ERNTEDANK-Familiengottesdienst in Hl. Familie - Keltern-Dietlingen (02. 10.2016)

Wie schon im letzten Jahr umrahmte die Blockflötengruppe des Musikvereins Dietlingen unter der Leitung von Uta Schneider mit engagierten jungen Akteuren den Gottesdienst. Für die weitere musikalische Begleitung der Feier sorgten Bernhard Kaburek mit Gitarre, Uta Schneider mit einem stimmgewaltigen „Ave verum“ unter Orgelbegleitung von H. Schneider, sowie einem Stück auf der Querflöte.

 

Nach der Segnung der Erntegaben durch Pfarrer Mette stellte das Familiengottesdienstteam Annette Markowis, Stefanie Dührkop, Petra Muche und Martina Peter mit Unterstützung von Kirchenbesuchern und den Ministranten in einem Anspiel vor der Predigt die mögliche Bedeutung von Buchstaben vor:

"D" für Dinge, die Freude machen und nützlich sind, "A "für All - die Schöpfung, "N" für Nähe zwischen Menschen sowie Menschen und Gott, "K" dafür dass wir Kinder Gottes sein dürfen und "E" für die Erben eines großen Volkes und damit der Verantwortung, dass die Gemeinschaft der Gläubigen lebendig weiterbesteht. Dieses DANKE wird mit „Ernte“ von Dingen, die nicht nur aus dem Boden wachsen sondern auch aus Gutem, das wir tun, mit Zufriedenheit und Liebe als Früchte gelebten Glaubens zu dem Schriftzug Ernte-DANK.

Der Erntedankaltar – gestaltet vom Mesner Thomas Huber – stellt ein Bildnis eines Weinstocks dar, zusammengesetzt aus Äpfeln, Trauben und Stroh.

Am Ende des Gottesdienstes teilte Pfarrer Mette das gesegnete Brot an Gottesdienstbesucher aus.

Die künftige Bedeutung eines massiven Holzbaums, erbaut von Familie Sommer, wurde vorgestellt. Aus dem Gemeindeteam ist die Idee entstanden auf einem Baum mit Bildern Mitglieder der Kirchengemeinde auf Blättern „erblühen“ zu lassen – beginnend mit den Täuflingen der nächsten Zeit. Folgen sollen die Kinder, welche sich auf den Weg zur Erstkommunion machen sowie die Teenager in der Vorbereitung auf Ihre Firmung. Ein Zeichen lebendiger Gemeinde, mit welchem auch stets ein Gebetsanliegen an die Kirchengemeinde gerichtet ist.

In einem gefüllten Gemeindehaus wurde traditionell im Anschluss an den Gottesdienst beim von Frau Sommer vorbereiteten üppigen Buffet zugegriffen. Rege Gespräche zwischen jung und älter, konfessions- und nationenübergreifend zeigen eine gelebte Gemeinschaft.

Allen, die sowohl zum Gottesdienst als auch dem anschließenden Frühstück beigetragen haben, allen Helfern vor und hinter den Kulissen, allen Mitwirkenden ein Vergelt’s Gott!

 

Text: Martina Peter

Bilder: Ralf Peter