Weltmissionssonntag – 30. Sonntag im Jahreskreis - mitgestaltet vom Perukreis und von der Schola St. Antonius (25. Oktober 2015) 

Nach dem Eingangslied und der liturgischen Eröffnung durch Pfarrer Dr. Johannes Mette gab Luis Beltran für den Peru-Kreis eine kurze Einführung in den Stand der Peru-Partnerschaft: San Andrés hat nach der Ermordung Pater Alfonsos mit Roger Leiva wieder einen Pfarrer und ist auch zur Ruhe gekommen.

Der Peru-Kreis unterstützt die Erstkommunionvorbereitung von 150 Kindern – 60 dieser Kinder wurden im Oktober 2015 getauft. Der Rohbau der neuen Kirche ist fertig; bald soll mit dem Innenausbau begonnen werden, für den der Peru-Kreis bereits Geld gesammelt hat. Herr Beltran bedankte sich bei den Spendern und wies auf die in der Kirche ausgestellten Bilder hin.

In seiner Predigt zum Tagesevangelium (Mk 10,46-52) betonte Pfarrer Mette, dass die Geschichte vom blinden Bartimäus nicht nur ein Heilungsbericht, vielmehr auch eine Glaubensgeschichte sei. Drei Voraussetzungen seien hierfür gegeben: 1. Der Wille des Bartimäus – "ja, ich möchte wieder sehen können!" 2. Der Mut des Bartimäus – er riskiert, zurückgewiesen zu werden. 3. Das Vertrauen des Bartimäus – nur wenn er vertraut, kann er geheilt werden: "Dein Glaube hat dir geholfen!"

Während die Schola unter Leitung von Gerhard Grimm die einzelnen Teile des "Lateinischen Ordinariums" (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei) sangen, übernahmen die Mitglieder des Peru-Kreises die Lesung (in deutscher und in spanischer Sprache), die Fürbitten und den Meditationstext nach der Kommunion.

Nach dem Mariengruß ‚Santa Maria del camino’ bedankte sich Pfarrer Mette bei den beiden Gruppen für die Mitgestaltung dieser Eucharistiefeier – die Missio-Kollekte an diesem Sonntag hatte er bereits nach den Fürbitten angekündigt.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Renner