Geisterfahrungen durch Achtsamkeit auf den Atem

Impuls für Pfingstmontag, 1. Juni 2020

In der Bibel sind Erfahrungen des Heiligen Geistes sehr unterschiedlich beschrieben, nicht nur wie Feuerszungen, sondern auch wie der Atem, der dem Menschen innewohnt und kommt und geht, ohne dass wir etwas dazu tun.

So möchte ich Sie zu einzelnen Achtsamkeitsübungen einladen, in denen wir unseren Atem wahrnehmen:

  • Setzen Sie sich in eine angenehme Position, in der Sie nichts festhalten müssen. Schließen Sie die Augen. Achten Sie nur auf Ihren Atem, ohne etwas zu tun.
  • Legen Sie eine Hand auf Ihren Bauch.
  • Atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch hinein und nehmen Sie diese Atmung bewusst wahr.
  • Stellen Sie sich beim Einatmen vor, dass Sie einen wohltuenden Duft aufsaugen, der Ihren ganzen Körper durchströmt.
  • Atmen Sie durch den leicht geöffneten Mund aus. Stellen Sie sich dabei vor, wie sie ganz zart eine Pusteblume blasen.
  • Zählen Sie beim Ein- und Ausatmen; das erleichtert die gleichmäßige rhythmische Atmung. Versuchen Sie zum Beispiel jeweils fünf Sekunden lang ein- und auszuatmen.
  • Wechseln Sie auch mal die Position und atmen Sie bewusst im Sitzen, Stehen und Liegen. Spüren Sie einen Unterschied?

Vielleicht sind die Übungen ungewohnt, erzeugen Unruhe und lassen viele Gedanken durch unseren Kopf strömen. Das ist anfangs normal. Sobald Sie es aber öfters praktizieren, kann es sich verändern, so dass Sie loslassen und sich ganz dem Atmen, dem Heiligen Geist überlassen können. Was wichtig ist, Nichts muss!!! Aber es darf alles sein. So wie wir sind, sind wir von Gott geliebt und will uns der Heilige Geiste immer wieder neu mit seiner Liebe erfüllen.

 

Markus Schütz, Pastoralreferent

Markus.schuetz@kath-pforzheim.de
Tel.: 07231-4557868

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