Mitarbeiterausflug des Pastoralen Raumes Pforzheim-West (14.10.2017)

In guter Tradition waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Ausflug mit anschließendem Abendessen eingeladen - als Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement.

Ziel war in diesem Jahr Weil der Stadt, wo die Teilnehmer die Sehenswürdigkeiten der Altstadt in drei Gruppen erkundeten: das Denkmal des berühmtesten Weil der Städters, des Astronomen und Mathematikers Johannes Kepler (1571-1630) und das Renaissance-Rathaus auf dem Marktplatz, die katholische Stadtkirche St. Peter und Paul, deren Osttürme aus dem 13. Jahrhundert stammen, mit bedeutender spätgotischer Kreuzigungsgruppe (1460/70), mit Renaissance-Sakramentshaus (1611), dem barocken Hochaltar (1700), der Rokokokanzel (1742) und dem Glasfenster von 1940 mit einem Abbild Hitlers als Satan. Weil der Stadt war nach der Reformation katholische Insel in evangelischem Umland geblieben. Weiter ging es zur historischen Stadtmauer und zu den ehemaligen Klöstern der Augustiner (gegründet 1294) und Kapuziner (17. Jahrhundert), zur evangelischen Brenzkirche - 1889 im neugotischen Stil als Gedächtniskirche für den in Weil der Stadt geborenen Reformator Johannes Brenz (1499-1570) erbaut - und zum  ehemaligen Spital aus dem 14. Jahrhundert mit der Kapelle ‚zu unserer lieben Frau’, die im Jahr 1364 geweiht wurde und in deren Innerem unter anderem ein Fresko mit den Passionswerkzeugen (14. Jahrhundert) und ein spätgotischer Schnitzaltar ‚Die Sippe Mariens’ (um 1480) zu sehen sind.
Nach dem traditionellen Gruppenbild auf den Stufen vor der Stadtkirche traf man sich zum Abendessen im ‚Schwarzen Adler’ in Tiefenbronn. Nach dem Hauptgang erinnerte der Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius, Karl-Heinz Renner - auch im Namen von Martina Peter und Markus Clemens, den Sprechern der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Bernhard – an die zahlreichen Ereignisse des vergangenen Jahres im Pastoralen Raum Pforzheim-West, unter anderem an den Neujahrs-Empfang in St. Bernhard, an die drei Patrozinien und die Gemeindefeste, an die Familiengottesdienste, die von den Kindergärten gestaltet wurden, an die Faschingsveranstaltungen, an die ökumenischen Andachten in der Fastenzeit, an die Treffen der Gemeindeteams mit den evangelischen Ältestenkreisen, an die Priesterweihe in Freiburg und die Primiz von Georg Seelmann in Dietlingen, an die Diakonenweihe von Philipp Ostertag in Walldürn, an die Ausflüge/Wallfahrten der Frauen nach Walldürn und der Männer nach Maria Laach und an die Dolomitenrundfahrt mit dem Fahrrad. Schließlich verwies er auf den Glaubenskurs ‚U-Klasse’ im November, der sich mit der ‚Unsichtbaren Welt des Glaubens’ auseinandersetzte. Er bedankte sich namens aller bei Pfarrer Dr. Johannes Mette für seinen Einsatz für die drei Gemeinden und auch dafür, dass der Ausflug und das gemeinsame Essen auch in diesem Jahr wieder in der gewohnten Form möglich waren. Gleichzeitig bedauerte er, dass dies der letzte Mitarbeiterausflug mit Pfarrer Mette war, da man ihn am 07. Januar 2018 in Richtung seiner künftigen Seelsorgeeinheit nach Lahr verabschieden müsse.
Pfarrer Mette dankte seinerseits für den unermüdlichen Einsatz und den Eifer der Gruppen im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit ihren vielen ehren- und hauptamtlichen Kräften.
Text: Karl-Heinz Renner
Fotos: Martina Peter und Karl-Heinz Renner