Grußwort

Liebe Schwestern und Brüder,

im Jahre 433 soll der hl. Patrick auf dem Hügel von Slane in

Irland das erste Osterfeuer entzündet haben. Schon vor ihm hatten

die Feuer der alten Druiden signalisiert: Der Winter ist vorbei.

Es ist Zeit für Aussaat. Der Frühling ist da. Es wird hell. Es wird

warm. Zeit zum Wachsen und Gedeihen. Diese Feuer hat der hl.

Patrick quasi „getauft“: Von Hügel zu Hügel soll es sich verbreiten

und wie ein Lauffeuer um die ganze Insel und besser noch um die

ganze Welt gehen: Die Finsternis ist vorbei. Das Licht hat gesiegt.

Dem Tod ist der Stachel gezogen. Die große – und in Jesus scheinbar so ohnmächtige! – Liebe Gottes hat den Tod ein für alle Mal besiegt.

Zeit, das Leben zu feiern und der Liebe Gottes in dieser Welt

alles zuzutrauen.

„Feuer und Flamme für Jesus“ – unter diesem Motto bereiten sich

Jugendliche in St. Elisabeth und Liebfrauen in diesem Jahr auf die

Firmung vor. Ich finde, darum geht es ja auch ein bisschen, wenn

wir Ostern feiern. Das Osterfeuer vor der Kirchentür reicht nicht. Wir

feiern Ostern, damit wir neue Kraft und neuen Mut bekommen,

Feuer und Flamme für Jesus zu werden. Neue Hoffnung soll uns in

die Glieder fahren: Ja, selbst in dieser waffenstarrenden Welt, in

Terror, Krieg und Gewalt, in Not und Elend und Klimakatastrophen

ist es dennoch gut und richtig, ganz auf die Liebe, den Frieden, die

Barmherzigkeit, die Gerechtigkeit und göttliche Menschlichkeit Gottes zu setzen. Dass wir so Ostern feiern, Feuer und Flamme für

Jesus und seine Botschaft sind, für sie brennen und so das Freudenfeuer seiner Liebe auf dieser Erde entzünden – das wünsche ich uns allen!

Georg Lichtenberger, Pfarrer

„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.





Mitteilungen

Tag der ewigen Anbetung in unseren Gemeinden

Am Dienstag, 25. April, halten wir in St. Bernhard und Hl. Familie den Tag der ewigen Anbetung, am Mittwoch, 26. April, in St. Antonius. In Hl. Familie steht dabei die Heilige Messe zu Beginn, die wir dienstags um 14.30 Uhr feiern. In St. Bernhard ist eine Anbetungsstunde von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr. In St. Antonius beginnen wir ebenfalls mit der Heiligen Messe und Laudes um 8.00 Uhr. Daran schließen sich Stunden des Gebetes vor dem in der Monstranz ausgesetzten Allerheiligsten an, die mit einer kurzen Andacht und dem sakramentalen Segen abgeschlossen werden (in Dietlingen um 16.00 Uhr, in St. Bernhard um 17.00 Uhr und in St. Antonius um 18.00 Uhr).
In unseren drei Kirchen liegen Listen mit den Gebetszeiten auf. Wir laden Sie herzlich ein, sich einzubringen und mit Ihrem Gebet die Anbetung mitzutragen. Danke!

Pfr. Johannes Mette


Berichte

Erstkommunion in St. Antonius (Weißer Sonntag - Sonntag der Barmherzigkeit - 23.04.2017)

Die Erstkommunikanten versammelten sich mit Gemeindereferent Thomas Ruland im Pfarrsaal, wo sie Pfarrer Dr. Johannes Mette gemeinsam mit den Ministranten zum Gottesdienst abholte.

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Festgottesdienst am Ostersonntag in St. Antonius (16.04.2017)

Diesem Festgottesdienst am Ostermorgen stand Pfarrer Dr. Johannes Mette vor.

„Letzte Worte von Sterbenden, die sie vor ihrem Tod sprechen, sind etwas Kostbares, das in Erinnerung bleibt“, so begann er seine Predigt, „von Augustinus beispielsweise: ‚Lass mich sterben, dass ich lebe!’ oder von Jesus Christus berichten die Evangelien: ‚Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist.’ oder es ist vollbracht’. – aber: erste Worte nach dem Tod? Auch die sind dort von Jesus aufgeschrieben – zum Beispiel: ‚Fürchtet euch nicht!’ oder ‚Der Friede sei mit euch.’“ Von da her entfaltete und deutete Pfarrer Mette das Ostergeschehen.

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Osternacht in St. Antonius (15.04.2017)

Zunächst versammelten sich trotz leichten Regens die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde um das Osterfeuer auf dem Platz vor der Kirche .

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Karfreitagsliturgie in St. Antonius (14.04.2017)

Nach einer kurzen Einführung in die Liturgie, der stillen Eröffnung und der Prostratio (lat. „Niederwerfen“) durch Pfarrer Michael Dederichs hörte die Gemeinde im Wortgottesdienst die Lesungen aus dem Propheten Jesaja (Jes 52, 13 - 53, 12) über den ‚Knecht Gottes' und aus dem Brief an die Hebräer (Hebr 4, 14-16; 5, 7-9) über den ‚erhabenen Hohenpriester Jesus'. Den Abschluss bildete ‚das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes' (Joh 18, 1 - 19, 42).

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Abendmahlsamt am Gründonnerstag in St. Antonius (13.04.2017)

Die St. Antonius- und die kroatische Gemeinde feierten gemeinsam Eucharistie.

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