Perugottesdienst in St. Antonius (29.10.2017)

Zu Beginn der Eucharistiefeier wies Luis Beltran für den Perukreis daraufhin, dass die Partnergemeinde San Andrés in ihrer Kirche bereits wieder Gottesdienste feiere, dass bis zur endgültigen Fertigstellung des Gotteshauses aber noch Zeit ins Land gehe. Hierfür habe man weitere Spendegelder zur Verfügung gestellt, und auch heute werde man vor der Kirche Gebäck zum Kauf anbieten. Der Erlös sei für Peru bestimmt! Herr Beltran dankte der Gottesdienstgemeinde für ihr finanzielles Engagement.

Zum Einzug hatte Petrit Hamiti die Orgel gespielt. Die Frauenschola unter Leitung von Gerhard Grimm gestaltete durch die ‚Missa mundi’ aus dem Gotteslob die Eucharistiefeier musikalisch mit. Die Lesung (1 Thess. 1,5c-10) wurde in deutscher und in spanischer Sprache vorgetragen. Diakon Philipp Ostertag verkündete das Evangelium (Mt 22,34-40) und deutete in seiner Predigt dessen Kernaussagen: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“
Die Fürbitten wurden von mehreren Lektoren gebetet. Das Schlusslied ‚Komm Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen’ leitete zu den Vermeldungen und zur Überreichung einer Urkunde des Erzbischofs über. Pfarrer Dr. Johannes Mette, der die hl. Messe zelebriert hatte, informierte die Gemeinde, dass Heribert Hoschek künftig dabei mitwirken werde, kranken Menschen die Kommunion nach Hause zu bringen. Er dankte Herrn Hoschek für die Bereitschaft und gratulierte zur Bestellung als Kommunionhelfer, was von den Kirchenbesuchern mit Beifall begleitet wurde. Dann dankte er allen, die den festlichen Gottesdienst mitgestaltet hatten. Den Ministranten wünschte er einen guten Verlauf ihres Herbstlagers, zu dem sie nach der Messe aufbrechen wollten.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner