Seniorenfasching in St. Antonius (04. Februar 2016)    

Anna Scherr, die Verantwortliche für die Senioren, begrüßte die Närrinnen und Narren, die wieder recht zahlreich zum Seniorenfasching gekommen waren, und führte durchs Programm. Wie in den vergangenen Jahren erfreute Theos "Oldie Music" mit Faschingsliedern und spielte zum Tanz auf.    

Eleonore Barth schilderte einen Traum, der sie in verschiedene Säle des Himmels geführt hatte und an dessen Ende sie genau auf diese Faschingsgesellschaft aus dem Pfarrsaal von St. Antonius traf. Pfarrer Dr. Johannes Mette überraschte bei einem seiner Auftritte mit dem Neujahrsgebet, das der Pfarrer von St. Lamberti in Münster bereits im Jahre 1883 verfasst hatte: „Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden. Lasse die Leute kein falsches Geld machen und auch das Geld keine falschen Leute. Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes. Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde. Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind. Gib den Regierenden gute Deutsche und den Deutschen eine gute Regierung. Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen aber nicht sofort.“ Erika Petzold und Wolfgang Kynast traten als Ehepaar auf, das im Theater sitzt und im Zwiegespräch rätselt, woher der ‚unangenehme Geruch’ kommt, der vor allem ihr in die Nase steigt. Als er schließlich frische Socken aus seiner Hosentasche zieht, sprach das Gelächter für sich! Die ‚Montagstanzgruppe’ unter Leitung von Frau Anita Lui-Noll gab auch in diesem Jahr wieder einen Einblick in ihr umfangreiches Repertoire von Tänzen und erfreute so ihr Publikum. Eleonore Barth und Anna Scherr begegneten sich auf einem Kreuzfahrtschiff und machten sich gegenseitig die amüsantesten Komplimente. Luise Gehringer erzählte von der ‚guten alten Zeit’ ,in der ihre Großmutter lebte. Eine Polonaise, an der sich fast alle Gäste beteiligten, zog auch durch die Küche, um denen zu danken, die hinter der Theke für das leibliche Wohl sorgten! „Herzlichen Dank allen, die im Saal auftraten, die ihn geschmückt hatten, die irgendwie zum Gelingen des Nachmittags beitrugen und allen Närrinnen und Narren, die mitfeierten!“

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner