Grußwort

Liebe Schwestern und Brüder,

können Sie es hören? Wenn ich das Bild anschaue, dann habe ich es vor meinen Augen, in meinen Ohren und ich spüre die Gischt und den Wind auf meiner Haut. Es rauscht und donnert, rasselt und pfeift. „Brausen und heftiger Sturm“ (vgl. Apg 2,2) – Pfingsten! Der Geist Gottes fährt endlich hinein in unsere gewalttätige Welt mit seinem Frieden und seiner Liebe und Hass, Gewalt und Terror werden weggefegt. Unter uns, zwischen uns, in uns brodelt und sprudelt die göttliche Menschlichkeit. Vorurteile werden weggespült, verschlossene Türen öffnen sich, niemand steht mehr vor verschlossenen Grenzen oder muss im Mittelmeer ertrinken.

Pfingsten fällt mir ein zu diesem Bild und ja, ich wünsche mir diesen kraftvollen, fast gewalttätigen Geist Gottes, für mich, für Sie, für uns alle, für diese Welt. Ostern soll ja schließlich weitergehen und diese Liebe Gottes, die stärker ist als der Tod, die soll auch nach Ostern nicht umzubringen sein. Sie soll uns doch in Leib und Seele, Herz und Verstand fahren!

Bin ich zu ungeduldig? Es gibt ja auch noch die andere Geschichte in der Bibel: Von Elija am Gottesberg (vgl. 1 Kön 19,1-13a), der spürt, dass Gott nicht im Erdbeben, nicht im gewaltigen Sturm und nicht im Feuer ist, sondern in einem sanften Säuseln. Die sanfte und leichte Brise, die alles durchdringt. Die leise Melodie der Hoffnung, die jedes Herz erreicht. Ob so oder so: Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass wir spüren dürfen, dass Gott nicht aufhört uns und diese Welt zu lieben und dass sein Geist in uns weht und in

dieser Welt wirkt – frohe Pfingsten!


Georg Lichtenberger, Pfarrer

"Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein".






Aktuelles

Pfarrbüro St. Bernhard geschlossen

Das Pfarrbüro St. Bernhard ist von Montag, 09. Mai bis einschließlich Freitag, 13. Mai geschlossen!

Christi Himmelfahrt in Heilige Familie, Dietlingen - Familiengottesdienst mit Fahrzeugsegnung und traditionelles Grillfest (05. Mai 2016)

Bei strahlendem Sonnenschein fand sich eine große Anzahl Mitfeiernder hinter dem Gemeindehaus zur Eröffnung des Gottesdienstes ein. Die neugierige Frage von Lennart Dührkop mit Kompass in der Hand an seine Mama, wo denn der Himmel sei, führte in das Thema des Familiengottesdienstes ein.

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Marienmonat Mai 2016: Feierliche Eröffnung der Maiandachten in St. Antonius - für die katholische Kirchengemeinde Pforzheim (01. Mai 2016)

Pfarrer Dr. Johannes Mette begründete in seiner Ansprache, warum Maria im Monat Mai zurecht verehrt wird: Sie muss sich nach der Verkündigung durch den Erzengel Gabriel erst in den Glauben einüben – auch wir müssen uns beständig um unseren Glauben mühen; sie ist Mutter und die heilige Schrift zeigt, dass sie Mutter ist wie jede andere Mutter, und sie ist Jüngerin Jesu, die seinen Weg mit geht bis zum Kreuz und gemeinsam mit den Aposteln das Pfingstereignis im Abendmahlsaal erlebt.

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Das Gemeindeteam St. Antonius und der Ältestenkreis der Gemeinde an der Christuskirche treffen sich! (28. April 2016)

Nach einer längeren Pause haben sich Mitglieder des Gemeindeteams St. Antonius und Pfarrgemeinderäte der Gemeinde mit Vertretern des Ältestenkreises der Gemeinde an der Christuskirche zu einem Abend im Pfarrsaal von St. Antonius getroffen. Pfarrer Dr. Johannes Mette konnte neben den Ältesten die beiden Pfarrer an der Christuskirche, Thomas Müller und Torsten Resack, begrüßen. Auch Gemeindereferent Thomas Ruland, der im Namen des Seelsorgeteams das Gemeindeteam begleitet, war anwesend. Dieser Abend sollte die guten Beziehungen der beiden Gemeinden stärken und die Verantwortlichen – soweit sie sich noch nicht kannten – einander bekannt machen.

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Fünfter Sonntag der Osterzeit in St. Bernhard und in St. Antonius (24. April 2016)

In seiner Ansprache in St. Bernhard ging Pfarrer Dr. Johannes Mette von der Zahl 3 aus, die für uns Christen eine ganz besondere Bedeutung hat: Wir glauben an den einen Gott in 3 Personen (Vater, Sohn und Heiliger Geist).

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St. Antonius-Kirchenchor unterwegs: Geschichte und Geschichten aus Wiernsheim (16. April 2016)

Am Samstag, den 16. April 2016 trafen sich die Sängerinnen und Sänger des St. Antonius Kirchenchores aus Pforzheim in Wiernsheim. Auch Pfarrer Dr. Johannes Mette begleitete als Präses die Chormitglieder.

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Fahrt zur Diakonenweihe von Georg Seelmann am 19. Juni 2016

Am Sonntag, 19. Juni, wird Georg Seelmann aus Keltern von Erzbischof Stephan Burger zum Diakon geweiht. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum priesterlichen Dienst. Der Weihegottesdienst wird in Schwarzach bei Baden-Baden (im romanischen Münster) gefeiert und beginnt um 10 Uhr. Um die Fahrt dorthin koordinieren zu können, bitten wir um Mitteilung ans Pfarramt St. Bernhard, wer am 19. Juni nach Schwarzach mitfährt. Sowohl private PKWs als auch der Kirchenbus bieten sich zur Mitnahme weiterer Gemeindemitglieder an. Bitte melden Sie sich, wenn Sie mitfahren möchten oder eine Mitfahrgelegenheit anbieten können. Begleiten wir unseren Theologen Georg Seelmann in den kommenden Wochen besonders im Gebet!
Pfr. Johannes Mette

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Philipp Ostertag - Pastoralpraktikum im Rahmen der Priesterausbildung

Liebe Mitglieder der Kirchengemeinde,
obwohl das Jahr schon sehr weit fortgeschritten ist, bringt es doch auch immer wieder etwas Neues mit sich. Ab dem 21. April werde ich bei Ihnen und mit Ihnen in der Kirchengemeinde unterwegs sein.
Mein Name ist Philipp Ostertag, bin 33 Jahre alt und werde mein Pastoralpraktikum im Rahmen der Priesterausbildung bei ihnen absolvieren dürfen. Mein Lebensweg ist etwas länger und umwundener, was mein Alter betrifft. Vor dem Eintritt in das Priesterseminar und vor dem Beginn der Priesterausbildung schloss ich mein Studium der Theologie, welches ich in Würzburg tat, ab. Aufgewachsen bin ich in Lauda-Königshofen im Taubertal. Vor dem Studium steht natürlich das Abitur. Dieses erlangte ich in Sasbach, genauer gesagt im Seminar St. Pirmin. Vor diesem Schritt, welcher sehr gewaltig war, erlernte ich in Bad Mergentheim den Beruf des Orthopädieschuhmachers. Weiteres wird sich, so hoffe ich in persönlichen Gesprächen ergeben. Ich freue mich auf die pastorale Arbeit. Also das praktische Tun des Priesters in der Gemeinde.
Ich freue mich Sie kennenzulernen.
Gez. Philipp Ostertag

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Seniorennachmittag in Heilige Familie (12. April 2016)

Der Nachmittag stand ganz unter dem Thema „Geschenke“ und der Frage, ob man das Glück eines Augenblicks genießen kann, obwohl viele Sorgen auf der Seele eines jeden Menschen lasten und man im Angesicht von Hunger, Krieg, Elend und Vertreibung nicht verzweifeln müsste.

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