Liturgie am Karfreitag in St. Antonius (30.03.2018)

Nach einer kurzen Einführung in die Liturgie und der stillen Eröffnung durch Pfarrer Bernhard Ihle hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den "Knecht Gottes" und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den"erhabenen Hohenpriester Jesus". Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42).

Seine Ansprache zum Geschehen am Karfreitag beendete Pfarrer Ihle mit Worten aus dem ‚Ostergruß’ von Bischof Klaus Hemmerle aus dem Jahr 1993:

„Ich wünsche uns Osteraugen,

die im Tod bis zum Leben,

in der Schuld bis zur Vergebung,

in der Trennung bis zur Einheit,

in den Wunden bis zur Herrlichkeit,

im Menschen bis zu Gott,

in Gott bis zum Menschen,

im Ich bis zum Du

Und dazu alle österliche Kraft.“

In den ‚großen Fürbitten' beteten Priester und Gemeinde für die Kirche, für Papst Franziskus, für Erzbischof Stephan, für alle Stände der Kirche, für die Taufbewerber, für die Einheit der Christen, für die Juden, für alle, die nicht an Christus und die nicht an Gott glauben, für die Regierenden und für alle Not leidenden Menschen.

Es schloss sich die Kreuzverehrung an, bei der das Kreuz zunächst durch den Mittelgang getragen wurde: „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen“! Danach verehrten Priester, Ministranten und Gläubige das vor dem Chorraum aufgerichtete Kreuz und schmückten es mit Blumen.

Zur Entlassung betete der Priester über die Gottesdienstgemeinde: „Herr unser Gott, reicher Segen komme herab auf dein Volk, das den Tod deines Sohnes gefeiert hat und die Auferstehung erwartet. Schenke ihm Verzeihung und Trost, Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn."

Wie schon am Palmsonntag gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Carl Burger auch die Karfreitagsliturgie mit.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner