Grußwort

Kirchliche Jugendarbeit einmal anders…

Als uneheliches Kind seines Vaters mit einer Ausländerin, ist der als

jüdischer Pflegesohn ausgegebene Andri ständig Vorurteilen, Diskriminierung und Schikanen ausgesetzt, bis er schlussendlich vom Mob umgebracht wird. Schon in den 60zigern Jahren thematisierte Max Frisch damit ein Thema, das bis heute leider brandaktuell ist.

Wenn die Jugendtheatergruppe „Chickpeas“ von St. Elisabeth am

Sonntag, den 15. Juli beim Amateurtheaterwettbewerb dieses Stück

auf die Bühne des Kulturhauses Osterfeld bringt, dann ist das Ausdruck und Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit diesen Themen. Neben den eher heiteren Stücken im Repertoire setzt die Jugendtheatergruppe damit die Reihe der Auseinandersetzung mit heftigen Themen unserer Zeit wie Mobbing, Flucht, Migration und Menschenhandel in den letzten Jahren fort.

In Zeiten, in denen es die herkömmlichen Formen kirchlicher

Jugendarbeit, ob in Jugendverbänden oder MinistrantInnenarbeit

zunehmend schwer haben, eine gute Möglichkeit für Jugendliche

in unserer Kirche: In einer Gruppe über Monate hinweg sich mit der

Thematik eines Stückes befassen, sich und seine Talente entdecken

und ausleben können, sich ausprobieren, sich intensiv mit

einer zeitgenössischen Problematik beschäftigen und implizit wie

explizit in diesem Kontext die Frage stellen: „Jesus, was sagst

eigentlich Du dazu???“ – einfach toll!!!

Schon deswegen lohnenswert die Jugendlichen mit einem

Besuch an diesem Tag nach dem Sonntagsgottesdienst zu unterstützen – und ganz nebenbei auch selbst etwas zur Ruhe, zu sich selbst und zum Nachdenken zu kommen. Herzliche Einladung

dazu!


Georg Lichtenberger, Pfarrer

„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.




Berichte

Serenadenkonzert im "Pfarrgarten von St. Antonius" - Eine musikalische Reise zur Nacht (14.07.2018)

Karl-Heinz Renner, Sprecher des Gemeindeteams, begrüßte die Gäste, die zum 8. Serenadenkonzert zugunsten bedürftiger Pforzheimerinnen und Pforzheimer in den Pfarrgarten gekommen waren - unter ihnen auch in diesem Jahr Pfarrer Thomas Müller von der Gemeinde an der Christuskirche. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten in bewährter Weise durch das anspruchsvolle Programm. Ganz nebenbei erfuhren die Besucherinnen und Besucher Interessantes über die Komponisten und ihre Werke. Beatrice Fuhr-Herz (Sopran), die ‚Erfinderin’ der Serenadenkonzerte zugunsten Bedürftiger in unserer Stadt, eröffnete mit ‚l’heure exquise’ – ‚die besondere Stunde’ von Raynaldo Hahn (1875-1947) die ‚musikalischen Reise zur Nacht’. In bewährter Weise wurde sie von Stefan Baur am E-Piano begleitet. Als typisches Beispiel für Robert Schumanns (1810-1856) Stil folgte ‚Deine Stimme’. ‚Ich stand in dunklen Träumen’ von Schumanns Ehefrau Clara Schumann (1819-1896) schloss sich an.

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Die Frauengemeinschaft St. Antonius beim Spargelessen und auf dem Michaelsberg (14.06.2018)

Die Frauengemeinschaft hatte auf Donnerstag, den 14. Juni zu einem Ausflug nach Bruchsal eingeladen, wo zunächst das traditionelle Spargelessen auf dem Programm stand.

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"Wer glaubt, ist nie allein!" - Patrozinium und Pfarrfest in St. Antonius (24.06.2018)

Pfarrer Bernhard Ihle war Hauptzelebrant; Pfarrer Michael Dederichs und Kaplan Philipp Ostertag konzelebrierten. „Heilige sind Modelle des Glaubens“ stellte Pfarrer Ihle in seiner Festpredigt fest. In Antonius von Padua (1195-1231), dem bekanntesten Franziskaner der damaligen Zeit, der mit seinen Predigten die Massen anzog und durch seine Verkündigung des Evangeliums bei vielen einen Aufbruch zur Versöhnung bewirkte, hat Gott uns einen Heiligen zur Seite gegeben, der uns tragen kann, aufrichtet und zur wahren Gemeinschaft zusammenführt: „Wer glaubt ist nie allein!“

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Diakonenweihe von Manuel Gärtner in Gengenbach (17. Juni 2018)

Begleitet von Ministranten, Priestern und Diakonen zogen die acht Weihekandidaten gemeinsam mit Erzbischof Stephan Burger in die Stadtkirche St. Marien in Gengenbach ein, wo sich schon eine große Gottesdienstgemeinde versammelt hatte.

In seiner Predigt knüpfte der Erzbischof an Erfahrungen an, die er vor kurzem auf der Pilgerfahrt der Erzdiözese nach Lourdes gemacht hatte. „Zu erleben, wie die Kranken auf ihren Wagen oder Rollstühlen bei den Prozessionen gezogen oder auch geschoben werden, zeigt eindrücklich, um was es auch bei der Aufgabe, bei diesem Dienst geht, den Sie heute durch Handauflegung und Gebet übertragen bekommen.“

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Auf Rädern unterwegs im Elsass (22.- 26.05.2018)

Am Dienstag nach Pfingsten startete die Radgruppe Pforzheim-West zu ihrer diesjährigen Radtour. Die erste Etappe über 120 Kilometer führte nach Lahr, wo die Gruppe herzlich im Pfarrhaus begrüßt wurde.

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