· 

Patrozinium in St. Antonius (13.06.2021)

Bereits zum zweiten Mal musste Patrozinium in einem kleineren Rahmen, ohne das sich üblicherweise anschließende Gemeindefest, gefeiert werden. Pater Maria Arokiadoss (SdC) war Zelebrant und hielt die Festpredigt. Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors unter Leitung von Gwendolyn Phear sangen die Gemeindelieder; Petrit Hamiti spielte die Orgel. Zusätzlich gab es festliche Musik für Trompete und Orgel, wobei Holger Bronner die Trompete spielte und Gwendolyn Phear ihn an der Orgel begleitete.


Eine Kantorin, Lektoren und ein paar Ministranten versahen ihren Dienst. Pater Arokiadoss hielt die Festpredigt: Der hl. Antonius von Padua werde heute vor allem zum Wiederfinden verlorener Sachen angerufen und unter anderem als Patron der Liebenden und Patron einer Reihe von Städten verehrt, darunter Lissabon, Padua, Paderborn und Hildesheim. Man wolle nun aber auf den wirklichen Antonius schauen, der um 1195 in Lissabon geboren worden war. Dabei stellte er seine außergewöhnliche Begabung als Prediger in den Mittelpunkt und zeigte Antonius als geeignetes Vorbild - auch für unsere Zeit. Der Heilige brannte für Gottes Wort. Schon zu Lebzeiten rankten sich Legenden um ihn. Dargestellt wird er oft mit dem Jesuskind auf dem Arm, dem Mensch gewordenen Wort Gottes. Im Sterben rief er: „Ich sehe meinen Jesus!“ Bereits 11 Monate nach seinem Tod am 13. Juni 1131 wurde er von Papst Gregor IX. heilig gesprochen.

Am Ende der Eucharistiefeier, als die letzten Trompetentöne verklungen waren, bedankte sich die Gottesdienstgemeinde mit spontanem Beifall für den – trotz Corona – gelungenen Patroziniums-Gottesdienst.

Fotos: Helmut Jahn

Text: Karl-Heinz Renner