Warum zeigst du auf andere, wenn drei Finger auf dich selbst zeigen?

Impuls am Montag, 22.6.20 von markus schütz

Diese freie Übersetzung des heutigen Evangeliums aus der Bergpredigt, Mt 7,1-5 beschreibt sehr gut, das ich schnell auf andere zeige, ohne zu merken, was ich selbst nicht gut mache.

Mit dem Finger auf andere zeigen erhebt mich gleichzeitig über andere Menschen, fühle ich mich als etwas Besseres. Manche Menschen meinen sogar, der Menschheit oder Gott etwas Gutes zu tun, wenn sie andere erniedrigen und ausgrenzen.

Das Gegenteil ist aber der Fall:

  • Ich handle nicht aus der Liebe heraus.
  • Ich verletzte Menschen und grenze sie aus.
  • Ich erniedrige auch Gott, der mir im Anderen begegnen will.

Mit meinem Erniedrigen und Ausgrenzen trage ich zum Rassismus in unserer Welt bei.

 

Richard Rohr, ein amerikanischer Franziskaner schreibt: „Die einzige Schule, in der wir Gott kennen und lieben lernen, ist die Schule der Menschlichkeit. Sie ist unser täglicher, lebenspraktischer Pfad zur Erleuchtung. Für uns Christen ist dies der Weg zur

 

Menschwerdung. Es ist die Liebe, die den Beweis erbringt, dass wir zu Gott gehören!“

 

„Was tue oder sage ich, um andere Menschen zu erniedrigen?“

 

„Wie kann ich dieses Verhalten verändern?“

 

Impuls am Montag, 22.6.20

Pastoralreferent Markus Schütz,
markus.schuetz@kath-pforzheim.de
Tel.: 07231-4557868

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