Offener Nachmittag im Pfarrsaal St. Antonius (05.03.2017)

Bereits seit Jahrzehnten, lange bevor es die ökumenische Vesperkirche in der Stadtkirche gab, laden evangelische, freikirchliche und katholische Gemeinden im Winterhalbjahr im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden“ (ACG) in Pforzheim an den Sonntagen Menschen zu einem Offenen Nachmittag in ihre Räume ein. Dies ist ein Angebot, das sich an alle Menschen richtet, die einsam und alleine sind, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fallen könnte, die ein geringes Einkommen haben, die am Rand der Gesellschaft leben, die nichtsesshaft sind und und...

Nach der Begrüßung durch Gemeindereferent Thomas Ruland begann der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und endete mit einem Abendessen. Gespräche untereinander, aber auch mit Pfarrer Dr. Johannes Mette, Philipp Ostertag und Ehrenamtlichen des Pastoralen Raumes Pforzheim-West, sowie Gesellschaftsspiele waren willkommene Abwechslung in einem eher tristen Alltag - für viele der Höhepunkt der Woche. Wieder kamen zahlreiche Helferinnen und Helfer aus St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie, Keltern-Dietlingen. Unter ihnen waren Firmanden, die sich auf die Firmung im Oktober vorbereiten, und Frau Wollmann, die mit ihrem dezenten Klavierspiel im Hintergrund den Gästen Freude bereitete. Auch das Angebot, sich das eine oder andere Kleindungsstück zum Mitnehmen auszusuchen, wurde gerne angenommen. Das Engagement der vielen Mitarbeiter/innen war fabelhaft und wurde allgemein sehr gelobt! Dankbar für den gelungenen Nachmittag verabschiedete sich mancher der etwa 140 Gäste beim Nachhausegehen – auch mit einem Gruß in die Küche. Natürlich wird man im nächsten Jahr wieder kommen, wurde dabei immer wieder gesagt, und man freut sich schon jetzt auf den Offenen Nachmittag 2018 im Pastoralen Raum Pforzheim West. Diese Stunden waren so nur möglich, weil wir Kuchenspenden und die selbstverständliche Mitarbeit vieler Menschen aus unseren Gemeinden - auch zur Vorbereitung des Nachmittags und zum Aufräumen danach - hatten. Hierfür herzlichen Dank!
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner