Offener Nachmittag im Pfarrsaal St. Antonius (25.02.2018)

Bereits seit Jahrzehnten, also schon lange bevor es die ökumenische Vesperkirche in der evangelischen Stadtkirche gab, laden evangelische, freikirchliche und katholische Gemeinden im Winterhalbjahr im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden“ (ACG) in Pforzheim an den Sonntagen Menschen zu einem Offenen Nachmittag in ihre Räume ein. Dies ist ein Angebot, das sich an alle Menschen richtet, die einsam und alleine sind, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fallen könnte, die ein geringes Einkommen haben, die am Rand der Gesellschaft leben, die nichtsesshaft sind und und...

Nach der Begrüßung durch den Sprecher des Gemeindeteams Karl-Heinz Renner begann der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und endete mit einem Abendessen. Gespräche an den Tischen, auch mit Haupt- und Ehrenamtlichen des Pastoralen Raumes Pforzheim-West - unter ihnen Pfarrer Bernhard Ihle -, sowie Brett- und Kartenspiele waren willkommene Abwechslung in einem eher tristen Alltag - für viele der Höhepunkt der Woche. Unter den vielen Helferinnen und Helfern aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie, Keltern-Dietlingen waren künftige Firmanden zusammen mit Gemeindereferent Thomas Ruland. Mit ihrem dezenten Klavierspiel im Hintergrund erfreute Frau Wollmann die Gäste. Auch das Angebot, sich das eine oder andere Kleindungsstück zum Mitnehmen auszusuchen, wurde gerne angenommen. Das Engagement der zahlreichen Mitarbeiter/innen war beachtlich und wurde entsprechend gelobt!

Dankbar für den schönen Nachmittag verabschiedete sich mancher der etwa 120 Gäste beim Nachhausegehen: Natürlich wird man im nächsten Jahr wieder kommen, wurde dabei immer wieder gesagt, und man freut sich schon jetzt auf den Offenen Nachmittag 2019 im Pastoralen Raum Pforzheim West.

Diese Stunden waren so nur möglich, weil wir Kuchenspenden und die selbstverständliche Mitarbeit vieler Menschen aus unseren Gemeinden - auch zur Vorbereitung des Nachmittags und zum Aufräumen danach - hatten. Hierfür herzlichen Dank!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner