Impuls am Mittwoch, 27. Mai 2020

In Psalm 68 betet jemand so:

Ich sage zum Herrn: Du bist mein Herr;

mein ganzes Glück bist du allein.

Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; du hältst mein Los in deinen Händen.

Ich preise den Herrn, der mich beraten hat. Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.

Ich habe den Herrn beständig vor Augen.

Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.

Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis;

du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen.

Du zeigst mir den Pfad zum Leben.

Ich sage zu Gott:

 

Du, Gott, bist es, den ich als Grund hinter allem erahne; das Ziel meiner Sehnsucht, so glaube ich, bist Du. Du segnest mich mit Leben, mit Kraft, mit Menschen. Hast du meine Zukunft, meinen Lebensweg, vor Augen?

Ich danke Gott, der meinen Weg bis hierhin begleitet hat. Bestimmt öfter ohne, dass ich es gemerkt habe. Oft spüre ich eine Unruhe, eine Sehnsucht nach Dir, meistens nehme ich aber nur ein Schweigen wahr. Täglich bin ich verunsichert, Wanken gehört zu meinem Alltag, und doch glaube ich: Mein Wanken ist in dir geborgen und aufgefangen.

Es gibt Momente, da fühle ich es: Alle Unsicherheiten meines Lebens sind nichts gegen deinen Segen. Ich vertraue darauf, dass durch deine Liebe niemand verloren geht auch nicht die, die schon verstorben sind. Ich hoffe, dass ich die Wege zur Lebendigkeit jeden Tag klarer erkennen kann zeige sie mir, Gott!

Wie sagt Ihr Herz heute zu Gott? Einen schönen Tag wünscht Anita Ketterl

 

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