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Heilige Messe in St. Antonius am ‚Welttag der Armen‘

33. Sonntag im Jahreskreis (15.11.2020)

Pfarrer Georg Lichtenberger zelebrierte diese Eucharistiefeier; Petrit Hamiti spielte die Orgel und die Band ‚Cantus firmus‘ sang und musizierte stellvertretend für die Gottesdienstgemeinde von der Empore aus. Nach der Begrüßung überreichte Pfarrer Lichtenberger Frau Gabriele Steinhagen eine Urkunde von Erzbischof Stephan Burger, mit der sie zur Kommunionspendung im Gottesdienst und auch außerhalb beauftragt wird.


In seiner Predigt bezog der Zelebrant sich zunächst auf das Tagesevangelium nach Matthäus (Mt 25, 14-30): Hoffnung, ein gutes Wort, Glück, Frieden können ansteckend sein; die Talente nicht vergraben, sie weitergeben, was denn sonst? Jeder Mensch hat Gaben und Fähigkeiten, mit denen er arbeiten kann und für die er verantwortlich ist. Dann nahm er Bezug auf den ‚Welttag der Armen‘ und zitierte einen Artikel, der vor wenigen Tagen in einer Pforzheimer Zeitung zu lesen war: „Wer durch die City geht, sieht Schmuddel und Randgruppen.“ Ja, die Menschen am Rand der Gesellschaft sind da, und es sind immer mehr, die abstürzen. Sie sind durch Corona nicht bevorteilt. Bin ich besser, weil es mir besser geht; wenn ich andere fertig mache, statt sie aufzurichten? Gott kommt gerade da in unsere Welt bei den Hirten, Menschen, die am Rande sind. „Wuchere mit dem, was ich dir geschenkt habe! Nicht nur Viren sind ansteckend. Ich darf mich auch durch seine Liebe anstecken lassen.“ Am Ende der heiligen Messe bedankte sich Pfarrer Lichtenberger bei allen, die zum Gelingen dieses Gottesdienstes beigetragen hatten: dem Organisten, der Band, den Lektoren, der Kantorin, der Kommunionhelferin, dem Mesner, den Ministranten. Die Gemeinde bekräftige den Dank durch ihren Beifall.

Text und Bilder: Karl-Heinz Renner