Mitarbeiterausflug des Pastoralen Raumes Pforzheim-West (08.10.2016)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind traditionell im Oktober zu einem gemeinsamen Ausflug mit anschließendem Abendessen eingeladen als Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement.

In diesem Jahr fuhren alle, denen es möglich war, in zuvor verabredeten Fahrgemeinschaften nach Tiefenbronn-Mühlhausen an der Würm, wo Frau Schmid die Kirche St. Alexander aus dem Jahre 1495 vorstellte, mit Grabplatten von 1607 und 1732 und – nach der Homepage der Gemeinde Tiefenbronn - mit einer Glocke aus dem Jahr 773, die laut einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch die älteste Glocke in Baden sein soll. Besonders auffallend der im spätgotischen Stil erbauten Kirche ist ihr schlanker Turmhelm. Weiter ging es nach einem kurzen Besuch der Marienkapelle in Mühlhausen, die auf das Jahr 1685 datiert, zur Maria-Magdalenen-Kirche in Tiefenbronn, die um 1400 erbaut wurde und die mit ihren Kunstschätzen weltweite Beachtung findet. Frau Gindele erklärte den Hochaltar des Ulmer Meisters Hans Schüchlin aus dem Jahre 1469, den Lucas-Moser-Altar von 1432, die (um 1500 entstandene) gotische Silber-Turmmonstranz von Jörg Seld aus Augsburg und beantwortete mit großem Sachverstand die ihr gestellten Fragen. 

Schließlich trafen sich mehr als 70 Personen zum Abendessen im „Schwarzen Adler“. Nach dem Hauptgang stellte der Sprecher des Gemeindeteams von St. Antonius, Karl-Heinz Renner - auch im Namen von Martina Peter und Markus Clemens, den Sprechern der Gemeindeteams von Heilige Familie und St. Bernhard – fest, dass man mit den heutigen Besuchen der Kirchen und Kapellen in Tiefenbronn und früheren Besuchen in Neuhausen bereits die Hälfte der Gotteshäuser, die am Kapellenweg im Biet liegen, besucht hat. Dann erinnerte er an die zahlreichen Ereignisse des vergangenen Jahres im Pastoralen Raum Pforzheim-West, unter anderem an den Neujahrsgottesdienst für die Kirchengemeinde Pforzheim am 01. Januar 2016 in St. Antonius, an den Neujahrs-Empfang in St. Bernhard, an die drei Gemeindefeste, an die Faschingsveranstaltungen, an die ökumenischen Andachten in der Fastenzeit, bei der in diesem Jahr die Kirchenmusik im Mittelpunkt stand: der Kirchenchor bei der lutherischen Gemeinde, der Gospelchor bei der Gemeinde an der Christuskirche, die Bläser der Weststadt bei der Matthäusgemeinde und die Schola in der St. Antonius-Kirche, an die Treffen der Gemeindeteams mit evangelischen Ältestenkreisen, an ökumenische Gottesdienste am Pfingstmontag, an die Eröffnung der Maiandachten der Kirchengemeinde Pforzheim in St. Antonius, an das traditionelle Grillfest an Christi Himmelfahrt in Dietlingen, an die Fahrt zum Weltjugendtag in Krakau und die Alpenüberquerung mit dem Fahrrad – insgesamt nannte er mehr als 40 Ereignisse – ohne Anspruch auf Vollständigkeit! Schließlich erwähnte er die Glaubenskurse der vergangenen beiden Jahre ‚C- und S-Klasse’ und warb um Interesse für die ‚U-Klasse’ im November und entsprechende Teilnahme. Er bedankte sich namens aller beim Pastoralteam für dessen großes Engagement im Lauf des Jahres: Pfarrer Dr. Johannes Mette, Pfarrer Michael Dederichs und Thomas Ruland, bei Pfarrer Mette auch dafür, dass der Ausflug und das gemeinsame Essen auch in diesem Jahr wieder in der gewohnten Form möglich waren. Karl-Heinz Renner und Pfarrer Mette fanden anerkennende Worte für die 25 Jahre, die Claudia Reinhardt im Pfarrbüro von St. Elisabeth und von St. Antonius tätig ist und überreichten als Zeichen des Dankes ein Schmuckstück.

Pfarrer Mette verknüpfte seinen Dank für den unermüdlichen Einsatz und den Eifer der vielen ehren- und hauptamtlichen Kräfte im Pastoralen Raum Pforzheim-West mit Überlegungen zum Erntedankfest, das in Heilige Familie am vergangenen Sonntag gefeiert wurde und in St. Antonius und St. Bernhard an diesem Sonntag gefeiert wird. 

Text: Karl-Heinz Renner 

Fotos: Helmut Jahn und Karl-Heinz Renner