"Völlig losgelöst" - Faschingsveranstaltung im Pastoralen Raum Pforzheim-West (St. Antonius, St. Bernhard mit Heilige Familie Keltern-Dietlingen) (29.01.2016)

Völlig losgelöst trafen sich Außer- und Überirdische, Sternchen und Spacecowobys, Astronauten und Bodenbesatzung und weitere Narren aller Art zur Faschingsveranstaltung im ‚Pastoralen Raum Pforzheim-West’, wo die Dekoration den Pfarrsaal von St. Antonius in einen Platz inmitten einer Galaxie verwandelt hatte. Wieder hatten Anita und Wolfgang Pehnelt einen großen Teil der Dekoration und den Tischschmuck hergestellt. Beatrice Fuhr-Herz und Andreas Renner führten abwechslungsreich und erheiternd durch den Abend.

Die Goldfunken der Pforzheimer Faschingsgesellschaft, unter Leitung von Carina Zachara und Chantal Wünsch eröffneten mit einem Showtanz das Programm. Mit starkem Applaus wurden die Mädchen am Ende ihrer tollen Vorführung verabschiedet. Danach wurden die Ministranten aus der Galaxie Keltern-Dietlingen auf die Bühne gebeamt, wo sie unter Leitung von Bianca Flachenecker zur Freude der Zuschauer ein Theaterstück spielten - nach Art der Episoden aus ‚Star Wars’. Mit einem Scherzrätsel leiteten die Moderatoren über zum nächsten Programmpunkt: „Was ist eigentlich näher, die evangelische Christuskirche oder die Sterne?“ „Was für eine dämliche Frage!“ „Sei mal ehrlich, was kannst Du besser sehen, wenn du aus dem Pfarrzentrum  hinausgehst?“ „Also doch die Sterne!“ „Eben!“ Pfarrer Thomas Müller von der benachbarten Christuskirche wurde als Zeitungsjunge angekündigt, von dem das närrische Publikum viele Neuigkeiten erfuhr, wofür es sich mit viel Beifall bedankte. Im Anschluss stieg Sabine-Franziska Fried aus der Waschküche eines Märchens, wo sie von der Hochzeit mit ihrem Prinzen träumte, als ‚Isolde Rübenacker’ in die Bütt. Am Ende ihrer Rede zu Ereignissen vor Ort und in der Welt wurde sie unter dem Applaus des Publikums von ihrem Traumprinzen - mit dem sie schon viele Jahre verheiratet ist - von der Bühne geführt.  Im abwechslungsreichen Programm folgten die „Dietlinger Schutzengel Seraphina und Cherubina“. Annette Markowis und Martina Peter kommentierten in ihrem ‚Jahresrückblick’ aus ‚himmlischer’ Sicht Ereignisse aus den Gemeinden. Die Begeisterung der Narrenschar leitete zu einer kurzen Pause über, die vom Alleinunterhalter musikalisch überbrückt wurde und während der eine Polonaise mehrfach durch den ganzen Saal zog. Danach setzte sich Pfarrer Dr. Johannes Mette als Rudi Schnapp vom Versandhaus Badener an seinen Arbeitsplatz, der mit Telefon und Notebook ausgestattet war. Eine Reihe von Prominenten rief an, unter ihnen Sepp Blatter, Uli Hoeneß, der Ministerpräsident, die Bundeskanzlerin und sogar der Papst. Sie bestellten aus dem Versandkatalog, hörten aber auch gerne auf die Empfehlung von Rudi Schnapp, der im einen oder anderen Telefongespräch zeigen konnte, wie gut er mit seinem Talent als Stimmenimitator auf die Anrufer einging. Auch nach diesem abschließenden Beitrag geizte das Publikum nicht mit seinem Beifall.

Das Organisationsteam präsentierte sich auf der Bühne, bevor sich dort nochmals alle Beteiligten zum Finale versammelten. Die beiden Moderatoren versäumten es natürlich nicht, sich bei allen Menschen zu bedanken, die den gelungenen Faschingsabend gestaltet hatten. Sie riefen die Programmpunkte in Erinnerung und nannten nochmals die Namen der Beteiligten; sie dankten Familie Pehnelt für die sehr gelungene Dekoration, die sie aus dem Weltall angekarrt hatten, dem Küchenteam rund um Antje Schimke für die Bewirtung und den Pfadfindern dafür, dass sie die Cocktailbar betreuten. „Und letztendlich“, sagten sie, „gebührt unser größter Dank all denen, die wir vergessen haben“. Mit der gemeinsam gesungenen ‚Hymne’ ‚völlig losgelöst’ verabschiedeten sich alle Aktiven vom fabelhaften Publikum und überließen dem Alleinunterhalter Udo Pflästerer aus Weinheim und den Tanzpaaren das Feld.

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner