Familiengottesdienst am Fasnachtssonntag in St. Antonius zum Thema: „Menschen fischen – Kontakte knüpfen“ (07. Februar 2016)    

Die Kinder waren eingeladen, in ihren Faschingskostümen zum Familiengottesdienst zu kommen. Kinder, Ministranten und der Priester zogen durch den Seiten- und den Mittelgang zum Altar. Nach dem Lied ‚Wir feiern heut ein Fest, der Begrüßung und der Eröffnung des Gottesdienstes durch Pfarrer Dr. Johannes Mette führten Gabriele Pfohl und Antje Schimke vom Kindergottesdienstteam, als Clowns verkleidet, ins Thema ein. 

Einer der Clowns versuchte, ein Netz über die Altarstufen auszuwerfen. Das Gespräch, das folgte und in das auch Pfarrer Mette einbezogen wurde, machte klar, dass das ‚Menschen fischen’ nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinn gemeint ist. Pfarrer Mette brachte es auf den Punkt: „Ihr Clowns seid das beste Beispiel. Ihr könnt gut Kontakt knüpfen, geht auf andere zu und könnt sie begeistern.“ In den Kyrie-Rufen bedauerten die Kinder, dass sie oft nur sich selbst und nicht ihre Mitmenschen sehen, dass sie anderen manchmal weh tun und dass sie vor lauter Computerspielen keine Zeit mehr für ihre Freunde haben.

Seiner Reimpredigt zum Fastnachtssonntag legte Pfarrer Mette den Text des Tagesevangeliums zugrunde und deutete ihn auch im Blick auf die Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen und versuchen, über das Mittelmeer nach Westeuropa zu kommen und denen dies gelingt. In den Fürbitten beteten Kinder um den Mut, andere anzusprechen, um den Mut mit Menschen in Kontakt zu kommen, die uns fremd sind, und um den Mut gemeinsam mit anderen etwas zu unternehmen. Zum ‚Vater unser’ durften sich die Kinder um den Altar versammeln. Nach der Kommunion kamen die beiden Clowns mit ihrem Netz in den Chorraum zurück. Kinder brachten farbige Karten, auf denen alle Gedanken festgehalten waren, die im Familiengottesdienst eine Rolle gespielt hatten, und die jetzt ans Netz gehängt wurden.

Nach dem Schlusssegen und dem Dank, an alle, die den Gottesdienst vorbereitet, mit gestaltet und mit gefeiert hatten, spendeten Pfarrer Mette und Pfarrer Dederichs den Blasius-Segen als Einzelsegen.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner