Grußwort

Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefs,

der Schrank auf der Titelseite ist ein besonderer. Er steht direkt an

der sogenannten „Klagemauer“ in Jerusalem, in einem überdachten

Abschnitt, der als Synagoge und Bibliothek fungiert. Der Behang

vor dem Schrank zeigt den Tempel von Jerusalem in seiner ursprünglichen Schönheit. Die davon übrig gebliebene und selbst ja

gewaltige Klagemauer lässt diese Pracht erahnen.

Dieser Tempel war der Ort der Darstellung Jesu, die wir am 2. Februar feiern. Die Heilige Familie war tief verwurzelt im Glauben und in den Gebräuchen ihrer jüdischen Religion (es erstaunt manche, dass Jesus Jude war…). Zum Paschafest zog man z.B. jedes Jahr von Galiläa nach Jerusalem. Vierzig Tage nach der Geburt wurde Jesus in den Tempel gebracht, um symbolisch gegen ein kleines Opfer (zwei Tauben) vor Gott „eingelöst“ zu werden, denn jede männliche Erstgeburt gehörte nach jüdischem Recht eigentlich

Jahwe. Simeon und Hanna begegnen der Heiligen Familie und

sprachen prophetische Worte: „Ein Licht, das die Heiden erleuchtet

und Herrlichkeit für dein Volk Israel“. – Eine große Vision auch für uns!
Meine Vision ist, dass der Tempelberg, jene begradigte Plattform, auf der sich der Tempel befand und heute der sogenannte „Felsendom“ und eine Moschee stehen, zu einem Symbol des Friedens unter Völkern und Religionen wird. Dieser Friede ist aber erst da, wenn alle einander achten, wenn sich weder an der Klagemauer noch auf dem Tempelberg Christen und sogar Bischöfe gezwungen sehen, ihre Kreuze abzulegen…
Wir dürfen dieses Licht, das wir an Lichtmess feiern, nicht unter den

Hocker stellen. Christus ist das Licht der Welt; er ist am Kreuz gestorben, um uns zu erlösen! Diese Überzeugung zu verkünden, ist

ein Akt der Freiheit.

Dies meint Ihr

Johannes Mette, Pfarrer

„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.





Berichte

Patrozinium und Gemeindefest in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen (15.01.2017)

Durch das Hauptportal und den Mittelgang zogen Pfarrer Dr. Johannes Mette und die Ministranten in die gut besuchte Kirche ein, wo in diesem Jahr ‚Cantus firmus’ den Festgottesdienst mitgestaltete.

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Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang für die Mitarbeiter im Pastoralen Raum Pforzheim-West (13. 01.2017)

Bereits zum siebten Mal feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pastoralen Raum Pforzheim-West zu Beginn des neuen Jahres, am ersten Freitag nach den Weihnachtsferien, gemeinsam Eucharistie in St. Bernhard.

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Aussendung der Sternsinger in St. Antonius (06.01.2017)

Die Eucharistiefeier und die Predigt am Fest der Erscheinung des Herrn hielt Pfarrer Dr. Johannes Mette. Nach guter Tradition segnete er während des Gottesdienstes auch Wasser und Salz - Wasser zur Erinnerung an die Taufe und zum Segnen der Häuser, Salz, das in das Wasser gestreut wird, zur Erinnerung an den Propheten Elischa, der schal gewordenes Wasser mit Salz wieder trinkbar gemacht hatte (2. Könige 2,11).

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Weihnachten 2016 in St. Antonius (24./25. 12. 2016)

Mit der traditionell von Gemeindereferent Thomas Ruland gestalteten Kinderkrippenfeier begann das Weihnachtsfest in St. Antonius. Die Christmette und das Hochamt wurden von Pfarrer Dr. Johannes Mette zelebriert, der auch die Fest-Predigten hielt. Die musikalische Gestaltung in der Nacht lag bei der Männerschola, bei Petrit Hamiti an der Orgel und Michael Werner an der Trompete.

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Adventsnachmittag der Senioren in Heilige Familie (13.12.2016)

Unterwegs waren am 13.12.2016 auch die Kommunionkinder - verstärkt um einige Freunde und Geschwister – zum Adventsnachmittag der Senioren.

 

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Christen in Not – Was können wir tun? Podiumsveranstaltung in St. Antonius (09.12.2016)

Am Freitag, 9. Dezember, konnte Pfarrer Johannes Mette zahlreiche Teilnehmer zu einer Veranstaltung des Bildungswerks St. Antonius im Gemeindesaal begrüßen. Der Abend nahm die Not verfolgter Christen weltweit in den Blick.

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8. Arlinger Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz St. Bernhard  (10.12.2016)

Auch in diesem Jahr bot der Weihnachtsmarkt von St. Bernhard ein sehr ansprechendes Programm. Im Foyer der Kirche und auf dem Kirchplatz waren Stände aufgebaut, an denen Essbares und Getränke ebenso angeboten wurden wie Strickwaren, Eine-Welt-Artikel, Weihnachtsgebäck, Weihnachtskarten und kleine Aufmerksamkeiten zum Fest....

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