Nachprimiz von Philipp Ostertag am Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit in St. Antonius (27.05.2018)

Nach seiner Priesterweihe durch Erzbischof Stephan Burger am 13. Mai 2018 im Freiburger Münster und seiner Heimatprimiz eine Woche später, feierte der Neupriester am Dreifaltigkeitssonntag mit den Gemeinden von Pforzheim-West seine Nachprimiz in St. Antonius.

Obwohl der Termin mitten in den Pfingstferien lag, war der Gottesdienst sehr gut besucht. Pfarrer Michael Dederichs begrüßte den Neupriester und konzelebrierte zusammen mit Pater Rocky (Italienische Mission). Die musikalische Gestaltung lag mit der Preis-Messe ‚Salve Regina’ von J.G.E. Stehle (1839-1915) und dem ‚Großer Gott’ von K.N. Schmid (1926 - 1995) beim Kirchenchor unter Leitung von Petrit Hamiti (in Vertretung von Carl Burger); die Orgel wurde im Wechsel von Thomas Habermaier und Petrit Hamiti gespielt. ­­­

In seiner Predigt deutete der Neupriester das Geheimnis dieses Festtags und ging dabei vom ‚Gnadenstuhl’ und vom gleichschenkligen Dreieck aus - beides Bilder, die aus der christlichen Kunst zur Darstellung der Trinität bekannt sind. Selbstverständlich ging er auch auf den Priesterberuf ein.

In den Fürbitten wurde für den Papst und die Bischöfe gebetet, die als Nachfolger der Apostel große Verantwortung für Kirche und Welt tragen, aber auch für die acht Neupriester der Kirche von Freiburg - unter ihnen Philipp Ostertag -, dass sie das, was sie in ihrer eigenen Berufung empfangen haben, in Wort und Sakrament den Menschen weitergeben können.

Nach dem Schlussgebet berichtete Karl-Heinz Renner, dass im Anschluss an die Priesterweihe in Freiburg, die Sprecher der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Antonius, Martina Peter und Karl-Heinz Renner, im Rahmen eines Empfangs als Geschenk von Pforzheim-West ein Madonnenbild überreicht hatten. Da man auch heute nicht mit leeren Händen dastehen wolle, habe man ein Fotobuch zusammengestellt mit Bildern aus der Zeit (2016-2018), als der Primiziant Praktikant und Diakon in Pforzheim-West war. Dann lud er zu einem kleinen Sektempfang in den Gemeindesaal ein, wohin auch Dekan Bernhard Ihle und die PGR-Vorsitzende Isabel Odenthal kamen.

Herr Ostertag bedankte sich bei allen, die den Kirchenschmuck besorgt hatten, den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet hatten und auch bei denen, die durch ihr Engagement zu Hause und im Saal den Empfang möglich machten.

Nach dem ‚Te Deum’ spendete der Neupriester der Gemeinde den Primizsegen, und allen Mitfeiernden wurde das Primizbild mit seinem Primizspruch ausgeteilt: „Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat? Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des Herrn“ (Ps 116,12-13).

Am Abend, im Anschluss an den von Herrn Ostertag zelebrierten feierlichen Abschluss der Maiandachten, konnten die Kirchenbesucher einzeln den Primizsegen empfangen.

Text: Karl-Heinz Renner

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner