Grußwort

Meine Nichte erwartet ein Kind.

Seit sie es ihrer Familie erzählt hat, fragt das Geschwisterkind

jeden Tag nach und hört am Bauch der Mutter, ob sich schon etwas

regt. Die Mutter ist voller Hoffnung, dass es eine gute Geburt wird

und das Kind gesund ist. Viele Entscheidungen stehen an. Der

Vater überlegt, ob er Erziehungsurlaub nimmt. Freunde rufen an

und fragen, ob sie etwas helfen können.

Geschwister der Eltern werden Tanten oder Onkel.

Die Großeltern sind stolz und freuen sich riesig über das zu erwartende Enkelkind. Das ganze Familiensystem formt sich um und erfährt Änderung. Alle sind in Erwartung angesichts dieses großen bevorstehenden Ereignisses.

Bei einem Besuch im Augustinermuseum in Freiburg sehe ich das

Titel-Bild und ich denke mir, bei Maria und Josef und deren Verwandten war das vermutlich nicht anders.

Maria macht sich ihre Gedanken. Sicher überlegt sie auch wie das

mit der Geburt wohl wird und was sie für das Kind alles benötigt.

Sie sucht den Kontakt mit einer ebenfalls Schwangeren, mit ihrer

Verwandten Elisabeth.

Welche Gedanken macht sich Josef angesichts der schwangeren

Maria? Das Kind ist nicht von ihm und jetzt? Trennung in aller Stille?

Wie soll er sich zum entstehenden neuen Leben verhalten?

Er bekommt im Traum einen Hinweis, was seine Aufgabe nun ist.

Er soll Maria zu sich nehmen.

Wenn das Kind meiner Nichte da ist, werden sich alle freuen und es

auf den Arm nehmen wollen. Wenn das Kind von Maria da ist und

wir das an Heilig-Abend feiern, was kann das für mich, für uns bedeuten?

– „Wie soll ich dich empfangen und wie begegnen dir“

singen wir im Lied.

Was braucht es, dass wir uns über die Botschaft von der bevorstehenden Geburt Jesu wirklich freuen können?

Könnten wir uns von Maria und Josef anregen lassen? Sich austauschen mit Menschen, die ebenfalls neues Leben erwarten, sich gegenseitig im Zutrauen ins Leben bestärken, allem neu entstehenden eine Chance geben …

Was, wenn das hier und heute geschähe, womöglich mir oder Ihnen

widerfahren würde: Der Engel des Herrn bringt uns Botschaft, und

wir empfangen …..

Wofür bin ich empfänglich? Was soll in mir Gestalt annehmen, Hand

und Fuß bekommen?

Eine anregende Adventszeit wünscht Ihnen

 

Elisabeth Hauth


„Du gibst unseren Schritten weiten Raum - gastfreundlich und mutig Kirche sein“.





Berichte

U-Klasse – ein Kurs über die unsichtbare Welt des Glaubens / 5. Abend: Was kommt nach dem Tod? (07.12.2016)

Nachdem man zu Beginn des Abends mit Gitarren- und Flötenbegleitung wieder Lieder aus den ‚Kreuzungen’ gesungen hatte, führte Pfarrer Dr. Johannes Mette wie gewohnt mit einem Referat ins Thema ein. An den vier Abenden zuvor hatte man sich mit den „Charismen bei Paulus – und heute?“, mit „Visionen & Erscheinungen – wie das?“, mit „Engel, Dämonen, Geister – Realität?“ und „Heilung durch Gebet – geht das?“ auseinandergesetzt.

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Kindergottesdienst am Nikolausabend für die Gemeinden von Pforzheim-West (06.12.2016)

Auch 2016 waren die Kinder von Pforzheim-West am Nikolaustag zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen. Gemeindereferent Thomas Ruland gestaltete diese Feier in der St. Antonius-Kirche. Er erzählte eine Legende vom heiligen Nikolaus und beschrieb den Kindern anhand von Abbildungen die Kleidung des Heiligen.

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„Joseph und seine Brüder“ (Genesis / 1. Buch Mose, Kap. 37-50) (26.11.2016)

Zu Beginn des Besinnungstages begrüßte Wolfgang Pehnelt namens des Männervereins St. Antonius – St. Bernhard den Referenten, Herrn Pfarrer Michael Dederichs, und die Männer, die in den Gemeindesaal des Pfarrzentrums St. Antonius gekommen waren.

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Nachruf : Am 16. September 2016 verstarb unser ehemaliger Pfarrgemeinderat Albert Neßler

Albert Neßler gehörte dem Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Bernhard mit Heilige Familie Keltern von 1973 bis 1990 an. Er bekleidete dort für die Filialgemeinde Keltern verschiedene Funktionen: Vorsitzender/stellvertretender Vorsitzender und Stiftungsrat im Pfarrgemeinderat Ausschuss Keltern. 

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ADVENT 2016

Unser Motto für den Advent lautet dieses Jahr: „Gib Frieden in unseren Tagen!“ 

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St. Martin (11.11.2016)

In diesem Jahr gedenken wir in besonderer Weise des heiligen Martin, der vor 1700 Jahren geboren wurde. So versammelten sich am Gedenktag des heiligen Martin (11. November) zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern vor der St. Antoniuskirche.

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U-Klasse – ein Kurs über die unsichtbare Welt des Glaubens - 1. Abend: Die Charismen bei Paulus – und heute (09.11.2016)

Nachdem man zu Beginn des Abends mit Gitarrenbegleitung Lieder aus den ‚Kreuzungen’ gesungen hatte und geklärt war, was ‚Charismen’ sind, führte Pfarrer Dr. Johannes Mette mit einem Referat ins Thema ein. 

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