Serenadenkonzert in ‚Pfarrer Mettes Garten’ - Eine musikalische Reise zur Nacht (15.07.2017)

Pfarrer Dr. Johannes Mette begrüßte die Gäste, die zum 7. Serenadenkonzert zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer in den Pfarrgarten gekommen waren - unter ihnen auch Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten wieder sehr versiert durch das anspruchsvolle Programm. Ganz nebenbei erfuhren die Besucherinnen und Besucher Interessantes über die Komponisten und ihre Werke.

Beatrice Fuhr-Herz (Sopran), die ‚Erfinderin’ der Serenadenkonzerte für Bedürftige in unserer Stadt, eröffnete mit einem ‚Ave Maria’ die ‚musikalischen Reise zur Nacht’. In bewährter Weise wurde sie von Stefan Baur am E-Piano begleitet. Er übernahm auch die Begleitung von Thomas Ruland (Bariton), der den Konzertabend erstmals mitgestaltete. Die klassischen Lieder ‚Wandrers Nachtlied’ und ‚An den Mond’ von Franz Schubert (1797-1828) durften bei dieser musikalischen Reise zur Nacht natürlich nicht fehlen. ‚Ich stand in dunklen Träumen’, von Heinrich Heine (1797-1856) verfasst und von Clara Schumann (1819-1896), der Ehefrau Robert Schumanns, vertont, war ein weiterer Klassiker des Abends. Auf dem Programm stand eine bunte Mischung: vom tristen und bleischweren Kunstlied bis zum Gute-Laune-Hit; so war wirklich für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Auch Maria Schmalz mit ihrer Violine und ihren Melodien bereicherte erneut den Konzertabend; sie wurde von Christopher Herz am E-Piano begleitet. Mikey Stevens sorgte mit seiner erfrischenden Art dafür, dass das Publikum ganz entspannt in die Pause gehen konnte, in der  - wie gewohnt - Mitglieder der Peru-Gruppe zugunsten der Partnergemeinde diverse Getränke anboten.
Nach der Pause sang Beatrice Fuhr-Herz das ‚Ave Maria’ aus der Oper ‚Cavalleria Rusticana’ von Pietro Mascagni (1863-1945). Eines der schönsten Duette ‚La ci darem la mano’ (‚Reich mir die Hand mein Leben’) aus der Oper ‚Don Giovanni’ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) bot sie gemeinsam mit Thomas Ruland in der Originalsprache dar. Mit ‚Habanera’ aus der Oper ‚Carmen’ von Georges Bizet (1838-1875) beendete Frau Fuhr-Herz das Programm. Mit lang anhaltendem Beifall – vor und nach der Zugabe – bedankte sich das Publikum bei den Ausführenden für diesen wieder sehr gelungenen Serenadenabend. Pfarrer Mette dankte in seinem Schlusswort allen, die ihren Beitrag leisteten: bei den Mitwirkenden, die zu Gunsten in Not geratener Menschen aus unserer Stadt musizierten, bei Jürgen Herz, der, wie gewohnt, für die Technik verantwortlich war und dabei von Raffael Pfohl unterstützt wurde, beim Perukreis und bei den Zuhörerinnen und Zuhörern, die mit 482,60 € das Anliegen des Abends unterstützten.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner