Ökumenische Passionsandachten im Westen von Pforzheim – März 2020 „Lieder auf dem Weg zum Kreuz“ (10.03.2020)

Die zweite Andacht dieser Reihe am 10. März in der St. Antoniuskirche hatte zum Thema: „O Haupt voll Blut und Wunden“. Der Chor unter Leitung von Gwendolyn Phear und an der Orgel begleitet von Petrit Hamiti sang zu Beginn die ersten beiden Strophen des Liedes: „O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn,o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron...“ Nach der Begrüßung durch Gemeindereferent Thomas Ruland betete man Psalm 22 und sang die fünfte Strophe „Ich will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht...“. Auf die Lesung aus dem Jakobus-Brief (Jak 2,14.17.18b) folgten zwei Strophen aus der deutschen Messe von Franz Schubert (1797-1828) „Wohin soll ich mich wenden?“ (Kyrie) – wiederum vorgetragen durch den Kirchenchor.

Der Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinde, Andreas Schwarz, betrachtete in seiner Ansprache - ausgehend vom Autor des Liedes und seiner Geschichte - das von allen Konfessionen gesungene Kirchenlied „O Haupt voll Blut und Wunden“, das der evangelisch-lutherische Pfarrer und Kirchenlieddichter Paul Gerhardt (1607-1676) im Jahr 1656 als Übersetzung des lateinischen Hymnus „Salve caput cruentatum“  geschrieben hatte. Die Strophen 7 und schließlich 8 folgten als Abschluss durch den Chor: ... Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da du’s so gut gemeint. Ach gib, dass ich mich halte zu dir und deiner Treu und, wenn ich nun erkalte, in dir mein Ende sei.

 

Die an den Gekreuzigten gerichteten Fürbitten wurden im „Vater unser“ zusammengefasst, bevor der Gottesdienst mit dem Segen und einem sehr behutsam vorgetragenen Orgelspiel zu Ende ging.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner