„Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.“ (Mt 7,24)

Impuls am donnerstag, 25. Juni von

Diese Worte Jesu hören wir im heutigen Tagesevangelium. Sie stehen am Ende der Bergpredigt. Darin legt Jesus umfassend das Gesetz Gottes aus. Seine Worte lehren uns, wie unser Leben vor Gott und den Menschen gelingen kann. Nun liegt es an uns, was wir daraus machen! Wer die Worte Jesu hört und sie befolgt, der hat sein Leben auf ein festes und zuverlässiges Fundament gebaut. Die Worte Jesu sind für uns Bausteine für ein gelingendes Leben. Doch worauf bauen wir wirklich in unserem täglichen Leben? Sind es die Worte Jesu, an denen wir uns messen, oder nicht doch andere Dinge, auf die wir uns fokussieren und nach denen wir uns gerne ausrichten? Was ist das Fundament unseres Lebens, was trägt und formt uns? Der oben genannte Vers aus dem heutigen Tagesevangelium lädt uns ein, mal darüber nachzudenken!

 

Da gibt es sicher viele Dinge, die uns einfallen und die wir für unser Leben als unverzichtbar halten: einen Beruf, in dem wir uns wohl fühlen, eine Familie, in der wir Heimat und Geborgenheit erfahren, Freunde, auf die wir uns verlassen und mit denen wir uns gut austauschen können, Gesundheit, Nahrung, Kleidung, usw., also auch ein gewisser Wohlstand. Es sind alles Dinge, ohne die unser Leben sicher nicht bestehen könnte. So sind es im Grunde viele Fundamente, auf die wir uns Leben bauen. Und daher legen wir auch sehr viel Wert auf sie. Doch machen sie uns wirklich immer glücklich und zufrieden? Gibt es nicht doch etwas, was uns im Tiefsten unseres Lebens Halt verleiht? Die Worte Jesu, in denen Gott zu uns spricht, wollen uns Sinn und Orientierung geben. Gottes Wort bildet das eigentliche Fundament unseres Lebens! Es ist die Grundlage für alles, was uns als lebenswichtig erscheint. Unter all den für uns wichtigen Fundamenten, steht Gottes Wort als das eigentliche Fundament, das uns trägt und stärkt; gerade auch in den stürmischen Zeiten unseres Lebens, in denen selbst die Fundamente, auf die wir so sehr setzen, am Wanken sind. Gott selbst aber ist niemals am Wanken!

 

So wünsche uns, dass wir das göttliche Fundament unseres Lebens neu entdecken, und uns immer mehr von den Worten Jesu im Evangelium prägen und formen lassen.

 

Thomas Stricker, Kaplan

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