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Auf dem Weihnachtsmarkt - Michael Dederichs

Bad-Münstereifel - Um das Münster- (in der) Eifel, einer romanischen Kirche und eines der geistigen Zentren der Stadt, gibt es trotz Corona und trotz Überschwemmung im Juli d.J. nun doch einen Weihnachtsmarkt. Anders als im letzten Jahr und anders als in den Jahren zuvor, wo für viele Corona noch ein Fremdwort war.

 

Aus den Augen der Menschen, mehr kann ich nicht erkennen, schließlich ist Maskenpflicht, strahlt mir Freude entgegen, die ansteckend ist. Die Spuren der Verwüstung durch die Flut in diesem Sommer sind noch deutlich überall in der Stadt zu sehen. Die Spuren der Trauer und Angst haben zweifelsohne viele Narben in den Seelen der Besucher des Weihnachtsmarktes hinterlassen.

Da die Welt der Empfindungen der Menschen sehr vielschichtig ist, erscheint es mir angebracht, mit einer gewissen Vorsicht wahr zu nehmen, was ist, was die Menschen wirklich bewegt. Denn ich kenne sehr wohl den Unterschied zwischen echtem Vergnügen und echter Freude.

Vergnügen begnügt sich mit dem Augenblick, Freude überstrahlt das Gestern und das Morgen.

Vergnügen vertreibt die Zeit, Freude erfüllt sie.

Vergnügen lenkt ab, Freude motiviert.

An diesem Abend auf dem Weihnachtsmarkt erstrahlen viele Besucher und die Freude überwiegt. Ich bin dankbar, gehe getröstet und gestärkt heim.

Ihnen, den Leserinnen und Lesern, sowie

Ihnen, meinen Schwestern und Brüdern in Christus

Danke für all die Jahre wo ich bei Ihnen sein durfte, für die Geschenke beim Abschied und die vielen gute Wünsche.

Ihr M. Dederichs, P. i. R.