"Brot das die Hoffnung nährt!" - Fronleichnam in St. Antonius (31.05.2018)

Liturgieausschuss und Gemeindeteam hatten sich für den Leitspruch entschieden, Pfarrer Michael Dederichs das Symbol zum Fest entworfen. Erstmals trafen sich Pforzheims Katholiken unter den Linden auf dem Platz an der evangelischen Christuskirche in Brötzingen. In guter Tradition feierten die Gemeinden St. Bernhard mit Heilige Familie, St. Elisabeth, St. Franziskus, Herz Jesu, Liebfrauen, die Missionen anderer Muttersprachen und St. Antonius gemeinsam Fronleichnam. Die Kommunion konnte am ‚Hochfest des Leibes und Blutes Christi’ unter beiden Gestalten empfangen werden.

Zum Leitspruch passend brachten Vertreter/innen der Gemeinden und Missionen zur Gabenbereitung Brot unterschiedlicher Sorten und legten sie vor den Altartisch. Später, zum Mittagessen, sollten die Brote gemeinsam verzehrt werden. Priester und Ministranten hatten sich in der Sakristei der Christuskirche angekleidet und zogen vom Hauptportal der Kirche zum Altar; Thomas Müller, Pfarrer der Gemeinden an der Christuskirche feierte den Festgottesdienst mit, dem Pfarrer Bernhard Ihle als Hauptzelebrant vorstand und bei dem die anderen Priester konzelebrierten. Während des Gottesdienstes lag die musikalische Gestaltung bei ‚Cantus firmus’ und Bernhard Kaburek; der Posaunenchor an der Christuskirche spielte unter Leitung von Axel Pfrommer; der Kirchenchor mit Bernhard Kaburek sang in der St. Antonius-Kirche, wo Petrit Hamiti die Orgel spielte.

Pfarrer Ihle dankte in seiner Predigt Pfarrer Müller für die ökumenische Gastfreundschaft und ging auf die aktuelle Diskussion in der Eucharistiefrage ein. Pfarrer Müller nahm den Faden auf, lobte seinerseits das gute Miteinander und wies auf das ökumenische Lied hin ‚Nun danket alle Gott’ am Ende der Messe, das der Posaunenchor begleitete und damit zur Prozession überleitete, bei der Pfarrer Müller ‚selbstverständlich’ mitging. Zunächst begleiteten die Glocken der Christuskirche den Prozessionszug, der von Ministranten mit Kreuz und Fahne angeführt wurde, dem Erstkommunikanten, weitere Ministranten, die Priester, die Sakramentsgruppe und schließlich die Gottesdienstgemeinde folgten. Bevor man die Antoniuskirche erreichte, übernahm deren Geläut die Begleitung.

Pfarrer Bernhard Ihle und Karl-Heinz Renner als Sprecher des Gemeindeteams, bedankten sich bei allen, die den Tag seit langem vorbereitet und heute mitgefeiert hatten. Alle wurden eingeladen, in und um das Gemeindezentrum noch beieinander zu bleiben, zu Mittag zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen, den Tag gemeinsam zu feiern, bevor die Feier mit dem Eucharistischen Segen mit der Monstranz endete und dem Te Deum, „Großer Gott, wir loben dich“, dessen Zauber sich niemand entziehen konnte.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner