Ministrantenaufnahme in St. Antonius am 13. Sonntag im Jahreskreis (02.07. 2017)

In St. Antonius ist es guter Brauch, vor den Sommerferien einen Ministrantentag mit der Aufnahme neuer Ministranten zu feiern. Nach dem Eröffnungslied ‚Die Sache Jesu braucht Begeisterte’ stellte Oberministrant Patrick Klingel zu Beginn der Eucharistiefeier die neu aufzunehmenden Ministranten vor.

Diakon Philipp Ostertag verkündete das für den 13. Sonntag im Jahreskreis vorgesehene Evangelium nach Matthäus (Mt 10, 37-42); und Pfarrer Dr. Johannes Mette begann seine Ansprache mit einer Legende nach Selma Lagerlöf, in der es um einen Ritter geht, der von einem Kreuzzug, eine brennende Kerze, die er am Grab Christi in Jerusalem entzündet hatte, trotz eines Überfalls durch Räuber und so aller materieller Güter beraubt, unversehrt nach Hause bringt, um sie auf den Altar der Heimatkirche zu stellen: das Licht als Symbol für Christus. Diese Geschichte zeigt, fuhr Pfarrer Mette fort, worauf es wirklich ankommt, dass man sich versöhnen sollte mit dem, was nicht zu ändern ist und dass es der Glaube ist, der uns trägt und die Liebe zu Jesus Christus, der uns begleitet. Symbole haben eine wichtige Funktion: Kerzen im Gottesdienst, Weihrauch als Symbol für unser Gebet, das zum Himmel steigt, Wasser für Reinheit und für die Taufe, Brot und Wein als Realsymbole für Leib und Blut Christi. Den Ministranten ist es aufgetragen, diese Symbole zu pflegen und zu hüten, beschrieb er den Ministrantendienst.
Nach dem Glaubensbekenntnis wurden die Plaketten gesegnet und vom Pfarrer den neuen Ministranten umgehängt. Ministranten der Leiterrunde überreichten die Ausweise, Heftchen, Minischals und Kissen. Die Fürbitten wurden von Ministranten gebetet, und die ‚Neuen’ baten in Meditationstexten nach der Kommunion um den Segen Gottes und um Unterstützung für ihren Dienst.
Nach dem Gottesdienst stellten sich die Ministranten, Diakon Ostertag und Pfarrer Mette zum traditionellen Gruppenbild auf den Stufen zum Altarraum auf.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner