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Erstkommunionfeier im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes zum 11. Sonntag im Jahreskreis in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (13.06.2021)

Die Eucharistiefeier zelebrierte Pfarrer Thomas Stricker; die Gemeindelieder, die zum ersten Mal nach Monaten - wenn auch nur mit der Maske - wieder mitgesungen werden durften, wurden von Bernhard Kaburek an der Orgel begleitet. Ein Mädchen durfte in diesem Gottesdienst zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Nach der Eröffnung entzündete sie ihre Taufkerze an der Osterkerze, bevor die Gottesdienstgemeinde gemeinsam mit ihr das Taufversprechen erneuerte. Der Ansprache war der Text des Tagesevangeliums nach Markus (Mk 4, 1-34) zugrunde gelegt. „Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn.


Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.“ Jesus lädt im Gleichnis ein, darauf zu vertrauen, dass in jedem Menschen etwas wachsen kann und will. Liebende Aufmerksamkeit ist da besser als dauerndes Eingreifen und Korrigieren. Gegen alle Versuchung des aktiven „Machens“ stellt Jesus das Vertrauen in den Vordergrund, Vertrauen darauf, dass die gute Saat im Menschen wächst.

Direkt wandte sich Pfarrer Stricker an die Erstkommunikantin und wünschte ihr und ihrer Familie einen gelingenden Festtag. Die Feier der Erstkommunion, eingebettet in den ‚normalen‘ Sonntagsgottesdienst, ist etwas sehr Schönes – ein Erlebnis für alle Mitfeiernden. Noch mehrmals in diesem Corona-Jahr wird die Gottesdienstgemeinde Kinder, die unter Federführung von Gemeindereferent Thomas Ruland auf die Erstkommunion vorbereitet wurden, beim Empfang ihrer ersten heiligen Kommunion begleiten dürfen.

Bevor der Priester am Ende des Gottesdienstes die Gemeinde in den Sonntag und in eine neue Woche verabschiedete, ließ er sie wissen, dass dies seine letzte Eucharistiefeier in Dietlingen gewesen sei. Seine Zeit als Kaplan in der Kirchengemeinde Pforzheim gehe zu Ende. Im September werde er seine neue Stelle als Kooperator in der Seelsorgeeinheit „Wald“ in der Nähe von Sigmaringen antreten. Er bedankte sich für viele Begegnungen und gute Gespräche vor oder auch nach gemeinsam gefeierten Gottesdiensten.

Fotos und Text: Karl-Heinz Renner