Im Erinnern erkennen

Die großen weihnachtlichen Festtage liegen hinter uns, schnell hat uns der Alltag wieder erfasst. Nicht immer nur Schönes, was dieser mit sich bringt. Für viele ist das Leben mehr als einfach nur beschwerlich und anstrengend – erdrückend bringt es da leider oft genug besser auf den Punkt.

Und bei noch mehr Menschen bietet das Leben nicht viel Freiraum für Neues, Befreiendes; der Alltag gleicht eher einem Hamsterrad, aus dem ein Ausbruch unmöglich scheint.

Da hilft es meist nur, sich dessen zu erinnern, was als Orientierung für das Leben gesetzt ist, weil mir genau das Halt geben kann.

Dafür sind uns das ganze Jahr hindurch Hilfen mit an die Hand gegeben – sei es die wöchentliche Feier des Sonntags, die uns daran erinnert, dass es da mehr gibt, dass uns Gott zu mehr berufen hat, oder seien es die unterschiedlichen Feste im Jahr, die letztlich genau das Gleiche wollen – immer aus verschiedenen Blickwinkeln.

So ein kleines, wenn auch heute eher vergessenes Fest, feiern wir am 2. Februar - „Darstellung des Herrn“ wie wir es laut kirchlichem Kalender nennen. Eigentlich aber haben die Kirchen des Ostens dafür einen schöneren Titel gefunden: „Begegnung“ – Gott begegnet denen, die auf ihn warten, ihn suchen.

Im Zentrum dieses Festes steht die Erinnerung, dass Gott nicht ferne ist, sondern im Gegenteil Begegnung mit uns sucht. Es erinnert uns an Weihnachten, an dem wir gefeiert haben, dass er in die Welt gekommen ist. Zugleich aber – ganz bewusst – erinnern uns die vielen Kerzen, die an diesem Tag im Gottesdienst entzündet werden, daran, dass er ja sogar derjenige ist, der uns Freiheit schenkt uns schon jetzt in unser viel zu oft enges und erstickendes Leben hinein Hoffnung gibt, die Kraft für unseren Alltag schenkt.

So dürfen wir Schritt für Schritt im steten feiernden Erinnern erkennen, dass unser Leben schon jetzt zutiefst in Gott geborgen ist und nicht einmal der schlimmste und „dunkelste“ Alltag unseres Lebens daran etwas ändern kann.

Florian Oser, Kaplan

„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.




Berichte und Mitteilungen

Aussendung der Sternsinger in Pforzheim-West (St. Bernhard, Heilige Familie und St. Antonius (05./06.01.2019)

Die Eucharistiefeier in St. Bernhard am Vorabend und in St. Antonius am Fest der Erscheinung des Herrn hielt Dekan Bernhard Ihle. Zelebrant in Heilige Familie war Kaplan Florian Oser.

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Weihnachten 2018 in Pforzheim-West (24. - 30.12.2018)

Am Heiligen Abend gestaltete das Kindergottesdienstteam die Krippenfeier in Heilige Familie; in St. Bernhard wurde von Pfarrer Michae Dederichs eine Kinderchristmette gefeiert und in St. Antonius war es Gemeindereferent Thomas Ruland, der für die Kinderkrippenfeier verantwortlich war.

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10. Arlinger Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz St. Bernhard (15.12.2018)

Auch in diesem Jahr hatten sich die Veranstalter/innen wieder ein sehr ansprechendes Programm einfallen lassen.

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Tobias Eckert und Stephan Rist wurden durch Dekan Bernhard Ihle in der St. Franziskuskirche als ständige Diakone eingeführt (09.12.2018)

Zwei Wochen zuvor waren sie im Freiburger Münster von Weihbischof Dr. Michael Gerber zusammen mit drei weiteren Männern zu ständigen Diakonen geweiht worden.

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Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2018)

Wieder waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, der mit ‚Wir sagen euch an den lieben Advent’ eröffnet wurde.

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