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Pfarrer Michael Dederichs in den Ruhestand verabschiedet!

Am Vorabend von Allerheiligen, am 31. Oktober 2021, wurde Pfarrer Michael Dederichs in den Ruhestand verabschiedet. In St. Antonius konzelebrierten gemeinsam mit ihm die für Corona-Zeiten gut besuchte Eucharistiefeier (von links:) Pfarrer Bernward Fricker (Krankenhaus-Seelsorger), Pater Maria Archangelo Biondo SdC (Seelsorger der italienischen Gemeinde), Pater Maria Arokiadoss Antonyraj SdC, Pfarrer Michael Dederichs und Pfarrer Georg Lichtenberger (Kirchengemeinde Pforzheim), Pater Victor Manuel Cecilio Abrantes MSJ (Seelsorger der portugiesischen Gemeinde) und Pfarrer Klaus Bundschuh (emeritierter Pfarrer von Pforzheim-West). Pfarrer Joachim Grunwald (emeritierter Pfarrer von St. Elisabeth) hatte sich unter das „Volk Gottes“ gemischt.


Die musikalische Gestaltung hatte Bernhard Kaburek mit Sängerinnen und Sängern seines „CHÖRLE“ aus Keltern übernommen, die das sehr anspruchsvolle Ordinarium der „Missa cum Jubilo“ op. 11 von Maurice Duruflé (1902-1986) - unter Mitwirkung von Petrit Hamiti an der Orgel – mit großer Perfektion sangen. Die Lesungen und die Fürbitten, in denen für Pfarrer Dederichs und für die Menschen gebetet wurde, denen er in seinen 19 Pforzheimer Jahren als Seelsorger begegnet war, wurden von Lektorinnen und Lektoren des Pastoralen Raums Pforzheim-West vorgetragen. Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Dederichs standen die „sieben leiblichen und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit“. Am Ende des Gottesdienstes dankte ihm Karl-Heinz Renner als stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius für seinen Dienst: „Ihre unkonventionelle Art macht Sie einmalig und unverwechselbar!“, während Martina Peter und Beatrice Fuhr-Herz als Sprecherinnen der Gemeindeteams von Heilige Familie, Keltern-Dietlingen und Beatrice Fuhr-Herz, St. Bernhard einen Gutschein für einen Apfelbaum, einen Geldbetrag zur freien Verfügung und viele Briefe mit guten Wünschen überreichten. Pfarrer Georg Lichtenberger dankte als Leitender Pfarrer und als Sprecher der Hauptamtlichen in der Kirchengemeinde und überreichte eine Gießkanne zur Pflege des Apfelbaums. Dekanatsreferent Tobias Gfell erinnerte dankbar an die Aufgaben, die Pfarrer Dederichs für das Dekanat übernommen hatte und sorgte mit Gartenwerkzeug für die richtige Pflege des Apfelbaums, der Pfarrer Dederichs künftig an seine Pforzheimer Zeit erinnern wird. Einen ökumenischen Gruß für den Weststadtkonvent überbrachte am Abend des Reformationstags der Pfarrer an der evangelischen Christuskirche, Thomas Müller, indem er ein Buch überreichte. Vor dem Schlusssegen bedankte sich Pfarrer Michael Dederichs bei allen Mitfeiernden, bei den Konzelebranten und dem Ministranten, bei den Menschen, die den Abend vorbereitet hatten und mitgestalteten, für die großartig gesungene Messe und für die Gruß- und Dankesworte.

Der Corona-Pandemie geschuldet trafen sich im Anschluss nur wenige geladene Gäste im Pfarrsaal, wo ein kleines Programm wartete: Beatrice Fuhr-Herz sang unter anderem das zu Michael Dederichs ausgezeichnet passende „My Way“, das vor allem durch Frank Sinatra bekannt wurde; Martina Peter deutete auf die ihr eigene humorvolle Art den „Apfelbaum“ anhand eines schönen Modells, das in Dietlingen entstanden war, und Karl-Heinz Renner hatte eine umfangreiche Diashow über die Pforzheimer Jahre des künftigen Pfarrers i.R. vorbereitet. Zum Abschluss durfte „Der Name des Herrn sei gepriesen“, gesungen nach der Eurovisionsmelodie, nicht fehlen, mit dem Pfarrer Dederichs manchen festlichen Gottesdienst beendet hatte.

Text: Karl-Heinz Renner, Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner