Berichte

Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2017)

Wieder waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, der mit "Wir sagen euch an den lieben Advent" eröffnet wurde. Pfarrer Dr. Johannes Mette gestaltete diese Feier in der St. Antonius-Kirche.

Anhand einer PowerPoint-Präsentation erzählte er Legenden aus dem Leben des Heiligen, die mit dem Lied "Es fährt ein Schiff nach Myra" einen passenden Abschluss fanden. Diakon Philipp Ostertag betete die Fürbitten, die in das gemeinsam gesprochene "Vater unser" mündeten. Nach dem Begrüßungslied "Willkommen lieber Nikolaus!" kam "Bischof Nikolaus" mit seinem schweren, mit vielen Päckchen beladenen Schlitten wirklich. Er sprach mit den Kindern und befragte sie. Ihre Antworten zeigten, dass die Mädchen und Buben sich auskannten bzw. Herrn Pfarrer Mette aufmerksam zugehört hatten. Schließlich segnete Pfarrer Mette die Kinder und ihre Angehörigen, bevor der Nikolaus die Geschenke austeilte. Jedes Kind bekam ein Päckchen, in dem ein richtiger Nikolaus aus Schokolade steckte.

Auf dem Kirchplatz boten die Erzieherinnen des Kindergartens St. Elisabeth Punsch und selbst gebackenen Kuchen an. So blieben viele noch gerne beisammen und freuten sich über den gelungenen Nikolausabend in Pforzheim-West. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Bastelkreis fürs Packen der Geschenke, dem Kindergarten St. Elisabeth und dem Nikolaus!

 

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


St. Martin in Pforzheim-West (10.11.2017)

Am Vorabend des Gedenktags des heiligen Martin (11. November) versammelten sich viele Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern vor der St. Antoniuskirche.

Nachdem das erste Lied gesungen, die Martinswecken und Laternen gesegnet waren, formierte sich auf der Maximilianstraße ein beachtlicher Zug; vorbei an den Straßenbaustellen, an der Christuskirche und am ‚Brötzinger Martinimarkt’ gelangte der Martinszug in den Kastanienhof hinter der alten Martinskirche (heute ein Teil des Stadtmuseums), die den Namen des Heiligen trägt.

Weitere Martinslieder wurden gesungen und im Spiel natürlich auch an die ‚Martinslegende’ erinnert, in diesem Jahr allerdings in modernem ‚Gewand’: Ein ‚Obdachloser’, der auf der Straße lebt, war dort zusammengebrochen. Malteser-Rettungssanitäter kamen ihm zu Hilfe. Zum Schluss bekamen alle Kinder und auch die Erwachsenen von Pfarrer Dr. Johannes Mette oder vom Gemeindereferenten Thomas Ruland einen Martinsweck.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Dekanatssingen der Kirchenchöre in St. Antonius (05.11.2017)

Im Rahmen des Sonntagabendgottesdienstes in St. Antonius hatte das katholische Dekanat Pforzheim zum "Dekanatssingen der Kirchenchöre" eingeladen. Anlässlich seines 250. Todestages wurden Werke von Georg Philipp Telemann (1681-1767) aufgeführt.

Mitwirkende waren aus Pforzheim die Chöre von Liebfrauen, St. Antonius, St. Elisabeth und St. Franziskus, aus Ispringen/Bilfingen Maria Königin/Hl. Dreieinigkeit und aus Schellbronn St. Nikolaus. Außerdem musizierten fünf Bläser und ein kleines Kammerorchester. Als Solisten waren Katharina Dohmen (Sopran) und Carl Burger (Bass) zu hören. Carl Burger, Bernhard Kaburek und Bernhard Weichselmann dirigierten. Gesamtleitung und Continuo teilten sich Dekanatschorleiter Diethard Stephan Haupt, der auch die Orgel spielte, und sein Stellvertreter Bernhard Weichselmann. Natürlich waren auch die Gottesdienstbesucher zum Mitsingen von Liedern aus dem Gotteslob einbezogen. Vor dem Evangelium sang Bernhard Kaburek als Kantor im Wechsel mit der Gemeinde das Halleluja. Eingeladen hatten namens des Dekanatsvorstands der Kirchenchöre Erwin Kramer und Dietmar Jansen.

Dekanatspäses Pfarrer Klaus Bundschuh war Hauptzelebrant. Mit ihm zelebrierten Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Dr. Johannes Mette, der in seiner Predigt Leben und Werk Georg Philipp Telemanns vorstellte und es mit der Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher verknüpfte: „Es geht darum, die Welt ein Wenig heller zu machen. Es ist das Wort Gottes, das da erklingt und jetzt ist es in Euch, den Gläubigen, wirksam!“ Den Dienst des Diakons übernahm Philipp Ostertag. Dekan Bernhard Ihle bedankte sich am Ende des festlichen Gottesdienstes bei allen Mitwirkenden mit herzlichen Worten.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Perugottesdienst in St. Antonius (29.10.2017)

Zu Beginn der Eucharistiefeier wies Luis Beltran für den Perukreis daraufhin, dass die Partnergemeinde San Andrés in ihrer Kirche bereits wieder Gottesdienste feiere, dass bis zur endgültigen Fertigstellung des Gotteshauses aber noch Zeit ins Land gehe. Hierfür habe man weitere Spendegelder zur Verfügung gestellt, und auch heute werde man vor der Kirche Gebäck zum Kauf anbieten. Der Erlös sei für Peru bestimmt! Herr Beltran dankte der Gottesdienstgemeinde für ihr finanzielles Engagement.

Zum Einzug hatte Petrit Hamiti die Orgel gespielt. Die Frauenschola unter Leitung von Gerhard Grimm gestaltete durch die ‚Missa mundi’ aus dem Gotteslob die Eucharistiefeier musikalisch mit. Die Lesung (1 Thess. 1,5c-10) wurde in deutscher und in spanischer Sprache vorgetragen. Diakon Philipp Ostertag verkündete das Evangelium (Mt 22,34-40) und deutete in seiner Predigt dessen Kernaussagen: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“
Die Fürbitten wurden von mehreren Lektoren gebetet. Das Schlusslied ‚Komm Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen’ leitete zu den Vermeldungen und zur Überreichung einer Urkunde des Erzbischofs über. Pfarrer Dr. Johannes Mette, der die hl. Messe zelebriert hatte, informierte die Gemeinde, dass Heribert Hoschek künftig dabei mitwirken werde, kranken Menschen die Kommunion nach Hause zu bringen. Er dankte Herrn Hoschek für die Bereitschaft und gratulierte zur Bestellung als Kommunionhelfer, was von den Kirchenbesuchern mit Beifall begleitet wurde. Dann dankte er allen, die den festlichen Gottesdienst mitgestaltet hatten. Den Ministranten wünschte er einen guten Verlauf ihres Herbstlagers, zu dem sie nach der Messe aufbrechen wollten.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


„BEGEISTERT FIRMUNG 2017“ – Firmgottesdienst für die Gemeinden St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie

(Pastoraler Raum Pforzheim-West) in der St. Antoniuskirche (22.10.2017)

Unter dieses Thema hatte Gemeindereferent Thomas Ruland den Vorbereitungsweg zur Firmung gestellt. Gemeinsam mit den Ministranten zogen Domkapitular Dr. Peter Birkhofer, Pfarrer Dr. Johannes Mette und Diakon Philipp Ostertag feierlich durch den Mittelgang in den Chorraum.

Petrit Hamiti spielte die Orgel und die Band „Cantus firmus“ sang im Wechsel mit der Gemeinde: „Komm heiliger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft.“ Pfarrer Mette begrüßte mit persönlichen Worten den Firmspender sehr herzlich. Domkapitular Bikhofer nahm Bezug auf den Song „Human“ von Rag’n’Bone Man und motivierte in seiner Predigt die 46 Firmanden, ihre Begabungen für sich und andere einzusetzen und sich hierzu vom Heiligen Geist stärken und bekräftigen zu lassen, zumal ‚Firmung’ ‚Bekräftigung’ bedeutet. Mit jedem Firmanden wechselte der Firmspender ein paar persönliche Worte und fragte, welches Element der Vorbereitung für die Einzelnen am eindrücklichsten war, bevor er ihnen das Sakrament der Firmung spendete. Unterdessen lasen Firmbegleiter erklärende Texte zur Firmung; es spielte und sang die Band, oder man hörte das Spiel der Orgel. Eine Neugefirmte, eine Mutter, eine Firmkatechetin und ein Gemeindemitglied beteten die Fürbitten. Vor der Gabenbereitung brachten Vertreter/innen der Firmanden Symbole für ihre Fahrten und Projekte zum Altar, erklärten sie kurz und legten sie auf einem Tisch ab. Nach dem Schlusssegen bedankte sich Karl-Heinz Renner im Namen der drei Gemeindeteams bei Domkapitular Birkhofer und lud zum Stehempfang in den Saal des Gemeindezentrums. Nach dem Schlusslied ‚Lobe den Herren’ zogen die Neugefirmten, ihre Paten, die Ministranten und die Zelebranten über die Maximilianstraße vor das Pfarrzentrum, wo sich alle zu einem Gruppenbild aufstellten. Viele Familien nahmen die Einladung zum Empfang gerne an und nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Firmspender, zu Fotos mit ihm und zur Begegnung untereinander.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Mitarbeiterausflug des Pastoralen Raumes Pforzheim-West (14.10.2017)

In guter Tradition waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Ausflug mit anschließendem Abendessen eingeladen - als Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement.

Ziel war in diesem Jahr Weil der Stadt, wo die Teilnehmer die Sehenswürdigkeiten der Altstadt in drei Gruppen erkundeten: das Denkmal des berühmtesten Weil der Städters, des Astronomen und Mathematikers Johannes Kepler (1571-1630) und das Renaissance-Rathaus auf dem Marktplatz, die katholische Stadtkirche St. Peter und Paul, deren Osttürme aus dem 13. Jahrhundert stammen, mit bedeutender spätgotischer Kreuzigungsgruppe (1460/70), mit Renaissance-Sakramentshaus (1611), dem barocken Hochaltar (1700), der Rokokokanzel (1742) und dem Glasfenster von 1940 mit einem Abbild Hitlers als Satan. Weil der Stadt war nach der Reformation katholische Insel in evangelischem Umland geblieben. Weiter ging es zur historischen Stadtmauer und zu den ehemaligen Klöstern der Augustiner (gegründet 1294) und Kapuziner (17. Jahrhundert), zur evangelischen Brenzkirche - 1889 im neugotischen Stil als Gedächtniskirche für den in Weil der Stadt geborenen Reformator Johannes Brenz (1499-1570) erbaut - und zum  ehemaligen Spital aus dem 14. Jahrhundert mit der Kapelle ‚zu unserer lieben Frau’, die im Jahr 1364 geweiht wurde und in deren Innerem unter anderem ein Fresko mit den Passionswerkzeugen (14. Jahrhundert) und ein spätgotischer Schnitzaltar ‚Die Sippe Mariens’ (um 1480) zu sehen sind.
Nach dem traditionellen Gruppenbild auf den Stufen vor der Stadtkirche traf man sich zum Abendessen im ‚Schwarzen Adler’ in Tiefenbronn. Nach dem Hauptgang erinnerte der Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius, Karl-Heinz Renner - auch im Namen von Martina Peter und Markus Clemens, den Sprechern der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Bernhard – an die zahlreichen Ereignisse des vergangenen Jahres im Pastoralen Raum Pforzheim-West, unter anderem an den Neujahrs-Empfang in St. Bernhard, an die drei Patrozinien und die Gemeindefeste, an die Familiengottesdienste, die von den Kindergärten gestaltet wurden, an die Faschingsveranstaltungen, an die ökumenischen Andachten in der Fastenzeit, an die Treffen der Gemeindeteams mit den evangelischen Ältestenkreisen, an die Priesterweihe in Freiburg und die Primiz von Georg Seelmann in Dietlingen, an die Diakonenweihe von Philipp Ostertag in Walldürn, an die Ausflüge/Wallfahrten der Frauen nach Walldürn und der Männer nach Maria Laach und an die Dolomitenrundfahrt mit dem Fahrrad. Schließlich verwies er auf den Glaubenskurs ‚U-Klasse’ im November, der sich mit der ‚Unsichtbaren Welt des Glaubens’ auseinandersetzte. Er bedankte sich namens aller bei Pfarrer Dr. Johannes Mette für seinen Einsatz für die drei Gemeinden und auch dafür, dass der Ausflug und das gemeinsame Essen auch in diesem Jahr wieder in der gewohnten Form möglich waren. Gleichzeitig bedauerte er, dass dies der letzte Mitarbeiterausflug mit Pfarrer Mette war, da man ihn am 07. Januar 2018 in Richtung seiner künftigen Seelsorgeeinheit nach Lahr verabschieden müsse.
Pfarrer Mette dankte seinerseits für den unermüdlichen Einsatz und den Eifer der Gruppen im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit ihren vielen ehren- und hauptamtlichen Kräften.
Text: Karl-Heinz Renner
Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner


Erntedank in St. Bernhard und in St. Antonius am 27. Sonntag im Jahreskreis (08.10.2017)

In beiden Kirchen hatten fleißige Menschen sehr schöne Erntedankaltäre aufgebaut, um uns zu erinnern und Gott zu danken, dass Bauern in der ganzen Welt dafür sorgen, dass unsere Tische reich gedeckt sind und wir nicht Hunger leiden müssen.

In St. Bernhard zelebrierte Pfarrer Michael Dederichs die Eucharistiefeier und kam in der Eröffnung mit den Kindern des Kindergartens St. Theresia ins Gespräch. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr gestalteten nämlich die Erzieherinnen und Kinder einen Sonntagsgottesdienst mit. Bernhard Kaburek begleitete die Lieder an der Orgel, und Mitglieder des Gemeindeteams übernahmen Dienste im Gottesdienst und hatten im Foyer Stehtische vorbereitet, an denen die Gottesdienstbesucher verweilen und ins Gespräch kommen konnten.
In St. Antonius wirkte der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger bei der heiligen Messe mit. Als Organist begleitete Thomas Habermaier den Chor - Petrit Hamiti die Gemeindelieder. Pfarrer Dr. Johannes Mette segnete zu Beginn der Eucharistiefeier die Erntegaben, und nachdem Diakon Philipp Ostertag das Evangelium verkündet hatte, verknüpfte er in seiner Ansprache das Tagesevangelium (Mt 21,33-44) mit dem Erntedankfest. Zum ‚Vater unser’ durften alle Kinder mit den Geistlichen einen Kreis um den Altar bilden, und stellvertretend berichteten nach der Kommunion ein paar Buben und Mädchen aus ihrer Kinderkirche. Vor dem Segen bedankte sich Pfarrer Mette bei allen, die den Tag vorbereitet und gestaltet hatten, und zum Schluss verteilte er Brot vom Erntealtar an die Kirchenbesucher. Es ist schon eine kleine Tradition, dass auch in diesem Jahr das Gemeindeteam zur Begegnung in den Pfarrsaal einlud, wo Zwiebel- und Gemüsekuchen und neuer Wein vorbereitet waren.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Irene Stemmler seit 40 Jahren (1977-2017) Pfarrhaushälterin bei Pfarrer Klaus Bundschuh (03.10.2017)

Am Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober 2017, feierte Frau Stemmler gemeinsam mit vielen Gästen aus Remchingen, aus Pforzheim-West und aus St. Bernhard in Mannheim dieses Ereignis.

In der Dietlinger Kirche zur ‚Heiligen Familie’ konzelebrierten Pfarrer Klaus Bundschuh, Pfarrer Dr. Johannes Mette und Pfarrer Jürgen Reuß, der 1989/90 Kaplan in Pforzheim-West war. Frau Stemmler, ihre Tochter, ihre Enkeltochter und weitere Wegbegleiterinnen lasen Texte zum Schuldbekenntnis, als Dank für die vier Jahrzehnte und trugen die Lesung und die Fürbitten vor. Diakon Philipp Ostertag verkündete das Evangelium, und Pfarrer Klaus Bundschuh hielt die Predigt. Bernhard Kaburek begleitete die Lieder an der Orgel. Nach dem festlichen Schlusssegen wurden alle Gottesdienstbesucher zu einem Sektempfang auf dem Kirchplatz und im Foyer des Gemeindehauses eingeladen.
Unter den Gästen waren auch eine Reihe von Pfarrhaushälterinnen, mit denen sich Frau Stemmler regelmäßig trifft, und die frühere Geschäftsführerin des Veronikawerkes zur Unterstützung der Haushälterinnen in der Erzdiözese Freiburg. Mit ihnen, mit ihrer Familie, mit den Geistlichen, zu denen sich auch Dekan Bernhard Ihle gesellte, und mit weiteren geladenen Gästen feierten Frau Stemmler und Pfarrer Bundschuh im Saal des Gemeindehauses die 40 Jahre, in denen Frau Stemmler nicht nur den Pfarrhaushalt führte und führt, sondern auch für viele Praktikanten, Diakone und Kapläne da war.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


ERNTEDANK-Familien-Gottesdienst in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (01.10.2017)

Die zahlreichen Gottesdienstbesucher erwartete in diesem Jahr ein vom Mesner Thomas Huber traditionell gestalteter ‚Erntedankaltar’ neben den Stufen zum Altarraum.
Wie schon in den letzten Jahren umrahmte das junge Blockflötenensemble des Musikvereins Dietlingen unter der Leitung von Uta Schneider den Erntedank-Familien-Gottesdienst, erstmals mit den Solistinnen Carolina Greiner und zur Orgelbegleitung von Herrn Schneider Caitlyn Greiner am Waldhorn.

Nach der Segnung der Erntegaben durch Pfarrer Mette stellte das Familiengottesdienstteam mit Unterstützung von Kindern, welche sich auf den Weg zur Vorbereitung auf die Erstkommunion machen, Erntedank als ein Fest vor, welches in der ganzen Welt Raum findet. Der Dank der Menschen für Gaben, die sie von der Erde, von Gott erhalten, ist das älteste Fest der Welt.
Einige dieser Länder werden mit der entsprechenden Flagge und einem typischen Symbol für die jeweiligen Festtage vorgestellt: AMERIKA mit ‚Thanksgiving’, dem traditionellen Familienfest mit gebratenem Truthahn und einem Dankgebet für alles Gute und allen Erfolg. Bereits die RÖMER dankten im Herbst der Göttin des Ackerbaus (Ceres) für die Ernte.  Auf der KARIBIK-Insel Barbados feiern die Menschen im Juli das Ende der Zuckerrohr-Ernte mit Kostüm-Umzügen und viel Musik.
In GHANA und Nigeria feiert man das Yams-Fest nach dem Ende der Regenzeit im August, wobei um eine gute Ernte für das afrikanischen Grundnahrungsmittels Yams – eine Wurzel, im Geschmack Kartoffeln ähnlich – gebetet wird. In CHINA findet das Erntefest in der Vollmondnacht, die auf den 15. Tag des 8. Monats fällt, statt. Diesen Tag hält man für den Geburtstag des Mondes und es werden spezielle ‚Mondkekse’, die wie der Mond rund und gelb sind, gebacken. Man glaubte, dass während des dreitägigen Festes Blumen vom Mond fallen und dass mit Großem belohnt wird, wer diese Blumen fallen sieht. Die Flaggen und Symbole wurden um einen Globus vor den Stufen des Altars abgelegt.
Nach der Predigt fand die Neuaufnahme eines Ministranten durch Pfarrer Mette statt: Kilian Rupf vergrößert die Zahl der Ministranten. Ein Leiter der Minis, Christian Schifferle, bedankte sich für die Entscheidung zu diesem Dienst mit einem Präsent.
Die Fürbitten trugen sowohl der Lektor und erwachsene Mitglieder der Kirchengemeinde als auch Ministranten vor. Am Ende des Gottesdienstes teilte Pfarrer Mette das gesegnete Brot an Gottesdienstbesucher aus, von welchen etliche den Weg zum anschließenden gemeinsamen Frühstück ins Gemeindehaus fanden. Hier bereicherten erstmals Weißwürste und Brezeln (von regionalen Anbietern) das ansprechende und vielfältige Buffet. Gemeinsames Essen und Trinken mit regen Gesprächen zwischen jung und älter, sowie ‚konfessionsverschieden’ ließen die Eindrücke des Gottesdienstes nachwirken und gelebte Gemeinschaft erfahren.
Allen, die sowohl zum Gottesdienst als auch dem anschließenden Frühstück beigetragen haben, allen Helfern vor und hinter den Kulissen, allen Mitwirkenden ein Vergelt’s Gott!

Text: Martina Peter
Bilder: Ralf Peter


Johannes Mette wird Leiter der Seelsorgeeinheit „An der Schutter“

Freiburg / Lahr / Pforzheim. Pfarrer Dr. Johannes Mette (47) übernimmt zum 2. Februar 2018 (Fest der Darstellung des Herrn / Mariä Lichtmess) die Leitung der Seelsorgeeinheit „An der Schutter“ im Dekanat Lahr. Der bisherige Pfarrer der Seelsorgeeinheit Pforzheim-West wird im Team mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Seelsorge der rund 17.600 Katholiken der Pfarreien St. Peter und Paul, Hl. Geist und St. Maria in Lahr, Mariä Heimsuchung in Kuhbach, St. Stephan in Reichenbach, St. Antonius in Schuttertal, St. Johannes in Dörlinbach, St. Roman in Schweighausen und St. Nikolausin Seelbach verantwortlich sein.

Wie das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg dazu am Sonntag (24.9.) weiter mitteilte, wurde diese Personalentscheidung auch in den Gottesdiensten der Seelsorgeeinheiten bekannt gegeben.

Dr. Johannes Mette wurde 1970 in Tettnang geboren und ist in Konstanz aufgewachsen. Nach seinem Abitur 1989 leistete er zunächst seinen Grundwehrdienst in Sigmaringen und studierte dann von 1990 bis 1996 Theologie in Freiburg und München. Seine pastorale Ausbildung erhielt er in St. Peter und in Waldshut. Nach der Priesterweihe am 17. Mai 1998 durch Erzbischof Oskar Saier in Freiburg war er erst als Vikar in Engen tätig und dann ab 2001 Sekretär von Erzbischof Oskar Saier, Diözesanadministrator Weihbischof Paul Wehrle und Erzbischof Robert Zollitsch in Freiburg. 2004 wurde er zum Dompräbendar an der Metropolitankirche Freiburg ernannt. Seit 2008 ist er Pfarrer der Pfarreien St. Antonius und St. Bernhard in Pforzheim. Seit 2010 ist er zudem Mitglied der Ökumenekommission der Erzdiözese Freiburg.

(ga)

Quelle:


Klosterwochenende für Firmanden aus Pforzheim-West (08-10.09.2017)

Drei Tage in einem echten Kloster leben und arbeiten – dafür entschieden sich 14 Jugendliche aus dem pastoralen Raum Pforzheim-West im Rahmen ihrer Firmvorbereitung.

Begleitet von Fr. Manuela Toninger, Fr. Alexandra-Tatjana Baur, Herrn Tobias Eckert und Pfarrer Johannes Mette absolvierten sie kurz vor Schulbeginn ein dicht gefülltes Programm in der Benediktinerabtei Plankstetten im Herzen Bayerns. Auf der Agenda standen z.B. eine Klosterführung, eine Nachtwanderung zum Sonnengesang entlang des Benediktuswegs, die Teilnahme an den Gebetszeiten der Mönche, ein selbstgestalteter Gruppengottesdienst, das Spiel „Wer-wird-Millionär?“ mit Fragen rund um Kirche und Kloster, zwei gemeinsame Morgenlobe und eine besinnliche „Kapellenralley“. Ebenso dazu gehörte die Mitarbeit in den klostereigenen Betrieben: Nach einer Einführung durch H. Harry Joa, den Leiter der Klostergärtnerei, durften die Jugendlichen und ihre Begleiter bei der Tomatenernte helfen und einen Acker auflockern. Ein Mönch aus dem Konvent stand außerdem für eine Fragerunde zur Verfügung, die rege genutzt wurde. Die Abschlussreflexion bestätigte die vielen gewonnenen Erkenntnisse. Dass auch im Kloster mit Internet, Smartphones und Tablets gearbeitet wird, hat viele ebenso überrascht wie die Tatsache, dass nicht das gesamte Klosterareal durch Geheimgänge untertunnelt ist.

Text und Bilder: Pfarrer Johannes Mette


Familiengottesdienst in St. Antonius am 16. Sonntag im Jahreskreis: „Mutig das Neue wagen!“ (23.07.2017)

Diesen gut besuchten Familiengottesdienst gestalteten die Mädchen und Buben und die Erzieherinnen des Kindergartens St. Elisabeth mit.

Die hl. Messe zelebrierte Pfarrer Dr. Johannes Mette. Die Lesung, einen Meditationstext und die Fürbitten übernahm der Kindergarten, wobei für die baldigen Schulkinder um Glück, Zuversicht und Gottes Segen gebetet wurde. Ihre Beteiligung am Familiengottesdienst stellten die Erzieherinnen und die Kinder unter das Thema: „Mutig das Neue wagen“. Die Vorschulkinder hatten fleißig das kleine Theaterstück „Vom Löwen der nicht schreiben konnte“ eigeübt und zeigten es mutig allen Gottesdienstbesuchern. Die Kinder hatten tolle Tiermasken auf und konnten ihre Texte sehr gut sprechen. Das Lied „Vergiss es nie“, erzählte davon, dass jeder einzigartig und von Gott gewollt ist.

Das Tagesevangelium verkündete Diakon Philipp Ostertag. Seine Predigt hatte Pfarrer Mette als Zwiegespräch mit den Kindern angelegt. Zur Gabenbereitung durften Kinder Sonnenblumen und Kerzen zum Altar bringen und zum „Vater unser" versammelten sich Erzieherinnen und Kinder mit den Geistlichen in einem Kreis um den Altar. Am Ausgang der Kirche wurden den Besuchern selbstgebastelte Sonnen zum Mitnehmen angeboten.

Fotos: Helmut Jahn


Frauengemeinschaft und Senioren von St. Antonius in ‚Gehringers Garten’ (20. 07.2017)

Auch in diesem Jahr waren die Frauen und Senioren von St. Antonius wieder zum Sommerfest in ‚Gehringers Garten’ eingeladen.

Nach dem Gottesdienst machte man sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg zum Garten, wo bereits ein ansehnliches und geschmackvolles Kuchenbuffet wartete. Pfarrer Dr. Johannes Mette und Diakon Philipp Ostertag begleiteten die Gruppe. Frau Barth und Frau Gehringer begrüßten die Gäste und wünschten allen einen schönen Nachmittag. Als der Kaffee getrunken, der Kuchen gegessen und die ersten Lieder in Begleitung einer ‚Band’ gesungen waren, stellte man sich zum traditionellen Gruppenbild auf. Bei wohltuenden Gesprächen verbrachte man in den gewohnt vertrauten Tischgemeinschaften den Nachmittag und freute sich auf die Leckereien vom Grill, die Herr Reinhardt zubereitete.
Alle Besucherinnen und Besucher dankten dem Ehepaar Gehringer mit seinen Töchtern und Enkelinnen sehr herzlich für den gelungenen Nachmittag und Abend. Obwohl die Wetteraussichten eher schlecht waren - das wollte man trotzdem nicht: ein Sommerfest im Saal! Man verließ sich auf den hl. Petrus und hatte Glück!
Man freut sich schon wieder auf das nächste Sommerfest in ‚Gehringers Garten’ im kommenden Jahr!
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Serenadenkonzert in ‚Pfarrer Mettes Garten’ - Eine musikalische Reise zur Nacht (15.07.2017)

Pfarrer Dr. Johannes Mette begrüßte die Gäste, die zum 7. Serenadenkonzert zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer in den Pfarrgarten gekommen waren - unter ihnen auch Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten wieder sehr versiert durch das anspruchsvolle Programm. Ganz nebenbei erfuhren die Besucherinnen und Besucher Interessantes über die Komponisten und ihre Werke.

Beatrice Fuhr-Herz (Sopran), die ‚Erfinderin’ der Serenadenkonzerte für Bedürftige in unserer Stadt, eröffnete mit einem ‚Ave Maria’ die ‚musikalischen Reise zur Nacht’. In bewährter Weise wurde sie von Stefan Baur am E-Piano begleitet. Er übernahm auch die Begleitung von Thomas Ruland (Bariton), der den Konzertabend erstmals mitgestaltete. Die klassischen Lieder ‚Wandrers Nachtlied’ und ‚An den Mond’ von Franz Schubert (1797-1828) durften bei dieser musikalischen Reise zur Nacht natürlich nicht fehlen. ‚Ich stand in dunklen Träumen’, von Heinrich Heine (1797-1856) verfasst und von Clara Schumann (1819-1896), der Ehefrau Robert Schumanns, vertont, war ein weiterer Klassiker des Abends. Auf dem Programm stand eine bunte Mischung: vom tristen und bleischweren Kunstlied bis zum Gute-Laune-Hit; so war wirklich für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Auch Maria Schmalz mit ihrer Violine und ihren Melodien bereicherte erneut den Konzertabend; sie wurde von Christopher Herz am E-Piano begleitet. Mikey Stevens sorgte mit seiner erfrischenden Art dafür, dass das Publikum ganz entspannt in die Pause gehen konnte, in der  - wie gewohnt - Mitglieder der Peru-Gruppe zugunsten der Partnergemeinde diverse Getränke anboten.
Nach der Pause sang Beatrice Fuhr-Herz das ‚Ave Maria’ aus der Oper ‚Cavalleria Rusticana’ von Pietro Mascagni (1863-1945). Eines der schönsten Duette ‚La ci darem la mano’ (‚Reich mir die Hand mein Leben’) aus der Oper ‚Don Giovanni’ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) bot sie gemeinsam mit Thomas Ruland in der Originalsprache dar. Mit ‚Habanera’ aus der Oper ‚Carmen’ von Georges Bizet (1838-1875) beendete Frau Fuhr-Herz das Programm. Mit lang anhaltendem Beifall – vor und nach der Zugabe – bedankte sich das Publikum bei den Ausführenden für diesen wieder sehr gelungenen Serenadenabend. Pfarrer Mette dankte in seinem Schlusswort allen, die ihren Beitrag leisteten: bei den Mitwirkenden, die zu Gunsten in Not geratener Menschen aus unserer Stadt musizierten, bei Jürgen Herz, der, wie gewohnt, für die Technik verantwortlich war und dabei von Raffael Pfohl unterstützt wurde, beim Perukreis und bei den Zuhörerinnen und Zuhörern, die mit 482,60 € das Anliegen des Abends unterstützten.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Patrozinium in St. Bernhard (16.07.2017)

Den Festgottesdienst eröffneten Kinder des Kindergartens St. Theresia und ihre Erzieherinnen mit dem Lied: "Wir feiern heut’ ein Fest". Vor der Predigt und nach dem "Agnus Die" war der Kindergarten nochmals zu hören.

Der Kirchenchor von St. Antonius unter Leitung von Carl Burger sang aus der ‚Missa brevis’ von Georg Philipp Telemann (1681-1767) das Kyrie und das Gloria und zur Kommunion ‚Die Himmel erzählen’ aus ‚die Schöpfung’ von Joseph Haydn (1732-1809). Dabei waren Cornelia Heber, Carl Burger und Petrit Hamiti als Solisten zu hören. Thomas Habermaier begleitete den Chor an der Orgel – Bernhard Kaburek die Lieder der Gemeinde.

Das Evangelium verkündete Diakon Philipp Ostertag; Pfarrer Dr. Johannes Mette richtete in seiner Predigt die Frage an die Kinder, aber auch an die ganze Gottesdienstgemeinde, was denn wachse. Die unterschiedlichsten Dinge wurden genannt, von Pflanzen und Tieren bis hin zum Menschen. Mit Blick auf das Tagesevangelium (Mt 13, 1-23) forderte er auf „Lasst das Gute wachsen!“ „Jeder kann mithelfen, dass Frieden wächst“ machte er an einer Reihe von Beispielen deutlich und bezog hier ganz konkret im Vergleich das mit ein, was aus dem Leben des Namenspatrons der Gemeinde, des seligen Bernhard von Baden, bekannt ist und endete mit einem Ausspruch von Robert Baden-Powell (1857-1941), der die Pfadfinderbewegung gegründet hatte: „Lass die Welt ein kleines Stück besser zurück als Du sie vorgefunden hast!“

Die Fürbitten wurden im Wechsel von Frauen, Männern und Jugendlichen gebetet. Zum ‚Vater unser' durften alle Kinder, die in der Kirche waren, einen Kreis um den Altar bilden. Ängstliche Kinder konnten sich dabei gerne von Mama oder Papa begleiten lassen!

Am Ende des Gottesdienstes überreichte Pfarrer Mette die Urkunde des Erzbischofs zur Bestellung von Arkadi Schübilla als Kommunionhelfer und erzählte, dass Tobias Eckert nun ebenfalls Kommunionhelfer sei und dass er seine Urkunde bereits direkt von Erzbischof Stephan Burger erhalten habe. Dann dankte Pfarrer Mette allen, die diesen Tag vorbereitet und gestaltet hatten, dem Kirchenchor und seinem Dirigenten, den Ministranten, denen, die den Kirchenschmuck besorgt hatten und für das leibliche Wohl - zu Hause und vor Ort - verantwortlich waren und dem Gemeindeteam, bei dem die Fäden zusammengelaufen waren. Markus Clemens lud als Sprecher des Gemeindeteams zum Bleiben und Mitfeiern ein.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Firmanden – Wochenende in Schellbronn (30.06-02.07.2017)

Am Freitagnachmittag machte sich die Gruppe auf den Weg zum Pfadfinderhaus in Schellbronn. Mit dem Bus fuhren wir nach Hohenwart. Von dort ging es zu Fuß zur Heilig-Kreuz-Kirche, wo ein kurzer Impuls stattfand, bei dem es um die Gemeinschaft ging. Von der Hohen Warte aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die umgebenden Wälder und konnten bis nach Philippsburg schauen.

Nach einem Kennenlernspiel wanderten wir über den Spielplatz zur Theodor-Zeller-Hütte, wo uns die Pfadfinder beim Zeltaufbau unterstützten. Abendessen gab es am Lagerfeuer, zu dem uns auch Pfarrer Mette besuchte. Den Tag beschloss ein Abendimpuls, den Pfarrer Mette mit einem Segen abschloss.

Am nächsten Morgen beschäftigten wir uns mit dem Sonntagevangelium und bereiteten Fürbitten für die Abendmesse vor. Nach dem Mittagessen kamen die Pfadfinder dazu. Es fanden die jährlichen ‚B.P.-Games’ statt und die Firmanden machten sich gemeinsam mit den Pfadfindern in Gruppen auf den Weg. An zehn Stationen ging es darum, möglichst viele Punkte zu bekommen. Unsere Firmanden schlugen sich wacker, obwohl viele pfadfinderische Aufgaben gestellt wurden und sie davon noch nicht viel gehört hatten. Einer erreichte sogar den zweiten Platz.

Den Tag schloss die Heilige Messe ab, die gemeinsam mit den Pfadfindern unter freiem Himmel gefeiert wurde.

Beim Abschlussimpuls stellten die Teilnehmer fest: Wir haben neue Freunde gefunden.

Text und Fotos: Antje Schimke und Gabi Pfohl


Ministrantenaufnahme in St. Antonius am 13. Sonntag im Jahreskreis (02.07. 2017)

In St. Antonius ist es guter Brauch, vor den Sommerferien einen Ministrantentag mit der Aufnahme neuer Ministranten zu feiern. Nach dem Eröffnungslied ‚Die Sache Jesu braucht Begeisterte’ stellte Oberministrant Patrick Klingel zu Beginn der Eucharistiefeier die neu aufzunehmenden Ministranten vor.

Diakon Philipp Ostertag verkündete das für den 13. Sonntag im Jahreskreis vorgesehene Evangelium nach Matthäus (Mt 10, 37-42); und Pfarrer Dr. Johannes Mette begann seine Ansprache mit einer Legende nach Selma Lagerlöf, in der es um einen Ritter geht, der von einem Kreuzzug, eine brennende Kerze, die er am Grab Christi in Jerusalem entzündet hatte, trotz eines Überfalls durch Räuber und so aller materieller Güter beraubt, unversehrt nach Hause bringt, um sie auf den Altar der Heimatkirche zu stellen: das Licht als Symbol für Christus. Diese Geschichte zeigt, fuhr Pfarrer Mette fort, worauf es wirklich ankommt, dass man sich versöhnen sollte mit dem, was nicht zu ändern ist und dass es der Glaube ist, der uns trägt und die Liebe zu Jesus Christus, der uns begleitet. Symbole haben eine wichtige Funktion: Kerzen im Gottesdienst, Weihrauch als Symbol für unser Gebet, das zum Himmel steigt, Wasser für Reinheit und für die Taufe, Brot und Wein als Realsymbole für Leib und Blut Christi. Den Ministranten ist es aufgetragen, diese Symbole zu pflegen und zu hüten, beschrieb er den Ministrantendienst.
Nach dem Glaubensbekenntnis wurden die Plaketten gesegnet und vom Pfarrer den neuen Ministranten umgehängt. Ministranten der Leiterrunde überreichten die Ausweise, Heftchen, Minischals und Kissen. Die Fürbitten wurden von Ministranten gebetet, und die ‚Neuen’ baten in Meditationstexten nach der Kommunion um den Segen Gottes und um Unterstützung für ihren Dienst.
Nach dem Gottesdienst stellten sich die Ministranten, Diakon Ostertag und Pfarrer Mette zum traditionellen Gruppenbild auf den Stufen zum Altarraum auf.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


„Wir feiern Gemeinde!“ - Patrozinium und Pfarrfest in St. Antonius (25.06.2017)

Mit dem „Antoniuslied“ eröffnete die Gemeinde den Festgottesdienst. Der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger sang das Kyrie und das Gloria aus der ‚Missa brevis’ von Georg Philipp Telemann (1681-1767), sowie ‚Die Himmel erzählen’ aus dem Oratorium ‚Die Schöpfung’ von Joseph Haydn (1732-1809). Als Organist begleitete ihn Thomas Habermaier - Petrit Hamiti die Gemeindelieder.

Pfarrer Dr. Johannes Mette begrüßte zu Beginn der Messe Philipp Ostertag als neugeweihten Diakon und kündigte an, dass er nicht nur – wie es Aufgabe des Diakons ist – das Evangelium verkünden, sondern auch die Festpredigt halten werde, denn auch die Predigt in der Messe könne Aufgabe eines Diakons sein. „Geht hinaus in alle Welt und seid meine Zeugen!“ Wir sollen Flagge zeigen wie die Fans von Sportvereinen, sagte Herr Ostertag und „der heilige Antonius kann uns Vorbild sein in der Nachfolge Christi“. Dann beschrieb er den besonderen Dienst des Diakons in dieser Nachfolge, betonte aber auch, er sei nach wie vor derselbe, aber was er jetzt tue, sei etwas anderes als das, was er zuvor getan habe. Schließlich dankte er für die Begleitung durch das Gebet und bat, auch weiterhin für ihn zu beten.

Nach der Kommunion berichteten Mädchen und Buben, was sie heute in der Kinderkirche erlebt hatten. Am Ende der Eucharistiefeier lud Karl-Heinz Renner für das Gemeindeteam ein, im und ums Gemeindezentrum weiter zu feiern. Die Plätze im Saal und auch die außen aufgestellten Tische und Bänke waren im Nu gut besetzt. Tombola-Lose wurden verkauft, die Gewinne ausgegeben. Auch Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche und seine Frau waren wieder unter den Gästen und wurden sehr herzlich begrüßt. Passend zum Thema des Tages eröffnete der Kindergarten nach dem Mittagessen das Programm im Saal mit ausgewählten Liedern, die einen Einblick in die Arbeit der Erzieherinnen mit den Kindern gaben. Danach waren alle Kinder vom Kinderkirchenteam in den Kindergartenhof zum Spiel eingeladen. Auch der Kirchenchor mit Carl Burger trug mit „So macht das Leben Spaß“ (Dieter Frommlet) und „Gaudeamus hodie“ (Werner Rizzi) zum abwechslungsreichen Programm bei, ebenso Sabine Franziska Fried mit einer Parodie auf „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind“. Die ‚Montagstanzgruppe’ unter Leitung von Anita Lui-Noll zeigte danach eine Reihe von Tänzen aus ihrem umfangreichen Repertoire und erfreute so die Zuschauer. Elisabeth Wollmann las eine selbst erlebte Geschichte, in der es um eine Kröte ging, und Karl-Heinz Renner gab mit einer Powerpoint-Präsentation einen Überblick über die Ereignisse in St. Antonius seit dem Patrozinium und Pfarrfest des Jahres 2016. Am Ende des Nachmittags bedankte sich Pfarrer Mette – wie schon am Morgen am Ende des Gottesdienstes – bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten: bei der Kirchenmusik, bei den Ministranten und dem Mesner, bei allen die die Kirche und den Saal geschmückt hatten - insbesondere bei der Bastelgruppe -, bei denen, die die Tische, Stühle und Bänke aufgestellt hatten, beim Küchenteam und den Menschen am Grill und bei der Getränkeausgabe, am Salat- und am Kuchenbuffet, bei allen, die Salate vorbereitet und Kuchen gebacken hatten, bei allen Spendern, bei allen, die zu den einzelnen Programmpunkten beitrugen, bei allen, die an irgend einer Stelle zum Gelingen des Festes ihren Beitrag leisteten – ob genannt oder nicht genannt und bei allen die da waren – denn, was wäre ein Fest ohne die Menschen, die mitfeiern!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Gemeindefahrt ins Piemont und ins Aostatal (06. – 11.06.2017)

Am ersten Tag fuhren wir nach Novara in der Poebene, wo wir das Hotel bezogen, von dem aus wir zu den Tagesfahrten aufbrachen. Schönes Wetter blieb dabei unser ständiger Reisebegleiter.

Bei der ersten Tagesfahrt stand die autonome französischsprachige Region Aosta mit ihrer Hauptstadt Aosta auf dem Programm, wo wir eine bemerkenswerte Führung - auch mit den sehr gut erhaltenen römischen Stadtanlagen - hatten und in der ‚Maria Assunta Kathedrale’ Eucharistie feierten. Am Spätnachmittag besuchten wir die Innenstadt von Novara mit der dortigen ‚Maria Assunta Kathedrale’, dem Baptisterium und den prächtigen Palazzi. Ziel der zweiten Tagesfahrt war zuerst Asti. Auch diese Stadt ist Bischofssitz mit einer Kathedrale, die den ‚Santi: Maria Assunta und Gottardo’ geweiht ist. Daneben ist auch die Kirche des Stadtpatrons ‚San Secondo’ sehenswert, wo die Fahnentücher des Palio (historisches Pferderennen) aufbewahrt werden. Der Nachmittag war reserviert für Crea, den ersten der ‚sacri monti’ (‚heilige Berge’), die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, und für Casale Monferrato mit seiner romanischen Bischofskirche, die dem hl. Evasio geweiht ist. Die dritte Tagesfahrt führte zunächst nach Moncalieri, dem eigentlichen Wallfahrtsziel: Hier ruhen in der Kirche ‚Santa Maria della Scala’ in einem Schrein die Gebeine des seligen Bernhard von Baden, und hier feierten wir die heilige Messe. Aus Anlass des 500. Todestages (14.07.1458) war der Schrein im Jahr 1958 in verschiedenen Städten der Erzdiözese Freiburg, darunter in Pforzheim, wo er bei der Fronleichnamsprozession mitgetragen wurde. Nachdem wir zunächst von oben, vom ‚Castello’ aus, den Blick auf die Stadt, genießen durften, besuchten wir Turin mit seinem Dom, der dem hl. Johannes dem Täufer geweiht ist und in dem das Grabtuch ‚Santa Sindone’ aufbewahrt wird. Ziel der vierten Tagesfahrt war zunächst Varallo, wo wir über eine Seilbahn oder zu Fuß die Kapellen dieses ‚heiligen Berges’ erreichten. Am Nachmittag feierten wir in der Kirche der grandiosen Wallfahrtsanlage Oropa Eucharistie. Dieses Gotteshaus beherbergt eine ‚Schwarze Madonna’, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die Ursprünge der Marienverehrung in Oropa sollen allerdings bereits auf das vierte Jahrhundert zurückgehen. Am Sonntag besichtigten wir auf der Rückfahrt den ‚Colosso di San Carlo’ in Arona am Lago Maggiore und feierten in der benachbarten, dem heiligen Karl Borromaeus geweihten Kirche die heilige Messe.
Voll Dankbarkeit für das Erlebte kehrten wir am Abend nach Pforzheim und nach Keltern zurück. Martina Peter, Sprecherin des Gemeindeteams von Heilige Familie, bedankte sich namens aller Teilnehmer/innen beim Fahrer für seine Fahrkünste und für seinen selbstverständlichen Einsatz und bei Pfarrer Dr. Johannes Mette, der die Fahrt vorbereitet und die Ziele - bei einer Radtour im vergangenen Jahr - sehr sorgfältig ausgesucht hatte, für die sehr gelungene Gemeindefahrt 2017 ins Piemont und ins Aostatal! Langanhaltender Beifall bekräftige die Dankesworte.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag in  St. Antonius (05.06.2017)

„Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns“ – unter diesem biblischen Leitwort (2. Korinther 5, 14-20) versammelten sich am Pfingstmontag Christen aus den Pforzheimer Stadtteilen Weststadt, Brötzingen und Arlinger in der St. Antonius-Kirche zum ökumenischen Gottesdienst. Bereits zum zweiten Mal in Folge musste der Gottesdienst des Wetters wegen von den Krautgärten an der Bäznerstraße hierher verlegt werden.

An der Liturgie wirkten Geistliche und Ehrenamtliche mit, die zur ev. Gemeinde an der Christuskirche, zur ev. Matthäusgemeinde, zur ev.-lutherischen Gemeinde, zur ev.-methodistischen Gemeinde, welche erstmals durch ihren neuen Pastor Hans-Martin Renno vertreten war, zu den katholischen Gemeinden St. Antonius und St. Bernhard (vertreten durch die Sprecher ihrer Gemeindeteams Karl-Heinz Renner und Markus Clemens) gehören. Der Chor der Neuapostolischen Kirche mit dem Dirigenten Jens Zimmermann überzeugte durch seine Beiträge. Der Posaunenchor unter der Leitung von Axel Pfrommer führte die Gottesdienstgemeinde sicher durch die Gesänge und begleitete auch den Ein- und Auszug. Seine Predigt zum Leitwort des Gottesdienstes beendete Pfarrer Andreas Schwarz (ev.-lutherische Gemeinde) mit dem Hinweis auf die „gute Nachbarschaft, die wir hier leben – Gott sei Dank!“ Die Kollekte erbrachte das großartige Ergebnis von 404,65 € und wird der Finanzierung eines monatlichen Café-Treffs mit Flüchtlingen zugutekommen.
Die Einladung zur Begegnung im Pfarrsaal von St. Antonius wurde gerne angenommen. Dort hatten ehrenamtliche Kräfte der Matthäusgemeinde einen Imbiss vorbereitet.

 

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Wolfgang Pehnelt


Philipp Ostertag an Christi Himmelfahrt von Erzbischof Stephan Burger in Walldürn zum Diakon geweiht (25.05.2017)

Erzbischof Stephan Burger hat an Christi Himmelfahrt in Walldürn sieben junge Männer zu Diakonen geweiht - unter Ihnen Philipp Ostertag, derzeit als Theologe in unserem Pastoralen Raum Pforzheim-West tätig und der ehemalige Praktikant Georg Henn.

Zahlreiche Gläubige waren in einem Reisebus angereist, um an dieser Liturgiefeier teilzunehmen.
Um 13.30 Uhr zog der Erzbischof mit dem Domkapitel, den Weihekandidaten und weiteren Priestern, mit den Ministranten und etlichen Fahnenträgern in die Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut ein.
Nach der Vorstellung der Kandidaten sang der Maranatha-Chor das Gloria aus dem rechten Querhaus der Basilika. 
Den Sendungsauftrag Christi führte der Erzbischof in seiner Predigt aus: Auf die Menschen zugehen, bei Ihnen sein. Keine abgeschiedene Berufung leben, nicht in Arbeitskreisen verharren, sondern die Praxis nach der Theorie suchen. „Macht die Menschen zu meinen Jüngern“. Einen besonderen Anteil an dieser Sendung haben die Neugeweihten. Die Aufgabe des Diakons ist, in vielfältiger Form den Segen Gottes für die Menschen zu erbitten. Diakon sein heißt „dem Leben dienen“, also lebendige Beziehung zu Jesus leben: in Gebet und Arbeit.
Nach einem musikalischen Beitrag des Jugendchores Walldürn unter Leitung der Kantorin gaben die Weihekandidaten ihr Versprechen. Nach Handauflegung und Weihehochgebet durch Erzbischof Burger ist die Weihe vollzogen. Stola und Dalmatik wurden angelegt, das Evangeliar überreicht. In der folgenden Eucharistiefeier assistiert insbesondere Diakon Ostertag. Auch die Dankansprache am Ende des Gottesdienstes übernimmt Herr Ostertag – mit dem charmanten Geschenk an den Erzbischof zur Stärkung für etliche Baustellen (des Freiburger Münsters oder auch in der Kirche) in Form eines Müslis (einer namhaften Firma unweit von Walldürn). Nach dem bischöflichen Segen zog der Zug mit den neugeweihten Diakonen aus dem Gotteshaus der Gemeinde St. Georg aus.
Rund um die Kirche wurden an mehreren Ausgabepunkten Getränke und Essen gereicht.
 Neben einer langen Reihe von Gratulanten und Mitfeiernden konnte vor Ort durch Pfarrer Dr. Johannes Mette und Martina Peter stellvertretend für die Gemeindeteams von Pforzheim West ein Geschenk an Philipp Ostertag überreicht werden. Auch Georg Henn war von der Gruppe der Mitfeiernden aus Pforzheim-West sehr angetan.
Herr Ostertag wird als Diakon auch weiterhin vor allem in unserem Pastoralen Raum wirken - mit vergrößertem Einsatzbereich.
Hierfür Gottes Segen!

Text: Martina Peter
Fotos: Annette Markowis, Ralf Peter


Primiz des Neupriesters Georg Seelmann in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (21.05.2017)

Es war ein außergewöhnlicher Tag in Keltern-Dietlingen. Die Gemeinde ‚Heilige Familie’ und viele Gäste versammelten sich bei herrlichem Frühlingswetter, um gemeinsam mit Georg Seelmann seine Primiz zu feiern.

Mit dem Neupriester konzelebrierten (beim Einzug von links) Bernd Gehrke, Subregens des ‚Collegium Borromaeum’, Pfarrer Klaus Bundschuh, Dekan Karl Jung aus Mannheim, Dr. Arno Zahlauer, Direktor des Geistlichen Zentrums der Erzdiözese in St. Peter im Schwarzwald und Pfarrer Dr. Johannes Mette. Die musikalische Gestaltung hatten das ‚Chörle’ unter Leitung von Bernhard Kaburek und die Schola aus St. Antonius unter Leitung von Berhard Grimm übernommen. Ines Rausch, Sopran bereicherte die Feier durch ihren Sologesang ‚Lobe den Herrn meine Seele’. Pfarrer Mette begrüßte den Neupriester, die Konzelebranten und die ganze Gottesdienstgemeinde. Vertreter des Gemeindeteams lasen die Lesungen und beteten die Fürbitten gemeinsam mit der Schwester des Primzianten und einer Ministrantin, so auch: „Unsere Kirche braucht Menschen, die sich von dir rufen lassen. Herr, wir beten für unseren Neupriester Georg Seelmann und seinen Dienst in deinem Weinberg.“ Dekan Jung verkündete das Evangelium und Pfarrer Zahlauer hielt die Festpredigt, in der er auf die Berufung zum Priester einging und unter anderem den Primzispruch deutete: „Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil“ (Jesaja 19,25b).

Am Ende des Primizamtes gratulierte Bürgermeister Steffen Bochinger namens der Gemeinde Keltern und überreichte ein Weinpräsent; das Geschenk seiner Heimatgemeinde Heilige Familie war das Messgewand, das Georg Seelmann zur Primiz trug; als zusätzliches Geschenk entzündete Annette Markowis vom Gemeindeteam eine ‚Primizkerze’, die ihren Platz auf dem Altar fand. Martina Peter als Sprecherin des Teams lud zum Stehempfang und zum anschließenden Mittagessen im Gemeindehaus. Georg Seelmann dankte allen, die ihn auf seinem Weg begleitet hatten und gemeinsam mit ihm diese wunderschöne Eucharistiefeier gestaltet und gefeiert hatten. Nach dem ‚Großer Gott wir loben dich’ zogen Priester und Ministranten vor die Kirche, wo sie von den Posaunenchören aus Dietlingen und Ellmendingen mit ihrem Spiel überrascht wurden.

Gerne wurden die Einladung zum Empfang und zum Mittagessen angenommen und so hatte man auch die Möglichkeit, mit Georg Seelmann ein paar Worte zu wechseln und ihm von Herzen zu gratulieren.

Nach der Dankandacht mit Spendung des Einzelprimizsegens stellten sich der Neupriester zusammen mit Pfarrer Johannes Mette uns dessen Vorgänger, Pfarrer Klaus Bundschuh, vor dem geschmückten Portal den Fotografen.

 

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Martina und Ralf Peter, Karl-Heinz Renner


Georg Seelmann aus Heilige Familie, Keltern-Dietlingen von Erzbischof Stephan Burger im Freiburger Münster zum Priester geweiht (14.05.2017)

Erzbischof Stephan Burger weihte am 5. Ostersonntag vier Diakone zu Priestern, unter ihnen Georg Seelmann aus Heilige Familie, Keltern-Dietlingen. Das Domkapitel, die Weihbischöfe und der Erzbischof holten die Weihenkandidaten im ‚Collegoum Borromaeum’ ab und zogen gemeinsam mit ihnen und weiteren Priestern, mit den Ministranten und zahlreichen Sängerinnen und Sängern ins Münster ein.

Gottesliebe und Nächstenliebe seien nicht voneinander zu trennen, sagte der Erzbischof in seiner Predigt. Gelebte Gottesliebe finde „in der Hinwendung zum Mitmenschen, zum Einsatz für andere ihre Entsprechung“, „deshalb werden Sie, liebe Weihekandidaten, auch zu den Menschen gesandt und für den Dienst an den Menschen bestellt.“ Wer seine Berufung leben wolle, dürfe sich nicht von äußeren Umständen durcheinander bringen lassen. „Nicht umsonst gilt auch Ihnen, liebe Weihekandidaten, der Hinweis Jesu: Eurer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Es geht um das Feststehen in dem, was Sie von Christus erhoffen; überzeugt sein von dem, was Sie zwar nicht sehen können, was aber deswegen nicht weniger real ist.“ Das gelte auch in einer Zeit, in der sich das Gemeindeleben vor Ort immer schwerer aufrechterhalten lasse, weil junge Leute fehlten und in der sich das gesellschaftsprägende Bild von Kirche immer mehr verändere. Es gebe nämlich nicht nur einen Mangel an Berufungen, es gebe auch einen Mangel an Gläubigen.

Nach dem Primizsegen, dem Tedeum und dem bischöflichen Segen zog der Zug mit den neugeweihten Priestern zurück zum ‚Collegium Borromaeum’, wo im Garten ein Empfang vorbereitet war, der aber schon bald aufgrund eines Gewitters ins Innere verlegt werden musste. Zahlreiche Mitfeiernde, vor allem aus Dietlingen, aus Baden-Baden und aus Mannheim bildeten eine lange Reihe von Gratulanten; unter ihnen waren Pfarrer Dr. Johannes Mette, Pfarrer Michael Dederichs, Pfarrer Klaus Bundschuh, die Vorsitzende des Diözesanrates, Martina Kastner, und die Sprecherin des Gemeindeteams von Heilige Familie, Martina Peter. Ein Teil der Gruppe aus Pforzheim-West war mit dem ‚BONI-BUS’ gekommen.

Nach dem Abitur 2007 hatte Georg Seelmann sein Theologiestudium begonnen und war ins Priesterseminar in Freiburg eingetreten. Die beiden Auslandssemester führten ihn nach Jerusalem und Straßburg. Nach Beendigung des Studiums blieb er noch einige Monate als Studienassistent an der ‚Dormitio’ in Jerusalem. Für ein Praxissemester war er in der Seelsorgeeinheit ‚Baden-Baden-Oos’, in seinem Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit ‚Mannheim-Johannes XXIII’. Als Primizspruch hat sich Georg Seelmann ausgesucht: „Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil.“ (Jesaja 19,25b)

 

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Annette Markowis und Karl-Heinz Renner


Besinnungswochenende der Gemeindeteams des Pastoralen Raums Pforzheim-West im ‚Herz-Jesu-Kloster’ in Neustadt an der Weinstraße (05./06.05.2017)

Das Wochenende stand unter dem Thema „Berufung“. Referentin war Susanne Spieß, die bei der Diözesanstelle ‚Berufe der Kirche’ in Freiburg als Referentin für Berufungspastoral arbeitet.

In der ersten Einheit am Freitagabend arbeitete man zum Thema ‚Gerufen zum Mensch-Sein’. Hiermit verbunden war eine Vorstellungsrunde, damit alle Teilnehmer/innen wussten, wer aus den anderen Gemeindeteams teilnahm. Der Abend endete mit dem gemütlichen Beisammensein.

Nach dem von Pfarrer Michael Dederichs mit Psalm-Liedern gestalteten Morgenlob folgten am Samstag zwei weitere thematische Einheiten. In einem Stuhlkreis und in Einzelarbeit suchte man anhand des Labyrinths von Chartre nach ‚Meilensteinen’ auf ‚meinem’ Glaubensweg und machte sich – getrennt nach Gemeindeteams – auf Spurensuche: ‚Wie lebendig fühle ich mich in meinem Gemeindeteam?’ ‚Zeigt sich für mich eine Spur, wo/wie es - noch - lebendiger werden könnte?’. Immer wieder lud Frau Spieß die Runde ein, miteinander zu den Themen passende Lieder zu singen, die sie mit der Gitarre begleitete - zum Beispiel: ‚Folgt mir nach’, ‚Lass uns lebendige Steine sein’ ‚Da wohnt ein Sehnen tief in uns’, ‚Laudate omnes gentes’.

Herbert Böhm bedankte sich im Namen aller bei der Referentin für deren engagierte Begleitung und überreichte ein Weinpräsent aus Keltern.

In der Mittagspause stand ein Besuch im Bibelmuseum des Pfälzischen Bibelvereins e.V. in Neustadt auf dem Programm. Zum Abschluss feierten die Teilnehmer in guter Tradition in der Klosterkirche Eucharistie. Pfarrer Dr. Johannes Mette nahm in seiner Ansprache nochmals einzelne Punkte der thematischen Arbeit auf; Herr Eckert und Herr Ruland, der auch die Lesung vortrug, ministrierten. Fürbitten wurden frei formuliert. Nach dem Nachmittagskaffee verabschiedete man sich voneinander. Die Mehrzahl der Teilnehmer/innen fuhr nach Keltern und Pforzheim zurück. Einige wenige blieben noch bis Sonntag in Neustadt.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Kirchenchor St. Antonius auf Spurensuche – „Religion im Wandel“ (29.04.2017)

Auf die Spuren und an die Quellen der Geschichte unserer Region und der christlichen Konfessionen begab sich der Kirchenchor St. Antonius auf seinem jährlichen Frühlingsevent, das auch dieses Jahr wieder von Werner Deißler organisiert wurde.

Beim Besuch im Römer-Museum-Remchingen (RMR) erläuterte Museumsleiter Jeff Klotz den zahlreichen Sängerinnen und Sängern der katholischen St. Antonius-Gemeinde im Rahmen der aktuellen RMR-Ausstellung „Religion im Wandel“ hochkompetent die Geschichte der Römer im deutschen Südwesten und die Entwicklung der Christianisierung Europas. Nach der eindrucksvollen Führung bot das RMR-Café dem Chor Gelegenheit zu geselligem Austausch und zur Begegnung bei Kaffee und leckeren Kuchen.

Fotos und Text: Ursula Remer


Erstkommunion in St. Antonius (Weißer Sonntag - Sonntag der Barmherzigkeit - 23.04.2017)

Die Erstkommunikanten versammelten sich mit Gemeindereferent Thomas Ruland im Pfarrsaal, wo sie Pfarrer Dr. Johannes Mette gemeinsam mit den Ministranten zum Gottesdienst abholte.

In einer Prozession zog die Gruppe zur St. Antonius-Kirche, wo Petrit Hamiti die Orgel spielte und die Band ‚Cantus Firmus’ den Gesang der Kinder und der ganzen Festgemeinde begleitete.

Seine Predigt begann Pfarrer Mette mit dem Hinweis auf das Spiel: „Ich sehe was, was du nicht siehst!“. Dann verglich er mit dem heutigen Evangelium (Joh 20,19-31), in dem Thomas nur dann glauben will, wenn er Jesus selbst sehen kann und seine Finger in die Wunden und seine Hand in seine Seite legen darf. „Bei der hl. Kommunion, empfangen wir ein kleines Stück Brot, in dem Jesus selbst gegenwärtig ist. Das Entscheidende im Leben ist eben oft nicht sichtbar!“

Erstkommunikanten lasen die Kyrie-Rufe, beteten Fürbitten und brachten die Gaben zum Altar. In einer Reihe vor den Altarstufen stehend empfingen die Mädchen und Buben aus der Hand von Pfarrer Mette zum ersten Mal die heilige Kommunion. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Mette bei allen, die diese heilige Messe mitfeierten, bei der Band, beim Organisten, bei den Frauen, die für den Kirchenschmuck sorgen, bei den Ministranten, beim Mesner, bei den Menschen, die die Kinder auf den heutigen Tag vorbereiteten und bei den Eltern für ihr Vertrauen, einfach bei allen, ob genannt oder nicht genannt. Von den Eltern wünschte er sich, dass sie ihre Kinder auch künftig immer wieder in den Sonntagsgottesdienst begleiten, Herrn Philipp Ostertag wünschte er eine segensreiche Zeit in Freiburg, wo er sich in den nächsten Wochen gemeinsam mit seinen Kurskollegen auf die Diakonenweihe am 25. Mai 2017 in Walldürrn vorbereitet.

Nach dem festlichen Auszug stellten sich Erstkommunikanten, Priester und Ministranten vor der Kirche zum traditionellen Gruppenfoto auf, bevor man sich auf den Weg machte, um den Tag im Kreis der Familie und der Freunde zu feiern. Zum Abschluss des Festtags traf man sich am Abend zur Dankandacht.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Festgottesdienst am Ostersonntag in St. Antonius (16.04.2017)

Diesem Festgottesdienst am Ostermorgen stand Pfarrer Dr. Johannes Mette vor.

„Letzte Worte von Sterbenden, die sie vor ihrem Tod sprechen, sind etwas Kostbares, das in Erinnerung bleibt“, so begann er seine Predigt, „von Augustinus beispielsweise: ‚Lass mich sterben, dass ich lebe!’ oder von Jesus Christus berichten die Evangelien: ‚Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist.’ oder es ist vollbracht’. – aber: erste Worte nach dem Tod? Auch die sind dort von Jesus aufgeschrieben – zum Beispiel: ‚Fürchtet euch nicht!’ oder ‚Der Friede sei mit euch.’“ Von da her entfaltete und deutete Pfarrer Mette das Ostergeschehen.

Der Chor sang die „Première Messe“ von Charles René Bibard (1863-1940). Die Orgel wurde von Thomas Habermaier gespielt (auf dem Foto von links zusammen mit:). Solisten waren: Franziska Pflüger – Alt, Katharina Domen und Lilia Urbach – Sopran, Götz Thumm – Tenor. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Chorleiter Carl Burger (hinter den Solistinnen). Instrumentalisten des Orchesters „Camerata Juvenalis“ begleiteten den Chor. Die Trompeten-Solisten Michael und Christian Werner (auf dem Foto – von links) spielten zum Einzug den 1. Satz aus dem Konzert für zwei Trompeten und Orchester von Antonio Vivaldi (1678-1741) und zur Gabenbereitung den 2. Satz aus dem Trompetenkonzert in Es-Dur von Joseph Haydn (1732-1809). Jerome Huy war mit dem Violin-Solo im ‚Agnus Dei’ zu hören, und Petrit Hamiti (Foto) begleitete den liturgischen Teil an der Orgel.

Pfarrer Mette bedankte sich am Ende der Eucharistiefeier bei allen, die für diesen wunderbaren Gottesdienst Verantwortung trugen, vor allem beim Chor, bei den Solisten, bei den Musikern und bei Herrn Burger, bei den Frauen für den Kirchenschmuck, beim Mesner und den Ministranten für ihren Dienst, bei allen die zur Feier dieses ‚Hochamtes’ an irgend einer Stelle beigetragen hatten und bei den Gottesdienstbesuchern. Er wünschte allen, vor allem auch den Kranken zu Hause, die Osterfreude und den Segen des Auferstandenen. Die Kirchenbesucher bekräftigten die Dankesworte durch ihren Beifall.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Osternacht in St. Antonius (15.04.2017)

Zunächst versammelten sich trotz leichten Regens die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde um das Osterfeuer auf dem Platz vor der Kirche .

Wie am Gründonnerstag konzelebrierten Pfarrer Dr. Johannes Mette und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB. Nach der Segnung des Feuers und der Osterkerze zog man mit dem dreimaligen „Lumen Christi" in die dunkle Kirche ein. Nach und nach wurden alle Kerzen von der Flamme der Osterkerze her entzündet. Pfarrer Mette sang den Jubelgesang der Osternacht, das „Exsultet" über Christus, das Licht. Die prächtige Osterkerze hatten - wie die beiden anderen Osterkerzen in Pforzheim-West (in St. Bernhard und in Heilige Familie, Dietlingen) - auch in diesem Jahr wieder Frauen aus Keltern gestaltet.

Drei Lesungen aus dem Alten Testament - unter anderem über die Erschaffung der Welt (im Wechsel in deutscher und in kroatischer Sprache) und den Durchzug durch das Meer beim Auszug aus Ägypten - wurden von verschiedenen Lektoren vorgetragen. Zum Gloria erstrahlte die Kirche wieder in hellem Licht, die Orgel setzte ein, die Kirchenglocken läuteten und Ministranten ließen ihre Schellen erklingen.

Die Lesung aus dem Römerbrief wurde in kroatischer Sprache gelesen, und erstmals seit Aschermittwoch wurde das „Halleluja“ gesungen.

„Jeden Tag sitzt Abdul Quader Adib Joudeh auf einer kleinen Bank hinter dem Eingang zur Grabeskirche in Jerusalem und sieht zu, wie die Pilger und Touristen ein- und ausgehen. Der Mann wacht über den Schlüssel zu einem der bedeutendsten Heiligtümer der Christenheit, der Grabes- und Auferstehungskirche Jesu Christi. Seit dem Jahr 637 haben muslimische Familien diese Aufgabe.“ begann Pfarrer Mette seine Ansprache, um sich dann dem zentralen Punkt unseres Glaubens, der Auferstehung Jesu, zuzuwenden, die wir in dieser Nacht feiern.

Die Fürbitten zu Beginn der ‚Tauffeier’ betete Philipp Ostertag. Nach der Anrufung aller Heiligen, der Segnung des Osterwassers und der Erneuerung des Taufversprechens besprengte der Priester die Gemeinde mit dem gesegneten Wasser.

Am Ende der Feier der Osternacht bedankte sich Pfarrer Mette bei den Ministranten, dem Mesner und seiner Familie, dem kroatischen Chor mit seinen Solisten und der Schola unter Leitung von Gerhard Grimm für die musikalische Gestaltung, bei Frau Becker und ihren Helfern für den Blumenschmuck, bei den Frauen aus Dietlingen für die Ausschmückung der Osterkerze, bei den Spendern der Eier und der Kuchen und bei allen, die diesen Gottesdienst mitgefeiert hatten.

Ministranten verteilten am Ausgang der Kirche die traditionellen Ostereier, und alle Kirchenbesucher waren eingeladen, das zuvor gesegnete Gebäck zu essen und Tee oder Glühwein zu trinken, jedenfalls noch am Osterfeuer beieinander zu bleiben in dieser hochheiligen Nacht, in der die Kirche feiert, dass Christus wahrhaft von den Toten erstanden ist.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Karl-Heinz Renner und Hans-Jürgen Engelberg


Karfreitagsliturgie in St. Antonius (14.04.2017)

Nach einer kurzen Einführung in die Liturgie, der stillen Eröffnung und der Prostratio (lat. „Niederwerfen“) durch Pfarrer Michael Dederichs hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den ‚Knecht Gottes' und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den ‚erhabenen Hohenpriester Jesus'. Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42).

In den ‚großen Fürbitten' beteten Priester und Gemeinde für die Kirche, für Papst Franziskus, für den emeritierten Papst Benedikt und Erzbischof Stephan, für alle Stände der Kirche, für die Katechumenen (Taufbewerber), für die Einheit der Christen, für die Juden, für alle, die nicht an Christus und die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für alle Not leidenden Menschen.

Es schloss sich die Kreuzverehrung an, bei der das Kreuz zunächst schrittweise enthüllt wurde: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“! Danach verehrten Priester, Ministranten und Gläubige das vor dem Chorraum aufgerichtete Kreuz und schmückten es mit Blumen.

Mit der Kommunionfeier, für die Pfarrer Dederichs die bereits am Gründonnerstagabend konsekrierten Hostien aus dem Tabernakel in der Krypta holte, fand die Liturgie ihren Abschluss. Zur Entlassung betete der Priester über die Gottesdienstgemeinde: „Herr unser Gott, reicher Segen komme herab auf dein Volk, das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet. Schenke ihm Verzeihung und Trost, Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn."

Wie schon am Palmsonntag gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger auch die Karfreitagsliturgie mit.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Abendmahlsamt am Gründonnerstag in St. Antonius (13.04.2017)

Die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde feierten gemeinsam Eucharistie.

Pfarrer Dr. Johannes Mette und Pater Dr. Vinko Kraljević SDB konzelebrierten.

Die Schola gestaltete den Gottesdienst mit. Zum Gloria erklang noch einmal die Orgel, und Ministranten stimmten mit ihren Schellen ins Geläut der Turmglocken ein. Bei der Wandlung kamen ihre Klappern zum Einsatz. Erst zum Gloria in der Osternacht werden Glocken und Orgel wieder zu hören sein. Die Lesungen und die Fürbitten wurden in deutscher und in kroatischer Sprache vorgetragen.

In diesem besonderen Gottesdienst konnte man die Kommunion unter beiden Gestalten empfangen. Im Anschluss trugen die Priester in einer Prozession die konsekrierten Hostien in die Krypta, wo sie für die Kommunionfeier am Karfreitag in einem Tabernakel aufbewahrt werden. Der Tabernakel in der Kirche bleibt bis zur Osternacht offen und leer. Gebetsstunden der Frauen und Männer schlossen sich an, und die Krypta blieb zum betrachtenden Gebet der Ereignisse dieser Nacht bis ein Uhr geöffnet.

Fotos: Luis Beltran

Text: Karl-Heinz Renner


Palmsonntag in St. Antonius (09. 04. 2017)

Wie gewohnt begann die Feier des Palmsonntags und damit der Karwoche vor dem Gemeindezentrum mit der Segnung der „Palmzweige“ durch Pfarrer Dr. Johannes Mette.

Nach dem Evangelium vom Einzug in Jerusalem zog die Palmprozession unter dem Geläut der Glocken zur Kirche. Sie wurde angeführt von einer Ministrantengruppe mit dem Vortragekreuz und den Kindern mit ihren Palmstecken. Es folgten weitere Ministranten, Herrn Ostertag, Pfarrer Mette und die Gottesdienstgemeinde. Vor dem Eingang bildeten die Kinder mit ihren Palmen ein Spalier, durch das die Prozessionsteilnehmer in die Kirche einziehen konnten.

Der Kirchenchor sang unter Leitung von Carl Burger; Petrit Hamiti spielte die Orgel; das Team der Kinderkirche war genauso beteiligt wie Lektoren, Kommunionhelfer und eine Kantorin. Mädchen und Buben durften eine speziell für sie ausgearbeitete Passion lesen. Zum Vater versammelten sich die Kinder um den Altar. Vor dem Segen bedankte sich Pfarrer Mette bei allen sehr herzlich, die diese beeindruckende Eröffnung der ‚Heiligen Woche' vorbereiteten, mitgestalteten und mitfeierten, und lud zum Empfang des Bußsakramentes und zu den weiteren Gottesdiensten in der Karwoche und an Ostern ein. Vor der Kirche bot die Bastelgruppe Osterschmuck zum Kauf an. Hiervon wurde gerne Gebrauch gemacht, zumal die Gruppe den Erlös immer wieder für Missions-Projekte zur Verfügung stellt.

