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Fest der Unschuldigen Kinder

Mt 2,13-18

 

Josef träumt – und sein Traum hat Folgen. Er muss fliehen!

 

Träume spielen in der Bibel eine grosse Rolle. Jakob träumt von der Himmelsleiter. In der Josefsgeschichte träumen eine ganze Reihe von Leuten, der Bäcker, der Mundschenk und selbst der Pharao. Und im Neuen Testament träumt Josef – und nicht zum ersten Mal.

Erst wird ihm im Traum gesagt, dass er zu Maria stehen soll, später dann, dass er mit ihr und dem Kind nach Ägypten fliehen soll. Und die „Entwarnung“ wird auch im Traum übermittelt.

Alle Träume haben Folgen für die Menschen, wenn es auch manchmal anderer Menschen bedarf, die den Traum erklären.

Für die Menschen der damaligen Zeit waren Träume Botschaften Gottes an die Menschen.

Es scheint, als ob wir da etwas verloren hätten, wenn ich auch selber nicht so genau weiss, was? Ich merke, welche Schwierigkeiten ich selbst mit dem Thema habe. Das klingt auch im Sprichwort: „Träume sind Schäume“ oder in Sätzen wie Träume sind etwas für Psychologen oder Therapeuten.

Vielleicht müssen wir wieder lernen, neu auf unsere Träume zu hören, sensibler werden für ihre Botschaft, die manchmal in ihnen steckt.

Vielleicht müssen wir auch einfach wieder träumen lernen.

 

Thomas Ruland, Gemeindereferent

 

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