„So ein Zirkus…in Pforzheim West“ - Faschingsveranstaltung im Gemeindezentrum St. Antonius (14.02.2020)

Kann man sich das Gemeindeleben in Pforzheim West ohne eine Faschingsveranstaltung überhaupt noch vorstellen? Natürlich nicht! Deshalb gab es auch dieses Jahr wieder einen bunten und mitreißenden Faschingsabend unter dem Motto „so ein Zirkus…in Pforzheim West“. Clowns, Zirkusdirektoren, Künstler, Artisten, Tiere und andere Zirkusmitarbeiter bevölkerten den Gemeindesaal St. Antonius. Aber auch andere, fantasievolle und aufsehenerregende Verkleidungen gab es zu bestaunen. Der Saal war wie immer, getreu dem diesjährigen Motto, liebevoll und aufwändig geschmückt, und die stimmungsvolle Musik von Willy Kretz trug ebenfalls zu einem tollen Faschingsabend bei.

Doch der Reihe nach: Pünktlich um 19.19 Uhr eröffneten die Zirkusdirektorin, Frau Beatrice Fuhr, und der Clown Andreas Renner bestens gelaunt und in Reimen sprechend die Veranstaltung. Das amüsante Geplänkel der beiden zog sich als roter Faden durch den Abend und brachte den ganzen Saal schon in beste Stimmung. Die Dance-Kids der PFG (trainiert von Tanja Staffe und Justine Martin, betreut von Jana Scharnofske) bildeten mit ihrem pfiffigen und sehenswerten Tanz den Auftakt der Darbietungen. Ein großer Applaus war der verdiente Lohn. Sichtlich erfreut wurden sie anschließend vom Zirkusreporter Johannes Schübilla interviewt, der übrigens auch nach allen weiteren Vorführungen zu seinen gelungenen Einsätzen kam. Die Vorführung der beiden Tanzmariechen der PFG, Emily Mohs und Fabienne Pamer, betreut von Melanie Kurtz und trainiert von Tatjana Becht und Timo Schenk, entlockten dem Publikum begeisterte Ausrufe und viel Applaus. Als nächster Artist betrat der junge Elias Link die Manege und bezauberte das Publikum mit seinen Jonglierkünsten. Auch er wurde mit großem Applaus gefeiert und natürlich auch interviewt. Wie bei jeder großen Veranstaltung darf auch in Pforzheim West ein, zunächst geheim gehaltener, Ehrengast nicht fehlen. In einer, von der Zirkusdirektorin persönlich ausgeführten Zaubernummer, erschien Dekan Johannes Mette auf der Bühne. Der ehemalige Pfarrer von Pforzheim West wurde begeistert empfangen und hatte dann auch später die ehrenvolle Aufgabe, die Polonaise anzuführen. Zunächst aber kamen Ochs und Esel in die Manege. Annette Markowis und Martina Peter, schön verkleidet und aus den vergangenen Jahren schon bestens bekannt, nahmen pointiert die Ereignisse in Pforzheim West unter die Lupe. Aber auch die Entwicklungen und Vorkommnisse in der Kirchengemeinde Pforzheim und der Erzdiözese Freiburg wurden gut gelaunt kommentiert. Das Publikum bedankte sich mit großem Applaus für den sehr gelungenen Auftritt. Da traf es sich gut, dass Herr Dekan Bernhard Ihle, Pater Maria Arokiadoss Antonyraj und Herr Pfarrer Thomas Müller von der evangelischen Gemeinde an der Christuskirche, gemeinsam mit seiner Frau Ulrike, im Saal mitfeierten. Sie konnten gemeinsam mit allen anderen Zuschauern den Auftritt von Herbert Böhm und Julian Muche als „Ministranten früher und heute“ genießen. Die Beiden zeigten in ihrem Beitrag gekonnt und auf humorvolle Art und Weise die Entwicklungen in diesem wichtigen Dienst und wurden dafür lange beklatscht.

Es ist schon eine gute Tradition, dass Herr Pfarrer Müller das Programm mit einer Büttenrede bereichert, auch dieses Jahr begeisterte er mit seiner Darbietung als Zeitungsjunge. Das Publikum dankte es ihm mit spontanem und langem Applaus. Vor der anschließenden Pause gab es die schon erwähnte Polonaise, die den ganzen Saal erfasste und allen riesigen Spaß bereitete. Nach der verdienten Stärkung gab es eine mit Musik unterlegte Jonglage/ Lichtshow, einstudiert und rasant dargeboten von Pfadfinderinnen aus St. Bernhard. Langanhaltender Beifall war der verdiente Lohn. Den Ministranten aus Keltern oblag es, den letzten Programmpunkt darzubieten und passend zum Motto der Veranstaltung war es eine Unterrichtsstunde der Zirkusschule, die sie mit viel Spaß für die Zuschauer auf die Bühne brachten. Auch sie wurden für ihre tolle Aufführung mit viel Beifall verabschiedet. Mit einem gemeinsamen Gruppenbild aller Künstlerinnen und Künstler und den beiden Moderatoren des Abends endete der offizielle Teil. Anschließend wurde die Manege zur Tanzfläche und bei guter Musik, gutem Essen und Trinken und angeregten Gesprächen konnte der Abend langsam ausklingen.

Es war eine tolle, äußerst gelungene „Zirkusveranstaltung“ und alle Besucherinnen und Besucher traten voll des Lobes den Heimweg an.

Aber neben allen Menschen, die das Programm auf der Bühne gestalteten, dürfen die Menschen nicht vergessen werden, die diesen wunderschönen Abend ebenfalls mitgestalteten: Dekoration: Familie Pehnelt; Küchenteam: Frau Ernst und Frau Schimke, Herr Katzmarek und Herr Kynast; Bar: Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus St. Bernhard; Kasse: Herr Schimke und Herr Pfohl junior.

Nochmals vielen Dank an alle und hoffentlich ein Wiedersehen im nächsten Jahr am gleichen Ort, wenn es wieder heißt: Fasching im Pastoralen Raum Pforzheim West.

Text und Fotos: Helmut Jahn