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„Sende Arbeiter in die Ernte, Herr!“

Tagesevangelium Matthäus 9,35-10,1.6-8

In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Jesus hatte Mitleid, das Leiden der damaligen Menschen ließ ihn nicht gleichgültig!

 

  • Habe auch ich ein einfühlsames Herz für die Not meiner Mitmenschen?

  • Wer ist in meiner Umgebung auf sich allein gestellt, unversorgt oder schutzlos?

  • Sehe ich die Not anderer - besonders in unserer aktuellen Lage?

 

 

Gott hat auch uns berufen, an dem Platz, wo Er uns hingestellt hat, die Frohbotschaft Jesu zu verkünden- sowohl durch unser Lebenszeugnis als auch durch unser Wort! Viele Menschen sind in unserer Zeit mutlos und traurig, können sich selbst nicht helfen und möchten am Leben verzweifeln. Daher können wir versuchen, in unserem Umfeld Not zu lindern oder Kranken nahe zu sein, z. B. durch ein aufmunterndes Wort, einen lieben Anruf oder Besuch, durch das Bereiten einer Mahlzeit oder durch den Einkauf von Lebensmitteln, Medikamenten oder anderer existentieller Dinge für Hilfsbedürftige. Manchmal sind wir vielleicht auch selbst erschöpft und müde. Jesus, lass uns dann an Deinem Herzen Ruhe finden. Schenke auch uns Menschen, die uns beistehen, wenn wir einmal selbst Schutz und Halt suchen und mache uns zu Boten Deiner Liebe, wo wir gebraucht werden.

Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Bete ich täglich in diesem Anliegen Jesu um Arbeiter für seine Ernte? Erfahrungen zeigen, dass überall dort, wo z.B. in der eucharistischen Anbetung oder in den Gottesdiensten regelmäßig um Berufungen gebet wird, auch tatsächlich Berufungen von Gott geschenkt werden. Um die vielen Menschen aus allen Lebensständen und Altersstufen zu erreichen, die Gottes Liebe noch nicht kennen oder erfahren haben, braucht Jesus nicht nur die Priester und Bischöfe, sondern darüber hinaus auch weitere Mitarbeiter/-innen, die durch Taufe und Firmung ebenso mit den verschiedenen Charismen vom Heiligen Geist ausgestattet sind, um durch deren Einsatz und Dienst am Nächsten unsere Welt im Geiste Gottes ein Stück heiler und liebevoller werden zu lassen. Welche Gaben und Talente hat Gott mir geschenkt und wo setzte ich sie zum Aufbau des Reiches Gottes ein? Bitten wir unseren Herrn und Gott täglich, Arbeiter in Seine Ernte zu senden und lassen auch wir uns von Ihm gebrauchen, wo und zu welchem Dienst Er uns ruft!

Ilona Sgro,
Gemeindereferentin
IlonaSgro@web.de

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