Fotos: Luis Beltran

Text: Karl-Heinz Renner


Peru-Gottesdienst am Misereor-Sonntag (5. Fastensonntag) in St. Antonius (02.04.2017)

In guter Tradition gestaltete der Peru-Kreis diese von Pfarrer Dr. Johannes Mette und Pfarrer Günter Hirt zelebrierte Eucharistiefeier mit.

Es war ein glücklicher Zufall, dass Günter Hirt, der aus Pforzheim-West stammt und sich sehr für ein ‚Lebenshaus’ in Uganda einsetzt, gerade am Misereor-Sonntag zu Besuch sein konnte und sehr lebendig von eigenem Erleben aus diesem afrikanischen Land berichtete. „Hast Du heute schon gelebt?“ Mit diesem Satz begann er seine mitreißende Predigt, die sich ganz selbstverständlich auch mit den Ärmsten in Peru, dem Partnerland unserer Erzdiözese, auseinandersetzte. Er wies ausdrücklich daraufhin, dass die Spendengelder, die Misereor zur Verfügung gestellt werden, sinnvoll und an der richtigen Stelle zum Einsatz kommen.
Angehörige des Peru-Kreises trugen die Lesungen in deutscher und spanischer Sprache vor und beteten die Fürbitten. Petrit Hamiti spielte die Orgel. Brigitte Aufgebauer war Kantorin; Beatrice Fuhr-Herz sang Lieder in spanischer Sprache, darunter ein ‚Ave Maria’. Am Piano wurde sie von Stefan Baur begleitet. Parallel zur Eucharistiefeier fand in der Krypta ein Kindergottesdienst statt. Mitfeiernde Mädchen und Buben erzählten nach der Kommunion, dass sie sich mit der Erweckung des Lazarus beschäftigt hatten, von dem das Sonntagsevangelium berichtet.
Der Einladung, ins Pfarrzentrum zum ‚Fastenessen’ zu kommen, wurde gerne entsprochen. Neben Pfarrer Mette und Pfarrer Hirt kamen Pfarrer Bundschuh und Pfarrer Dederichs ebenfalls in den Saal. Luis Beltran stellte die Köchinnen und Köche des Perukreises vor, die unter seiner Leitung ein schmackhaftes Essen vorbereitet hatten. Während des Essens wurden im Hintergrund Bilder aus Uganda projiziert, die Pfarrer Hirt bei seinem letzten Besuch vor Weihnachten gemacht hatte.
Herzlichen Dank allen, die den Gottesdienst mitgestaltet hatten und mitfeierten, allen die für das Richten des Pfarrsaals, das Essen und die Getränke verantwortlich waren und allen, die durch ihre Teilnahme am ‚Fastenessen’ die Verbundenheit mit der Partnergemeinde San Andrés in Peru deutlich werden ließen, für die der Erlös auch in diesem Jahr bestimmt war.
Fotos: Andreas und Karl-Heinz Renner
Text: Karl-Heinz Renner


„Ökumenische Passionsandachten zu den vier Grundbegriffen der Reformation“ (07.03. – 28.03.2017)

In den evangelischen und katholischen Gemeinden im Westen Pforzheims gab es in diesem Jahr während der Fastenzeit eine Reihe von ökumenischen Passionsandachten zu den ‚vier Grundbegriffen der Reformation’:

Der erste Abend in der St. Antoniuskirche stand unter dem Thema „allein die Schrift“. Pfarrer Dr. Johannes Mette (Pforzheim-West) begrüßte die Gottesdienstgemeinde und führte durch die Liturgie. Pfarrer Hartmut Friedrich (evangelische Matthäusgemeinde) hielt die Predigt zum Thema, und nach den Fürbitten und dem gemeinsam gesungenen ‚Vater unser’ sprachen Pfarrer Friedrich und Pfarrer Mette im Wechsel den abschließenden Segen. Für die musikalische Gestaltung waren Maria Schmalz mit ihrer Violine und Bernhard Kaburek als Kantor und an der Orgel verantwortlich.
Der zweite Abend in der Matthäuskirche im Arlinger stand unter dem Thema „allein durch Glauben“. Pfarrer Friedrich gestaltete die Liturgie, und Pfarrer Thomas Müller (Gemeinde an der Christuskirche) predigte, während der Posaunenchor an der Christuskirche unter Leitung von Axel Pfrommer den musikalischen Part übernahm.
Der dritte Abend in der evangelisch-lutherischen Kirche an der Schwebelstraße stand unter dem Thema „allein aus Gnade“. Hier war Pfarrer Andreas Schwarz für die Liturgie verantwortlich, während Pfarrer Mette predigte. Für die Kirchenmusik war der Kirchenchor der Gemeinde unter Leitung von Raphael Rausch zuständig.
Der vierte Abend in der evangelischen Christuskirche stand unter dem Thema „Christus allein“. Pfarrer Müller gestaltete die Andacht, und Pfarrer Schwarz hielt die Predigt. Die musikalische Ausgestaltung lag beim Gospelchor unter Leitung von Bertold Engel, der auch immer wieder die Gemeinde mit einbezog.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Erster Abend aus der Reihe: „Ökumenische Passionsandachten zu den vier Grundbegriffen der Reformation“ (07.03.2017)

Der erste Abend in der St. Antoniuskirche am 07. März 2017 stand unter dem Thema „allein die Schrift“.

Pfarrer Dr. Johannes Mette (Pforzheim-West) begrüßte die Gottesdienstgemeinde, führte durch die Liturgie und lud am Ende zu den weiteren Andachten in der Fastenzeit ein. Philip Ostertag trug die Lesung vor, Pfarrer Hartmut Friedrich (evangelische Matthäusgemeinde) hielt die Predigt zum Thema, und nach den Fürbitten und dem gemeinsam gesungenen ‚Vater unser’ sprachen Pfarrer Friedrich und Pfarrer Mette im Wechsel den abschließenden Segen. Für die musikalische Gestaltung waren Maria Schmalz mit ihrer Violine und Bernhard Kaburek als Kantor und an der Orgel verantwortlich.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Offener Nachmittag im Pfarrsaal St. Antonius (05.03.2017)

Bereits seit Jahrzehnten, lange bevor es die ökumenische Vesperkirche in der Stadtkirche gab, laden evangelische, freikirchliche und katholische Gemeinden im Winterhalbjahr im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden“ (ACG) in Pforzheim an den Sonntagen Menschen zu einem Offenen Nachmittag in ihre Räume ein. Dies ist ein Angebot, das sich an alle Menschen richtet, die einsam und alleine sind, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fallen könnte, die ein geringes Einkommen haben, die am Rand der Gesellschaft leben, die nichtsesshaft sind und und...

Nach der Begrüßung durch Gemeindereferent Thomas Ruland begann der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und endete mit einem Abendessen. Gespräche untereinander, aber auch mit Pfarrer Dr. Johannes Mette, Philipp Ostertag und Ehrenamtlichen des Pastoralen Raumes Pforzheim-West, sowie Gesellschaftsspiele waren willkommene Abwechslung in einem eher tristen Alltag - für viele der Höhepunkt der Woche. Wieder kamen zahlreiche Helferinnen und Helfer aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie, Keltern-Dietlingen. Unter ihnen waren Firmanden, die sich auf die Firmung im Oktober vorbereiten, und Frau Wollmann, die mit ihrem dezenten Klavierspiel im Hintergrund den Gästen Freude bereitete. Auch das Angebot, sich das eine oder andere Kleindungsstück zum Mitnehmen auszusuchen, wurde gerne angenommen. Das Engagement der vielen Mitarbeiter/innen war fabelhaft und wurde allgemein sehr gelobt! Dankbar für den gelungenen Nachmittag verabschiedete sich mancher der etwa 140 Gäste beim Nachhausegehen – auch mit einem Gruß in die Küche. Natürlich wird man im nächsten Jahr wieder kommen, wurde dabei immer wieder gesagt, und man freut sich schon jetzt auf den Offenen Nachmittag 2018 im Pastoralen Raum Pforzheim West. Diese Stunden waren so nur möglich, weil wir Kuchenspenden und die selbstverständliche Mitarbeit vieler Menschen aus unseren Gemeinden - auch zur Vorbereitung des Nachmittags und zum Aufräumen danach - hatten. Hierfür herzlichen Dank!
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Weltfrauengebetstag : „Was ist denn fair?“ (03.03.2017 - Hl. Familie, Keltern)

Diese Frage stand im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen am 03.03.2017 in der katholischen Kirche in Dietlingen, den zahlreiche Frauen aus ganz Keltern besuchten. Dabei stand insbesondere die Themen Arbeitsrechtsverletzungen, Gewalt, wirtschaftliche Not, mangelnde Schulbildung und Ausbeutung im Mittelpunkt. So lernten wir das Schicksal einer jungen Philippinin kennen, die als Haushaltshilfe fast und um die Uhr arbeiten musste und nach drei Monaten noch keinen Lohn erhalten hatte. Als sie kündigte, zeigte sie ihre Arbeitgeberin wegen eines angeblichen Diebstahls an und sie kam in Untersuchungshaft.

Die Frage nach Gerechtigkeit griff auch die Lesung über das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt. 20, 1 -16) auf: Wenn alle den gleichen Lohn bekommen, egal wie lange sie gearbeitet haben – ist das überhaupt fair? Von Jesus erfahren wir, dass die Gerechtigkeit im Reich Gottes andere Maßstäbe hat.
Teil der philippinischen Tradition ist das „Dagyaw“, das den Aufbau und die Stärkung einer Gemeinschaft voller Mitgefühl und Sorge füreinander bedeutet. Wir alle wurden zum persönlichen Engagement für das „Dagyaw“ aufgefordert, gestärkt durch die Kraft des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Mit Liedern, Gebeten und dem Segen beschlossen wir den Gottesdienst zum Weltfrauengebetstag.
Die Kollekte des Abends war für Projekte auf der ganzen Welt, insbesondere für Frauen auf den Philippinen bestimmt.
Im Anschluss wurden alle Gäste im Gemeindezentrum von unserem philippinischen Gemeindemitglied mit „Mabuhay“ (Filipino: Willkommen bzw. habe ein langes Leben) begrüßt. Hier gab es bei landestypischen Speisen und Getränken noch reichlich Gelegenheit zu weiteren Gesprächen.
Wir bedanken uns besonders bei Marion Dittrich und ihrem Team für die Gestaltung des Abends und bei allen anderen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben.
Text: Petra Kern

 


Familiengottesdienst am Fastnachtssonntag in St. Antonius zum Thema: „Macht euch keine Sorgen, Gott ist für euch da!“  (26.02.2017)

Auch in diesem Jahr waren die Kinder eingeladen, in ihren Faschingskostümen zum Familiengottesdienst zu kommen. Die Mädchen und Buben, die Ministranten und der Priester zogen durch den Seiten- und den Mittelgang zum Altar.

Nach dem Lied ‚Wir feiern heut ein Fest, der Begrüßung und der Eröffnung des Gottesdienstes durch Pfarrer Dr. Johannes Mette führten Gabriele Pfohl und Antje Schimke vom Kindergottesdienstteam, als Clowns verkleidet, ins Thema ein. Einer der Clowns saß traurig vor dem Altar, während der andere fröhlich hereinhüpfte, sang, Luftschlangen blies und versuchte den traurigen Clown zum Fröhlichsein zu animieren. Im Zwiegespräch bedauerte der traurige Clown, dass sich die Menschen nicht mehr freuen können und deshalb auch Clowns bald nicht mehr gebraucht würden. Der andere verwies darauf, dass man in der Kirche sei und stellte die Frage: „Glaubst du nicht, dass Gott den Menschen hilft, wenn sie auf ihn vertrauen?“

In den Kyrie-Rufen baten Ministrantinnen Gott um seine Hilfe, dass sie Freundschaften froh und dankbar annehmen, dass sie sich freuen und immer auf Gott vertrauen können. Seine Gedanken zum Tagesevangelium kleidete Pfarrer Mette in guter Tradition in Reimform. In den Fürbitten beteten Kinder darum, andere Menschen mit ihren Sorgen und Nöten ernst zu nehmen und darum, dass sie sich von der Faschingsfreude anstecken lassen und neuen Mut zum Leben finden. Zum ‚Vater unser’ durften sich die Kinder um den Altar versammeln. Nach der Kommunion kamen die beiden Clowns in den Chorraum zurück und zeigten, dass sie sich doch noch freuen und fröhlich sein können.

Nach dem Schlusssegen dankte Pfarrer Mette allen, die den Gottesdienst vorbereitet, mit gestaltet hatten und mitfeierten.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


„Zauberhaftes Märchenland“ - Faschingsveranstaltung im Pastoralen Raum Pforzheim-West (St. Antonius, St. Bernhard mit Heilige Familie, Keltern-D.) (17.02.2017)

Im ‚Zauberhaften Märchenland’ trafen sich Märchen- und Sagengestalten, aber auch weitere Narren aller Art zur Faschingsveranstaltung im ‚Pastoralen Raum Pforzheim-West’, wo die Dekoration den Pfarrsaal von St. Antonius in einen märchenhaften Platz im Wald verwandelt hatte.

Neben einem ‚Lebkuchenhexenhaus' konnte man da den Turm der Rapunzel und das Fenster von Frau Holle, aus dem Schnee rieselte, entdecken. Beatrice Fuhr-Herz und Andreas Renner hatten aus ihrer Moderation ein Märchen gemacht: Vor vielen Jahren war es einer bösen Zauberin gelungen, die schöne Königin in eine Stoffpuppe zu verwandeln und ihren Platz einzunehmen. Der Zauber sollte erst dann gebrochen sein, wenn sich zehn Personen oder Gruppen fänden, die irgend etwas besser machten als die böse Königin. Ein Zwerg, der ihr dienen musste, hatte den ganzen Abend über auf seinen Schultern einen Beamten zu schleppen, der nach jedem Beitrag entscheiden sollte, dass sie auch wirklich die beste und schönste in allem sei. Die Goldfunken der Pforzheimer Faschingsgesellschaft, unter Leitung von Carina Zachara und Chantal Wünsch, eröffneten mit einem Showtanz diesen Wettkampf. Mit anhaltendem Applaus wurden die Mädchen am Ende ihrer tollen Vorführung verabschiedet. Der Punkt ging ganz klar an die Gruppe und auch bei den weiteren Beiträgen hatte die böse Königin das Nachsehen. Auf der Bühne waren zwischenzeitlich die Ministranten aus Keltern-Dietlingen und Herr Ostertag in Märchenfiguren geschlüpft, die das Publikum mit einem astreinen Talk, einem munteren und flott vorgetragenen Gespräch unterhielten. Zur Abwechslung wurde nun wieder getanzt: Mia Kapferer, trainiert von Svea Allgeier und betreut von Heike Geißel war als Tanzmariechen zu erleben. Eine Polonaise durch den Saal leitete zur Pause über. Danach kommentierten die „Dietlinger Schutzengel Seraphina und Cherubina“ Annette Markowis und Martina Peter in ihrem ‚Rückblick’ wieder Ereignisse des vergangenen Jahres aus ‚himmlischer’ Sicht. Höhepunkt war dabei zweifelsohne der Ritterschlag, den Pfarrer Dr. Johannes Mette in Anlehnung an seine Aufnahme in den ‚Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem’ über sich ergehen lassen musste, bevor er, nach einer Schunkelrunde, als ‚Doktor Eisenbart’ auf die Bühne zurückkam: „..kurier die Leut’ nach meiner Art, ...kann machen, dass die Blinden ge’hn ... und die Lahmen wieder seh’n...“ Nach einer weiteren Polonaise schlüpfte Sabine-Franziska Fried alias ‚Isolde Rübenacker’ in diesem Jahr in die Rolle einer Ersatzhaushälterin für Pfarrer Mette und Pfarrer Dederichs. Die Zwergenschule der Familie Pehnelt, moderiert von Matthias Dahl, schloss sich an. Da solche Zwerge nur kleine Gehirne haben, können sie sich nur Satzfetzen merken, die sie nach jedem Klaps auf den Kopf in stets gleicher Weise wiederholen. Von Philipp Ostertag und Andreas Renner in die richtige Reihenfolge gebracht, ergab sich bei jedem ‚Durchlauf’ ein Schlüsselsatz aus einem Märchen. Nach dem abschließenden Beitrag des Abends, den Pfarrer Thomas Müller von der benachbarten Christuskirche als Zeitungsjunge mit einem tollen Auftritt gestaltete, bedankte sich das närrische Publikum mit viel Beifall, so dass es für den ‚Beamten’ ein Leichtes war, das Publikum mit einer ‚Rakete’ darüber entscheiden zu lassen, dass die böse Königin den Wettstreit verloren hat und so aus der Stoffpuppe wieder die echte Königin wird. Diese bedankte sich für die Unterstützung beim Publikum und allen Mitwirkenden, die von ihr eingeladen wurden, noch einmal auf die Bühne zu kommen. Dann dankte sie allen Beteiligten für die Gestaltung des gelungenen Faschingsabends: dem Küchenteam für die Bewirtung, den Pfadfindern für die Cocktailbar, den Menschen an der Kasse, Anita und Wolfgang Pehnelt, sowie dem Bastelkreis für die sehr gelungene Dekoration im Raum und auf den Tischen, den Moderatoren für ihre gekonnte Führung durch den Abend. Ein großes Dankeschön galt schließlich all denen, die sie bei ihrer Aufzählung vergessen hatten, auch dem Alleinunterhalter Udo Pflästerer aus Weinheim, der den musikalischen Part übernommen hatte und nun zum Tanz aufspielte.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Jürgen Herz und Karl-Heinz Renner


106. Jahreshauptversammlung des Kirchenchors (10.02.2017)

Bereits zur 106. Jahreshauptversammlung konnten sich die Mitglieder des traditionsreichen Kirchenchors St. Antonius im Gemeindezentrum versammeln.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Wolfgang Pehnelt als Vorsitzender im Amt bestätigt. Zur neuen Stellvertreterin wurde Ingrid Böhnke gewählt. Die Kassiererin Gudrun Deißler und die Schriftführerin Ursula Remer wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Der Chor zählt zurzeit 46 aktive Sängerinnen und Sänger. Er konnte im letzten Jahr drei Neuzugänge verzeichnen.

Für die ungewöhnlich lange, inzwischen 65 Jahre dauernde Mitgliedschaft wurden die Ehrenvorsitzende Margarete Nicola und Géza Brandhuber geehrt. Ebenso geehrt wurde der langjährige Vize-Dirigent Ladislaus Somogyi, der sein weit über 50 Jahre währendes Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter ausüben kann.

Mit insgesamt 40 Proben trat der renommierte Kirchenchor 2016 in 11 Gottesdiensten unter der Leitung des Dirigenten Carl Burger gesangsstark und ausdrucksvoll in Erscheinung. – Auch auf das gesellige Beisammensein bei Ortsbegehung, Museumsbesuch, Gartenfest und Ausflug konnten die Sängerinnen und Sänger zurückblicken.

Auch 2017 stehen mehrere anspruchsvolle Werke der Kirchenmusik auf der Agenda des Chors, wie z.B. an Ostern die „Premiere Messe“ von Charles René Bibard, einem Zeitgenossen und Freund von Debussy, mit Solisten und großem Orchester.

Neue Sängerinnen und Sänger sind jeweils am Dienstagabend, um 19.30 Uhr zur Probe im Gemeindezentrum St. Antonius willkommen.

Text: Ursula Remer

Fotos: Karl-Heinz Renner

Seniorenfasching in St. Antonius (09.02.2017)

Anna Scherr, die Verantwortliche für die Senioren, eröffnete den Nachmittag und das Programm, an dem sie alleine und gemeinsam mit Sigrid Paletta als Ehepaar beteiligt war. Eleonore Barth trat mit einer Geschichte auf und spielte mit Anneliese Eisele den Sketch von ‚Schiller und dem Antiquitätenhändler Schaller’.

Luise Gehringer sang ein Lied, und Pfarrer Dr. Johannes Mette verblüffte mit Witzen, auch über Kardinäle, Päpste und Papageien. Die ‚Montagstanzgruppe’ unter Leitung von Frau Anita Lui-Noll zeigte auch in diesem Jahr wieder eine Reihe von Tänzen aus ihrem umfangreichen Repertoire und erfreute so ihr Publikum. Marie Krautschneider-Trögl am Klavier unterhielt die Närrinnen und Narren mit Faschingsmelodien. „Herzlichen Dank allen, die im Saal auftraten, die ihn geschmückt hatten, die hinter der Theke für das leibliche Wohl sorgten, die irgendwie zum Gelingen des Nachmittags beitrugen und allen Närrinnen und Narren, die mitfeierten!“
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Glückwunsch an Herbert Böhm zum 
70. Geburtstag!

Am 28. Februar vollendet Herbert Böhm sein 70. Lebensjahr. Zu diesem großen Geburtstag möchte ich ihm von Herzen, auch im Namen aller haupt- und ehrenamtlich Tätigen, gratulieren und Gottes Segen für die Zukunft wünschen.

Verbinden mit den besten Wünschen möchte ich einen tief empfundenen Dank für das außergewöhnliche und große Engagement von Herrn Böhm in so vielen Bereichen der kirchlichen Arbeit und des gemeindlichen Lebens, sei es auf der Ebene unserer Gemeinde Hl. Familie, sei es in Pforzheim-West oder in der Kirchengemeinde Pforzheim. Neben vielem Segensreichen, das er gewirkt hat, ist es sein besonderes und ganz persönliches Verdienst, in Jahrzehnten die katholisch-evangelische Ökumene in Dietlingen und Keltern aufgebaut und mit viel Ideenreichtum, Vertrauen und menschlichem Miteinander gefüllt zu haben. Herzlichen Dank für alles und alles Gute, lieber Herr Böhm!
Gez. Pfarrer Johannes Mette


Schon als kleine Ministranten sind wir uns begegnet – Herbert Böhm war Messdiener in Heilige Familie, Dietlingen, ich in St. Antonius! Weil er einen Teil seiner Schulzeit in der Heimschule Lender in Sasbach verbrachte, wo er auch sein Abitur machte und ich in Pforzheim, und wir unser Studium für das Lehramt an Gymnasien in unterschiedlichen Fächern an verschiedenen Universitäten aufnahmen, verloren wir uns aus den Augen. Im März 1977 wurde er in den Pfarrgemeinderat von St. Bernhard gewählt, in dem er bis 1985 arbeitete. Nach 10jähriger Pause ließ er sich 1995 erneut wählen. Im Jahr 2010 wurde er Pfarrgemeinderat in der Seelsorgeeinheit Pforzheim-West und seit 2015 ist er im Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde Pforzheim und vertritt Pforzheim-West im Vorstand. Er war Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und des gemeinsamen Ausschusses, den es in Pforzheim-West seit dem Jahr 2000 gab. Mitglied im Dekanatsrat war er 20 Jahre lang, von 1995 bis 2015, davon in der zweiten Hälfte im Vorstand des Gremiums. Nicht vergessen werden darf seine Zeit als Sprecher des Gemeindeteams in Heilige Familie von 2010 bis 2015. Dem Team gehört er weiterhin an, die Aufgabe des Sprechers hat er an Martina Peter weitergegeben. So feiert Herbert Böhm in diesem Jahr nicht nur seinen 70. Geburtstag, sondern ist auch 30 Jahre Pfarrgemeinderat! Seit Jahrzehnten arbeiten wir in den genannten Gremien sehr gut zusammen. So durften wir im Mai 2012 beim Katholikentag in Mannheim von unseren Erfahrungen in den Gemeindeteams berichten, später auch bei Fortbildungs-veranstaltungen, beispielsweise für erstmals gewählte Pfarrgemeinderäte. Bei diesen Gelegenheiten konnte ich den Teilnehmern immer wieder erzählen, dass ich neben unserem Pfarrer Herbert Böhm als ‚das katholische Gesicht’ von Keltern erlebe. Jahr für Jahr tritt er bei den Weihnachtsmärkten in Dietlingen und im Arlinger als Nikolaus auf. Er hat wesentlichen Anteil, dass die Faschingsabende in Pforzheim-West wiederbelebt wurden: 2011 führte er die ‚Narren’ ‚Auf in den wilden Westen!’ und seither besucht er diese Abende, gemeinsam mit seiner Frau Gabriele, im jeweils zum Motto passenden Outfit. Von den Pfarrfamilienfesten ist er nicht wegzudenken, spielt er doch in einem bewährten Sketch-Team, dem natürlich auch Pfarrer Dr. Johannes Mette angehört, regelmäßig die unterschiedlichsten Rollen. Auf dem Foto ist zu sehen, wie er beim diesjährigen Pfarrfamilienfest als ‚Hochwürden im Zug’ glänzte. Auch bei Anspielen zum Gottesdienst an Christi Himmelfahrt war er zu sehen. Eine Feier ist ohne ihn kaum möglich.
Beim Auf- und Abbau ist er ebenso präsent wie beim Fest selbst. Er packt dort an, wo er gebraucht wird – nicht nur als Moderator. Seit Jahren fährt er mit dem ‚Boni-Bus’ ältere Menschen aus den Dörfern Kelterns zum Gottesdienst nach Dietlingen und ist auch mit seiner Frau an der Gestaltung der Seniorennachmittage im Gemeindehaus beteiligt. Ich weiß, dass meine Aufzählung unvollständig ist und dass das Engagement Herbert Böhms in Wirklichkeit noch viel größer ist.
Lieber Herbert, in all den Jahren, die wir gemeinsam in Pforzheim-West, in der Kirchengemeinde und im Dekanat Pforzheim zusammenarbeiten, habe ich Dich als sehr angenehmen und zuverlässigen Menschen erlebt, mit dem es sich gut arbeiten und fabelhaft feiern lässt. Ich wünsche Dir zu Deinem runden Geburtstag den Segen Gottes für viele weitere Jahre im Kreis Deiner Familie in Gesundheit. Bleib wie Du bist!
Karl-Heinz Renner, für die Sprecher der Gemeindeteams in Pforzheim-West


Patrozinium und Gemeindefest in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (15.01.2017)

Durch das Hauptportal und den Mittelgang zogen Pfarrer Dr. Johannes Mette und die Ministranten in die gut besuchte Kirche ein, wo in diesem Jahr ‚Cantus firmus’ den Festgottesdienst mitgestaltete.

Seiner Predigt legte Pfarrer Mette das Tagesevangelium nach Johannes (Joh 1,29-34) zugrunde: Zeugen gesucht! Sie sollen helfen, einen Sachverhalt aufzuklären. „ Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekannt zu machen.“ sagt Johannes der Täufer und er bezeugt: „Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.“ Es braucht Menschen, die Zeugnis ablegen so wie die Zeugen des Weihnachts- und des Ostergeschehens. Verschiedene Aussagen ergeben das ganze Bild. So entsteht Glaube. Für den Glauben ist Gemeinschaft wichtig. Das Lagerfeuer ist hierfür ein Bild. Am Feuer haben sich Menschen von ihrem Glauben erzählt, ihn weitergegeben. Ihr sollt meine Zeugen sein!

Am Ende der Eucharistiefeier waren die Kinder zur Kindersegnung an der Krippe eingeladen. Martina Peter, Sprecherin des Gemeindeteams, bedankte sich für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes und lud zum anschließenden Pfarrfamilienfest ins Gemeindehaus ein, wo sie nach dem Mittagessen durch das ansprechende Programm führte.

Die erste Stunde gestalteten die ‚Handörgler’ des Akkordeonvereins Dietlingen unter der Leitung von Heiko Engelbach mit ihren Melodien. Pfarrer Mette stellte dann anhand projizierter Bilder das Projekt des ‚Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem’ vor, für das ein Teil des Erlöses bestimmt war: das Altenpflegeheim auf dem Ölberg in Jerusalem. Das sketcherprobte Team um Herbert Böhm, mit Pfarrer Johannes Mette, Annette Markowis, Martina Peter, Philipp Ostertag und Lennart Dührkop verstand es, mit ‚Herbert’, einem ‚Dietlinger im Himmel’ und mit Szenen um ‚Hochwürden im Zug’ das Publikum zu begeistern. Die Hauptgewinne der großen Tombola, die wieder von Mitgliedern des Gemeindeteams organisiert worden war, wurden den Gewinnern von Herbert Böhm in einer Spielpause überreicht. Zum Schmunzeln war, dass er dabei seiner Frau vier Kisten Sprudel übergeben konnte.

Die Ministranten folgten mit ihrem Beitrag der ‚Maler’, wobei Besucherinnen und Besucher eingeladen waren zur Bühne zu kommen, um dort verschiedene Standbilder zu gestalten. Zum Abschluss wurden alle Menschen im Saal gebeten, sich von ihren Plätzen zu erheben. So hatten sie einen ‚Volksaufstand’ dargestellt. Zum Abschluss des Programms zeigte Karl-Heinz Renner in einer ‚Power Point Präsentation’ Fotos, die verschiedene Fotografen von Ereignissen gemacht hatten, die im Jahr 2016 im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit dem Schwerpunkt Dietlingen stattgefunden hatten.

Am Ende des Festes bedankte sich Pfarrer Mette bei allen Mitwirkenden, bei den Helfern vor und hinter den Kulissen, beim Küchenteam, bei den Frauen, die Kuchen gebacken oder Salate vorbereitet hatten, bei den Mitfeiernden, bei allen – genannt oder nicht genannt, die irgendeinen Beitrag zum Erfolg des Gemeindefestes geleistet hatten. Unter die vielen Mitfeiernden hatten sich auch die evangelische Pfarrerin von Dietlingen, Martina Lieb, Dekan Bernhard Ihle und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Isabel Odenthal gemischt.

Wieder war das Patrozinium mit dem Pfarrfamilienfest der Gemeinde Hl. Familie in Keltern-Dietlingen ein schönes, rundum gelungenes und sehr gut besuchtes Fest, das seit vielen Jahren seinen festen Platz im Kalender Kelterns und im Kalender des ‚Pastoralen Raumes Pforzheim-West hat’!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter im Pastoralen Raum Pforzheim-West (13. 01.2017)

Bereits zum siebten Mal feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pastoralen Raum Pforzheim-West zu Beginn des neuen Jahres, am ersten Freitag nach den Weihnachtsferien, gemeinsam Eucharistie in St. Bernhard.

Pfarrer Dr. Johannes Mette und Pfarrer Michael Dederichs konzelebrierten.
In seiner Ansprache empfahl Pfarrer Mette der Gottesdienstgemeinde anhand eines Kalenders mit Bibelversen - der auf den Plätzen ausgelegt war und den man am Ende des Gottesdienstes gerne mitnehmen durfte - und zu einem Zeitpunkt, da die neu überarbeitete Einheitsübersetzung der Bibel erschienen sei und auch die evangelische Kirche zum 500. Reformationsgedenken eine revidierte Lutherbibel vorgelegt habe, sich wieder neu mit der Bibel zu beschäftigen. Drei unterschiedliche Methoden stellte er hierzu vor.
Am Ende der Messe bedankte sich Pfarrer Mette bei allen, die den Gottesdienst und den anschließenden Empfang vorbereitet hatten und mitfeierten, insbesondere beim Gemeindeteam von St. Bernhard. Zugleich lud er dazu ein, noch zu bleiben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschte er für das Neue Jahr den Segen Gottes und viel Gesundheit!
Gerne wurde auch in diesem Jahr die Einladung zum anschließenden Empfang angenommen.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner


Aussendung der Sternsinger in St. Antonius (06.01.2017)

Die Eucharistiefeier und die Predigt am Fest der Erscheinung des Herrn hielt Pfarrer Dr. Johannes Mette. Nach guter Tradition segnete er während des Gottesdienstes auch Wasser und Salz - Wasser zur Erinnerung an die Taufe und zum Segnen der Häuser, Salz, das in das Wasser gestreut wird, zur Erinnerung an den Propheten Elischa, der schal gewordenes Wasser mit Salz wieder trinkbar gemacht hatte (2. Könige 2,11).

Zur Gabenbereitung brachten „Könige“ die Gaben zum Altar und wirkten bei der Inzens mit. Am Ende des Gottesdienstes segnete der Priester die Sternsinger, die Kreide und den Weihrauch, bevor die Sternsinger die Texte und Lieder vorstellten, die sie beim Besuch in den Häusern und Wohnungen sprechen und singen; über die Sakristeitür schrieb einer der „Könige“, so wie er es auch an die Wohnungstüren schreiben wird: „20 * C + M + B + 17“ - „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).
Schließlich wurde der langjährige Teamchef der Ministranten, Fabio Silva, von Pfarrer Mette mit anerkennenden Worten aus dem aktiven Ministrantendienst verabschiedet. Aleksander Dabrowski schloss sich als stellvertretender Teamchef diesen Worten an und dankte im Namen aller Ministranten für das Engagement Fabios.
Im Anschluss würdigte Pfarrer Mette die wieder sehr gelungene Vorbereitung der Sternsinger durch ihre Leiter und bedankte sich bei ihnen und bei allen, die zur Gestaltung des Gottesdienstes beigetragen hatten. Mit dem Schlusssegen sandte er die Sternsinger aus auf ihren Weg durch die Gemeinde mit dem Wunsch, den Menschen „Freude und Segen zu bringen“! Danach versammelten sich Eltern mit ihren Kindern an der Krippe, um sie dort von Pfarrer Mette einzeln segnen zu lassen, während Caspar, Melchior und Balthasar an den Kirchtüren Spenden für die Sternsingeraktion 2017 sammelten, die in diesem Jahr unter dem Motto steht „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“. Vor ihrem Start stellten sich die Sternsinger, die übrigen Ministranten, Pfarrer Mette und Herr Ostertag auf den Stufen vor dem Altar zum Gruppenbild auf.
Fotos: Helmut Jahn
Text: Karl-Heinz Renner


Weihnachten 2016 in St. Antonius (24./25. 12. 2016)

Mit der traditionell von Gemeindereferent Thomas Ruland gestalteten Kinderkrippenfeier begann das Weihnachtsfest in St. Antonius. Die Christmette und das Hochamt wurden von Pfarrer Dr. Johannes Mette zelebriert, der auch die Fest-Predigten hielt. Die musikalische Gestaltung in der Nacht lag bei der Männerschola, bei Petrit Hamiti an der Orgel und Michael Werner an der Trompete.

Im Hochamt am ersten Weihnachtstag sang der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger - begleitet von Streichern des Orchesters ‚Camerata Juvenalis’ die Messe in G-Dur von Franz Schubert. Als Solisten waren dabei zu hören: Lilia Urbach - Sopran, Götz Thumm - Tenor, Carl Burger - Bass und Franziska Pflüger – Alt mit der Arie ‚Schließe, mein Herze, mich ein in dies selige Wunder’ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (begleitet durch eine Solovioline); die Orgel spielten Thomas Habermaier und Petrit Hamiti. Zur Kommunion war Schuberts Rondo für Solovioline (Jérôme Huy) und Streicher zu hören. Auch die klassischen Weihnachtslieder ‚Stille Nacht’ und ‚O du fröhliche’ wurden nach dem Evangelium bzw. als Schlusslied gesungen. Die feierliche Vesper mit sakramentalem Segen beendete den ersten Feiertag. Zelebrant am Fest des hl. Stephanus war Pfarrer Michael Dederichs.

Text: Karl-Heinz Renner
Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner


Adventsnachmittag der Senioren in Heilige Familie (13.12.2016)

Unterwegs waren am 13.12.2016 auch die Kommunionkinder - verstärkt um einige Freunde und Geschwister – zum Adventsnachmittag der Senioren.

 

Unterwegs.

Gott ist unterwegs zu uns Menschen.
Maria und Josef sind unterwegs zu dem Ort, der ihnen seit sehr langer Zeit bestimmt ist.
Engel sind unterwegs, die Linie zwischen Himmel und Erde zu durchbrechen.
Hirten sind unterwegs, das Kind im Stall zu suchen.
Ein Stern ist unterwegs, den König der Welt anzuzeigen.
Sterndeuter sind unterwegs, dem fremden König zu huldigen.
Himmel und Erde sind in Bewegung.
Gott kommt auf uns zu.
Bewegt von Liebe.
Advent ist, wo Gott und die Welt aufeinander zugehen.
 
Bianca Bleier

Mit bekannten und neuen Liedern, Gedichten und ihren Instrumenten verbrachten unsere Engel und Nikoläuse einen schönen Nachmittag mit den Gästen im Gemeindehaus und teilten mit ihnen die Adventsfreude, die sie im Kommunionunterricht auf eine neue Art und Weise kennengelernt hatten. Alle ließen sich von dieser Freude anstecken, stimmten kräftig ein und genossen das gemeinsame Feiern mehrerer Generationen der Kirchenfamilie.

Die Fotos und der Bericht sind von Frau Petra Kern


Christen in Not – Was können wir tun? Podiumsveranstaltung in St. Antonius (09.12.2016)

Am Freitag, 9. Dezember, konnte Pfarrer Johannes Mette zahlreiche Teilnehmer zu einer Veranstaltung des Bildungswerks St. Antonius im Gemeindesaal begrüßen. Der Abend nahm die Not verfolgter Christen weltweit in den Blick.

Gunter Krichbaum, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Pforzheim, skizzierte anhand ausgewählter Länder wie etwa Indiens, dass sich mitnichten alle Menschen einer freien Religionsausübung erfreuen können. Mit Blick auf die derzeitige Situation der Türkei verwies er deutlich darauf, dass ohne echte Religionsfreiheit eine EU weder denkbar noch „zu haben“ sei. Der Parlamentarier, auch Vorsitzender des Europa-Ausschusses im Bundestag, warb dafür, bedrängten Christen eine Stimme zu geben. Religionsfreiheit sei ein Ausdruck der Würde eines jeden Menschen und gelte schon deshalb „in alle Richtungen“. Von 1 Kor 12,26 her sei allen Christen ins Stammbuch geschrieben: Leidet ein Glied, dann leiden alle mit. Das müsse uns zu denken geben.
Berthold Pelster, Referent und Menschenrechtsexperte beim Hilfswerk „Kirche in Not“ in München, stellte sein Referat unter die Frage „Warum?“. Warum gibt es Verfolgungen? Oft seien nicht religiöse Faktoren, sondern Machtfragen bzw. ideologische Verblendungen dafür verantwortlich. China und Indien wurden als genuine Beispiele dafür genannt, dass sich Gewalt oder Repressalien gegenüber Christen nicht allein von Seiten islamischer Sphären ereigneten. Verfolgungen seien, so Pelster, auch wirtschaftlich lukrativ, weil sich durch Entführungen Lösegelder erpressen und dadurch Waffen finanzieren ließen. Radikalislamische Milizen wie die afrikanische „Boko Haram“ hätten als Ziel die völlige Auslöschung des Christentums.  
Marina Mikha, eine junge Irakerin, die seit 1 ¼ Jahren in Deutschland lebt, berichtete von der Lage der Christen in Region und Stadt Erbil. Dabei zeigte sie auf, dass auch in einer scheinbar sicheren Ecke des Irak die Benachteiligung und Bedrohung von Christen mit Händen zu greifen ist. Sie selbst, so sagte sie, habe dies von Kindesbeinen an bis hinein in die Universität, an der sie studiert hatte, erlebt. Nun sei sie dankbar, mit ihrer Familie in Deutschland sein zu dürfen, auch wenn das Warten  auf die Anerkennung und die damit verbundene Einschränkung und Unsicherheit Geduld kosteten.  
Mit einem abschließenden Appell der beiden Referenten an die Zuhörer endete ein interessanter Abend, der viele nachdenklich stimmte. Pfarrer Mette blieb der Dank an alle, die zu dieser vertieften Sicht auf bedrängte Glaubensgeschwister weltweit beigetragen haben.  
     
Text: Pfarrer Dr. Johannes Mette
Fotos: José Luis Beltran Ramos 


8. Arlinger Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz St. Bernhard  (10.12.2016)

Auch in diesem Jahr bot der Weihnachtsmarkt von St. Bernhard ein sehr ansprechendes Programm. Im Foyer der Kirche und auf dem Kirchplatz waren Stände aufgebaut, an denen Essbares und Getränke ebenso angeboten wurden wie Strickwaren, Eine-Welt-Artikel, Weihnachtsgebäck, Weihnachtskarten und kleine Aufmerksamkeiten zum Fest....

Zur Eröffnung spielte der Posaunenchor unter Leitung von Axel Pfrommer. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Dr. Johannes Mette hatte der Kindergarten St. Theresia (St. Bernhard) seinen Auftritt, und zum Einzug des Bischofs Nikolaus sangen Kinder vom Kindergarten St. Elisabeth (St. Antonius). Den Abschluss bildeten in der Kirche die Weihnachtslieder, die von einer Kindergruppe und von Mikey Stevens unter Leitung und Mitwirkung von Beatrice Fuhr-Herz gesungen wurden.

Die PZ brachte am 12.12.2016 einen bebilderten Bericht von Inga Läuter unter dem Titel: "Festliches Treiben im Arlinger".


Fotos: Luis Beltran-Ramos


U-Klasse – ein Kurs über die unsichtbare Welt des Glaubens / 5. Abend: Was kommt nach dem Tod? (07.12.2016)

Nachdem man zu Beginn des Abends mit Gitarren- und Flötenbegleitung wieder Lieder aus den ‚Kreuzungen’ gesungen hatte, führte Pfarrer Dr. Johannes Mette wie gewohnt mit einem Referat ins Thema ein. An den vier Abenden zuvor hatte man sich mit den „Charismen bei Paulus – und heute?“, mit „Visionen & Erscheinungen – wie das?“, mit „Engel, Dämonen, Geister – Realität?“ und „Heilung durch Gebet – geht das?“ auseinandergesetzt.

Wie an den anderen Abenden tauschte man sich im zweiten Teil in vier großen ‚Kleingruppen’ über das Gehörte aus und brachte daneben eigene Erfahrungen ins Gespräch ein. Neu war an diesem Abend, dass man sich danach in einen großen Stuhlkreis setzte, um auf die Reihe über die unsichtbare Welt des Glaubens zurückzuschauen. Ein Papierengel, gefaltet aus Seiten des früheren Gotteslobs, wanderte von Person zu Person, und wer wollte, konnte erzählen, wie es ihm an den einzelnen Abenden ergangen war und was er sich für die Zukunft erhofft. Allgemein war man sehr dankbar für das in der Gruppe Erlebte und wünschte sich einen weiteren Glaubenskurs für das kommende Jahr. Als der Papierengel bei Pfarrer Mette ankam, nutzte er die Gelegenheit, sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, besonders bei den drei Leitern der anderen Kleingruppen, bei der Gitarristin und der Flötistin zu bedanken. Zum Abschluss wurde die Komplet, das Nachtgebet der Kirche, gebetet, und man grüßte mit dem Lied ‚Maria breit den Mantel aus’ die Mutter Jesu.


Text und Bilder: Karl-Heinz Renner


Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2016)

Auch 2016 waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen. Gemeindereferent Thomas Ruland gestaltete diese Feier in der St. Antonius-Kirche. Er erzählte eine Legende vom heiligen Nikolaus und beschrieb den Kindern anhand von Abbildungen die Kleidung des Heiligen.

Als ‚seine’ beliebten Lieder gesungen waren, kam „Bischof Nikolaus“ mit einem schweren, mit vielen Päckchen beladenen Schlitten wirklich. Er sprach mit den Kindern und befragte sie. Ihre Antworten zeigten, dass die Mädchen und Buben sich auskannten bzw. Herrn Ruland aufmerksam zugehört hatten. Pfarrer Dr. Johannes Mette segnete sie und ihre Angehörigen, bevor er dem Nikolaus half, die Geschenke auszuteilen. Jedes Kind bekam ein Päckchen, in das der Bastelkreis auch einen richtigen „Schokoladennikolaus“ gepackt hatte.

Auf dem Kirchplatz boten die Erzieherinnen des Kindergartens St. Elisabeth Punsch und selbst gebackenen Kuchen an. So blieben viele noch gerne beisammen und freuten sich über den gelungenen Nikolausabend in Pforzheim-West. Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Ruland, dem Nikolaus und dem Kindergarten St. Elisabeth!

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner