Patrozinium und Gemeindefest in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (15.01.2017)

Durch das Hauptportal und den Mittelgang zogen Pfarrer Dr. Johannes Mette und die Ministranten in die gut besuchte Kirche ein, wo in diesem Jahr ‚Cantus firmus’ den Festgottesdienst mitgestaltete.

Seiner Predigt legte Pfarrer Mette das Tagesevangelium nach Johannes (Joh 1,29-34) zugrunde: Zeugen gesucht! Sie sollen helfen, einen Sachverhalt aufzuklären. „ Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekannt zu machen.“ sagt Johannes der Täufer und er bezeugt: „Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.“ Es braucht Menschen, die Zeugnis ablegen so wie die Zeugen des Weihnachts- und des Ostergeschehens. Verschiedene Aussagen ergeben das ganze Bild. So entsteht Glaube. Für den Glauben ist Gemeinschaft wichtig. Das Lagerfeuer ist hierfür ein Bild. Am Feuer haben sich Menschen von ihrem Glauben erzählt, ihn weitergegeben. Ihr sollt meine Zeugen sein!

Am Ende der Eucharistiefeier waren die Kinder zur Kindersegnung an der Krippe eingeladen. Martina Peter, Sprecherin des Gemeindeteams, bedankte sich für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes und lud zum anschließenden Pfarrfamilienfest ins Gemeindehaus ein, wo sie nach dem Mittagessen durch das ansprechende Programm führte.

Die erste Stunde gestalteten die ‚Handörgler’ des Akkordeonvereins Dietlingen unter der Leitung von Heiko Engelbach mit ihren Melodien. Pfarrer Mette stellte dann anhand projizierter Bilder das Projekt des ‚Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem’ vor, für das ein Teil des Erlöses bestimmt war: das Altenpflegeheim auf dem Ölberg in Jerusalem. Das sketcherprobte Team um Herbert Böhm, mit Pfarrer Johannes Mette, Annette Markowis, Martina Peter, Philipp Ostertag und Lennart Dührkop verstand es, mit ‚Herbert’, einem ‚Dietlinger im Himmel’ und mit Szenen um ‚Hochwürden im Zug’ das Publikum zu begeistern. Die Hauptgewinne der großen Tombola, die wieder von Mitgliedern des Gemeindeteams organisiert worden war, wurden den Gewinnern von Herbert Böhm in einer Spielpause überreicht. Zum Schmunzeln war, dass er dabei seiner Frau vier Kisten Sprudel übergeben konnte.

Die Ministranten folgten mit ihrem Beitrag der ‚Maler’, wobei Besucherinnen und Besucher eingeladen waren zur Bühne zu kommen, um dort verschiedene Standbilder zu gestalten. Zum Abschluss wurden alle Menschen im Saal gebeten, sich von ihren Plätzen zu erheben. So hatten sie einen ‚Volksaufstand’ dargestellt. Zum Abschluss des Programms zeigte Karl-Heinz Renner in einer ‚Power Point Präsentation’ Fotos, die verschiedene Fotografen von Ereignissen gemacht hatten, die im Jahr 2016 im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit dem Schwerpunkt Dietlingen stattgefunden hatten.

Am Ende des Festes bedankte sich Pfarrer Mette bei allen Mitwirkenden, bei den Helfern vor und hinter den Kulissen, beim Küchenteam, bei den Frauen, die Kuchen gebacken oder Salate vorbereitet hatten, bei den Mitfeiernden, bei allen – genannt oder nicht genannt, die irgendeinen Beitrag zum Erfolg des Gemeindefestes geleistet hatten. Unter die vielen Mitfeiernden hatten sich auch die evangelische Pfarrerin von Dietlingen, Martina Lieb, Dekan Bernhard Ihle und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Isabel Odenthal gemischt.

Wieder war das Patrozinium mit dem Pfarrfamilienfest der Gemeinde Hl. Familie in Keltern-Dietlingen ein schönes, rundum gelungenes und sehr gut besuchtes Fest, das seit vielen Jahren seinen festen Platz im Kalender Kelterns und im Kalender des ‚Pastoralen Raumes Pforzheim-West hat’!

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner