Klaus Petzold (23.01.1935 – 29.12.2017) ist tot.

Die Pfarrgemeinde St. Antonius trauert gemeinsam mit seiner Frau, mit seinen Töchtern Cornelia und Birgit und deren Familien um Klaus Petzold.

Herr Petzold war ein Urgestein von St. Antonius. Jahrzehnte hindurch brachte er sich auf vielen Gebieten in unsere Pfarrgemeinde St. Antonius ein, sei es als Kommunionhelfer und Lektor, als Mitglied im Männerverein und im Bildungswerk, als Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat, als Mitglied im Verwaltungsausschuss der Gesamtkirchengemeinde Pforzheim.
Bereits in jungen Jahren engagierten sich Klaus Petzold und seine Frau in St. Antonius. Von den (damals als ‚Bazar’ veranstalteten) Gemeindefesten der 60er Jahre in der Brötzinger Schulturnhalle, deren Erlös für unser Gemeindezentrum an der Antoniusstraße/ Marienstraße bestimmt war, sind beide nicht wegzudenken und die Familie gehörte von Anfang an zum damals neu gegründeten Familienkreis. Mit der Einweihung des Gemeindezentrums am 3. Juli 1971 hatten die Erwachsenen einen Ort, an dem sie sich regelmäßig treffen konnten, und an den Wochenenden oder Feiertagen gab es immer wieder gemeinsame Unternehmungen mit den Kindern.
Im Jahr 1969 begann die Mitgliedschaft Klaus Petzolds im Männerverein. 1977 wurde er erstmals in den Pfarrgemeinderat und in den Stiftungsrat gewählt. Bei den Wahlen in den Jahren 1981, 1985, 1990, 1995 und 2000 war er selbstverständlich bereit, jedes Mal erneut zu kandidieren und in beiden Gremien intensiv mitzuarbeiten. Damit verbunden war die Mitgliedschaft im Gesamtstiftungsrat der Gesamtkirchengemeinde Pforzheim. In deren Verwaltungsausschuss war er der gewählte Vertreter für St. Antonius. Aufgrund seiner tiefen Verwurzelung in der Gemeinde war er auch bereit, für Jahrzehnte den Dienst des Kommunionhelfers und Lektors zu übernehmen.

Im Jahr 2005 beendete Klaus Petzold seine Tätigkeiten im Pfarrgemeinderat und im Stiftungsrat – zur Wahl in diesem Jahr trat er nicht mehr an. Bis 2006 blieb er Kommunionhelfer und Lektor; von 1979 bis zum Jahresende 2014 engagierte er sich beim Bildungswerk der Gemeinde als Kassenwart und blieb aktives Mitglied des Männervereins, dessen Kasse er von 1980 bis 1985 geführt hatte, bis zu seinem Tod.
Bescheiden, sich nie in den Vordergrund drängend, führte er die von ihm übernommenen Aufgaben mit großem Eifer, mit Beharrlichkeit und mit der ihm eigenen Genauigkeit und Zuverlässigkeit aus. Er war einfach da, wenn er gebraucht wurde, egal an welchem Platz!
Wir sind dankbar für die Unterstützung, die er durch seine Familie erfahren durfte, von der er sich getragen wusste und für den ganz persönlichen Einsatz von Klaus Petzold in unserer Pfarrgemeinde St. Antonius. Gott vergelte es ihm!
Klaus Petzold lebte im Vertrauen auf die Worte Jesu, die uns der Evangelist Johannes aufgeschrieben hat: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben“ (Johannes 11,25-26). In diesem Glauben sind wir sicher, dass Gott für Klaus Petzold Leben in Fülle bereit hält in der Welt der Unvergänglichkeit.


Karl-Heinz Renner, für das Gemeindeteam St. Antonius und Wolfgang Pehnelt für den Männerverein St. Antonius - St. Bernhard