassenprüfer Angelika Weber und Kurt Clemens erfolgte die Entlastung durch die Versammlung.

Abschließend trug Schriftführerin und Chronistin Ursula Remer die umfassende, bildhafte Chronik über das Chorleben 2018 vor.

Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand mit dem Vorsitzenden Wolfgang Pehnelt durch die Mitgliederversammlung im Amt bestätigt.

Chor-Präses und Dekan Bernhard Ihle vermittelte den Chormitgliedern Zuversicht und seine Unterstützung im Bemühen, bald eine neue musikalische Leitung für den Kirchenchor St. Antonius zu finden.


„So kann es nicht weitergehen - Ideen für eine Kirche der Zukunft“ (09.02.2019)

Dem katholischen Dekanat, dem Bildungszentrum Pforzheim und der Kreis-AG der Bildungswerke war es gelungen Pfarrer Thomas Frings als Referenten für einen Studienhalbtag zu gewinnen. Mehr als 100 Menschen kamen ins Gemeindezentrum St. Antonius um den Priester zu erleben, der im Frühjahr 2016 sein Amt als Gemeindepfarrer im Bistum Münster niedergelegt hatte und für ein Jahr ins Kloster ging; das Echo damals war gewaltig! Diesen Schritt erklärte er so: „Ich habe den Glauben daran verloren, dass der Weg, auf dem ich als Gemeindepfarrer mit Freude und Engagement gegangen bin, ein zukunftsweisender ist. Ich erlebe einen ununterbrochenen Rückzug. … Was ich nicht verloren habe, ist der Glaube daran, dass es ein christliches Programm für unsere Gesellschaft gibt, für das es sich zu leben lohnt.“

Man spürt, da ist jemand, der nicht aus Trotz oder Angst, sondern aus tiefer Liebe zur Kirche eine solch‘ radikale Entscheidung getroffen hat. Wie in seinem Buch „Aus, Amen, Ende? – So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“ verdeutlicht Frings seine Beweggründe, benennt offen und ungeschönt Missstände in der allgemeinen Glaubenspraxis sowie in den amtlichen Kirchenstrukturen – begleitet von sehr persönlichen Einblicken in sein Seelenleben als Pfarrer. Zugleich belässt er es nicht bei teils provokanten Kritiken, sondern liefert gleichzeitig am Ende interessante Lösungsansätze für eine alternative Gemeindestruktur, die gerade in Zeiten von Gemeindefusionen und Glaubensräumen neue Perspektiven bieten kann: „Der Weg der Entscheidungsgemeinde ist keine pastorale Kapitulation und nur etwas für Glaubenslahme. Es ist der Weg, den Jesus selbst gegangen ist und vorgezeichnet hat.“ Kirche muss wieder mehr Kirche sein, wenn sie überleben will!

In einem zweiten Teil beantwortete er die ihm gestellten Fragen und nahm Stellung zu jedem Beitrag von Seiten der Teilnehmer/innen und scheute sich dabei auch nicht, auf charmante Art klarzulegen, warum er eine Ansicht für falsch hält.

Während Ullrich Glatthaar, Leiter des katholischen Bildungszentrums Pforzheim, die Teilnehmer/innen durch Impulsfragen zu Beginn des Tages in ‚Murmelgruppen’ miteinander bekannt gemacht hatte, bedankte sich Dekanatsreferent Tobias Gfell bei den Besucher/innen für ihr Interesse und ihr Engagement und beim Referenten mit Pforzheim-typischen Geschenken, einem ‚Goldbarren’ und einem ‚Reuchlinbüchlein’.

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft St. Antonius (03.02.2019)

Die Frauen trafen sich im Pfarrsaal von St. Antonius zu ihrer traditionellen Jahreshauptversammlung. Wie immer waren auch Gäste willkommen. Eleonore Barth eröffnete als Vorsitzende den Nachmittag und begrüßte neben den Frauen Pfarrer Michael Dederichs, Gemeindereferent Thomas Ruland und Karl-Heinz Renner als Sprecher des Gemeindeteams. Sigrid Paletta, die stellvertretende Vorsitzende, gab den Rückblick auf das vergangene Jahr, Claudia Reinhardt den Ausblick auf 2019. Erika Petzold erstattete den Kassenbericht und Anna Scherr den Bericht über das Jahr der Senioren. Schließlich erläuterte Thomas Ruland als geistlicher Begleiter der Gemeinschaft in seiner Ansprache, wie er die Frauengemeinschaft und ihre Mitglieder in der Gemeinde erlebt und wie wichtig ihm die Spiritualität der Gruppe ist.

Für Klaviermusik sorgte Marie Krautschneider-Trögl und für das gemütliche Beisammensein hatten die Frauen ein leckeres Kuchenbuffet vorbereitet: eine Torte schöner als die andere und Kuchen im wahrsten Sinn des Wortes „zum Sattessen!“ Parallel zum Kaffeegenuss begann Eleonore Barth das Programm mit verschiedenen Wortbeiträgen. Der Höhepunkt war aber zweifellos eine Spielszene, in der die Vorstandsdamen bei „Petra“ um Einlass ins Paradies baten, was natürlich nicht so einfach war, denn „Petra“ überprüfte für jede Einzelne der Damen den Punktestand, den die sich im Rahmen ihres kirchlichen Engagements erworben hatte: ...ob das denn reichen würde, aber natürlich reichte es irgendwie.

Leider viel zu schnell war der gelungene Nachmittag auch schon wieder vorbei, aber man darf ja auf die weiteren Veranstaltungen der Frauengemeinschaft in diesem Jahr gespannt sein, sich jedenfalls schon mal darauf freuen!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Blasius-Segen in Pforzheim-West (02. / 03.02.2019)

Die Eucharistiefeiern am 4. Sonntag im Jahreskreis zelebrierte in allen drei Kirchen Kaplan Florian Oser.

Nach den Gottesdiensten konnten die Gläubigen den Blasius-Segen empfangen, wobei Diakon Tobias Eckert den Zelebranten unterstützte: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“ In St. Antonius sang der Kirchenchor unter Leitung von Bernhard Kaburek während des Gottesdienstes und der sich anschließende Spendung des Blasius-Segens mehrere Lieder. Petrit Hamiti begleitete den Chor und die Gemeinde an der Orgel.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Patrozinium und Gemeindefest in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (20.01.2019)

Durch das Hauptportal und den Mittelgang zogen Diakon Tobias Eckert und die Ministranten in die gut besuchte Kirche ein, wo sie am Altar von Dekan Bernhard Ihle erwartet wurden.

In diesem Jahr gestaltete die Band „Cantus firmus“ den Festgottesdienst mit. Lektor Wolfgang Hans trug die Lesung vor und die Fürbitten; der Diakon verkündete das Evangelium. Seine Predigt zum Patrozinium entwickelte Dekan Ihle von der Heiligen Familie her, bezog aber auch das erste Wunder Jesu bei einer Hochzeit in Kana in Galiliäa mit ein, über das im Tagesevangelium (Joh 2, 1-11) berichtet wird und stellte den Bezug zum Fest her, das man in Heilige Familie feierte. Er schloss mit einem Zitat von Bischof Klaus Hemmerle (1929-1994): „Was Er euch sagt, das tut! Was Er euch tut, das sagt! Was Er euch gibt, das nehmt! Was Er euch nimmt, das gebt!“

Am Ende der Eucharistiefeier waren die Kinder zur Kindersegnung in Nähe der Krippe eingeladen. Martina Peter, Sprecherin des Gemeindeteams, bedankte sich für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes, vor allem bei der Band und bei den Ministranten und lud zum anschließenden Pfarrfamilienfest ins Gemeindehaus ein, mit Mittagessen und abwechslungsreichem Programm und der Gelegenheit zusammen mit evangelischen Mitchristen und der Teilpfarrei Pforzheim West zu feiern.

Nach der leiblichen Stärkung eröffneten die „Handörgler“ des Akkordeonorchesters Dietlingen unter Leitung von Klaus Engelbach das Programm. Dieser Beitrag bot die Umrahmung für eine Besonderheit: der geschichtlich interessierte Pensionär Herbert Böhm hat auf Anregung des Gemeindeteams Heilige Familie einen Kirchenführer ausgearbeitet. Dieser wurde vorgestellt, ein Exemplar Herrn Dekan Ihle überreicht und sodann für erste Interessierte eine kurze Führung durch das Gotteshaus angeboten.

Der evangelische Kindergarten „Blumenwiese“ bevölkerte dann stimmgewaltig und schwungvoll die Bühne, instrumental begleitet von Erzieherinnen.

Rückblickend wurde über die ökumenische Aktion der Sternsinger berichtet und Dank an alle Beteiligten und Spender ausgesprochen.

Traditionell wurden Sketche von Herbert Böhm, Annette Markowis und Martina Peter dargeboten: zum Thema „Kirche – wie weiter und wohin“ als Plauderei auf der Parkbank und eine Küchenszene „Total überzeugt“: Gedanken zu Veränderungen in Kirchen spielerisch, geistreich und humorvoll umgesetzt.

Das „Dietlinger Chörle“ unter der Leitung von Bernhard Kaburek bot Gesangstücke aus unterschiedlichsten Zeitepochen dar. Im Anschluss daran prüften die Ministranten mit einem selbstkreierten Quiz um ihren Dienst am Altar die Aufmerksamkeit der Mitspieler.

Ein Bilderrückblick übers vergangene Jahr mit kirchlichen Aktionen rundete das dreistündige bunte Programm ab.

Am Ende des Festes galt der Dank von Pfarrgemeinderatsmitglied Herbert Böhm und Gemeindeteamsprecherin Martina Peter allen Mitwirkenden, den Helfern vor und hinter den Kulissen, dem Küchenteam, den Kuchenbäckern und Spendern von Salaten – also allen, die vorbereitet hatten, den Mitfeiernden aus nah und fern, allen – genannt oder nicht genannt, die irgendeinen Beitrag zum Erfolg des Gemeindefestes geleistet hatten.

Wieder war das Patrozinium mit dem Pfarrfamilienfest der Gemeinde Heilige Familie in Keltern-Dietlingen ein schönes, rundum gelungenes und sehr gut besuchtes Fest, das seit vielen Jahrzehnten seinen festen Platz im Kalender Kelterns und im Kalender des „Pastoralen Raumes Pforzheim-West“ hat!

Text: Martina Peter und Karl-Heinz Renner

Fotos: Alexandra und Ralf Peter, Karl-Heinz Renner


Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West (11.01.2019)

Bereits zum neunten Mal feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West zu Beginn des neuen Jahres - am ersten Freitag nach den Weihnachtsferien - gemeinsam Eucharistie in St. Bernhard.

Kaplan Florian Oser zelebrierte den Gottesdienst; Diakon Tobias Eckert verkündete das Evangelium und Gemeindereferent Thomas Ruland las die Lesung und betete die Fürbitten. In bewährter Weise begleitete Bernhard Kaburek auch in diesem Jahr wieder die Gemeindelieder an der Orgel. Beatrice Fuhr-Herz und Dan Abdul, Leiter des Gospelchores von Liebfrauen, bereicherten die heilige Messe mit ihren Gospels.

Am Ende der Messe dankte Pfarrer Bernhard Ihle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und wünschte ihnen für das Neue Jahr den Segen Gottes und viel Gesundheit! Karl-Heinz Renner bedankte sich als Sprecher der drei Gemeindeteams dafür, dass Pfarrer Ihle die Tradition der Gottesdienste mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter/innen im Pastoralen Raum Pforzheim-West weiter führt und neben Pfarrer Michael Dederichs und Kaplan Florian Oser auch selbst regelmäßig Gottesdienst in den Kirchen von Pforzheim-West feiert. Dann nahm er die Tatsache in den Blick, dass sich die Wahl der ersten Pfarrgemeinderäte 2019 zum 50. Mal jährt und die PGR-Wahlen für das Jahr 2020 vorbereitet werden müssen. Auch ein Gebäudekonzept muss für die Kirchengemeinde Pforzheim erstellt werden. Außerdem hat Erzbischof Stephan alle Räte und Dekane auf Februar 2019 nach Freiburg eingeladen, wo seine Vorschläge zur Kirchenentwicklung im Blick auf das Jahr 2030 diskutiert werden sollen. Gerne wurde auch in diesem Jahr die Einladung zum anschließenden Neujahrsempfang im Foyer angenommen.

Herzlicher Dank gebührt allen, die den Gottesdienst und den anschließenden Empfang vorbereitet hatten und mitfeierten, insbesondere dem Gemeindeteam von St. Bernhard!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Aussendung der Sternsinger in Pforzheim-West (St. Bernhard, Heilige Familie und St. Antonius (05./06.01.2019)

Die Eucharistiefeier in St. Bernhard am Vorabend und in St. Antonius am Fest der Erscheinung des Herrn hielt Dekan Bernhard Ihle. Zelebrant in Heilige Familie war Kaplan Florian Oser.

Die Sternsinger stellten beim jeweiligen Gottesdienst die Texte und Lieder vor, die sie beim Besuch in den Häusern und Wohnungen vortragen und singen; die Priester segneten die „Könige“, die Kreide und den Weihrauch. In St. Antonius schrieb einer der Sternsinger über die Sakristeitür - so wie er es auch an die Wohnungstüren schreiben wird: „20 * C + M + B + 19“ - „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).

Am Ende der hl. Messen würdigten die Priester die abermals sehr gelungene Vorbereitung der Sternsinger durch ihre Leiter und bedankte sich bei ihnen, bei den ‚Königen’ und bei allen, die zur Gestaltung der feierlichen Gottesdienste beigetragen hatten. Mit dem Schlusssegen sandten sie die Sternsinger aus auf ihren Weg durch die Gemeinden mit dem Wunsch, den Menschen „Freude und Segen zu bringen“! Caspar, Melchior und Balthasar sammelten bereits an den Kirchtüren Spenden für die Sternsingeraktion 2019, die in diesem Jahr unter dem Motto steht „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit“.

Fotos: Markus Clemens, Martina Peter, Karl-Heinz Renner

Text: Karl-Heinz Renner


Weihnachten 2018 in Pforzheim-West (24. - 30.12.2018)

Am Heiligen Abend gestaltete das Kindergottesdienstteam die Krippenfeier in Heilige Familie; in St. Bernhard wurde von Pfarrer Michae Dederichs eine Kinderchristmette gefeiert und in St. Antonius war es Gemeindereferent Thomas Ruland, der für die Kinderkrippenfeier verantwortlich war.

Zu Christmetten waren die Gemeinden in Heilige Familie und in St. Antonius eingeladen. Zelebrant in Heilige Familie war Kaplan Florian Oser, in St. Antonius Pfarrer Dederichs, der musikalisch von der Männerschola unterstützt wurde. Am 1. Weihnachtsfeiertag zelebrierte Dekan Bernhard Ihle das festliche Hochamt in St. Antonius. Seine Weihnachtsansprache entwickelte er vom Lied ‚Stille Nacht, heilige Nacht’ her, das vor genau 200 Jahren im Salzburger Land entstanden war. Der Kirchenchor sang gemeinsam mit dem Madrigalchor unter Leitung von Carl Burger die Messe in C op86 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Dabei wurden die Chöre von Solisten und einem Orchester unterstützt. Im Rahmen des Weihnachtshochamts überreichte Dekan Bernhard Ihle Herrn Ivica Pavlic eine Urkunde von Erzbischof Stefan Burger, mit der er beauftragt wird, künftig in St. Antonius bei Eucharistiefeiern als Kommunionhelfer mitzuwirken. Am Fest der Hl. Familie (30.12.2018) segnete Kaplan Oser in St. Antonius Kinder, die zu einer individuellen Kindersegnung eingeladen waren. Eine Reihe von Bildern gibt einen Eindruck von diesen festlichen Gottesdiensten.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Annette Markowis und Karl-Heinz Renner


10. Arlinger Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz St. Bernhard (15.12.2018)

Auch in diesem Jahr hatten sich die Veranstalter/innen wieder ein sehr ansprechendes Programm einfallen lassen.

Zur Eröffnung spielte der Posaunenchor der evangelischen Gemeinden in Brötzingen und im Arlinger unter Leitung von Axel Pfrommer. Nach der Begrüßung hatten in der Kirche die Kindergärten St. Theresia (St. Bernhard) und St. Elisabeth (St. Antonius) ihren Auftritt. Selbstverständlich kam auch wieder Bischof Nikolaus und verteilte Süßes. Den Abschluss bildeten in der Kirche die Weihnachtslieder, die vom Kinderchor der Arlinger Schule und von Mikey Stevens unter Leitung und Mitwirkung von Beatrice Fuhr-Herz gesungen wurden.

Im Foyer der Kirche und auf dem Kirchplatz waren Stände aufgebaut, an denen Essbares und Getränke ebenso angeboten wurden wie Strickwaren, Eine-Welt-Artikel, Peru-Artikel, Weihnachtsgebäck, Weihnachtskarten und kleine Aufmerksamkeiten zum Fest.... Die Kinder konnten Baumwolltaschen bemalen und Sterne basteln.

Die Gemeinde St. Bernhard bedankte sich bei diesen Teilnehmern für ihre Unterstützung: Evangelischer Posaunenchor unter Leitung von Axel Pformmer; Arlinger Gartenstadtgemeinschaft; Kindergärten St. Elisabeth und St. Theresia; Ministranten und Pfadfinder von St. Bernhard; Gesangverein Arlinger e.V.; Familien Sommer und Müller aus Keltern; Frauengemeinschaft St. Bernhard.

Fotos: Helmut Jahn

Text: Karl-Heinz Renner


Tobias Eckert und Stephan Rist wurden durch Dekan Bernhard Ihle in der St. Franziskuskirche als ständige Diakone eingeführt (09.12.2018)

Zwei Wochen zuvor waren sie im Freiburger Münster von Weihbischof Dr. Michael Gerber zusammen mit drei weiteren Männern zu ständigen Diakonen geweiht worden.

Diakon Joachim Kittel, der die beiden Diakone während ihrer Ausbildung als Spiritual begleitet hatte, entfaltete und deutete in seiner Predigt das Amt des Diakons. Pfarrer Michael Dederichs konzelebrierte und auch Diakon Klemens Graffy war bei der Eucharistiefeier, die vom Kirchenchor unter Leitung von Diethard Stephan Haupt mitgestaltet wurde, zugegen. Die Gottesdienstgemeinde war im Anschluss zu einem Stehempfang ins Forum I eingeladen, wo die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Isabel Odenthal herzlich gratulierte und für den ‚Pastoralen Raum Innenstadt’ Herrn Rist ein Geschenk überreichte; der stellvertretende Vorsitzende Karl-Heinz Renner wünschte ebenfalls alles Gute und überreichte für die Gemeinden des ‚Pastoralen Raums Pforzheim-West’ Herrn Eckert ein Geschenk. Schließlich übergab auch Dekan Bernhard Ihle Geschenke und wünschte mit sehr persönlichen Worten Gottes Segen für die neue Aufgabe. Diakon Klemens Graffy sprach für den Diakonatskreis. Die beiden neugeweihten Diakone bedankten sich bei den Gästen für die guten Wünsche, die Geschenke, vor allem aber für das begleitende Gebet, um das sie auch für die Zukunft baten.

Text: Karl-Heinz Renner

Bilder: Karl-Heinz Renner, Thomas Ruland


Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2018)

Wieder waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, der mit ‚Wir sagen euch an den lieben Advent’ eröffnet wurde.

Gemeindereferent Thomas Ruland gestaltete diese Wortgottesfeier, in der er an Hand von projizierten Bildern im Zwiegespräch mit den Kindern die Kleidung eines Bischofs erklärte. Nach dem Begrüßungslied ‚Willkommen lieber Nikolaus!’ kam ‚Bischof Nikolaus’ mit seinem schweren, mit vielen Päckchen beladenen Schlitten wirklich. Kinder aus dem Kindergarten stellten sich mit ihren Erzieherinnen vor den Altarstufen auf und sangen ‚Hallo lieber Nikolaus’ - nicht nur - für den Nikolaus. Er bedankte sich und teilte die mitgebrachten Geschenke aus. Jedes Kindergartenkind und danach alle anderen Kinder, die in der Kirche waren, bekam ein Päckchen, in dem auch ein Schokoladen-Nikolaus steckte, der genau so aussah, wie es die Kinder zuvor auf den Bildern gesehen hatten.

Auf dem Kirchplatz boten die Erzieherinnen des Kindergartens St. Elisabeth Punsch und selbst gebackenen Kuchen an. So blieben viele noch gerne beisammen und freuten sich über den gelungenen Nikolausabend in Pforzheim-West.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Bastelkreis fürs Packen der Geschenke, dem Kindergarten St. Elisabeth, Herrn Ruland und dem Nikolaus!

 

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


Pfarrer Klaus Bundschuh feierte seinen 80. Geburtstag! (06.12.2018)

Am 06. Dezember, seinem Geburts- und Namenstag, feierte der langjährige Pfarrer von St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie (1985-2008) diesen großen Tag mit einem Festgottesdienst in der St. Barbara-Kirche von Karlsbad-Langensteinbach. Mehrere Priester konzelebrierten und Pfarrer Jürgen Reuss predigte zum Thema „Berufung“.

Anschließend war bei einem Empfang im benachbarten Gemeindehaus Gelegenheit, dem Jubilar persönlich zu gratulieren, was nicht nur vom ,Nikolaus', sondern auch von Menschen aus Pforzheim-West gerne wahrgenommen wurde.

Im Namen der Gemeindeteams und der Gemeinden von Pforzheim-West gratuliere ich von Herzen und erbitte für Pfarrer Bundschuh den Segen Gottes für viele weitere Jahre. Eine stabile Gesundheit möge es ihm auch künftig ermöglichen, dort mit den Gemeinden Eucharistie zu feiern, wo er gebraucht wird!

Karl-Heinz Renner

 

Besinnungstage für Frauen und Männer in Pforzheim-West (17.11.2018)

Der Besinnungstag für die Frauen stand unter dem Thema „Die Kraft der Liebe?!“ und fand im Theresiensaal statt. Unter Anleitung von Angelika Masanz machten sich die Frauen auf die Suche nach den Spuren eines starken Gefühls. Texte und Worte aus der Bibel kamen dabei zum Einsatz. Immer wieder setzte die Referentin auch auf die Kreativität der Teilnehmerinnen.

Der Besinnungstag für die Männer stand unter dem Thema „Wie wirkt Gott? Der Mensch - ein Spielball der Vorsehung Gottes?“ und fand im Pfarrsaal von St. Antonius statt. Der Leiter des Bildungszentrums Pforzheim, Dipl. Theol. Ullrich Glatthaar, regte die Teilnehmer zu einer lebendigen Diskussion über die Themenstellung an. Neben Liedern, Gebet und Vortragssequenzen gab es Zeiten der Stille, um das Gehörte durch Impulsfragen verarbeiten zu können. Wolfgang Pehnelt bedankte sich beim Referenten namens der Teilnehmer mit einem Weinpräsent.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Erntedank in St. Antonius (14.10.2018)

In der Kirche hatten fleißige Menschen wieder einen sehr schönen Erntedankaltar aufgebaut und den Chorraum zusätzlich mit Herbststräußen geschmückt, um uns zu erinnern und Gott zu danken, dass Bauern auf der ganzen Welt dafür sorgen, dass unsere Tische reich gedeckt sind und wir nicht Hunger leiden müssen.

Vikar Florian Oser zelebrierte die Eucharistiefeier und verknüpfte in seiner Ansprache wesentliche Aussagen der biblischen Texte des 28. Sonntags im Jahreskreis mit dem Erntedankfest, auf das auch die Fürbitten abgestimmt waren. Zum ‚Vater unser’ durften alle Kinder mit dem Priester einen Kreis um den Altar bilden, und stellvertretend berichteten nach der Kommunion ein paar Mädchen und Buben aus ihrer Kinderkirche. Vor dem Schlusssegen bedankte sich der Zelebrant bei allen, die den Tag vorbereitet und gestaltet hatten und segnete die Erntegaben. Zum Schluss verteilte er Brot vom Erntealtar an die Kirchenbesucher. Es ist schon eine kleine Tradition, dass auch in diesem Jahr das Gemeindeteam zur Begegnung in den Pfarrsaal einlud, wo Zwiebel- und Gemüsekuchen und neuer Wein vorbereitet waren.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Mitarbeiterausflug des Pastoralen Raumes Pforzheim-West (13.10.2018)

Als Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement waren die Mitarbeiter/innen in guter Tradition auch in diesem Jahr zum Ausflug mit anschließendem Abendessen eingeladen.

Ziel war die Nussbaumer Kirche St. Stephanus. Die gotische Stephanskirche soll zu den 100 schönsten Dorfkirchen in Deutschland gehören. Pfarrer Reinhard Ehmann erzählte, dass vom 13. Jahrhundert an vor allem das Zisterzienserkloster Herrenalb die Geschichte des Dorfes bestimmte. Bereits 1335 soll es eine Kirche gegeben haben. Die Wandmalereien im Chorraum stammen aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, darunter die Szene wie der Auferstandene als Gärtner Maria Magdalena begegnet. Auch eine vergitterte Sakramentsnische stammt aus vorreformatorischer Zeit. Ein besonders formschöner Abendmahlskelch aus vergoldetem Silber dürfte um 1810/20 entstanden sein. Eine besondere Kostbarkeit ist die 1893/95 durch Heinrich Voit & Söhne in Durlach erstellte Orgel mit pneumatischen Windladen. Zum Kirchen-Areal gehört das barocke Fachwerk-Pfarrhaus und die 250jährige, zum Festsaal umgebauten Scheune, in der man sich zum Abendessen traf, nachdem auf den Stufen vor der Kirche das traditionelle Gruppenbild aufgenommen war. Dabei erinnerte der Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius, Karl-Heinz Renner - auch im Namen von Martina Peter und Markus Clemens, den Sprechern der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Bernhard – daran, dass bei weitem nicht alle Mitarbeiter/innen die Einladung annehmen konnten und an die zahlreichen Ereignisse des vergangenen Jahres im Pastoralen Raum Pforzheim-West. Er nannte die Verabschiedung von Pfarrer Dr. Johannes Mette, der inzwischen Pfarrer und Dekan in Lahr ist, die Priesterweihe in Freiburg und die Nachprimiz-Gottesdienste von Philipp Ostertag und Georg Henn, den Neujahrs-Empfang in St. Bernhard, die Patrozinien und Gemeindefeste, die von den Kindergärten gestalteten Familiengottesdienste, die Faschingsveranstaltung, die ökumenischen Andachten und Gottesdienste, die Diakonenweihe von Manuel Gärtner in Gengenbach, die Ausflüge/Wallfahrten der Frauen zum Michaelsberg und die Radrundfahrt durchs Elsass. Dann gratulierte er dem Gemeindereferenten Thomas Ruland, der seit 20 Jahren in Pforzheim-West arbeitet, würdigte sein Wirken in den Gemeinden und bedankte sich im Namen aller, indem er ein Geschenk überreichte. Zwischenzeitlich waren auch Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Michael Dederichs zur Gruppe gestoßen. Auch für ihr Engagement dankte er! Dekan Ihle seinerseits fand anerkennende Worte für den unermüdlichen Einsatz jedes Einzelnen und den Eifer der Gruppen im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit ihren vielen ehrenamtlichen Kräften und bat darum, in diesem Eifer auch künftig nicht nachzulassen.

Text: Karl-Heinz Renner, Fotos: Reinhard Ehmann, Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner

 


ERNTEDANK-ökumenische Erntedankfeier in Hl. Familie am 07.10.2018

Im Rahmen der ökumenischen Zusammenarbeit und des regelmäßigen Austauschs zwischen der katholischen Gemeinde Hl. Familie und der evangelischen Kirchengemeinde Dietlingen fand in diesem Jahr als gemeinsames Projekt und Raum für Begegnung eine gemeinsame Erntedankfeier statt.

Traditionell stimmte der Posaunenchor Dietlingen eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn vor der Kirche musikalisch auf einen besonderen Tag ein. Die evangelische Pfarrerin Martina Lieb und Gemeindereferent für Pforzheim West Thomas Ruland hießen die Kirchenbesucher im vollen katholischen Gotteshaus willkommen. Kinder spielten gleich zu Beginn eine besondere Rolle, da mit dem Eingangslied „Einfach spitze…“ voller Körpereinsatz mit passenden Bewegungen gefordert wurde. Ein Großteil der 2. Klasse der Johannes-Kepler-Grundschule Dietlingen trug auswendig nach Anleitung durch Pfarrerin Lieb ein Anspiel vor: eine Bienenfamilie unterhielt sich mit honigsammelnden Menschen. Nach einem im Wechsel gebeteten Psalm griff Herr Ruland in seiner Predigt dieses Gespräch auf mit Hinterfragen von „selbstverständlichen“ Gaben der Erde und Verständnis, Achtung und Verantwortung für das, was die Erde hervorbringt und andere Geschöpfe uns ermöglichen. Im Wechsel trugen dann die beiden liturgischen Leiter Fürbitten vor und im Anschluss erfolgte die Segnung mitgebrachter Gabenkörbchen sowie des Erntedankaltars.

 

Die Konfirmanden verkauften im Anschluss an die Feier noch ofenwarme selbstgebackene Brote, welche an diesem Morgen in der Backstube der Bäckerei Augenstein entstanden sind.

Zum gemeinsamen Frühstück füllte sich sodann das katholische Gemeindehaus. Am reich gedeckten Buffet incl. Würstchen, Kuchen, Herzhaftem und Süßem fand jeder etwas nach seinem Geschmack. Gemeinsam saß man dann konfessionsübergreifend am Tisch, es wurde gemeinsam getrunken, gespeist, geredet und gelacht - ein Raum erfüllt von christlichem Leben.

 

Allen, die sowohl zum Gelingen der kirchlichen Feier als auch zum anschließenden Frühstück beigetragen haben - allen Helfern vor und hinter den Kulissen, allen Mitwirkenden ein Vergelt’s Gott!

 

Text: M. Peter

Bilder: A. Markowis, M. Peter


Goldenes Priesterjubiläum von Monsignore Karl Binder in St. Antonius (30.09.2018)

Dass der Kontakt von Karl Binder zu seiner Heimatgemeinde lebendig ist, zeigte sich bei seinem Goldenen Priesterjubiläum, das der Pastorale Raum Pforzheim-West mit ihm feierte. Dabei sang der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger die ‚Messe Salve Regina’ von G. E. Stehle (1839-1915), wie er es bei der Priesterweihe am 29.09.1968 getan hatte. Petrit Hamiti spielte die Orgel. Mit Monsignore Binder konzelebrierten (von links:) der frühere Pfarrer der Gemeinde, Klaus Bundschuh, Pfarrer Michael Dederichs und Pfarrer Wolfgang Steinmetz aus Frankfurt/Main.

Zu Beginn hatte Pfarrer Dederichs den Jubilar begrüßt, der in seiner Predigt von den Aufgaben in Brasilien erzählte und Gott dankte, dass er ihn in all den Jahren so begleitet hat, dass er seinem Wahlspruch treu bleiben konnte: „Gehet hin in alle Welt und verkündet allen Menschen die frohe Botschaft!“ Kinder fertigten in der Kinderkirche unter Anleitung von Susanne Ernst, Gabriele Pfohl und Antje Schimke eine Stola, auf der sie in verschiedenen Farben ihre Handflächen abdrückten und die sie ihm am Ende des Festgottesdienstes überreichten, bevor Gemeinde und Chor das festliche „Großer Gott wir loben Dich“ sangen. Natürlich trug Karl Binder sichtlich bewegt die Stola der Kinderkirche beim feierlichen Auszug, den die Ministranten und Fahnenträger anführten.

Der Gemeindesaal reichte nicht aus, um die zahlreichen Gäste aufzunehmen. Des schönen Wetters wegen hatte man draußen Bänke und Tische aufgestellt, die im Nu besetzt waren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gratulierte ihm Karl-Heinz Renner als Sprecher des Gemeindeteams, würdigte in einer Ansprache den Jubilar und überreichte ein Bücherpaket zu Pforzheim als sichtbares Geschenk. Musikalische Beiträge von Beatrice Fuhr-Herz, Udo Huhn-Rohrbacher, Wilfried Hoffmann und der Schola unter Leitung von Gerhard Grimm, sowie Bilderserien von der Priesterweihe, der Primiz und aus Brasilien gehörten zum Programm des Nachmittags ebenso wie die Grußworte von Dekan Bernhard Ihle. Besonders bewegend für alle im Saal war das Heimatlied von Unter-Tannowitz, das von einem 92-jährigen Tannowitzer im Heimatdialekt gesungen wurde. Hierzu muss man wissen, dass Karl Binder am 30. Mai 1940 in Unter-Tannowitz bei Nikolsburg geboren wurde und in Folge der Vertreibung der Sudetendeutschen über Andersbach bei Sinsheim nach Pforzheim kam. Der Dank von Monsignore Karl Binder an alle, die den Tag vorbereitet und mitgestaltet hatten, die den Festtag mitfeierten, die in all den Jahren für ihn beten und die ihn finanziell unterstützen, rundete den Tag ab, zu dem auch Erzbischof Stephan Burger ein sehr persönlich gehaltenes Glückwunschschreiben schickte.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Zehntägige Studien- und Pilgerreise mit dem pastoralen Raum Pforzheim-West nach Israel und Palästina (30.07.2018 - 08.08.2018)

Gemeinsam mit ihrem früheren Pfarrer Dr. Johannes Mette – jetzt Dekan in Lahr – als Reiseleiter machten sich 40 Frauen und Männer zu einer zehntägigen Studien- und Pilgerreise nach Israel und Palästina auf den Weg. Am Flughafen von Tel Aviv, wurden wir durch den deutsch sprechenden Reiseführer Victor, einen palästinensischen Christen mit israelischem Pass, in Empfang genommen, der uns auf der Reise begleitete und mit uns in den Unterkünften am See Genezareth, in Jericho und in Jerusalem wohnte.

Wir waren eine sehr harmonische, disziplinierte und aufmerksame Gruppe, wie uns Victor immer wieder bescheinigte. Wahrscheinlich lag das daran, dass jeder Tag mit dem von Teilnehmerinnen vorbereiteten Morgenlob begann und wir täglich die heilige Messe feierten, in der Pfarrer Mette jeweils einen kurzen, dem Ort entsprechenden Predigtimpuls gab, in der Gabriele Pfohl auf ihrer Querflöte die Lieder begleitete und Eduard Fritsche auf seiner Querflöte Solostücke spielte. Die Lesung und die Fürbitten wurden von Teilenehmer/innen im Wechsel vorgetragen, und an allen Zielpunkten hörten wir die passenden Stellen aus der ‚Heiligen Schrift’. In der St. Annakirche am Teich Bethesda zeigte Beatrice Fuhr-Herz mit dem von ihr sehr einfühlend gesungenen ‚Ave Maria’ welch großartige Akustik diese Kirche hat.

Ziele unserer Reise waren Wirkungsstätten Jesu: der Berg der Seligpreisungen, von wo aus man einen unvergesslichen Blick über den See Genezareth hat, die direkt am See gelegene Primatskirche („Mensa Domini“), Tabgha mit der Brotvermehrungskirche, Kapernaum mit seinen Ausgrabungen und eine Fahrt mit dem Boot auf dem See Genezareth. Gegrillter Petrusfisch durfte da auf dem Speiseplan nicht fehlen.

Magdala hat seine Bedeutung als Geburtsort von Maria Magdalena, die wohl bedeutendste Jüngerin Jesu, vor wenigen Jahren von Papst Franziskus zur Apostolin erhoben. Die dortigen Ausgrabungen förderten mitten in der Synagoge einen großen Quaderstein mit der Abbildung der Menorah (siebenarmiger Leuchter) zu Tage. Auch Kana in Galiläa, wo Jesus bei einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt hatte, wurde angesteuert. Großraumtaxis fuhren uns auf den Berg Tabor, wo wir die Verklärungsbasilika besuchten. Auf den Berg der Versuchung bei Jericho brachte uns eine Seilbahn, wo das an einer steilen Felswand errichtete griechisch-orthodoxe Kloster Quarantal unser Ziel war. Eine Fahrt entlang des Toten Meeres führte zur Taufstelle Jesu ‚Qasr el Yahud’ am Jordan.

Die Fahrt hinauf auf den Golan ermöglichte den Blick über das syrische Dorf Kuneitra hinweg weit nach Syrien hinein. Nach der Besichtigung von Banias, das antike Caesarea Philippi, wo einer der Jordanzuflüsse entspringt, führte ein Spaziergang durch die üppig grüne Natur bis zum beeindruckenden Wasserfall. Ein Rundgang durch Akko, eine ehemalige Hafenstadt der Kreuzritter führte zur unterirdischen Kreuzritterstadt, zur türkischen Säulenkarawanserei und schließlich zur Hafenanlage der Stadt.

Die Auffahrt mit der Seilbahn zur Masada eröffnete einen unvergesslichen Ausblick in die Umgebung und zum Toten Meer. Die Anlage erzählt vom jüdischen Freiheitswillen, als sich fast 1000 Menschen vor dem Ansturm der Römer im Jahr 74 selbst töteten. Eine kleine Wanderung in En Gedi, einer wasserreichen Oase in der Wüste Negev führte zum Wasserfall im Nahal David. Mit einem Bad im Toten Meer musste noch getestet werden, ob man tatsächlich im Wasser liegend eine Zeitung lesen kann. Man kann!

Weitere ganz zentrale Orte für uns Christen waren ebenfalls Besuchsziele: die Verkündigungsbasilika und die griechisch-orthodoxe Gabrielskirche mit der Brunnenkapelle in Nazareth, En Kerem mit dem Johanneskloster, der Geburtsgrotte des Johannes, dem Lobgesang des Zacharias (Benedictus) und der Kirche der Heimsuchung mit dem Magnifikat.

Von Jericho, das 400 m unter dem Meeresspiegel liegt, fährt man mehr als 1200 Höhenmeter hinauf in die mehr als 800 m über dem Meeresspiegel gelegene Stadt Jerusalem. Vom Ölberg aus erreicht man die Kapelle ‚Dominus Flevit’, den Garten Gethsemane mit seinen uralten Olivenbäumen und die ‚Kirche der Nationen’ sowie am Fuß des Ölbergs im Kidrontal die griechisch-orthodoxe Kirche der Himmelfahrt Marias. Durch das Stephans- oder Löwentor kommt man in die Altstadt und folgt der ‚Via Dolorosa’ bis in die Grabeskirche oder wie die Tradition der Ostkirchen sagt: ‚Auferstehungskirche’. Dabei wird man unwillkürlich an die Sätze aus dem großen Glaubensbekenntnis erinnert: „Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden; ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel.“

Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee, sowie die Klagemauer sind Zeugnisse dreier Weltreligionen: des Judentums, des Christentums und des Islam. Ein Spaziergang durch das jüdische und armenische Viertel führt zum Zionsberg, wo das Coenaculum der Franziskaner, aber auch der Abendmahlssaal (Coenaculum) und das Davids-Grab besucht werden. Ganz in der Nähe steht die Dormitio-Abtei deutscher Benediktiner auf dem Zionsberg, wo der Entschlafung und Himmelfahrt Marias gedacht wird. Die ‚Vater unser Kirche’ und die Himmelfahrtskapelle auf dem Ölberg oder Yad Vashem waren weitere fakultative Besuchsziele.

Die Hirtenfelder bei Bethlehem mit ihren Ausgrabungen und Bethlehem selbst mit der Geburtskirche und der Katharinenkirche fehlten selbstverständlich nicht auf dem Programm: „Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.“

Zufrieden, froh und dankbar für das Erlebte kehrten wir nach Pforzheim-West zurück.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Nachprimiz von Georg Henn am 17. Sonntag im Jahreskreis in St. Antonius (29.07.2018)

Nach seiner Priesterweihe durch Erzbischof Stephan Burger am 13. Mai 2018 im Freiburger Münster, seiner Heimatprimiz und festlichen Messfeiern an den Wirkungsorten seiner Ausbildung, war es dem Neupriester sehr wichtig, auch mit den Gemeinden von Pforzheim-West einen Nachprimiz-Gottesdienst zu feiern.

Obwohl der Termin bereits in den Sommerferien lag, war der Gottesdienst gut besucht. Pfarrer Michael Dederichs begrüßte den Neupriester und konzelebrierte.

In seiner Predigt beschrieb der Neupriester in sehr persönlichen Worten seinen Weg zum Priesterberuf. Dass er damit seine Zuhörer tief berührt hatte, zeigte spontaner Beifall.

In den Fürbitten wurde für den Papst und die Bischöfe gebetet, die als Nachfolger der Apostel große Verantwortung für Kirche und Welt tragen, aber auch für die acht Neupriester der Kirche von Freiburg, dass sie das, was sie in ihrer eigenen Berufung empfangen haben, in Wort und Sakrament den Menschen weitergeben können.

Nach dem Schlussgebet gratulierte Martina Peter als Sprecherin des Gemeindeteams von ‚Heilige Familie’ - auch im Namen der Gemeindeteams von St. Antonius und St. Bernhard - sehr herzlich und erinnerte dabei an die Zeit (2012), als der Primiziant Praktikant in Pforzheim-West war. Zur Erinnerung überreichte sie eine Festschrift, die aus Anlass war des 70. Geburtstags von Gerhard Kardinal Müller Ende 2017 mit einem Grußwort des emeritierten Papstes Benedikt XVI erschienen war. Der Titel des Buches, in dem namhafte Theologen zu Wort kommen, ist: „Der dreifaltige Gott: Christlicher Glaube im säkularen Zeitalter“. Jedes Mal, wenn er in diesem umfangreichen Werk lesen werde, müsse er jedenfalls an Pforzheim-West denken. Zum Abschluss lud sie zu einem Empfang in den Gemeindesaal ein, wo Sekt und Häppchen gereicht wurden und persönliche Gespräche mit dem Neupriester möglich waren.

Georg Henn bedankte sich für das Geschenk und bei allen, die den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten und auch bei denen in Pforzheim-West, die durch ihr Engagement zu Hause und im Saal den gelungenen Empfang möglich machten.

Zum Abschluss der heiligen Messe spendete der Neupriester der Gemeinde den Primizsegen, und allen Mitfeiernden wurde das Primizbild mit seinem Primizspruch, in dem seine Lebenserfahrungen mitschwingen, ausgeteilt: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3,16).

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn


DANKESCHÖN!

Dankeschön!... sagen wir allen, die das Patrozinium in St. Bernhard mit uns gefeiert haben, und allen die es mitgestaltet und geholfen haben:

Dem „Chörle“, das mit seinem schönen Gesang begeistert hat, und dessen Leiter und Organisten Bernhard Kaburek; den Kindergartenkindern mit ihren Erzieherinnen; den Ministranten, die auch das Kuchenbuffet verantwortet haben; den Kuchenspendern; den Mitgliedern des Gemeindeteams, die wieder so leckere Sachen zum Essen vorbereitet hatten. Besonderer Dank auch an Pfarrer Dederichs, der die Kindergartenkinder wunderbar miteinbezogen hat. Die Kinder durften für die Dauer des Wortgottesdienstes im Freien mit ihren Erzieherinnen herumtollen und etwas Kreatives schaffen und kamen rechtzeitig zum gemeinsamen Vaterunser am Altar zurück. Wir durften auch Dekan Bernhard Ihle in unserer Mitte begrüßen, was uns besonders gefreut hat. Alles in allem ein gelungenes Fest, herzlichen Dank dafür!

Markus Clemens

für das Gemeindeteam St. Bernhard


Aufnahmegottesdienst der Ministranten von St. Antonius (22.07.2018)

„Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts!“ - Unter diesem Motto stand der von Pfarrer Michael Dederichs zelebrierte Gottesdienst am Sonntag, den 22.07.2018, in dessen Verlauf, unter reger Anteilnahme der Gemeinde, drei junge Menschen in die Gemeinschaft der Ministranten von St. Antonius aufgenommen wurden.

Die drei neuen Minis, Ogechi Eberendu, Simon Gramalla und Chiara Perkovic, konnten sich schon einige Zeit auf ihren Dienst am Altar vorbereiten und wissen genau, dass sich das Wort „Ministrant“ vom lateinischen Verb „ministrare- dienen“ ableitet. In anderen Gegenden heißen sie „Messdiener“, was ihre Aufgaben auch gut beschreibt.

Nach dem Credo erhielten die neuen Minis aus den Händen von Pfarrer Dederichs geweihte Plaketten, vom Teamchef Julian Dang ihre Ausweise, von Obermini Patrick Klingel ihre Ministrantenhefte, und Julia Urbatzka übergab die Kissen mit dem Logo der Ministranten St. Antonius.

Auch wenn das Hauptaugenmerk auf den Diensten während eines Gottesdienstes liegt, insbesondere in der Assistenz des Priesters, sind unsere MinistrantInnen auch außerhalb der Liturgie tätig, so z.B. bei Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen, ganz besonders aber auch bei der jährlichen Sternsingeraktion.

Aber nicht nur die „Arbeit“, auch das Vergnügen kommt bei der Ministrantenschar heute nicht zu kurz: nach dem Gottesdienst ging es mit dem Fahrrad nach Eutingen zum Maislabyrinth und anschließend zum Grillen ins Pfarrzentrum.

Wir wünschen unseren Ministranten, insbesondere den drei „Neuen“, viel Freude beim Dienst am Altar und ein gutes Miteinander in der Gemeinschaft der Ministranten von St. Antonius.

Text und Fotos: Helmut Jahn


Frauengemeinschaft und Senioren von St. Antonius in ‚Gehringers Garten' (19. 07.2018)

In Fahrgemeinschaften machten sich die Frauen und Senioren von St. Antonius auch in diesem Jahr wieder auf den Weg zum Sommerfest in ‚Gehringers Garten’, wo bereits ein feines Kuchenbuffet vorbereitet war. Kaplan Philipp Ostertag und Gemeindereferent Thomas Ruland begleiteten die Gruppe. Frau Barth und Frau Gehringer begrüßten die Gäste - unter ihnen Frau Masanz von der Frauengemeinschaft St. Bernhard - und wünschten allen einen schönen Nachmittag. Als der Kaffee getrunken, der Kuchen gegessen und die ersten Lieder mit Musik- Begleitung gesungen waren, stellte man sich zum traditionellen Gruppenbild auf. Bei guten Gesprächen verbrachte man in den vertrauten Tischgemeinschaften den Nachmittag und freute sich auf die Steaks und die Bratwürste, die Herr Reinhardt grillte.

Alle Besucherinnen und Besucher dankten der Familie Gehringer mit ihren Töchtern sehr herzlich für ihr Engagement und für den gelungenen Nachmittag!

Man freut sich schon wieder auf das nächste Sommerfest in ‚Gehringers Garten’ im kommenden Jahr!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner

 

Serenadenkonzert im "Pfarrgarten von St. Antonius" - Eine musikalische Reise zur Nacht (14.07.2018)

Karl-Heinz Renner, Sprecher des Gemeindeteams, begrüßte die Gäste, die zum 8. Serenadenkonzert zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer in den Pfarrgarten gekommen waren - unter ihnen auch in diesem Jahr Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten in bewährter Weise durch das anspruchsvolle Programm. Ganz nebenbei erfuhren die Besucherinnen und Besucher Interessantes über die Komponisten und ihre Werke. Beatrice Fuhr-Herz (Sopran), die ‚Erfinderin’ der Serenadenkonzerte zugunsten Bedürftiger in unserer Stadt, eröffnete mit ‚l’heure exquise’ – ‚die besondere Stunde’ von Raynaldo Hahn (1875-1947) die ‚musikalischen Reise zur Nacht’. In bewährter Weise wurde sie von Stefan Baur am E-Piano begleitet. Als typisches Beispiel für Robert Schumanns (1810-1856) Stil folgte ‚Deine Stimme’. ‚Ich stand in dunklen Träumen’ von Schumanns Ehefrau Clara Schumann (1819-1896) schloss sich an.

Das Programm bot eine bunte Mischung vom Kunstlied bis zum Gute-Laune-Hit; so war wirklich für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Auch Maria Schmalz mit ihrer Violine bereicherte erneut den Konzertabend; mit ihr gemeinsam musizierte am E-Piano Adrian Herz. Die beiden hatten für das Konzert drei Musikstücke vorbereitet.

Fanny Hensel geborene Mendelssohn-Bartholdy (1805-1847) war von ihrer Familie strengstens untersagt worden, ihre Kompositionen zu veröffentlichen. Aus ihrem später dennoch publizierten Werk trug Beatrice Fuhr-Herz mit ihrer schönen Sopranstimme ‚Schwanenlied’ vor, dann von Franz Liszt (1811-1886) ‚Es muss ein Wunderbares sein’ und von Hugo Wolf (1860-1903) ‚Morgentau’.

Mikey Stevens sorgte - von Klaus Beffert am Akkordeon begleitet - mit seiner erfrischenden Art dafür, dass das Publikum ganz entspannt in die Pause gehen konnte, in der Mitglieder der Radfahrer-Gruppe zugunsten der Arbeit von Monsignore Karl Binder in Brasilien diverse Getränke anboten. Pfarrer Michael Dederichs hatte Brotkonfekt gebacken.

Nach der Pause sang Beatrice Fuhr-Herz zunächst ein Lied von dem Liedkomponisten schlechthin, nämlich von Franz Schubert (1797-1828), ‚Nacht und Träume’, dann von Richard Wagner (1813-1883) ‚Träume’ und von Eduard Künneke (1885-1953) aus der Operette ‚Der Vetter aus Dingsda’ das Lied ‚Strahlender Mond’. Damit leitete sie über zu gemeinsam mit Mikey gesungenen Liedern. Mit Chansons von Édith Piaf (1915-1963) beendete Frau Fuhr-Herz das Programm.

Lang anhaltender Beifall – vor und nach der Zugabe – und das Mitsingen des einen oder anderen Liedes waren Dank für diesen wieder sehr gelungenen Serenadenabend. In seinem Schlusswort dankte Karl-Heinz Renner den Mitwirkenden, Jürgen Herz, der, wie gewohnt, für die Technik verantwortlich war und dabei von Raffael Pfohl unterstützt wurde, der Radfahrer-Gruppe, den Moderatoren und Stefan Baur, der die Moderations-Texte geschrieben hatte, und dem Publikum, das mit 317 € das Anliegen des Abends unterstützte.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Die Frauengemeinschaft St. Antonius beim Spargelessen und auf dem Michaelsberg (14.06.2018)

Die Frauengemeinschaft hatte auf Donnerstag, den 14. Juni zu einem Ausflug nach Bruchsal eingeladen, wo zunächst das traditionelle Spargelessen auf dem Programm stand.

Danach ging die Fahrt mit dem Bus nach Untergrombach auf den Michaelsberg, wo Gemeindereferent Thomas Ruland mit der Gruppe eine Andacht in der Michaelskapelle feierte. Bei Kaffee und Kuchen ließ man den gelungenen Tag ausklingen, bevor man dankbar wieder zurück nach Pforzheim fuhr.

Frauengemeinschaft St. Antonius


"Wer glaubt, ist nie allein!" - Patrozinium und Pfarrfest in St. Antonius (24.06.2018)

Pfarrer Bernhard Ihle war Hauptzelebrant; Pfarrer Michael Dederichs und Kaplan Philipp Ostertag konzelebrierten. „Heilige sind Modelle des Glaubens“ stellte Pfarrer Ihle in seiner Festpredigt fest. In Antonius von Padua (1195-1231), dem bekanntesten Franziskaner der damaligen Zeit, der mit seinen Predigten die Massen anzog und durch seine Verkündigung des Evangeliums bei vielen einen Aufbruch zur Versöhnung bewirkte, hat Gott uns einen Heiligen zur Seite gegeben, der uns tragen kann, aufrichtet und zur wahren Gemeinschaft zusammenführt: „Wer glaubt ist nie allein!“

Der Kirchenchor sang unter Leitung von Carl Burger. An der Orgel begleitete ihn Petrit Hamiti. Zum Einzug und beim Auszug spielte er gemeinsam mit der Harfenistin Birke Falkenroth (auf dem Gruppenbild dritte von links). Zum Kyrie waren (von links) Carl Burger, Bass, Marnie Reckenberg, Sopran und Götz Thumm, Tenor mit ‚Te cum Principium’ zu hören, Marnie Reckenberg und Götz Thumm nochmals mit dem ‚Benedictus’.

Nach der Kommunion berichteten Mädchen und Buben aus der Kinderkirche. Mit dem „Antoniuslied“ endete das festliche Hochamt. Karl-Heinz Renner lud als Sprecher des Gemeindeteams ein, im und ums Gemeindezentrum weiter zu feiern. ‚Wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn’, hieß es im Tagesevangelium, sagte er und meinte, es sei doch der schönste Lohn für alle, die sich für das Patrozinium und das Pfarrfest engagiert hatten, wenn möglichst viele die Einladung annehmen würden.

Der Saal füllte sich allmählich, und auch an den außen aufgestellten Tischen nahm so mancher Gast Platz. Tombola-Lose wurden verkauft, die Gewinne ausgegeben. Passend zum Thema des Tages eröffnete der Kindergarten nach dem Mittagessen das Programm mit ausgewählten Liedern (‚Körperteilblues’, ‚Gott mag Kinder große oder kleine’, ‚Ich zeige dir meine offene Hand’), die einen Eindruck von der Arbeit der Erzieherinnen mit den Kindern ermöglichten. Zum Schluss wurden als Erinnerung Lesezeichen verteilt mit dem Text „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Danach waren die Kinder in den Kindergartenhof zum Spiel eingeladen, wo auch Waffeln gebacken wurden. Die Ministranten ließen in einem Ratespiel Tischmannschaften gegeneinander antreten und Helmut Jahn hatte sich ein nicht ganz leichtes Rätsel rund um das ‚Gotteslob’ einfallen lassen. Auch Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche war wieder unter den Gästen. Er wurde sehr herzlich begrüßt, wie auch Philipp Ostertag, der bis zum 04. September Ferienvertretung in der Kirchengemeinde mit Schwerpunkt Pforzheim-West machen wird. Karl-Heinz Renner gab mit einer Powerpoint-Präsentation einen Überblick über die Ereignisse in St. Antonius seit dem ‚Patrozinium und Pfarrfest’ des Jahres 2017. Am Ende des Nachmittags bedankte er sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten: bei den Priestern, beim Gemeindereferenten, bei der Kirchenmusik, bei den Ministranten und beim Mesner, bei allen die die Kirche und den Saal geschmückt hatten - insbesondere bei der Bastelgruppe -, bei denen, die die Tische, Stühle und Bänke aufgestellt hatten, beim Küchenteam und den fleißigen Menschen am Grill und bei der Getränkeausgabe, am Salat- und am Kuchenbuffet, bei allen, die das Essen gekocht, die Salate vorbereitet und Kuchen gebacken hatten, bei allen Spendern, bei allen, die zum Programm beitrugen - vor allem beim Kindergarten -, bei allen, die an irgend einer Stelle zum Gelingen des Festes ihren Beitrag leisteten – ob genannt oder nicht genannt und bei allen die da waren – denn, was wäre ein Fest ohne die Menschen, die mitfeiern!

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Diakonenweihe von Manuel Gärtner in Gengenbach (17. Juni 2018)

Begleitet von Ministranten, Priestern und Diakonen zogen die acht Weihekandidaten gemeinsam mit Erzbischof Stephan Burger in die Stadtkirche St. Marien in Gengenbach ein, wo sich schon eine große Gottesdienstgemeinde versammelt hatte.

In seiner Predigt knüpfte der Erzbischof an Erfahrungen an, die er vor kurzem auf der Pilgerfahrt der Erzdiözese nach Lourdes gemacht hatte. „Zu erleben, wie die Kranken auf ihren Wagen oder Rollstühlen bei den Prozessionen gezogen oder auch geschoben werden, zeigt eindrücklich, um was es auch bei der Aufgabe, bei diesem Dienst geht, den Sie heute durch Handauflegung und Gebet übertragen bekommen.“

„Durch Ihr Engagement wird deutlich werden, ob Kirche vor Ort erlebbar, für andere erfahrbar wird.“ Genährt werde der Dienst der Diakone, so Erzbischof Stephan weiter, durch Wort und Sakrament, das den Weihekandidaten mit der Diakonenweihe auf besondere Weise anvertraut werde: „Sie werden berufen, den Menschen das Evangelium Jesu Christi nahezubringen.“

Nach der Anrufung des Heiligen Geistes versprachen die Weihekandidaten ihrem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam. Bei der eigentlichen Weihe legte Erzbischof Stephan jedem der vor ihm knienden jungen Männern schweigend die Hände auf. Es folgten das Anlegen von Stola und Dalmatik, der liturgischen Kleidung des Diakons und die Überreichung des Evangeliars: „Empfange das Evangelium Christi: Zu seiner Verkündigung bist du bestellt. Was du liest, ergreife im Glauben; was du glaubst, das verkünde, und was du verkündest, erfülle im Leben.“ Zum Abschluss tauschte der Bischof als Zeichen der besonderen Verbundenheit und Gemeinschaft mit jedem neugeweihten Diakon den Friedensgruß.

Im ehemaligen Klostergarten rund um die Kirche war ein Empfang vorbereitet. Dabei wurde den Diakonen von ihren Gästen sehr herzlich gratuliert und Geschenke überreicht. Martina Peter und Karl-Heinz Renner, die Sprecher der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Antonius überreichten dem ehemaligen Praktikanten in Pforzheim-West (September 2014 bis Ostern 2015) Manuel Gärtner ein Buch zur Erinnerung an seine Zeit in Pforzheim. Natürlich wurden als Andenken auch Fotos mit den Gästen aus Pforzheim-West - unter ihnen auch Kaplan Philipp Ostertag - aufgenommen, die diesen Festtag mitfeierten.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Ralf Peter und Karl-Heinz Renner

 


Auf Rädern unterwegs im Elsass (22.- 26.05.2018)

Am Dienstag nach Pfingsten startete die Radgruppe Pforzheim-West zu ihrer diesjährigen Radtour. Die erste Etappe über 120 Kilometer führte nach Lahr, wo die Gruppe herzlich im Pfarrhaus begrüßt wurde.

Am nächsten Morgen starteten die Radfahrer unterstützt von Dekan Johannes Mette ins Elsass zum Odilienberg. Nach der Besichtigung des Klosters, in dem die Heilige Odilia ab 680 Äbtissin war, und der Kapelle Johannes des Täufers, in der Odilia begraben wurde, wurde die Gruppe mit einer tollen Aussicht über das Elsass und die Vogesen belohnt. Übernachtet wurde im mittelalterlichen Örtchen Barr.

Am nächsten Tag führte die Route wieder bei strahlendem Sonnenschein entlang der Elsässischen Weinstraße durch die Weinberge. Natürlich durfte auch das tägliche Morgenlob nicht fehlen, das in einer der vielen schönen Kirchen am Radweg gebetet wurde. In Colmar angekommen war ein ausgiebiger Spaziergang durch die Altstadt und „Klein-Venedig“ angesagt.

Die nächste Etappe führte von Colmar über Neuf-Brisach mit seiner Festungsanlage, die Weltkulturerbe ist, nach Breisach zum St. Stephans-Münster. Ein toller Blick über den Rhein belohnte die Gruppe für die steile Auffahrt. Am Abend beendete man den Tag in Lahr in einem griechischen Restaurant unter freiem Himmel.

Am Samstagmorgen hieß es Abschied nehmen von Dekan Mette. Danach machte sich die Gruppe mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck auf den Heimweg nach Pforzheim. Alle waren sich nach über 400 geradelten Kilometern einig, dass es wieder ein tolles Erlebnis war.

Text: Beatrice Fuhr-Herz und Gabriele Pfohl

Bilder: Radgruppe


"Brot das die Hoffnung nährt!" - Fronleichnam in St. Antonius (31.05.2018)

Liturgieausschuss und Gemeindeteam hatten sich für den Leitspruch entschieden, Pfarrer Michael Dederichs das Symbol zum Fest entworfen. Erstmals trafen sich Pforzheims Katholiken unter den Linden auf dem Platz an der evangelischen Christuskirche in Brötzingen. In guter Tradition feierten die Gemeinden St. Bernhard mit Heilige Familie, St. Elisabeth, St. Franziskus, Herz Jesu, Liebfrauen, die Missionen anderer Muttersprachen und St. Antonius gemeinsam Fronleichnam. Die Kommunion konnte am ‚Hochfest des Leibes und Blutes Christi’ unter beiden Gestalten empfangen werden.

Zum Leitspruch passend brachten Vertreter/innen der Gemeinden und Missionen zur Gabenbereitung Brot unterschiedlicher Sorten und legten sie vor den Altartisch. Später, zum Mittagessen, sollten die Brote gemeinsam verzehrt werden. Priester und Ministranten hatten sich in der Sakristei der Christuskirche angekleidet und zogen vom Hauptportal der Kirche zum Altar; Thomas Müller, Pfarrer der Gemeinden an der Christuskirche feierte den Festgottesdienst mit, dem Pfarrer Bernhard Ihle als Hauptzelebrant vorstand und bei dem die anderen Priester konzelebrierten. Während des Gottesdienstes lag die musikalische Gestaltung bei ‚Cantus firmus’ und Bernhard Kaburek; der Posaunenchor an der Christuskirche spielte unter Leitung von Axel Pfrommer; der Kirchenchor mit Bernhard Kaburek sang in der St. Antonius-Kirche, wo Petrit Hamiti die Orgel spielte.

Pfarrer Ihle dankte in seiner Predigt Pfarrer Müller für die ökumenische Gastfreundschaft und ging auf die aktuelle Diskussion in der Eucharistiefrage ein. Pfarrer Müller nahm den Faden auf, lobte seinerseits das gute Miteinander und wies auf das ökumenische Lied hin ‚Nun danket alle Gott’ am Ende der Messe, das der Posaunenchor begleitete und damit zur Prozession überleitete, bei der Pfarrer Müller ‚selbstverständlich’ mitging. Zunächst begleiteten die Glocken der Christuskirche den Prozessionszug, der von Ministranten mit Kreuz und Fahne angeführt wurde, dem Erstkommunikanten, weitere Ministranten, die Priester, die Sakramentsgruppe und schließlich die Gottesdienstgemeinde folgten. Bevor man die Antoniuskirche erreichte, übernahm deren Geläut die Begleitung.

Pfarrer Bernhard Ihle und Karl-Heinz Renner als Sprecher des Gemeindeteams, bedankten sich bei allen, die den Tag seit langem vorbereitet und heute mitgefeiert hatten. Alle wurden eingeladen, in und um das Gemeindezentrum noch beieinander zu bleiben, zu Mittag zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen, den Tag gemeinsam zu feiern, bevor die Feier mit dem Eucharistischen Segen mit der Monstranz endete und dem Te Deum, „Großer Gott, wir loben dich“, dessen Zauber sich niemand entziehen konnte.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Nachprimiz von Philipp Ostertag am Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit in St. Antonius (27.05.2018)

Nach seiner Priesterweihe durch Erzbischof Stephan Burger am 13. Mai 2018 im Freiburger Münster und seiner Heimatprimiz eine Woche später, feierte der Neupriester am Dreifaltigkeitssonntag mit den Gemeinden von Pforzheim-West seine Nachprimiz in St. Antonius.

Obwohl der Termin mitten in den Pfingstferien lag, war der Gottesdienst sehr gut besucht. Pfarrer Michael Dederichs begrüßte den Neupriester und konzelebrierte zusammen mit Pater Rocky (Italienische Mission). Die musikalische Gestaltung lag mit der Preis-Messe ‚Salve Regina’ von J.G.E. Stehle (1839-1915) und dem ‚Großer Gott’ von K.N. Schmid (1926 - 1995) beim Kirchenchor unter Leitung von Petrit Hamiti (in Vertretung von Carl Burger); die Orgel wurde im Wechsel von Thomas Habermaier und Petrit Hamiti gespielt. ­­­

In seiner Predigt deutete der Neupriester das Geheimnis dieses Festtags und ging dabei vom ‚Gnadenstuhl’ und vom gleichschenkligen Dreieck aus - beides Bilder, die aus der christlichen Kunst zur Darstellung der Trinität bekannt sind. Selbstverständlich ging er auch auf den Priesterberuf ein.

In den Fürbitten wurde für den Papst und die Bischöfe gebetet, die als Nachfolger der Apostel große Verantwortung für Kirche und Welt tragen, aber auch für die acht Neupriester der Kirche von Freiburg - unter ihnen Philipp Ostertag -, dass sie das, was sie in ihrer eigenen Berufung empfangen haben, in Wort und Sakrament den Menschen weitergeben können.

Nach dem Schlussgebet berichtete Karl-Heinz Renner, dass im Anschluss an die Priesterweihe in Freiburg, die Sprecher der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Antonius, Martina Peter und Karl-Heinz Renner, im Rahmen eines Empfangs als Geschenk von Pforzheim-West ein Madonnenbild überreicht hatten. Da man auch heute nicht mit leeren Händen dastehen wolle, habe man ein Fotobuch zusammengestellt mit Bildern aus der Zeit (2016-2018), als der Primiziant Praktikant und Diakon in Pforzheim-West war. Dann lud er zu einem kleinen Sektempfang in den Gemeindesaal ein, wohin auch Dekan Bernhard Ihle und die PGR-Vorsitzende Isabel Odenthal kamen.

Herr Ostertag bedankte sich bei allen, die den Kirchenschmuck besorgt hatten, den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten und auch bei denen, die durch ihr Engagement zu Hause und im Saal den Empfang möglich machten.

Nach dem ‚Te Deum’ spendete der Neupriester der Gemeinde den Primizsegen, und allen Mitfeiernden wurde das Primizbild mit seinem Primizspruch ausgeteilt: „Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat? Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des Herrn“ (Ps 116,12-13).

Am Abend, im Anschluss an den von Herrn Ostertag zelebrierten feierlichen Abschluss der Maiandachten, konnten die Kirchenbesucher einzeln den Primizsegen empfangen.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Erzbischof Stephan Burger hat Diakon Philipp Ostertag zum Priester geweiht (13.05.2018)

Erzbischof Stephan Burger hat am 7. Sonntag der Osterzeit im Freiburger Münster acht junge Männer zu Priestern geweiht - unter ihnen Georg Henn, der im Jahr 2012 für einige Monate als Praktikant in Pforzheim-West war (auf dem Gruppenfoto rechts vor dem Erzbischof) und Philipp Ostertag, der seit April 2016 - zunächst als Praktikant und von Christi Himmelfahrt 2017 an als Diakon - angeleitet von Pfarrer Dr. Johannes Mette - in St. Antonius und St. Bernhard mit Heilige Familie in der Seelsorge arbeitete. Auch die Diakonenweihe in Walldürn empfing er aus der Hand von Erzbischof Stephan Burger. Seit Januar 2018 bereitete er sich gemeinsam mit den anderen Kandidaten in Freiburg auf die Priesterweihe vor.

In einem feierlichen Gottesdienst wurden die Weihekandidaten zunächst vorgestellt und aufgerufen. Sie traten einzeln vor den Bischof und sagten „ich bin bereit“. So bekundeten sie vor der Gemeinde ihre Bereitschaft zur Übernahme des Priesteramtes. Der Bischof vergewisserte sich durch Nachfrage außerdem, ob die Kandidaten für würdig befunden werden und ob auch das Volk die Weihe wünscht.

In seiner Predigt scheute sich Erzbischof Burger nicht, die aktuellen Konflikte und Probleme in Kirche, Gesellschaft und Politik anzusprechen: „So vieles, was in der Vergangenheit in der Kirche aufgebaut, gepflegt und bewahrt wurde, scheint uns urplötzlich zwischen den Fingern zu zerrinnen. Die Länder Europas verfolgen zunehmend wieder ihre Eigeninteressen und auch weltpolitisch scheint immer mehr ins Wanken zu geraten.“ Vor diesem Hintergrund würdigte er die Entscheidung der Neupriester, sich von Christus in Dienst nehmen und sich von ihm senden zu lassen: „Jesus sprach: Wie Du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Wer sein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes stellt, weiß, dass in diesem Zeichen uns das Heil geschenkt ist, dass sich in diesem Zeichen die unüberwindliche Liebe Gottes geoffenbart hat, eine Liebe, die eben nicht vernichtet werden kann und die nicht zugrunde geht!“

Er forderte die Kandidaten auf, mit dieser Liebe, die Gott zu den Menschen hat und die sie weiterschenken dürfen, nicht zu geizen. „Schenken Sie diese Liebe vorbehaltlos und großzügig weiter, denn das, was Sie heute empfangen, ist nicht für den Eigennutz bestimmt, sondern zur Weitergabe.“

Nach der Herabrufung des Heiligen Geistes bat die versammelte Gemeinde in der Allerheiligen-Litanei die Heiligen um Beistand für die Kandidaten. Dabei legten sich diese ausgestreckt mit dem Gesicht zum Boden vor den Altar. Diese Handlung zeigt, dass der Kandidat sich ganz in Gottes Hände gibt.

Die Diakone versprachen dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam.

Schließlich vollzog der Erzbischof durch Handauflegung auf das Haupt der Kandidaten die eigentliche Weihe. Nach ihm legten alle anwesenden Priester den Kandidaten ebenfalls in Stille die Hände auf. Unter ihnen waren Pfarrer Dr. Johannes Mette, Pfarrer Michael Dederichs und Pfarrer Klaus Bundschuh. Erzbischof Stephan sprach das Weihegebet und salbte die Hände der Männer mit Chrisam. Die Neupriester wurden mit dem Messgewand bekleidet – Philipp Ostertag von Pfarrer Mette. Dann überreichte der Erzbischof ihnen die Gaben des Volkes, Brot in der Hostienschale und Wein im Kelch als Zeichen für ihren Auftrag, die Eucharistie zu feiern.

Schließlich besiegelte der Bischof die Weihehandlung jeweils mit einer abschließenden Umarmung als Friedensgruß. Nach dem Weiheritus feierten die Neugeweihten als Konzelebranten mit dem Bischof die Messe am Altar.

Nach dem feierlichen Auszug vom Münster zum Collegium Borromaeum gab es dort zu Ehren jedes Neupriesters einen Empfang für die Familie, die Heimatgemeinde, die Praktikums- und Diakonatsgemeinden und die Freunde. In diesem Rahmen überreichten die Sprecher der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Antonius, Martina Peter und Karl-Heinz Renner, ein Madonnenbild als Geschenk von Pforzheim-West.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Annette Markowis, Martina und Ralf Peter, Karl-Heinz Renner


Christi Himmelfahrt in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen mit traditionellem Grillfest (10.05.2018)

In diesem Jahr versammelte sich die Gottesdienstgemeinde - nicht nur des schlechten Wetters wegen - gleich in der Kirche zur Festtagsmesse. Pfarrer Michael Dederichs stand der Liturgie vor und hielt die Predigt, in der er das Fest für unsere Zeit deutete. Bernhard Kaburek begleitete die Lieder an der Orgel. Herbert Böhm trug die Lesung vor und lud namens des Gemeindeteams und der Pfarrgemeinderäte am Ende des Gottesdienstes alle Besucher/innen sehr herzlich zum anschließenden Grillfest ein, das in diesem Jahr im Gemeindehaus stattfinden musste.

Fleißige Hände hatten zwar alles vorbereitet, natürlich auch Kuchen gebacken. Leider war aber an eine Begegnung auf dem Kirchplatz unter den Platanen nicht zu denken. Nach dem Gottesdienst, den er in einer anderen Kirche der großen Seelsorgeeinheit zelebriert hatte, kam auch Dekan Bernhard Ihle und reihte sich in die Schar der Feiernden ein.

Allen, die durch Mithilfe oder Mitfeiern zum Gelingen beigetragen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner


Lange Nacht der Kirchen (05.05.2018)

Nach der Begrüßung durch den Gemeindereferenten von Pforzheim-West, Thomas Ruland, war im ersten Teil von 20.00 Uhr an ‚Harfenmusik aus Lateinamerika’ zu hören. Der prämierte Harfenist Angel Dario González Nuñez aus Paraguay, der auch in den ersten ‚ Langen Nächten der Kirchen’ in St. Antonius gespielt hatte, führte seine Zuhörer/innen vor allem mit eigenen Kompositionen und vertrauten Liedern nach Lateinamerika.

Der zweite Teil um 21.00 Uhr stand unter der Überschrift: „Träume – Offenbarungen Gottes in der Seele“. Die von Ullrich Glatthaar vorgetragenen Texte wurden umrahmt von passenden klassischen Liedern, die Beatrice Fuhr-Herz - Sopran, sang. Stefan Baur begleitete sie dabei am Piano.

 

 

 

Text: Karl-Heinz Renner
Fotos: Seliester Schwarz

 


Besinnungswochenende der Gemeindeteams des Pastoralen Raums Pforzheim-West im "Herz-Jesu-Kloster" in Neustadt an der Weinstraße (27./28.04.2018).

Das Wochenende stand unter dem Thema „Heute Christ sein - heute Kirche sein“. Referent war Dipl. Theol. Tobias Licht, Leiter des Bildungszentrums Karlsruhe der Erzdiözese Freiburg.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und dem Gebet des Psalm 63 betrachtete man in der ersten Einheit am Freitagabend das geistliche Testament des am 11. März 2018 verstorbenen Mainzer Bischofs Karl Kardinal Lehmann: ‚Mein Testament als Bischof’ – mit dem Datum vom 15. März 2009. Der Abend klang mit dem gemütlichen Beisammensein im Pfalzkeller aus.

Nach dem vom Gemeindereferenten Thomas Ruland gestalteten Morgenlob, das mit dem Lied ‚Behutsam leise nimmst du fort die Dämmerung von der Erde’ eröffnet und mit ‚Da wohnt ein Sehnen tief in uns’ abgeschlossen wurde, und dem gemeinsamen Frühstück folgten am Samstag drei weitere thematische Einheiten, unterbrochen von der gemeinsamen Eucharistiefeier und dem Mittagessen. Der Referent zeigte, wie die Texte der Bibel zu lesen und wie aktuell sie sind. Hierzu verglich er beispielsweise Abschnitte des Lukasevangeliums mit Abschnitten der Apostelgeschichte des selben Verfassers. Dem biblischen Liebesgebot „Wie dich selbst“ (Mk 12,31) spürte man an unterschiedlichen Stellen des Alten und des Neuen Testaments nach. Im kürzlich von Papst Franziskus vorgelegten Apostolischen Schreiben ‚Gaudete et exultate’ über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute machte Herr Licht auf einzelne Abschnitte wie beispielsweise ‚Die Heiligen von nebenan’ aufmerksam, empfahl aber, auf jeden Fall dieses Schreiben zu Hause vollständig zu lesen. In der Diskussion zu jedem einzelnen Punkt konnte der Referent wertvolle Antworten und Anregungen geben: Zur Begründung sittlicher Normen hat das Prinzip Freiheit einen sehr hohen Stellenwert. Ein von Jorge Mario Bergoglio (Papst Franziskus) verfasstes, sehr persönliches ‚Glaubensbekenntnis’ rundete den sehr dichten dritten Vortrag des Tages ab.

Martina Peter bedankte sich im Namen aller beim Referenten für dessen kompetente und engagierte Begleitung und überreichte ein Weinpräsent aus Keltern. Alle Teilnehmer/innen waren sich einig, dass dieses Besinnungswochenende im kommenden Jahr unbedingt eine Fortsetzung – wiederum mit Herrn Licht – haben muss!

Da Pfarrer Bernhard Ihle und Pfarrer Michael Dederichs noch vor dem Mittagessen nach Pforzheim zurückfahren mussten, stellte man sich auf der Kirchentreppe zum obligatorischen Gruppenbild auf, bevor man in der Krypta Eucharistie feierte. Pfarrer Ihle war Zelebrant und griff in seiner Ansprache den einen oder anderen Punkt aus den Referaten und der Diskussion auf, Pfarrer Dederichs verkündete das Evangelium, die heilige Kommunion konnte unter beiden Gestalten empfangen werden. Karl-Heinz Renner dankte für die Feier der Eucharistie und wünschte eine gute Heimfahrt.

Nach dem Nachmittagskaffee verabschiedete man sich voneinander. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen fuhr nach Keltern und Pforzheim zurück.

Eine Gruppe von sieben Frauen aus den Gemeindeteams von St. Bernhard und Heilige Familie machten am Spätnachmittag einen geführten Stadtrundgang durch Neustadt mit seiner sehenswerten Simultankirche. Auf eigene Kosten verbrachten sie den Abend und die Nacht zum Sonntag im gastlichen Haus der Herz-Jesu-Priester. Dabei entwickelten sie Lösungsideen für Bauliches in St. Bernhard.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Karl-Heinz Renner u.a.


Ausflug der Erstkommunionkinder ins Kloster Lichtenthal, Baden-Baden (19.04.2018)

Schon seit einigen Jahren fahren die Erstkommunionkinder von St. Antonius, St. Bernhard und Hl. Familie zum Abschluss der Vorbereitung in das Kloster Lichtenthal. Organisiert wird der Ausflug von Gemeindereferent Thomas Ruland.

Dieses Mal feierten wir die Hl. Messe mit Pfarrer Benno Gerstner, Spiritual der Cistercienserinnengemeinschaft. Spontan stellten sich zwei Erstkommunionkinder von Hl. Familie als Ministranten zur Verfügung und erledigten gewissenhaft den Altardienst. Während des Gottesdienstes und der Predigt zum Thema "Jeden Tag Hunger auf Gott" ging Pfarrer Gerstner sehr herzlich auf die Kinder ein. Anschließend führte er uns durch die Fürstenkapelle. Dabei hatte er die Aufmerksamkeit der gesamten Reisegruppe auf sich gezogen, angefangen von unserer "Versammlung" am Taufstein, über die Gräber der badischen Fürstenfamilie und den vielen Heiligenabbildungen, die auf den Altarbildern dargestellt sind. Die Altarbilder kann man aufklappen oder raffiniert umdrehen. Besondere Aufmerksamkeit lenkte er auf den Hochaltar mit einer Darstellung der "Heiligen Sippe". Die Kinder wurden befragt, wer alles abgebildet sei. Die Hl. Familie wurde schnell erkannt. Doch wie hieß noch die Großmutter Jesu, wurde gefragt. Darauf kam prompt aus dem Kindermund: "Oma!" So wurde aller Familienmitglieder Jesu gedacht. Einzigartig an dem Hochaltar ist die Darstellung der Jünger und spätere Apostel als Kinder mit Heiligenschein.

Anschließend konnten die Kinder ihre Fragen loswerden und Bitten an die "Schlüssel Mutter Gottes" formulieren. Zum Abschluss erhielten wir noch den Wallfahrtssegen. Es war wieder ein wunderschöner Ausflug bei sonnigstem Frühlingswetter.

Text und Fotos: Irmgard Büche-Hans


Erstkommunion in St. Antonius (Weißer Sonntag - Sonntag der Barmherzigkeit - 08.04.2018)

Die Erstkommunikanten versammelten sich mit dem Gemeindereferenten, Thomas Ruland, im Pfarrsaal, von wo sie Pfarrer Michael Dederichs gemeinsam mit den Ministranten zum Gottesdienst abholte.

In einer Prozession zog die Gruppe zur St. Antonius-Kirche, wo Petrit Hamiti die Orgel spielte und die Band ‚Cantus Firmus’ den Gesang der Kinder und der ganzen Festgemeinde begleitete.

Seine Predigt entwickelte Pfarrer Dederichs vom heutigen Evangelium (Joh 20,19-31) her, in dem Thomas nur dann glauben will, wenn er Jesus selbst sehen kann und seine Finger in die Wunden und seine Hand in seine Seite legen darf. „Bei der hl. Kommunion empfangen wir ein kleines Stück Brot, in dem Jesus selbst gegenwärtig ist. Das Entscheidende im Leben ist eben oft nicht sichtbar!“

Erstkommunikanten lasen die Kyrie-Rufe, brachten die Gaben zum Altar und sprachen gemeinsam mit Eltern die Fürbitten. In Reihen vor den Altarstufen stehend empfingen die Mädchen und Buben aus der Hand des Priesters zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Am Ende des Gottesdienstes gratulierte Karl-Heinz Renner als Sprecher des Gemeindeteams den Erstkommunikanten und ihren Angehörigen zu diesem großen Festtag und bedankte sich bei allen, die die heilige Messe mitfeierten, bei der Band, beim Organisten, bei den Frauen, die für den Kirchenschmuck sorgen, bei den Ministranten, beim Mesner, bei Thomas Ruland und den Menschen, die die Kinder gemeinsam mit ihm auf den heutigen Tag vorbereitet hatten, einfach bei allen, ob genannt oder nicht genannt – nicht zuletzt auch bei Pfarrer Dederichs für die Feier dieses Festgottesdienstes und für sein Predigtwort.

Von den Kindern und ihren Eltern wünschte er sich, dass die Kinder auch künftig immer wieder den Sonntagsgottesdienst als Ministranten oder in der Kinderkirche mitfeiern und dass die Eltern selbst das Gemeindeleben von St. Antonius bereichern.

Nach dem festlichen Auszug stellten sich Erstkommunikanten, Priester und Ministranten vor der Kirche zum traditionellen Gruppenfoto auf, bevor man sich auf den Weg machte, um den Tag im Kreis der Familie und der Freunde zu feiern. Zum Abschluss des Festtags traf man sich noch einmal am Abend zur Dankandacht.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Osternacht in St. Antonius (31.03.2018)

Zu Beginn versammelten sich die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde auf dem Platz vor der Kirche um das Osterfeuer. Wie am Gründonnerstag konzelebrierten Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB.

Nach der Segnung des Feuers und der Osterkerze zog man mit dem dreimaligen „Lumen Christi" in die dunkle Kirche ein. Nach und nach wurden alle Kerzen von der Flamme der Osterkerze her entzündet. Herr Eckert begann den Jubelgesang der Osternacht zu singen, und Pfarrer Dederichs sang die zweite Hälfte des „Exsultet" über Christus, das Licht. Die eindrucksvolle Osterkerze hatten - wie die beiden anderen Osterkerzen in Pforzheim-West (in St. Bernhard und in Heilige Familie, Dietlingen) - auch in diesem Jahr wieder Frauen aus Keltern gestaltet.

Drei Lesungen aus dem Alten Testament - unter anderem über die Erschaffung der Welt (im Wechsel in deutscher und in kroatischer Sprache) und den Durchzug durch das Meer beim Auszug aus Ägypten - wurden von verschiedenen Lektoren vorgetragen. Zum Gloria erstrahlte die Kirche wieder in hellem Licht, die Orgel setzte ein, die Kirchenglocken läuteten und Ministranten ließen ihre Schellen erklingen.

Die Lesung aus dem Römerbrief wurde in kroatischer Sprache gelesen, und erstmals seit Aschermittwoch wurde auch wieder das „Halleluja“ gesungen.

Pfarrer Dederichs thematisierte in seiner Ansprache den zentralen Punkt unseres Glaubens, die Auferstehung Jesu, die wir in dieser Nacht feiern und wandte sich dann den Menschen zu, die getauft werden sollten.

Nach der Anrufung aller Heiligen, der Segnung des Osterwassers und dem Bekenntnis unseres Glaubens spendete Pfarrer Dederichs zwei Erwachsenen die Sakramente der Taufe und der Firmung und taufte außerdem zwei Kinder. Dann besprengte er die Gemeinde mit dem gesegneten Wasser. Die erwachsenen Neugetauften und -gefirmten empfingen in dieser Nacht auch erstmals den Leib des Herrn.

Am Ende der Feier der Osternacht bedankte sich Pfarrer Dederichs bei den Ministranten, bei allen die die Fastenzeit und diesen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten, beim kroatischen Chor mit seinen Solisten und der Schola unter Leitung von Gerhard Grimm für die musikalische Gestaltung, und bei allen, die diesen Gottesdienst mitgefeiert hatten.

Ministranten verteilten am Ausgang der Kirche die traditionellen Ostereier; die Kirchenbesucher aßen zuvor gesegnetes Gebäck und tranken Tee oder Glühwein, jedenfalls blieben noch viele am Osterfeuer beieinander in dieser hochheiligen Nacht, in der die Kirche feiert, dass Christus wahrhaft von den Toten erstanden ist.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Liturgie am Karfreitag in St. Antonius (30.03.2018)

Nach einer kurzen Einführung in die Liturgie und der stillen Eröffnung durch Pfarrer Bernhard Ihle hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den "Knecht Gottes" und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den"erhabenen Hohenpriester Jesus". Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42).

Seine Ansprache zum Geschehen am Karfreitag beendete Pfarrer Ihle mit Worten aus dem ‚Ostergruß’ von Bischof Klaus Hemmerle aus dem Jahr 1993:

„Ich wünsche uns Osteraugen,

die im Tod bis zum Leben,

in der Schuld bis zur Vergebung,

in der Trennung bis zur Einheit,

in den Wunden bis zur Herrlichkeit,

im Menschen bis zu Gott,

in Gott bis zum Menschen,

im Ich bis zum Du

Und dazu alle österliche Kraft.“

In den ‚großen Fürbitten' beteten Priester und Gemeinde für die Kirche, für Papst Franziskus, für Erzbischof Stephan, für alle Stände der Kirche, für die Taufbewerber, für die Einheit der Christen, für die Juden, für alle, die nicht an Christus und die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für alle Not leidenden Menschen.

Es schloss sich die Kreuzverehrung an, bei der das Kreuz zunächst durch den Mittelgang getragen wurde: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“! Danach verehrten Priester, Ministranten und Gläubige das vor dem Chorraum aufgerichtete Kreuz und schmückten es mit Blumen.

Zur Entlassung betete der Priester über die Gottesdienstgemeinde: „Herr unser Gott, reicher Segen komme herab auf dein Volk, das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet. Schenke ihm Verzeihung und Trost, Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn."

Wie schon am Palmsonntag gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger auch die Karfreitagsliturgie mit.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Abendmahlsamt am Gründonnerstag in St. Antonius (29.03.2018)

Die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde feierten auch in diesem Jahr wieder gemeinsam das Abendmahlsamt am Gründonnerstag.

Pfarrer Michael Dederichs und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB konzelebrierten.

Die Schola gestaltete den Gottesdienst mit. Zum Gloria erklang noch einmal die Orgel, und Ministranten stimmten mit ihren Schellen ins Geläut der Turmglocken ein. Bei der Wandlung und der Übertragung des Allerheiligsten kamen ihre Klappern zum Einsatz. Erst zum Gloria in der Osternacht werden Glocken und Orgel wieder zu hören sein. Die Lesungen und die Fürbitten wurden in deutscher und in kroatischer Sprache vorgetragen. Pfarrer Dederichs deutete das Geschehen dieser Nacht mit dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, dem Verrat durch Judas und der Gefangennahme für unsere Zeit.

Im Anschluss trugen die Priester und Kommunionhelfer in einer Prozession die konsekrierten Hostien in die Krypta, wo sie bis zur Osternacht in einem Tabernakel aufbewahrt werden. Der Tabernakel in der Kirche bleibt bis zu dieser Nacht offen und leer.

Gebetsstunden der Frauen und Männer schlossen sich an, und die Krypta blieb zum betrachtenden Gebet der Ereignisse dieser Nacht bis ein Uhr geöffnet.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner