Peru-Gottesdienst am Misereor-Sonntag (5. Fastensonntag) in St. Antonius (02.04.2017)

In guter Tradition gestaltete der Peru-Kreis diese von Pfarrer Dr. Johannes Mette und Pfarrer Günter Hirt zelebrierte Eucharistiefeier mit.

Es war ein glücklicher Zufall, dass Günter Hirt, der aus Pforzheim-West stammt und sich sehr für ein ‚Lebenshaus’ in Uganda einsetzt, gerade am Misereor-Sonntag zu Besuch sein konnte und sehr lebendig von eigenem Erleben aus diesem afrikanischen Land berichtete. „Hast Du heute schon gelebt?“ Mit diesem Satz begann er seine mitreißende Predigt, die sich ganz selbstverständlich auch mit den Ärmsten in Peru, dem Partnerland unserer Erzdiözese, auseinandersetzte. Er wies ausdrücklich daraufhin, dass die Spendengelder, die Misereor zur Verfügung gestellt werden, sinnvoll und an der richtigen Stelle zum Einsatz kommen.
Angehörige des Peru-Kreises trugen die Lesungen in deutscher und spanischer Sprache vor und beteten die Fürbitten. Petrit Hamiti spielte die Orgel. Brigitte Aufgebauer war Kantorin; Beatrice Fuhr-Herz sang Lieder in spanischer Sprache, darunter ein ‚Ave Maria’. Am Piano wurde sie von Stefan Baur begleitet. Parallel zur Eucharistiefeier fand in der Krypta ein Kindergottesdienst statt. Mitfeiernde Mädchen und Buben erzählten nach der Kommunion, dass sie sich mit der Erweckung des Lazarus beschäftigt hatten, von dem das Sonntagsevangelium berichtet.
Der Einladung, ins Pfarrzentrum zum ‚Fastenessen’ zu kommen, wurde gerne entsprochen. Neben Pfarrer Mette und Pfarrer Hirt kamen Pfarrer Bundschuh und Pfarrer Dederichs ebenfalls in den Saal. Luis Beltran stellte die Köchinnen und Köche des Perukreises vor, die unter seiner Leitung ein schmackhaftes Essen vorbereitet hatten. Während des Essens wurden im Hintergrund Bilder aus Uganda projiziert, die Pfarrer Hirt bei seinem letzten Besuch vor Weihnachten gemacht hatte.
Herzlichen Dank allen, die den Gottesdienst mitgestaltet hatten und mitfeierten, allen die für das Richten des Pfarrsaals, das Essen und die Getränke verantwortlich waren und allen, die durch ihre Teilnahme am ‚Fastenessen’ die Verbundenheit mit der Partnergemeinde San Andrés in Peru deutlich werden ließen, für die der Erlös auch in diesem Jahr bestimmt war.
Fotos: Andreas und Karl-Heinz Renner
Text: Karl-Heinz Renner