Grußwort

In den Vordergrund gerückt: Josef, der meist unauffällig und still als Nebendarsteller von Weihnachtsdarstellungen abgebildet ist, fällt mir bei diesem Relief auf dem Titelbild sofort ins Auge. Sein Gesicht wirkt glücklich, entspannt und zufrieden. Als ob alles von ihm abfällt nach dieser bewegenden Zeit. Eigene Pläne wurden durchkreuzt und die Beziehung zu Maria stand durch die unerwartete Schwangerschaft auf der Kippe. Doch Josef bleibt bei Maria, wie es der Engel im Traum gesagt hat (Matthäus 1, 18-15). Die letzten Tage vor der Geburt mit dem langen Weg nach Bethlehem und die Herbergssuche waren besonders schwierig – Tage, ja Monate zwischen Hoffen und Bangen.

Jetzt scheint alles gut: Maria ruht sich neben ihrem Mann von der Geburt aus und Jesus liegt wohlversorgt in seiner Krippe. Vorbei ist alle Anspannung, alle Ungewissheit, alle Angst. Es ist, als ob alles Dunkle, Böse, alle Verzweiflung und Ungerechtigkeit ein Ende hat. Für den Moment legt sich Frieden über die Familie. Josef kostet diesen Augenblick in vollen Zügen aus, auch wenn er vermutlich schon ahnt, dass es nicht so harmonisch bleiben wird. Nach allem, was bisher war, weiß er, dass der Weg mit diesem Kind große Herausforderungen mit sich bringt.

Und trotzdem schöpft er Kraft aus der Situation. Ist es die Ahnung, dass mit diesem Kind Großes passieren wird? Dass mit ihm Versöhnung, Gerechtigkeit ja Frieden möglich ist? Dass die Unbeachteten im Mittelpunkt stehen, dass die Schreie der Schwachen, Armen, der Ausgegrenzten und Einsamen gehört, dass die Traurigen getröstet werden? Dass Gottes Reich hier und jetzt mitten unter uns angebrochen ist?

Wo immer wir selbst diese Ahnung vom Reich Gottes haben, wo Liebe und Mitmenschlichkeit, Angenommen-Sein, Gerechtigkeit, und Frieden uns tragen, da wird Weihnachten. Ich wünsche Ihnen von Herzen möglichst viele solcher weihnachtlichen Erfahrungen nicht nur an den Feiertagen, sondern auch für das ganze kommende Jahr.

In diesem Sinne ein frohes und friedvolles Fest der Menschwerdung Jesu und Mut, Zuversicht und Gottes Segen für das Jahr 2019

Margarete Hosbach, Gemeindereferentin


„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.



Pfarrbüro geschlossen

Das Pfarrbüro St. Bernhard ist am Donnerstag, 27. Dezember und am Freitag, 28. Dezember geschlossen.


Berichte und Mitteilungen

Tobias Eckert und Stephan Rist wurden durch Dekan Bernhard Ihle in der St. Franziskuskirche als ständige Diakone eingeführt (09.12.2018)

Zwei Wochen zuvor waren sie im Freiburger Münster von Weihbischof Dr. Michael Gerber zusammen mit drei weiteren Männern zu ständigen Diakonen geweiht worden.

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Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2018)

Wieder waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, der mit ‚Wir sagen euch an den lieben Advent’ eröffnet wurde.

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Pfarrer Klaus Bundschuh feierte seinen 80. Geburtstag! (06.12.2018)

Am 06. Dezember, seinem Geburts- und Namenstag, feierte der langjährige Pfarrer von St. Antonius, St. Bernhard und Heilige Familie (1985-2008) diesen großen Tag mit einem Festgottesdienst in der St. Barbara-Kirche von Karlsbad-Langensteinbach. Mehrere Priester konzelebrierten und Pfarrer Jürgen Reuss predigte zum Thema „Berufung“.

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Besinnungstage für Frauen und Männer in Pforzheim-West (17.11.2018)

Der Besinnungstag für die Frauen stand unter dem Thema „Die Kraft der Liebe?!“ und fand im Theresiensaal statt. Unter Anleitung von Angelika Masanz machten sich die Frauen auf die Suche nach den Spuren eines starken Gefühls. Texte und Worte aus der Bibel kamen dabei zum Einsatz. Immer wieder setzte die Referentin auch auf die Kreativität der Teilnehmerinnen.

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Eleonore Barth und Luise Gehringer

Eleonore Barth und Luise Gehringer beenden ihren Dienst als Kommunionhelferin und Lektorin. Sowohl Frau Barth als auch Frau Gehringer haben diesen wertvollen und wichtigen Dienst Jahrzehnte hindurch in der St. Antonius-Kirche ausgeübt. Die Gemeinde bedankt sich von ganzem Herzen und freut sich sehr, dass die beiden sich auch künftig in der Gemeinde - vor allem in der Frauengemeinschaft - engagieren!

 

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