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Mit Gottvertrauen in das Neue Jahr 2021

Liebe Brüder und Schwestern im Glauben!

Ein schwieriges und für alle herausforderndes Jahr liegt hinter uns, das uns allen aufgrund der Corona-Pandemie so manches abverlangt hat.

Das soziale Leben wurde bereits im vergangenen Frühjahr und dann erneut ab November schrittweise immer stärker eingeschränkt. Wir mussten zueinander auf Distanz gehen, wenngleich wir uns vielleicht nach Nähe und Kontakt gesehnt haben, und viele mussten sogar um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Trotz allem darf ich Sie einladen, wie die drei Weisen aus dem Morgenland mutig dem Stern der Hoffnung zu folgen und voller Zuversicht in das Neue Jahr zu schreiten, auch wenn wir noch nicht wissen, was es uns bringen wird.

Dabei kann uns das Psalmwort „Meine Augen schauen stets auf den Herrn“ (Ps 25,15) zu einem Leitwort werden, um unseren Blick wie Maria, die Mutter Jesu, immer gezielt auf das Wesentliche zu lenken, nämlich auf Gottes liebende Gegenwart in unserem Leben. Egal was kommt, egal ob ich es spüren kann oder nicht, Jesus hat es uns doch versprochen, dass Er immer bei uns ist, alle Tage bis zum Ende der Welt (vgl. Mt 28,20)!

Maria hat ihr ganzes Leben stets auf Gott ausgerichtet, in Freud und Leid, ja bis unter dem Kreuz und sie ist am Ende nicht enttäuscht worden, sondern durfte den Ostersieg ihres Sohnes schauen.

So wollen auch wir - wie Maria - wachsam auf die vielen Möglichkeiten achten, die Gott uns täglich neu eröffnet und auf Seine Gnade und Stärke bauen. Dann können auch wir Anteil an dieser Zuversicht erhalten, die Gott einem jeden von uns durch den Glauben an Seine Präsenz in unserem Leben schenken will!

Die vollkommene Liebe (vgl. 1 Joh 4,18) und das feste Gottvertrauen können auch bei uns die Furcht vor dem Ungewissen vertreiben und uns in der Freude am Herrn (vgl. Neh 8,10) das Positive im Leben entdecken lassen.

Danken wir Gott einfach täglich für das Gute, dass er uns schenkt und bringen wir Ihm immer gleich alles, was uns niederdrückt und lähmt, was negativ und schwer in unserem Leben ist. Wenn wir so innerlich immer fest mit Gott verbunden bleiben und uns von Seinem Wort und Sakrament nähren lassen, kann uns nichts „umhauen“, und wir dürfen wie Paulus die Erfahrung machen, dass Gott denen, die Ihn lieben, alles zum Guten wendet (vgl. Röm 8,28). In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein hoffnungsfrohes und gesegnetes Neues Jahr 2021!

Ihre Ilona Sgrò, Gemeindereferentin

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