Grußwort

Die Freude am Herrn...

Ich fahre gerne Fahrrad. Nicht nur weil es für mich und meine Fit- ness gut ist. Auch nicht nur weil es für das Klima gut ist. Nein, es macht mir einfach Spaß. Klar ist es manchmal auch anstrengend. Besonders natürlich in unserer Stadt und wenn man – wie ich – eher auf dem Berg als im Tal wohnt....

Ich fahre gerne Fahrrad. Ich fahre eigentlich viel zu wenig Fahrrad. Ich wollte, sollte, müsste viel mehr fahren und schauen, dass ich das Auto in der Stadt weitgehend vermeide. Geht leider nicht so, wie ich es gerne hätte: Weil Termine zu eng liegen, weil Entfernun- gen für die zur Verfügung stehende Zeit dann doch zu groß sind. Klar – man/ich könnte immer noch mehr. Aber immerhin schaffe ich es dann doch noch in steter Regelmäßigkeit.

Ich fahre gerne Fahrrad. Wenn ich müsste oder wenn mich nur das schlechte Gewissen auf das Rad treiben würde, dann ginge das ganz bestimmt nicht lange gut. Äußere oder innere Zwänge sind vielleicht Anlass aber selten ausreichend Motivation für Veränderung.

Die Bibel weiß davon. „Die Freude am Herrn ist eure Stärke“, heißt es da mal. Die Freude am Herrn, also nicht ein ewiges „Du sollst!“, „Du musst!“, sondern die Freude am Herrn. Freude kann man nicht machen. Auch nicht kaufen. Schon gar nicht verordnen. Aber sich schenken lassen. Auch davon erzählt die Bibel, erzählt Jesus. Von dem Hirten der sein Schaf sucht und sucht und sucht und sich dann riesig freut und ein großes Fest feiert, als er es endlich findet. Oder von der Frau die das ganze Haus auf den Kopf stellt, unter jeden Teppich schaut, jeden Topf rumdreht, jede Ecke ausfegt, bis sie dann doch endlich die verloren geglaubte kleine Münze findet. Und dann freut sie sich ohne Ende und lädt die ganze Nachbarschaft ein mit ihr zu feiern und sich mit ihr zu freuen.

Ich glaube, dass sich Gott auch an uns freut. Und wo ich mich so von ihm finden lasse und es ganz tief in mir drin spüre, dass sich Gott sogar über mich freut, so wie ich bin, da finde ich dann auch Freude daran, seine Wege zu suchen und zu gehen. Die Wege des Friedens, der Gerechtigkeit, der Bewahrung seiner guten Schöpfung. Schrittweise. Bestimmt nicht den ganzen Weg auf einmal. Manchmal strauchelnd und taumelnd. Nie perfekt. Aber auch nie nur weil ich muss, oder wegen eines schlechten Gewissens, sondern weil ich Freude in mir spüre und der Funke der Begeisterung überspringt.

Georg Lichtenberger, Pfarrer

„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.




Berichte und Mitteilungen

„BEGEISTERT FIRMUNG 2019“ – Firmgottesdienst für die Gemeinden St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie (Pastoraler Raum Pforzheim-West) am 19.10.2019

Unter dieses Thema hatte Gemeindereferent Thomas Ruland den Vorbereitungsweg zum Sakrament der Firmung gestellt.

Mit dem Firmspender, Ehrendomherr Hansjörg Weber, konzelebrierten Pfarrer Siegfried Huber (der Onkel einer Firmandin), Dekan Bernhard Ihle, Pater Arokiadoss SdC und Pater Arcangelo Biondo SdC (Leiter der italienischen Mission, der einige junge Menschen aus der Mission auf die Firmung vorbereitet hatte). Tobias Eckert wirkte als Diakon mit. Petrit Hamiti spielte die Orgel und die Band „Cantus firmus“ sang zu Beginn gemeinsam mit der Gemeinde: „Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns Heiliger Geist, wirke in uns Heiliger Geist!“ Dekan Ihle begrüßte mit persönlichen Worten den Firmspender sehr herzlich.

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Erntedank in St. Antonius (13.10.2019)

Fleißige Menschen hatten in der Kirche wieder einen sehr schönen Erntedankaltar aufgebaut und den Chorraum zusätzlich mit Herbststräußen geschmückt, um für uns Gott zu danken und uns zu erinnern, dass Bauern auf der ganzen Welt dafür sorgen, dass unsere Tische reich gedeckt sind und wir nicht Hunger leiden müssen.

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Herbstliches Frühstück in Hl. Familie (13.Oktober.2019)

Eine Woche nach der Feier von Ernte-Dank in der Vorabendmesse stellte Pater Arokiadoss im Gottesdienst am 13.Oktober gemäß dem Evangelium Dank für Heilung in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Gemeinschaft der Gläubigen wurde am Ende des Gottesdienstes zum anschließenden herbstlichen traditionellem Frühstück ins Gemeindehaus eingeladen. Fast ausnahmelos wurde dies angenommen.

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Géza Brandhuber (05.01.1937-27.09.2019) ist tot

Die Pfarrgemeinde St. Antonius trauert gemeinsam mit seiner Frau, mit seinen Kindern und deren Familien und mit seinen Brüdern um Géza Brandhuber.

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Diakon Tobias Eckert aus Pforzheim verabschiedet (29.09.2019)!

Die Eucharistiefeier in St. Antonius am Sonntag, den 29.09.2019, wurde als Abschiedsgottesdienst für Tobias Eckert gefeiert. Pfarrer Michael Dederichs zelebrierte und Diakon Tobias Eckert predigte. Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Alexandra-Tatjana Baur im Namen von Pforzheim-West unter anderem für das Wirken des Diakons bei der Erstkommunionvorbereitung, der Firmvorbereitung und der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und überreichte ein Buchgeschenk zur Erinnerung über Kirchen und Klöster im Nordschwarzwald. Pfarrer Dederichs dankte ebenfalls und wünschte Gottes Segen für den weiteren Lebensweg.

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Mitarbeiterausflug des Pastoralen Raumes Pforzheim-West (28.09.2019)

In guter Tradition waren die Mitarbeiter/innen als Anerkennung und Wertschätzung für ihr Engagement auch in diesem Jahr zum Ausflug mit anschließendem Abendessen eingeladen.

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