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Über die wahre Familie Jesu (Markus 3,31-35)

Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben draußen stehen und ließen ihn herausrufen. Es saßen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich. Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Im Religionsunterricht thematisieren wir das gerne: Wenn wir Gott unseren Vater nennen, dann sind wir – logischer weise – alle seine Kinder. Wenn wir aber alle „einen Vater“ haben, dann sind wir alle Geschwister.


Das ist immer ein schöner Moment. Dann verändert sich im Unterricht etwas. Plötzlich sind da nicht mehr Schüler und Lehrer, sondern Bruder und Schwester. Irgendwie fühlt man sich als Familie viel enger verbunden.

Das versuche ich mir im Alltag auch immer deutlich zu machen. Wir sind vor Gott eine Familie. Der Mensch, der mir gerade begegnet, geht mich natürlich etwas an. Da trennt uns keine Augenfarbe, keine Haarlänge, kein Herkunftsland, ...

Wir sind miteinander verbunden und füreinander verantwortlich. Wäre das nicht schön, wenn wir als große Familie in dieser Welt leben könnten?

Mit diesem „Traum“ wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.

Ihre Schwester Barbara Ulmer

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