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1. Advent in St. Antonius (29.11.2020)

Diese Eucharistiefeier zu Beginn des neuen Kirchenjahres sollte auch in Corona-Zeiten einen ganz besonderen Akzent bekommen. Frau Gwendolyn Phear, die Leiterin des Kirchenchors, hatte sich gemeinsam mit einer kleinen Gruppe aus dem Chor, die aus je zwei Frauen und zwei Männern bestand, vorbereitet. Sie selbst und Petrit Hamiti spielten die Orgel; außerdem wurde das Kammerkonzert-Ensemble ergänzt durch eine Oboe und eine Flöte. Nach der ersten Strophe des Liedes (GL 223, 1) "Wir sagen Euch an" entzündete einer der Ministranten die erste Kerze an der festlich geschmückten Wurzel, die als Symbol auf die "Wurzel Jesse" weisen soll.


Zum Gloria war das erste Instrumentalstück von Antonio Vivaldi (1678-1741) zu hören: Triosonate in g, 1. Satz: Allegro. Pater Arokiadoss zelebrierte die hl. Messe und nahm in seiner Ansprache Bezug auf die liturgischen Texte des Tages aus dem Buch Jesaja, dem ersten Korinther-Brief des Apostels Paulus und aus dem Evangelium nach Markus. Zur Gabenbereitung waren mehrere Strophen aus dem Lied ‚Macht hoch die Tür‘ (GL 218) und zum Sanctus das Lied ‚Heilig ist Gott, der Herr der Mächte‘ (GL 193) zu hören. Während der Kommunion folgten weitere Sätze aus der Triosonate von Vivaldi, bevor der Kammerchor nach dem Segen des Priesters als Schlusslied ‚O Heiland, reiß‘ die Himmel auf‘ (GL 231) sang. Spontaner Beifall bewies, wie dankbar die Gottesdienstgemeinde für diesen gelungenen Einstieg in die Corona-Adventszeit 2020 war.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner