Grußwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

ab und zu muss jeder von uns mal raus. Raus aus dem Hamsterrad

des Alltäglichen, raus aus den Zwängen des Terminkalenders,

raus aus dem Druck in der Schule und dem Stress des Berufs: zur

Ruhe kommen, innehalten, abschalten, entschleunigen, Hektik und

Sorgen hinter sich lassen. Wenn ich das Bedürfnis nach Stille habe,

dann zieht es mich zu ganz bestimmten Orten und Plätzen, an

denen ich durch nichts abgelenkt werde, meinen Gedanken freien

Lauf lassen kann, an Orte, an denen ich das Gefühl habe: hier kann

ich wieder auftanken.

Für unterschiedliche Menschen können solche Plätze ganz verschieden sein, sei es an einem plätschernden Bachlauf, auf einer

Parkbank, an einem schönen Aussichtspunkt oder auch zuhause

am Esstisch umgeben von lieben Menschen. Solche Kraftorte helfen

auch mir, mit mir selbst und auch mit Gott wieder in Berührung

zu kommen. Viele Menschen sagen sogar: Das reicht doch! Draußen

in der Natur kann ich genauso beten. Eine Kirche ist dazu nicht

nötig.

Wozu brauchen wir dann überhaupt unsere Kirchen als Orte der

Stille? Für mich ist bei jedem Besuch einer Kirche, sei es für mich

allein oder im Rahmen eines Gottesdienstes, klar, dass unzählige

Menschen vor mir und nach mir an diesen besonderen Ort gebetet,

gehofft, getrauert, ihre Sorgen, ihre Freude und ihren Dank vor Gott

gebracht haben. Auch dadurch wird eine Kirche für mich zum heiligen Ort, zu einer „Tankstelle“ für die Seele. Ich komme mit meinen ganz persönlichen Anliegen und bin mir trotzdem bewusst, dass ich nicht alleine glaube, sondern dass ich eingebunden bin in eine größere Gemeinschaft. Das gibt mir Stütze und Halt.

Die Gemeinde St. Elisabeth blickt in diesem Monat bei ihrem Gemeindefest darauf zurück, dass in den vergangenen 60 Jahren ihre Kirche für viele Menschen genau das war: ein Kraftort zum Auftanken für jeden einzelnen persönlich und für die Gemeinde als Ganzes.

Und das wünsche ich allen Menschen, die auch in Zukunft die

Kirche von Stankt Elisabeth oder eine andere Kirche unserer Stadt

besuchen: die Erfahrung von innere Ruhe, Geborgenheit, Gemeinschaft, Gehalten- und Getragensein von Gott.


Margarete Hosbach

Gemeindereferentin Liebfrauen

„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.





Berichte

Serenadenkonzert in ‚Pfarrer Mettes Garten’ - Eine musikalische Reise zur Nacht (15.07.2017)

Pfarrer Dr. Johannes Mette begrüßte die Gäste, die zum 7. Serenadenkonzert zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer in den Pfarrgarten gekommen waren - unter ihnen auch Dekan Bernhard Ihle und Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten wieder sehr versiert durch das anspruchsvolle Programm. Ganz nebenbei erfuhren die Besucherinnen und Besucher Interessantes über die Komponisten und ihre Werke.

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Patrozinium in St. Bernhard (16.07.2017)

Den Festgottesdienst eröffneten Kinder des Kindergartens St. Theresia und ihre Erzieherinnen mit dem Lied: "Wir feiern heut’ ein Fest". Vor der Predigt und nach dem "Agnus Die" war der Kindergarten nochmals zu hören.

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Firmanden – Wochenende in Schellbronn (30.06-02.07.2017)

Am Freitagnachmittag machte sich die Gruppe auf den Weg zum Pfadfinderhaus in Schellbronn. Mit dem Bus fuhren wir nach Hohenwart. Von dort ging es zu Fuß zur Heilig-Kreuz-Kirche, wo ein kurzer Impuls stattfand, bei dem es um die Gemeinschaft ging. Von der Hohen Warte aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die umgebenden Wälder und konnten bis nach Philippsburg schauen.

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Ministrantenaufnahme in St. Antonius am 13. Sonntag im Jahreskreis (02.07. 2017)

In St. Antonius ist es guter Brauch, vor den Sommerferien einen Ministrantentag mit der Aufnahme neuer Ministranten zu feiern. Nach dem Eröffnungslied ‚Die Sache Jesu braucht Begeisterte’ stellte Oberministrant Patrick Klingel zu Beginn der Eucharistiefeier die neu aufzunehmenden Ministranten vor.

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