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Der Menschensohn ist Herr auch über den Sabbat!

Fotoquelle:www.Pixabay.com
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„An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten. Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten -

wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.“ (Mk 2,23-28)

Woran bzw. an wem orientiere ich mich in meinem Leben?

 

Halte ich mich strikt an bestehende Regeln und Gewohnheiten, die z. B. für das Zusammenleben in Kirche oder Gesellschaft vorgegeben sind oder setze ich aufgrund meines christlichen Glaubens tiefer an, im Inneren des Menschen?

 

Jesus hat im Grunde nicht gegen die bestehende Ordnung rebelliert, schon gar nicht gewaltsam, sondern Er lehrt uns, tiefer zu schauen, ja zu erkennen und zu tun, was gut für uns Menschen ist, nämlich jenes, was letztlich unserem umfassenden Heil an Leib und Seele dient! Daher sollen wir uns trotz vorhandener Normen letztlich immer wieder an Jesus selbst orientieren und uns fragen:

  • Wie würde Jesus sich wohl in dieser konkreten Situation verhalten?
  • Was würde Jesus tun?

So bleiben wir stets in innerer Verbindung mit Jesus und Er wird zum Maßstab für unser Reden und Handeln. Dann werden wir immer mehr versuchen, nichts zu tun, was Gottes Liebe widerspricht und alles zu fördern, was unserem Heil sowie dem Heil unseres Nächsten dient, selbst wenn wir dafür sogar manchmal gegen den Strom schwimmen müssen!

Ilona Sgrò, Gemeindereferentin 

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Tagesimpuls am 19.01.2021
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