Nachprimiz von Georg Henn am 17. Sonntag im Jahreskreis in St. Antonius (29.07.2018)

Nach seiner Priesterweihe durch Erzbischof Stephan Burger am 13. Mai 2018 im Freiburger Münster, seiner Heimatprimiz und festlichen Messfeiern an den Wirkungsorten seiner Ausbildung, war es dem Neupriester sehr wichtig, auch mit den Gemeinden von Pforzheim-West einen Nachprimiz-Gottesdienst zu feiern.

Obwohl der Termin bereits in den Sommerferien lag, war der Gottesdienst gut besucht. Pfarrer Michael Dederichs begrüßte den Neupriester und konzelebrierte.

In seiner Predigt beschrieb der Neupriester in sehr persönlichen Worten seinen Weg zum Priesterberuf. Dass er damit seine Zuhörer tief berührt hatte, zeigte spontaner Beifall.

In den Fürbitten wurde für den Papst und die Bischöfe gebetet, die als Nachfolger der Apostel große Verantwortung für Kirche und Welt tragen, aber auch für die acht Neupriester der Kirche von Freiburg, dass sie das, was sie in ihrer eigenen Berufung empfangen haben, in Wort und Sakrament den Menschen weitergeben können.

Nach dem Schlussgebet gratulierte Martina Peter als Sprecherin des Gemeindeteams von ‚Heilige Familie’ - auch im Namen der Gemeindeteams von St. Antonius und St. Bernhard - sehr herzlich und erinnerte dabei an die Zeit (2012), als der Primiziant Praktikant in Pforzheim-West war. Zur Erinnerung überreichte sie eine Festschrift, die aus Anlass war des 70. Geburtstags von Gerhard Kardinal Müller Ende 2017 mit einem Grußwort des emeritierten Papstes Benedikt XVI erschienen war. Der Titel des Buches, in dem namhafte Theologen zu Wort kommen, ist: „Der dreifaltige Gott: Christlicher Glaube im säkularen Zeitalter“. Jedes Mal, wenn er in diesem umfangreichen Werk lesen werde, müsse er jedenfalls an Pforzheim-West denken. Zum Abschluss lud sie zu einem Empfang in den Gemeindesaal ein, wo Sekt und Häppchen gereicht wurden und persönliche Gespräche mit dem Neupriester möglich waren.

Georg Henn bedankte sich für das Geschenk und bei allen, die den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten und auch bei denen in Pforzheim-West, die durch ihr Engagement zu Hause und im Saal den gelungenen Empfang möglich machten.

Zum Abschluss der heiligen Messe spendete der Neupriester der Gemeinde den Primizsegen, und allen Mitfeiernden wurde das Primizbild mit seinem Primizspruch, in dem seine Lebenserfahrungen mitschwingen, ausgeteilt: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3,16).

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn