Bilder zum Festhalten

Wer bist Du für mich, Gott?

Bist du überhaupt da? Gerade jetzt in Zeiten der Unsicherheit, der Krise, in Zeiten, in denen der Boden wankt? Solche Zweifel und Fragen gehen wohl vielen von uns in diesen Tagen durch den Kopf. Ich bin froh, dass es da die starken Bilder aus der Bibel gibt, an denen ich mich festhalten kann. Und so ist der Psalm 18, der in den heutigen Tagestexten steht, für mich kein Zufall:

 

HERR, du mein Fels und meine Burg und mein Retter; mein Gott, mein Fels, bei dem ich mich berge, mein Schild und Horn meines Heils, meine Zuflucht.

 

Ja, diese Worte helfen mir!

Gott als ein Gegenüber, der Rettung verheißt, der Halt gibt. Gott als einer, zu dem ich mich in meiner Angst flüchten kann. Oder an anderer Stelle wie im Psalm 23: Gott als einer, der mich begleitet auf allen meinen Wegen, der auch durch dunkle und finstere Täler mit mir geht. Und auch das: Gott als einer, dem ich ohne Scheu meine ganze Ohnmacht, Wut, meinen Kummer und meine Sorgen ins Gesicht sagen kann wie in den Klagepsalmen.

Überhaupt bietet das Buch der Psalmen eine reiche Fülle, einen regelrechten Schatz an Texten der Zuversicht und es Vertrauens, aber auch der Trauer und Klage. Es lohnt sich, immer mal wieder darin zu lesen.

Ich wünsche Ihnen für heute auf jeden Fall den Halt, den Sie brauchen!

Margarete Hosbach,
Gemeindereferentin

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