"Wer glaubt, ist nie allein!" - Patrozinium und Pfarrfest in St. Antonius (24.06.2018)

Pfarrer Bernhard Ihle war Hauptzelebrant; Pfarrer Michael Dederichs und Kaplan Philipp Ostertag konzelebrierten. „Heilige sind Modelle des Glaubens“ stellte Pfarrer Ihle in seiner Festpredigt fest. In Antonius von Padua (1195-1231), dem bekanntesten Franziskaner der damaligen Zeit, der mit seinen Predigten die Massen anzog und durch seine Verkündigung des Evangeliums bei vielen einen Aufbruch zur Versöhnung bewirkte, hat Gott uns einen Heiligen zur Seite gegeben, der uns tragen kann, aufrichtet und zur wahren Gemeinschaft zusammenführt: „Wer glaubt ist nie allein!“

Der Kirchenchor sang unter Leitung von Carl Burger. An der Orgel begleitete ihn Petrit Hamiti. Zum Einzug und beim Auszug spielte er gemeinsam mit der Harfenistin Birke Falkenroth (auf dem Gruppenbild dritte von links). Zum Kyrie waren (von links) Carl Burger, Bass, Marnie Reckenberg, Sopran und Götz Thumm, Tenor mit ‚Te cum Principium’ zu hören, Marnie Reckenberg und Götz Thumm nochmals mit dem ‚Benedictus’.

Nach der Kommunion berichteten Mädchen und Buben aus der Kinderkirche. Mit dem „Antoniuslied“ endete das festliche Hochamt. Karl-Heinz Renner lud als Sprecher des Gemeindeteams ein, im und ums Gemeindezentrum weiter zu feiern. ‚Wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn’, hieß es im Tagesevangelium, sagte er und meinte, es sei doch der schönste Lohn für alle, die sich für das Patrozinium und das Pfarrfest engagiert hatten, wenn möglichst viele die Einladung annehmen würden.

Der Saal füllte sich allmählich, und auch an den außen aufgestellten Tischen nahm so mancher Gast Platz. Tombola-Lose wurden verkauft, die Gewinne ausgegeben. Passend zum Thema des Tages eröffnete der Kindergarten nach dem Mittagessen das Programm mit ausgewählten Liedern (‚Körperteilblues’, ‚Gott mag Kinder große oder kleine’, ‚Ich zeige dir meine offene Hand’), die einen Eindruck von der Arbeit der Erzieherinnen mit den Kindern ermöglichten. Zum Schluss wurden als Erinnerung Lesezeichen verteilt mit dem Text „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Danach waren die Kinder in den Kindergartenhof zum Spiel eingeladen, wo auch Waffeln gebacken wurden. Die Ministranten ließen in einem Ratespiel Tischmannschaften gegeneinander antreten und Helmut Jahn hatte sich ein nicht ganz leichtes Rätsel rund um das ‚Gotteslob’ einfallen lassen. Auch Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche war wieder unter den Gästen. Er wurde sehr herzlich begrüßt, wie auch Philipp Ostertag, der bis zum 04. September Ferienvertretung in der Kirchengemeinde mit Schwerpunkt Pforzheim-West machen wird. Karl-Heinz Renner gab mit einer Powerpoint-Präsentation einen Überblick über die Ereignisse in St. Antonius seit dem ‚Patrozinium und Pfarrfest’ des Jahres 2017. Am Ende des Nachmittags bedankte er sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten: bei den Priestern, beim Gemeindereferenten, bei der Kirchenmusik, bei den Ministranten und beim Mesner, bei allen die die Kirche und den Saal geschmückt hatten - insbesondere bei der Bastelgruppe -, bei denen, die die Tische, Stühle und Bänke aufgestellt hatten, beim Küchenteam und den fleißigen Menschen am Grill und bei der Getränkeausgabe, am Salat- und am Kuchenbuffet, bei allen, die das Essen gekocht, die Salate vorbereitet und Kuchen gebacken hatten, bei allen Spendern, bei allen, die zum Programm beitrugen - vor allem beim Kindergarten -, bei allen, die an irgend einer Stelle zum Gelingen des Festes ihren Beitrag leisteten – ob genannt oder nicht genannt und bei allen die da waren – denn, was wäre ein Fest ohne die Menschen, die mitfeiern!

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner