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Ostersonntag (04.04.2021)

Der Ostersonntag ist gewissermaßen der Sonntag schlechthin, weil an ihm in besonderer Weise die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Die Feier des Ostersonntags schließt auch das österliche Triduum ab. Das Feiern und die österliche Freude zeigen sich aber auch an den kommenden Sonntagen der Osterzeit: In der Kirche brennt die Osterkerze, die in der Osternacht entzündet wurde. Sie soll die Gegenwart des Auferstandenen bewusst machen. Vor dem Evangelium findet sich außerdem das „Halleluja“.


Immer wird die Liturgie des Ostersonntags mit größter Feierlichkeit begangen, auch während der Corona-Epidemie, soweit es die notwendigen Einschränkungen erlauben. Zelebrant in St. Antonius war Pater Maria Arokiadoss (SdC). Seine Predigt entwickelte er vom Evangelium des Ostersonntags her. Es berichtet von der Entdeckung des leeren Grabes und der Begegnung Marias von Magdala mit dem auferstandenen Christus (Joh 20,1-18). „Das eigentliche Ostergeschehen ist das Erlebnis einer Beziehung. Maria wird angesprochen. Es ereignet sich etwas zwischen ihr, der Apostolin, und dem unbekannten Gärtner. Da ist sie getroffen und berührt. Die Stummheit des Todes verwandelt sich in die Lebendigkeit des Gesprächs und der Beziehung. Dort ist Leben. Da wird uns der Osterglaube geschenkt.“

Mitglieder des Kirchenchors sangen unter Leitung von Gwendolyn Phear Osterlieder. Petrit Hamiti spielte dabei die Orgel. Zwei Oboist/innen (Nigel Anthony Benbow Treherne und Rinko Sasaoki) – an der Orgel begleitet von Gwendolyn Phear - bereicherten außerdem den Festgottesdienst mit ihrer Musik.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner