Grußwort

Die Kirche feiert im Juni das Hochfest Johannes des Täufers. Dieser

Festtag hat einige Besonderheiten. Es ist – ausgenommen der

Festtag Mariä Geburt – der einzige Geburtstag eines Heiligen, den

die Kirche begeht. Er hat deshalb eine eigene Vigilmesse, was

sonst nur noch die Heiligenfeste Mariä Aufnahme in den Himmel

(15. August) und Peter und Paul (29. Juni) haben.

Das bedeutet, es gibt in der Vorabendmesse (Vigil) und am

eigentlichen Gedenktag zwei unterschiedliche Messtexte (Lesungen,

Gebete, Präfation).

Wir wissen wenig über sein Leben. Mit Anfang 30 macht er sich auf,

um am Ufer des Jordan und in der Wüste Umkehr und Buße zu predigen sowie das nahe Kommen des Gottesreiches anzukündigen.

Sein Name Johannes bedeutet übersetzt „Gott ist gnädig“.

Viele Juden hörten auf seine Worte und ließen sich von ihm taufen.

Eines Tages befand sich auch Jesus unter den Taufbewerbern und

Johannes sah in ihm den Messias, den Gesandten Gottes und

taufte ihn.

Zu Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu schickte Johannes seine

Jünger zu Jesus mit dem Hinweis: „Seht, das Lamm Gottes“

(Johannes 1,36). Durch König Herodes Antipas, der den lästigen

Mahner leid ist, weil er offen dessen zweite Heirat angeprangert

hatte, wird Johannes ins Gefängnis geworfen und später hingerichtet.

Es gibt noch eine Besonderheit an diesem Festtag. Die Lichtsymbolik spielt am Johannistag eine wichtige Rolle. Über den Vorläufer und Wegbereiter Jesu heißt es bei Lukas: „Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes“ (Lukas 1,78f). Und später soll Johannes selber gesagt haben: „Er (Jesus Christus) muss wachsen, ich aber muss abnehmen“ (Johannes 3,30). Dem entsprechen die Sonnenstunden beider Gedenktage: Wenige Tage vor dem 24. Juni gibt es die kürzeste Nacht und den längsten Tag im Jahreslauf; aber ab diesem Termin werden die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger.

Und am 25. Dezember ist es genau umgekehrt.

Thomas Ruland, Gemeindereferent

Pastoraler Raum Pforzheim West

„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.





Berichte

Auf Rädern unterwegs im Elsass (22.- 26.05.2018)

Am Dienstag nach Pfingsten startete die Radgruppe Pforzheim-West zu ihrer diesjährigen Radtour. Die erste Etappe über 120 Kilometer führte nach Lahr, wo die Gruppe herzlich im Pfarrhaus begrüßt wurde.

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"Brot das die Hoffnung nährt!" - Fronleichnam in St. Antonius (31.05.2018)

Liturgieausschuss und Gemeindeteam hatten sich für den Leitspruch entschieden, Pfarrer Michael Dederichs das Symbol zum Fest entworfen. Erstmals trafen sich Pforzheims Katholiken unter den Linden auf dem Platz an der evangelischen Christuskirche in Brötzingen. In guter Tradition feierten die Gemeinden St. Bernhard mit Heilige Familie, St. Elisabeth, St. Franziskus, Herz Jesu, Liebfrauen, die Missionen anderer Muttersprachen und St. Antonius gemeinsam Fronleichnam. Die Kommunion konnte am ‚Hochfest des Leibes und Blutes Christi’ unter beiden Gestalten empfangen werden.

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Nachprimiz von Philipp Ostertag am Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit in St. Antonius (27.05.2018)

Nach seiner Priesterweihe durch Erzbischof Stephan Burger am 13. Mai 2018 im Freiburger Münster und seiner Heimatprimiz eine Woche später, feierte der Neupriester am Dreifaltigkeitssonntag mit den Gemeinden von Pforzheim-West seine Nachprimiz in St. Antonius.

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Erzbischof Stephan Burger hat Diakon Philipp Ostertag zum Priester geweiht (13.05.2018)

Erzbischof Stephan Burger hat am 7. Sonntag der Osterzeit im Freiburger Münster acht junge Männer zu Priestern geweiht - unter ihnen Georg Henn, der im Jahr 2012 für einige Monate als Praktikant in Pforzheim-West war (auf dem Gruppenfoto rechts vor dem Erzbischof) und Philipp Ostertag, der seit April 2016 - zunächst als Praktikant und von Christi Himmelfahrt 2017 an als Diakon - angeleitet von Pfarrer Dr. Johannes Mette - in St. Antonius und St. Bernhard mit Heilige Familie in der Seelsorge arbeitete. Auch die Diakonenweihe in Walldürn empfing er aus der Hand von Erzbischof Stephan Burger. Seit Januar 2018 bereitete er sich gemeinsam mit den anderen Kandidaten in Freiburg auf die Priesterweihe vor.

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Christi Himmelfahrt in Heilige Familie, Keltern-Dietlingen mit traditionellem Grillfest (10.05.2018)

In diesem Jahr versammelte sich die Gottesdienstgemeinde - nicht nur des schlechten Wetters wegen - gleich in der Kirche zur Festtagsmesse. Pfarrer Michael Dederichs stand der Liturgie vor und hielt die Predigt, in der er das Fest für unsere Zeit deutete. Bernhard Kaburek begleitete die Lieder an der Orgel. Herbert Böhm trug die Lesung vor und lud namens des Gemeindeteams und der Pfarrgemeinderäte am Ende des Gottesdienstes alle Besucher/innen sehr herzlich zum anschließenden Grillfest ein, das in diesem Jahr im Gemeindehaus stattfinden musste.

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