Palmsonntag in Pforzheim-West (14.04.2019)

In den Evangelien wird berichtet, wie Jesus mit seinen Jüngern vor dem jüdischen Paschafest nach Jerusalem kam. Bevor sie die Stadt betraten, schickte Jesus zwei der Jünger in ein Dorf, um ihm von dort eine Eselin zu bringen. Jesus setzte sich auf den Esel und ritt nach Jerusalem hinein. Als ihn die Menschen kommen sahen, breiteten sie ihre Kleider vor ihm aus und streuten Palmzweige auf den Weg. Sie jubelten ihm zu und riefen: „Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,8-9 EU).

Mit dem letzten Sonntag vor Ostern beginnt die Karwoche. Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, der gleichzeitig der Beginn seines Leidensweges ist. In der Liturgie wird bereits das Evangelium von der Passion Christi von drei Personen in verteilten Rollen vorgetragen.

Guter Brauch ist die Palmweihe. Vor der Messe segnet der Zelebrant die mitgebrachten grünen Zweige und besprengt sie mit Weihwasser; anschließend werden sie in einer Prozession in die Kirche getragen. Nach der Messe nimmt man die gesegneten Zweige mit nach Hause, wo sie zum Schutz vor Unheil und Krankheit hinter ein Kruzifix gesteckt werden.

In St. Bernhard am Vorabend und in Heilige Familie zelebrierte Pater Rocki von der italienischen Mission die Liturgie, Tobias Eckert diakonierte. Zelebrant in St. Antonius war Pfarrer Michael Dederichs. Die Erstkommunikanten der Gemeinden hatten in der Woche zuvor Palmstecken gebastelt, die sie zur Segnung zum Gottesdienst mitbrachten. In St. Antonius bot die Bastelgruppe auch in diesem Jahr schöne Bastelarbeiten zum Osterfest an.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner