Liturgie am Karfreitag in St. Antonius (19.04.2019)

Nach der stillen Eröffnung und der Prostratio (lat. „Niederwerfen“) durch Pfarrer Michael Dederichs hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den ‚Knecht Gottes' und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den ‚erhabenen Hohenpriester Jesus'. Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42) - vorgetragen von zwei Lektoren und dem Priester.

In den ‚großen Fürbitten' beteten Priester und Gemeinde für die Kirche, für Papst Franziskus, für Erzbischof Stephan, für alle Stände der Kirche, für die Taufbewerber, für die Einheit der Christen, für die Juden, für alle, die nicht an Christus und die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für alle Not leidenden Menschen.

Nach der Ansprache schloss sich die Kreuzverehrung an, bei der das durch ein violettes Tuch verhüllte Kreuz von Pfarrer Dederichs durch den Mittelgang getragen und dabei enthüllt wurde: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“! Danach verehrten Priester, Ministranten und Gläubige das vor dem Chorraum aufgerichtete Kreuz und schmückten es mit Blumen.

Zur Entlassung betete der Priester über die Gottesdienstgemeinde: „Herr unser Gott, reicher Segen komme herab auf dein Volk, das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet. Schenke ihm Verzeihung und Trost, Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.“

Unter Leitung von Bernhard Kaburek gestaltete der Kirchenchor die Karfreitagsliturgie mit.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner